Ob du als Selbst­stän­di­ger oder im Team arbei­test — jedes Pro­jekt ist von dei­ner Moti­va­ti­on und Begeis­te­rung abhän­gig. Es gibt Zei­ten, in denen es zum Still­stand kommt und sich schein­bar nichts bewegt.


Der Umsatz ver­rin­gert sich, im Team kri­selt es und alles fühlt sich schwer und anstren­gend an. In die­ser Situa­ti­on ist es Zeit, die Moti­va­ti­on neu anzu­fa­chen. Dazu eini­ge ein­fa­che, aber wir­kungs­vol­le Tipps.

1. Verkaufe nicht — biete Hilfe an

Geht der Umsatz zurück oder bleibt die­ser aus, musst du dei­ne Ein­stel­lung prü­fen. Wenn die Qua­li­tät stimmt, der Absatz aber sta­gniert, braucht es eine kla­re inne­re Aus­rich­tung.

Vie­le Men­schen haben Schwie­rig­kei­ten damit, einem ande­ren Men­schen ein Pro­dukt zu ver­kau­fen. Das Pro­blem hat sei­ne Wur­zeln in der Erfah­rung, vom Geld und der Kauf­be­reit­schaft einer Per­son abhän­gig zu sein. Es scheint, als hät­te man die Situa­ti­on selbst nicht in der Hand und ist auf die Gunst des ande­ren ange­wie­sen.

Vie­le Ver­käu­fer haben auch das Gefühl, ihrem Gegen­über das Ange­bot auf­zu­drän­gen und füh­len sich dabei schlecht. Die Angst, dass das Pro­dukt abge­lehnt wer­den könn­te und es kei­nen Ver­kauf gibt, sorgt für inne­ren Wider­stand. Ein Gefühl, das dich dar­an hin­dert, auf einen Men­schen zuzu­ge­hen.

Statt dich auf Ver­kaufs­zah­len zu kon­zen­trie­ren, die inne­ren Druck erzeu­gen kön­nen, rich­te dei­ne Auf­merk­sam­keit auf ein ande­res Bild. Sieh dich vor dem geis­ti­gen Auge dei­ne Pro­duk­te ein­pa­cken und beschrif­ten. Jeden Tag ein paar Pake­te mehr. Stell dir vor, wie dei­ne Kun­den dein Pro­dukt in Emp­fang neh­men. Sieh, wie sich ihr Leben dadurch ver­bes­sert. Die­se Vor­stel­lung erzeugt eine har­mo­ni­sche Ener­gie zwi­schen dir und poten­ti­el­len Kun­den.

Du wirst erle­ben, dass dein Umsatz steigt, wenn du dich von dem Gedan­ken ver­ab­schie­dest, dass du dein Pro­dukt oder dei­ne Dienst­leis­tung irgend­wie ver­kau­fen musst. Die­ser Gedan­ke erzeugt Druck, sorgt für Anspan­nung und löst Ängs­te aus. Lass die­ses Ver­hal­tens­mus­ter fal­len, indem du dich in dei­ner Vor­stel­lung als einen Men­schen siehst und erlebst, der das Leben ande­rer ver­bes­sert.

2. Komm aus deiner Komfortzone raus

Nach jah­re­lan­ger Arbeit kön­nen sich Ein­tö­nig­keit und Rou­ti­ne ein­schlei­chen. Wird eine Tätig­keit immer wie­der in der­sel­ben Wei­se getan, wird sie lang­wei­lig. Lust und Moti­va­ti­on wei­chen und Unzu­frie­den­heit kommt auf. Das bedeu­tet nicht, dass ein neu­er Job her muss. Oft reicht es aus, wenn Klei­nig­kei­ten geän­dert wer­den.

Arbei­test du als Ein­zel­un­ter­neh­mer, kannst du Ver­än­de­run­gen an dei­ner Pro­dukt­pa­let­te vor­neh­men. Neue Pro­duk­te oder Dienst­leis­tun­gen brin­gen Schwung in den gleich­för­mi­gen Arbeits­all­tag.

Es ist zwar ange­nehm, sei­nen Job zu beherr­schen, aber die Natur des Men­schen ist das Wachs­tum. Du brauchst immer wie­der eine neue Her­aus­for­de­rung, die du dann für eine gewis­se Zeit angehst. Ist sie ver­traut, soll­test du dich einer anspruchs­vol­le­ren Auf­ga­be stel­len, um mehr der inne­ren Res­sour­cen zu bewe­gen.

Vie­le Men­schen ver­brin­gen ihr gan­zes Leben auf der­sel­ben Ebe­ne, wo sie von Auf­ga­be zu Auf­ga­be wan­dern, ohne dass die Her­aus­for­de­rung steigt. Das führt zu Unzu­frie­den­heit, obwohl du immer aktiv bist. Du musst dei­nen Weg vor­wärts leben, die Angst vor Neu­em hin­ter dir las­sen und dich in neue Gebie­te vor­wa­gen.

Nimm neue Pro­duk­te in dein Sor­ti­ment, ent­schei­de dich für eine Wei­ter­bil­dung oder fra­ge dich, was du machen wür­dest, wenn aller Zwang und Druck ver­schwun­den wären. Lies die Erfolgs­ge­schich­ten ande­rer, um zu dei­nem Weg zu fin­den. Das Geld­ver­die­nen soll­te immer an zwei­ter Stel­le ste­hen. Arbeit ist der Aus­druck dei­nes indi­vi­du­el­len Daseins.

3. Achte auf deine Worte

Dei­ne Wort­wahl ist nicht nur inner­halb der Team­ar­beit von Bedeu­tung. Auch wenn du als Ein­zel­un­ter­neh­mer tätig bist, wird dei­ne inne­re Grund­hal­tung von den täg­li­chen Gedan­ken und Gefüh­len beein­flusst.

Dein Erfolg ist von dem abhän­gig, was du über dich selbst denkst. Selbst ein Team kann nur har­mo­nie­ren, wenn jedes Mit­glied das Bes­te von sich selbst und dem Gegen­über denkt. Gera­de inner­halb einer Grup­pe tref­fen Wel­ten auf­ein­an­der, denn jeder Mensch hat auf­grund sei­ner Kind­heits­er­fah­run­gen eine eige­ne Sicht auf das Leben ent­wi­ckelt.

In einem Team musst du in der Lage sein, dem ande­ren sei­ne Welt zu las­sen, ohne auf dei­ne Sicht­wei­se ver­zich­ten zu müs­sen. Tole­ranz und Respekt sind die Schlüs­sel­wor­te, um das zu bewerk­stel­li­gen.

(Bild­quel­le Arti­kel­an­fang: ©raw­pi­xel /Pixabay.com)