Factoring für Selbstständige

Als Selbst­stän­di­ger oder Frei­be­ruf­ler kennst du bestimmt die Situa­ti­on: Die Käu­fer fra­gen bei Auf­trags­er­tei­lung nach einer spä­te­ren Bezah­lung der Rechnung.

Um die Kun­den nicht zu ver­lie­ren, gehst du dar­auf ein und stellst die Rech­nung mit einem Zah­lungs­ziel von 30 bis 90 Tagen aus. Die Ware lie­ferst du umge­hend oder erbringst die Dienst­leis­tung sofort.

Anschlie­ßend beginnt die War­te­zeit auf den Zah­lungs­ein­gang. Du kannst das Geld nicht nut­zen, um dei­ne lau­fen­den Kos­ten zu decken. Statt­des­sen hast du zusätz­li­che Arbeit mit dem Über­wa­chen des Zah­lungs­ziels und dem Über­prü­fen des Zahlungseingangs.

Im schlimms­ten Fall musst du den Kon­to­kor­rent­kre­dit auf dei­nem Geschäfts­kon­to nut­zen, um dei­ne eige­nen Rech­nun­gen pünkt­lich zu bezah­len. Das kos­tet Zin­sen und du musst dar­auf ach­ten, das Kon­to wie­der auszugleichen.


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Um die­se Umstän­de zu ver­mei­den, kannst du Fac­to­ring nut­zen. Frü­her konn­ten nur gro­ße Unter­neh­men offe­ne For­de­run­gen an eine Bank oder ein Fac­to­ring­un­ter­neh­men verkaufen.

Heu­te gibt es eine Viel­zahl an Anbie­tern, die den For­de­rungs­an­kauf für Selbst­stän­di­ge und Frei­be­ruf­ler aus zahl­rei­chen Bran­chen anbie­ten. Die Abwick­lung erfolgt online und auch klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men (KMU) kön­nen offe­ne For­de­run­gen in Liqui­di­tät umwandeln.

Was ist Factoring?

Fac­to­ring ist der Ver­kauf von offe­nen Rech­nun­gen an ein Fac­to­ring­un­ter­neh­men. Für Selbst­stän­di­ge bie­ten sich vor allem Fac­to­ring­an­bie­ter ab, die sich auf den For­de­rungs­an­kauf von KMU spe­zia­li­siert haben. Online sind zahl­rei­che Ange­bo­te für fast jede Bran­che zu finden.

Wenn du dich für Fac­to­ring ent­schei­dest, kannst du dei­nen Kun­den eine Rech­nung mit dem gewünsch­ten Zah­lungs­ziel von 30 bis 90 Tagen aus­stel­len. Statt auf das Geld zu war­ten, erhältst du den größ­ten Teil der Rech­nungs­sum­me inner­halb von 1 bis 2 Arbeits­ta­gen von dem Factoringunternehmen. 

Der Fac­tor zahlt dir nach Über­prü­fung der Rech­nung 80 % bis 90 % des Rech­nungs­be­tra­ges sofort aus. Den rest­li­chen Betrag erhältst du, sobald die Rech­nung fäl­lig ist. Die Kos­ten für den For­de­rungs­an­kauf stellt dir der Fac­tor ein­mal im Monat oder quar­tals­wei­se in Rechnung. 

Es hängt von der gewähl­ten Fac­to­ring­art ab, ob dei­ne Kun­den von dem For­de­rungs­ver­kauf erfah­ren und wel­che Dienst­leis­tun­gen der Fac­tor sonst noch übernimmt.

Welche Factoringarten gibt es?

Damit mög­lichst vie­le Unter­neh­men Fac­to­ring nut­zen kön­nen, haben die Anbie­ter unter­schied­li­che Fac­to­ring­ar­ten ent­wi­ckelt. Hier ein Über­blick über die wich­tigs­ten Vari­an­ten für Selbstständige:

  • Offe­nes Fac­to­ring: Die Käu­fer wer­den über den Ver­kauf der offe­nen For­de­run­gen infor­miert. In der Regel geschieht dies durch einen Abtre­tungs­ver­merk auf der Rech­nung. Dort wird die Bank­ver­bin­dung des Fac­tors ange­ge­ben, damit die Debi­to­ren bei Fäl­lig­keit direkt an den Fac­to­ring­an­bie­ter über­wei­sen können.
  • Stil­les Fac­to­ring: Die Debi­to­ren erfah­ren nichts von dem For­de­rungs­ver­kauf. Bei Fäl­lig­keit über­wei­sen die Käu­fer die Rech­nungs­sum­me an den Ver­käu­fer, der den Betrag an den Fac­tor weiterleitet.
  • Ech­tes Fac­to­ring: Das Fac­to­ring­un­ter­neh­men trägt das Aus­fall­ri­si­ko, falls die Debi­to­ren bei Fäl­lig­keit der Rech­nung nicht zah­len. Die­se Fac­to­ring­art nut­zen die meis­ten Selbst­stän­di­gen in Deutschland.
  • Unech­tes Fac­to­ring: Das Aus­fall­ri­si­ko bleibt beim Kre­di­tor. Der Fac­tor über­nimmt nur die Vor­fi­nan­zie­rung der Rechnungen.
  • Full Ser­vice Fac­to­ring: Ein umfas­sen­des Ange­bot, bei dem der Fac­tor die Finan­zie­rungs­funk­ti­on, die Delk­re­de­re­funk­ti­on durch Tra­gen des Aus­fall­ri­si­kos und eine Dienst­leis­tungs­funk­ti­on durch Abwick­lung der kom­plet­ten Debi­to­ren­buch­hal­tung über­nimmt. Die­ses Ange­bot rich­tet sich vor allem an KMU ohne eige­ne Buch­hal­tungs­ab­tei­lung, die sich voll auf ihre Kern­auf­ga­ben kon­zen­trie­ren möchten.

