Bran­ding bedeu­tet, eine Mar­ke durch den geziel­ten Ein­satz von Wer­bung zu eta­blie­ren, sie zu einem erken­nungs­star­ken Aus­hän­ge­schild sei­nes Unter­neh­mens zu machen.


Ursprüng­lich kommt das Wort Bran­ding von der Eigen­tums­kenn­zeich­nung von Tie­ren wie Rin­dern, die dadurch mit einem Brand­zei­chen, dem Bran­ding mar­kiert wur­den. Anhand der fol­gen­den Dos und Don’ts erfah­ren Sie, wie Ihre Mar­ke im Online- und Off­line-Bereich zum Erfolg wer­den kann.

Do — Setzen Sie auf Social Media

Sozia­le Netz­wer­ke, wie You­tube, Twit­ter, Goog­le+ oder Face­book gehö­ren für immer mehr Men­schen zum All­tag. Wie Bit­kom in einer Stu­die 2013 ver­öf­fent­lich­te, nut­zen bereits zwei Drit­tel aller Inter­net­nut­zer aktiv ein oder meh­re­re Online Netz­wer­ke – Ten­denz stei­gend. Bin­den Sie Ihre Mar­ke inner­halb der Social Media ein und gestal­ten Sie ein anspre­chen­des Pro­fil. Das Gefühl des Kun­den, Ihre Unter­neh­men immer errei­chen zu kön­nen, schafft Nähe und Ver­trau­en zu ihrer Mar­ke. Ach­ten Sie dar­auf, Ihr Pro­fil regel­mä­ßig zu pfle­gen, denn nur mit inter­es­san­ten Posts schaf­fen Sie Auf­merk­sam­keit.

Do — Die Webseite als Online-Mittelpunkt darstellen

Die Web­sei­te bil­det immer noch den Mit­tel­punkt im Online­be­reich. Mit ihr kann eine Mar­ke ein­zig­ar­tig prä­sen­tiert wer­den, wohin­ge­gen sozia­le Netz­wer­ke dem eige­nen Design gewis­se Gren­zen set­zen. Wich­tig ist, dass die Home­page infor­ma­tiv und authen­tisch wirkt. Ver­wei­sen Sie auf der eige­nen Home­page auf Ihre sozia­len Pro­fi­le, brin­gen Sie hier den Blog unter und erstel­len Sie eine eige­ne Rubrik, in der Sie regel­mä­ßig News ver­öf­fent­li­chen. Ist die Gestal­tung auch noch anspre­chend, wer­den Nut­zer regel­mä­ßig auf Ihrer Web­sei­te vor­bei­schau­en.

Do — Eine Branding Kampagne etablieren

Goog­le besitzt in Deutsch­land mehr als 95 % der Markt­an­tei­le bei Such­ma­schi­nen. Um eine Mar­ke online erfolg­reich auf­zu­bau­en, bedarf es dem­entspre­chend einer Opti­mie­rung der eige­nen Web­sei­te nach gewis­sen „Goog­le-Kri­te­ri­en“. Auch wenn die genau­en Kenn­zei­chen nicht bekannt sind, nach denen Goog­le eine Mar­ke auch als Mar­ke erkennt, kön­nen Sie ent­spre­chen­de Signa­le set­zen:

  • Regis­trie­rung des Mar­ken­na­mens mit einer Viel­zahl von Län­der­do­mains
  • Ver­knüp­fung der Home­page mit Goog­le+
  • Akti­vi­tä­ten in You­tube und Goog­le+
  • Mög­lichst hohes Domai­nal­ter ver­bun­den mit durch­gän­gi­gem Domain­kon­text

Do — Wiederholung Sie Ihre Werbebotschaft

Für eine erfolg­rei­che Mar­ken­bil­dung sind Wie­der­ho­lun­gen von ein­präg­sa­men Slo­gans, Bil­dern oder Logos essen­ti­ell. Denn nur wenn die Bot­schaf­ten wie­der­holt wer­den, besit­zen sie die Chan­ce vom poten­ti­el­len Nut­zer auf­ge­nom­men und abge­spei­chert zu wer­den. Sehen Kun­den ein Mar­ken­lo­go, das sie ken­nen, ver­bin­den sie mit die­sem gleich­zei­tig ein Pro­dukt oder eine Dienst­leis­tung mit der Mar­ke. Eine fest­ge­leg­te Farb­pa­let­te, Schrift­ar­ten und Slo­gans sind wich­ti­ge Ele­men­te, um die Bekannt­heit einer Mar­ke zu stei­gern.

