Wir leben in einem Zeit­al­ter, in dem man inner­halb weni­ger Sekun­den eine so gro­ße Men­schen­mas­se errei­chen kann wie noch nie zuvor. Dies ist der heu­ti­gen Tech­nik zu ver­dan­ken. Einer der meist­ge­nutz­ten Dienst­leis­tun­gen sind sozia­le Netz­wer­ke. Vor allem in der west­li­chen Welt besit­zen mehr als 80% der Men­schen das Inter­net, Ten­denz stei­gend.


In der Theo­rie ist zwar jeder Mensch dazu in der Lage, eine gro­ße Mas­se von Men­schen zu errei­chen, doch in der Pra­xis sieht es etwas anders aus. Die Reich­wei­te einer Per­son ist näm­lich abhän­gig von deren Fol­lo­wer­zahl.

Das Poten­ti­al, um sei­ne Fol­lo­wer­zahl zu stei­gern, besitzt jeder, aller­dings wis­sen nur die wenigs­ten, wie dies genau funk­tio­niert. Natür­lich gewinnt jeder regel­mä­ßig neue Fol­lower auf sozia­len Medi­en, doch das Wachs­tum ist nicht zu ver­glei­chen mit soge­nann­ten “Influ­en­cern”, wel­che täg­lich Tau­sen­de von neu­en Fol­lower dazu gewin­nen.

7 Tipps um deine Social-Media-Reichweite zu steigern

#1 Auf verschiedenen Plattformen vertreten sein

Eines der wich­tigs­ten Din­ge, wor­auf du ach­ten soll­test, ist, dass dein Name, bzw. der Name dei­nes Unter­neh­mens auf Social-Media-Sei­ten wie Face­book prä­sent ist. Wei­te­re wich­ti­ge Platt­for­men sind Twit­ter, Insta­gram, Goog­le, You­Tube, etc.

Nun ist es wich­tig, die­se ver­schie­de­nen Sei­ten mit­ein­an­der zu ver­knüp­fen. Das bedeu­tet, soll­test du ein Face­book Kon­to besit­zen, so macht es Sinn, dort dein Insta­gram-Pro­fil anzu­ge­ben. Auf die­se Wei­se kannst du durch ver­schie­de­ne Kanä­le dei­ne Fans errei­chen.

Pro Tipp: Las­se dein Unter­neh­men via Goog­le My Busi­ness in die Goog­le Map ein­tra­gen. Somit kannst du sicher­stel­len, dass die Geschäfts­zei­ten und Kon­takt­in­for­ma­tio­nen kor­rekt sind. Dadurch kön­nen poten­zi­el­le Kun­den viel leich­ter Kon­takt zu dir auf­neh­men.

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#2 Kenne deine Zielgruppe

Ent­schei­de dich für ein The­men­ge­biet, das du abde­cken möch­test und gebe dei­nen Fol­lo­wern einen Mehr­wert. Dann heißt es natür­lich dran­blei­ben. Das The­men­ge­biet zu wech­seln, wird dei­ne Reich­wei­te stark redu­zie­ren, weil Men­schen dir mit einer hohen Wahr­schein­lich­keit ent­fol­gen wer­den.

Bei­spiel:
Es macht kei­nen Sinn, Bei­trä­ge über Musik zu pos­ten, wenn du zuvor Posts über Tie­re ver­öf­fent­licht hast. Der Groß­teil dei­ner Fans hat dich aus einem bestimm­ten Grund abon­niert und wenn du sie ent­täuscht, musst du mit Kon­se­quen­zen rech­nen.

#3 Nutze die Live-Funktion

Der regel­mä­ßi­ge Kon­takt zwi­schen dir und dei­nen Fol­lo­wern ist essen­ti­ell, um eine Bezie­hung mit Fans auf­zu­bau­en. Das bedeu­tet, du soll­test zum einen auf Kom­men­ta­re dei­ner Fans ant­wor­ten und auf Lob und Anre­gung ein­ge­hen.

Gleich­zei­tig kannst du aber auch des Öfte­ren die unter­schätz­te Live-Funk­ti­on nut­zen. Eine Live­über­tra­gung kann der idea­le Weg sein, um ein beson­de­res Ereig­nis oder eine drin­gen­de Nach­richt zu ver­öf­fent­li­chen und augen­blick­lich Feed­back zu erhal­ten.

Abhän­gig von dei­ner Bran­che kannst du auch Schu­lun­gen oder etwas ande­res aus­strah­len, das für dei­ne Fol­lower von Inter­es­se sein könn­te. Hier ist der Bezug zu Punkt 2 wich­tig: Ken­ne dein Publi­kum!

#4 Plane deine Beiträge

Wenn du nicht regel­mä­ßig auf dei­nen Social-Media-Pro­fi­len pos­test, wirst du nicht das größt­mög­li­che Publi­kum errei­chen. Von daher lohnt es sich meh­re­re Bei­trä­ge und Vide­os zu pla­nen und eine Kam­pa­gne zu erstel­len. Vie­le Platt­for­men bie­ten die­se Funk­ti­on unter “Pla­nung” an.

Mit die­ser Funk­ti­on ist es mög­lich dei­ne Fans lang­fris­tig bei Lau­ne zu hal­ten, ohne dass du die Lust am durch­ge­hen­den Ver­öf­fent­li­chen ver­lierst. Pro­bie­re es aus!

