Die Rolle des Offline-Marketings im Marketing-Mix

Das 21. Jahr­hun­dert ist von der Digi­ta­li­sie­rung gezeich­net. So ist das Smart­pho­ne unser täg­li­cher Beglei­ter gewor­den, Home-Office ein weit­ver­brei­te­ter Stan­dard und Online­shop­ping löst nach und nach das her­kömm­li­che Ein­kau­fen ab.

Aus die­sem Grund muss­ten sich auch die Unter­neh­men neue Stra­te­gien über­le­gen, um die Auf­merk­sam­keit der Kund­schaft in den Bann zu zie­hen. Heut­zu­ta­ge arbei­tet man mit Affi­lia­te-, Social-Media-Mar­ke­ting und setzt vor allem auf die eige­ne Web­site, um Prä­senz zu zeigen.

Den­noch darf auch die klas­si­sche Wer­bung nicht unter­schätzt wer­den, die immer noch einen gro­ßen Stel­len­wert im Mar­ke­ting einnimmt.

Im fol­gen­den Arti­kel gren­ze ich das Off­line- vom Online-Mar­ke­ting ab und zei­ge, wie die Schwä­chen der digi­ta­len Stra­te­gien aus­ge­gli­chen wer­den können.


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Online vs. Offline Marketing-Instrumente

Im Lau­fe der Zeit hat sich das Feld des Mar­ke­tings immer wei­ter aus­ge­dehnt. Setz­te man vor 20 Jah­ren noch auf klas­si­sche Maß­nah­men, um Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen zu bewer­ben, hat sich heu­te eine Viel­zahl an Stra­te­gien und Metho­den eta­blie­ren kön­nen. Grund­sätz­lich unter­schei­det man das Off­line-Mar­ke­ting vom Online-Marketing.

Off­line-Mar­ke­tingOnline-Mar­ke­ting
TV SpotsDigi­ta­le Banner
Radio­bei­trä­geCon­tent Marketing
Print z. B. Zei­tungs­an­non­cen, Anzei­gen etc.Social-Media-Mar­ke­ting
Außen­wer­bung z. B. PlakateAffi­lia­te
Wer­be­ar­ti­kel z. B. T ‑Shirts, Tas­sen etc.E‑Mail-Mar­ke­ting
Ver­an­stal­tun­genSEO
Mes­sen, Aus­stel­lun­gen etc.SEA
Spon­so­ring von z. B. Ver­an­stal­tun­gen, Ver­ei­nen etc.Vide­os, Pod­casts, E‑Books etc.

Wäh­rend die Instru­men­te der moder­nen Mar­ke­ting-Tech­ni­ken aus­schließ­lich im vir­tu­el­len Raum ablau­fen, bedient sich die klas­si­sche Wer­bung der rea­len Welt. Es wer­den ver­schie­de­ne Medi­en ver­wen­det, um mög­lichst alle Ver­brau­cher errei­chen zu können.

Dar­über hin­aus setzt man auf Give Aways, um den Mar­ken­na­men bekannt zu machen: Stif­te, Was­ser­fla­schen, Taschen uvm. Dar­über hin­aus las­sen aller­dings auch immer mehr Unter­neh­men den Kenn­zei­chen­hal­ter bedru­cken.

Logo und Fir­men­na­me las­sen sich opti­mal auf den Num­mern­schil­dern plat­zie­ren und zie­hen jede Men­ge Bli­cke auf sich. Wenn der Pkw zudem an öffent­li­chen Plät­zen geparkt wird oder an einer roten Ampel direkt vor einem steht, wird die Wer­bung vie­len Men­schen ins Auge stechen. 

Stärken und Schwächen von Offline-Marketing

In der heu­ti­gen Zeit wird immer wie­der ger­ne ver­ges­sen, dass nicht jeder Mensch inter­netaf­fin ist. Die älte­re Genera­ti­on kommt sehr gut ohne Smart­pho­ne, Tablet, Lap­top und Co. aus und ist dem­entspre­chend auch wenig anfäl­lig für Online-Marketing.

Außer­dem zeigt es sich, dass rei­fe­re Ver­brau­cher eine gewis­se Scheu vor digi­ta­len Ange­bo­ten haben und eher der klas­si­schen Wer­bung fol­gen. Das Off­line-Mar­ke­ting soll­te also selbst im Jahr 2021 noch Anwen­dung fin­den und die vir­tu­el­len Stra­te­gien ergän­zen. Aller­dings ist es wich­tig, sich über die Licht- und Schat­ten­sei­ten der klas­si­schen Wer­bung bewusst zu sein.

  • Star­ker Bran­ding-Fak­tor: Die tra­di­tio­nel­len Medi­en wie TV, Radio, Zeit­schrift und Co. sind immer noch fest im All­tag der Deut­schen ver­an­kert. Durch geziel­te Wer­be­spots und Anzei­gen kön­nen Unter­neh­men schnell die eige­ne Mar­ke auf­bau­en und mit posi­ti­ven Asso­zia­tio­nen in Ver­bin­dung bringen.
  • Hohe Reich­wei­te: Über 90 Pro­zent der deut­schen Bevöl­ke­rung nut­zen täg­lich das Fern­se­hen und das Radio. Das beweist, dass mit den klas­si­schen Metho­den fast die Gesamt­heit der deut­schen Bür­ger erreicht wer­den können.
  • Nicht fle­xi­bel: Nichts­des­to­trotz muss dar­auf hin­ge­wie­sen wer­den, dass Fle­xi­bi­li­tät kaum mög­lich ist. Ist das Pla­kat ange­bracht, bleibt es erst mal hängen.
  • Gro­ßer Streu­ver­lust: Außer­dem wird zwar der Groß­teil der Deut­schen erreicht, doch vie­le Men­schen gehö­ren nicht der Ziel­grup­pe an.

Übersicht – Online vs. Offline

Letzt­lich haben sowohl Online- als auch Off­line-Mar­ke­ting­stra­te­gien posi­ti­ve und nega­ti­ve Sei­ten. Es ist essen­zi­ell, dass Unter­neh­men einen bun­ten Mar­ke­ting-Mix anbie­ten, um erfolgs­ori­en­tiert und effek­tiv Wer­bung zu betrei­ben. Hier noch­mals eine Über­sicht der Cha­rak­te­ris­ti­ka der bei­den Vorgehensweisen.

Off­line-Mar­ke­tingOnline-Mar­ke­ting
Hohe Reich­wei­te und star­kes BrandingAuf Inter­ne­tu­ser beschränkt
Gro­ße StreuverlusteKaum Streu­ver­lus­te
Wenig Fle­xi­bi­li­tätVaria­bler Einsatz
Hohe Inves­ti­tio­nen nötigGerin­ges Bud­get bereits ausreichend
Erfolg schwer abzuschätzenTracking
Indi­vi­dua­li­sie­rung und Per­so­na­li­sie­rung nicht möglichPer­so­na­li­sie­rung
Kaum Dia­logInter­ak­ti­vi­tät

(Bild­quel­le Arti­kel­an­fang: © ar130405 /Pixabay.com)

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