Do — Schaffen Sie Emotionen

Eine erfolg­rei­che Mar­ke lebt von Emo­ti­on. Kun­den kau­fen heut­zu­ta­ge nicht mehr nur Pro­duk­te, die einen Zweck erfül­len, son­dern ein Lebens­ge­fühl her­vor­ru­fen. Gelingt es Ihnen mit Ihrer Mar­ke eine glaub­wür­di­ge Sto­ry zu ver­mit­teln und die Mar­ke für Kun­den mit allen Sin­nen erleb­bar zu machen, haben Sie Ihr Ziel nahe­zu erreicht. Gro­ße Unter­neh­men wie Apple oder Coca Cola beherr­schen die­sen Par­cours so per­fekt, das bei ihnen nicht mehr nur von Kun­den, son­dern von Fans die Rede ist.

Do — Versehen Sie Ihre Marke mit einem außergewöhnlichen Design

Ein erfolg­rei­cher Mar­ken­auf­bau gelingt nur, wenn Kun­den indi­vi­du­ell ange­spro­chen wer­den. Hier­bei soll­ten Sie auf einen hohen Wie­der­erken­nungs­wert für Ihre Mar­ke ach­ten. Eini­ge Unter­neh­men ver­su­chen sich vor allem durch krea­ti­ve Designs von ande­ren Mar­ken abzu­gren­zen, etwa mit Hil­fe spe­zi­el­ler Farb­mus­ter oder exklu­si­ven Desi­gner­mö­beln wie hier, als Sitz­sack zum Bedru­cken. Mit einem ein­gän­gi­gen Slo­gan oder dem Mar­ken­lo­go ver­se­hen, erzeu­gen sie bei Kun­den einen ein­präg­sa­men Bran­ding Effekt, wie bei­spiels­wei­se auf Mes­sen oder Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen. Aus die­sem Grund ist es wich­tig, immer auf ein exklu­si­ves Design zu ach­ten, um die eige­ne Mar­ke wei­ter­hin erfolg­reich auf­zu­bau­en.

Don’t — Wer nicht bloggt, verschenkt Potenzial

Ver­mei­den Sie wenn mög­lich, sich nur auf ein Medi­um zu beschrän­ken. Denn nur wer alle ver­füg­ba­ren Kanä­le nutzt, schöpft auch das vol­le Mar­ken­brand-Poten­zi­al aus. Blogs sind ein wich­ti­ger Bestand­teil für eine erfolg­rei­che Mar­ken­bil­dung. Je nach poten­ti­el­ler Ziel­grup­pe muss hier für span­nen­den Con­tent gesorgt wer­den. Schrei­ben Sie zu inter­es­san­ten The­men, die Ihre Mar­ke betref­fen. Nut­zen Sie zudem Ihre Pro­fi­le in den sozia­len Netz­wer­ken, indem Sie auf Ihren Blog ver­wei­sen und Kom­men­ta­re auf­grei­fen. So schaf­fen sie auf effi­zi­en­tem Weg mehr Fol­lower.

Don’t — Vermeiden Sie doppelte Inhalte

Nur wer Nut­zern ein­ma­li­ge Inhal­te gepaart mit hoher Qua­li­tät lie­fert, kann sei­ne Mar­ke auf lan­ge Sicht zum Erfolg ver­hel­fen. Denn die Ver­öf­fent­li­chung hoch­wer­ti­gen Con­tents schafft Nut­zern gegen­über Ver­trau­en. Wer sich bei­spiels­wei­se über län­ge­re Zeit mit einem umfas­sen­den The­men­kom­plex befasst und zusätz­lich aus­ge­such­te Inhal­te bie­tet, fällt auf und wird im bes­ten Fall auf ande­ren Sei­ten im Netz ver­linkt.

Don’t — Vermeiden Sie Widersprüche

Inkon­sis­ten­te Bot­schaf­ten sind unglaub­wür­dig und kön­nen dem Image einer Mar­ke scha­den. Aus die­sem Grund soll­ten nur ein­deu­ti­ge und vor allem glaub­wür­di­ge Bot­schaf­ten ver­brei­tet wer­den. Auch wenn es im ers­ten Moment alt­mo­disch erscheint, so sind Wert­be­kun­dun­gen zu Ehr­lich­keit, Ver­trau­en und Nach­hal­tig­keit in einer immer trans­pa­ren­ter und schnel­ler wer­den­den Gesell­schaft von immer grö­ße­rer Bedeu­tung für die Kauf­ent­schei­dung von Kun­den. Eine Mar­ke, die hier­auf beson­de­ren Wert legt, besitzt annehm­ba­res Poten­zi­al für einen Erfolg.