Wie läuft der Forderungsverkauf ab?

Vor dem Ver­kauf von offe­nen For­de­run­gen schließt du einen Ver­trag mit einem Fac­to­ring­an­bie­ter ab. Die Ver­hand­lun­gen erfol­gen in der Regel online und ohne viel Büro­kra­tie. Dei­ne Boni­tät und die Zah­lungs­fä­hig­keit dei­ner Kun­den wer­den über­prüft und du einigst dich mit dem Fac­tor auf den Höchst­be­trag aller ange­kauf­ten Rech­nun­gen.

Wenn alle Bedin­gun­gen des Fac­to­ring­un­ter­neh­mens zu dei­nem jähr­li­chen Min­dest­um­satz und der Art der gelie­fer­ten Waren oder Dienst­leis­tun­gen erfüllt sind, kannst du wäh­rend der Lauf­zeit des Ver­tra­ges jeder­zeit offe­ne Rech­nun­gen einreichen. 

Dazu erhältst du Zugang zum Online­por­tal des Fac­tors. Nach dem Hoch­la­den über­prüft der Fac­tor die Rech­nun­gen und über­weist dir den ver­ein­bar­ten Teil des Rech­nungs­be­tra­ges inner­halb von 24 bis 48 Stunden.

Für welche Branchen eignet sich Factoring?

Fac­to­ring eig­net sich für Selbst­stän­di­ge und Frei­be­ruf­ler, die ihre Liqui­di­tät stei­gern möch­ten. Vor allem die­se Bran­chen pro­fi­tie­ren von dem bestän­di­gen Cashflow:

  • Online-Händ­ler und sta­tio­nä­re Einzelhändler
  • Zeit­ar­beits­fir­men und Personaldienstleister
  • Spe­di­teu­re und Logistikunternehmen
  • Hand­wer­ker
  • Maschi­nen­bau­un­ter­neh­men
  • IT-Bran­che und E‑Commerce
  • Pfle­ge­diens­te
  • Dru­cke­rei­en

Die meis­ten Fac­to­ring­an­bie­ter haben den For­de­rungs­an­kauf für eine Viel­zahl an Bran­chen im Ange­bot. Wenn du im Bau­ge­wer­be tätig bist, soll­test du nach einem Fac­to­ring­un­ter­neh­men suchen, das spe­zi­el­les VOB-Fac­to­ring nach der Ver­ga­be- und Ver­trags­ord­nung für Bau­leis­tun­gen (VOB) anbietet.

Welche Vorteile und Nachteile bietet Factoring für Selbstständige?

Neben der schnel­len Stei­ge­rung der Liqui­di­tät und der unkom­pli­zier­ten Abwick­lung bie­tet Fac­to­ring auch den Vor­teil einer Bilanz­ver­kür­zung. Auf der Aktiv­sei­te der Bilanz wird die offe­ne For­de­rung aus­ge­bucht, da sie beim ech­ten Fac­to­ring von dem Fac­tor über­nom­men wird.

Auf der Pas­siv­sei­te kann der Kre­di­tor sei­ne Ver­bind­lich­kei­ten redu­zie­ren, indem er die fri­sche Liqui­di­tät zum Aus­gleich eige­ner Schul­den nutzt. Die Ver­kür­zung der Bilanz macht sich auch beim Rating durch eine Bank oder einen Lie­fe­ran­ten bemerk­bar. Die Beur­tei­lung der Kre­dit­wür­dig­keit dei­nes Unter­neh­mens fällt deut­lich bes­ser aus.

Gibt es Nachteile beim Forderungsverkauf für Selbstständige?

Ein mög­li­cher Nach­teil sind die Kos­ten, die bei dem Ankauf offe­ner For­de­run­gen anfallen:

  • Fac­to­ring­ge­bühr von 0,1 % bis 6 % des Rech­nungs­be­tra­ges, abhän­gig von der Fac­to­ring­art sowie vom Jah­res­um­satz und der Boni­tät von Kre­di­tor und den Debitoren
  • Zin­sen für die vor­fi­nan­zier­te Forderung
  • Prüf­ge­bühr für die jähr­li­che Boni­täts­prü­fung der Debitoren

Ein wei­te­rer Nach­teil kann dar­in bestehen, dass Selbst­stän­di­ge bestimm­ter Bran­chen vom For­de­rungs­an­kauf aus­ge­schlos­sen sind oder sich nach Spe­zi­al­an­bie­tern umse­hen müssen.


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