#5 Beachte den Veröffentlichungszeitpunkt

Um die­sen Tipp sinn­voll umset­zen zu kön­nen musst du wis­sen, wo sich der Groß­teil dei­ner Fans befin­det — Deutsch­land, euro­pa­weit? Oder viel­leicht sogar Ame­ri­ka? Dies kannst du bei allen sozia­len Netz­wer­ken ein­se­hen.

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Anschlie­ßend musst du den Ver­öf­fent­li­chungs­zeit­punkt dann so set­zen, dass dei­ne Fans den Bei­trag bei Tages­zeit sehen. Bei einem inter­na­tio­na­len Publi­kum ist dies auf­grund ver­schie­de­ner Zeit­zo­nen nicht ganz ein­fach. Von daher lohnt es sich, aus­fin­dig zu machen, für wen du haupt­säch­lich Con­tent erstel­len willst und dann bei der Ziel­grup­pe gegen Nach­mit­tag zu pos­ten.

Bonus Tipp: Mit Tools wie Tweriod (für Twit­ter) kannst du dir einen guten Über­blick dar­über ver­schaf­fen, wann dein Publi­kum am aktivs­ten ist. Du kannst auch den Abschnitt „Per­spek­ti­ven“ in dei­nem Face­book-Dash­board besu­chen, um her­aus­zu­fin­den, wann dein Publi­kum online ist und mit wel­chen Arten von Nach­rich­ten es am meis­ten inter­agiert.

#6 Menschen helfen, anstatt nur zu verkaufen

Der Zweck von Social Net­wor­king ist es, sozi­al zu sein, und ech­ter Erfolg bedeu­tet, ande­ren zu hel­fen, ohne immer etwas zurück bekom­men zu wol­len. Dei­ne Fans sind nun mal ech­te Men­schen und soll­ten auch als sol­che behan­delt wer­den. Dein Publi­kum merkt schnell, ob du authen­tisch bist oder nicht.

Dazu ein pas­sen­des Zitat: “Wenn Sie etwas ver­kau­fen, kön­nen Sie heu­te einen Kun­den gewin­nen. Wenn du jeman­dem hilfst, kannst du einen Kun­den fürs Leben anle­gen.” — Jay Baer

#7 Bleibe immer auf dem Laufenden mit den neuesten Algorithmus-Änderungen

Jedes Unter­neh­men möch­te mit Inhal­ten, die auf Social Media ver­brei­tet wer­den, “viral” gehen. Um dies zu errei­chen muss man vor allem dem Algo­rith­mus sehr gefal­len. Wenn das dann pas­siert, wird dein Bei­trag von der Platt­form stark unter­stützt und dies führt zu einem expo­nen­ti­el­len Wachs­tum.

Lei­der gibt es kei­ne öffent­li­che Mög­lich­keit um dies mit jedem ein­zel­nen Bei­trag zu errei­chen. Die wohl bes­te Mög­lich­keit ist es, eine Agen­tur zu beauf­tra­gen, wel­che dei­ne Kon­ten auf sozia­len Netz­wer­ken ver­wal­tet. Dafür emp­feh­le ich die­se Agen­tur aus dem Social Media Bereich.

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Eine wei­te­re Alter­na­ti­ve ist es, die neu­es­ten Social-Media-Trends zu ver­fol­gen. Dafür gibt es vie­le inter­ne Foren im Bereich Mar­ke­ting aber auch You­Tube-Kanä­le die “Cut­ting Edge Infor­ma­tio­nen” ver­öf­fent­li­chen.

Bücher über Mar­ke­ting haben oft den Nach­teil, dass sie bei der Ver­öf­fent­li­chung von den aktu­el­len Trends in ihrer Aktua­li­tät teil­wei­se über­holt wur­den. Den­noch lohnt es sich, Mar­ke­ting-Klas­si­ker zu lesen, da sie vor allem fun­da­men­ta­les Wis­sen ver­mit­teln.

Fazit

Mar­ke­ting beinhal­tet vie­le ver­schie­de­ne Aspek­te und kann oft eine zeit­in­ten­si­ve Auf­ga­be sein. Um dei­ne Inter­net­prä­senz zu stei­gern, soll­test du regel­mä­ßig auf vie­le ver­schie­de­nen Platt­for­men Bei­trä­ge ver­öf­fent­li­chen. Die­se Bei­trä­ge soll­ten auf­fal­len und infor­ma­ti­ons­reich sein.

Eben­so ist es wich­tig, zu wis­sen, was die Mas­se sehen will — und vor allem zu wel­chem Zeit­punkt. Dafür kann es hilf­reich sein, sich sei­ne indi­vi­du­el­len Sta­tis­ti­ken anzu­schau­en.

Dei­ne Men­ta­li­tät sowie die Inten­ti­on sind aus­schlag­ge­bend dar­über, was die Fans über dich den­ken. Men­schen wol­len ungern Sachen ver­kauft bekom­men. Viel­mehr wol­len sie aus eige­nem Wil­len Pro­duk­te kau­fen. Kon­zen­trie­re dich des­we­gen zunächst dar­auf, dei­ne Reich­wei­te zu ver­grö­ßern, das Geld ist ein natür­li­ches Bei­pro­dukt und wird kom­men.

Den­ke lang­fris­tig, wenn es dar­um geht, dei­nen Namen im Inter­net zu ver­brei­ten.

(Bild­quel­le Arti­kel­an­fang: © Ben­ja­min Sow/​Unsplash​.com)