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Die besten Nebenjobs im Internet: Verkauf selbstgemachter Produkte

Verkauf von selbstgemachten Produkten

Lesedauer: 3 Minuten

Bastelst du leidenschaftlich gern, verfügst du über handwerkliches Geschick oder du bist perfekt im Stricken und Nähen?

Dies sind nur ein paar Hobbys als Beispiele, mit denen du auch Geld verdienen kannst. Online gibt es schon sehr viele Menschen, die ihre handwerklichen Kreationen, ob Arbeiten aus Holz, Metall, Beton oder Stoff, zu Geld machen.

Wenn du auch so talentiert bist und dein kreatives Hobby in jeder freien Minute, die dir bleibt, ausübst, warum solltest du deine Anfertigungen nicht ebenfalls online verkaufen?

Heutzutage ist es sehr einfach, seine eigenen Erzeugnisse im Internet anzubieten. Dafür sind noch nicht einmal tiefgehende technische Kenntnisse vonnöten, denn du kannst für den Verkauf große Online-Marktplätze nutzen, die dir die notwendigen Tools wie Shop sowie Kommunikationsinfrastruktur zur Verfügung stellen. Die Erstellung eines eigenen Online-Shops ist natürlich auch eine Option, muss aber nicht sein.

Gefallen deine selbst hergestellten Artikel deiner Familie, deinen Freunden und Bekannten sehr gut, gibt es mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit viele potenzielle Kunden und Kundinnen, die deine Produkte kaufen würden.

Vorab solltest du überlegen, was du an deinen Arbeiten noch optimieren und verändern kannst, damit sie gut nachgefragt werden. Wenn sie sich nach den Wünschen der Kunden und Kundinnen individualisieren bzw. personalisieren lassen, umso besser.

Neue Ideen zur Gestaltung und Individualisierung findest du auch auf den entsprechenden Plattformen, wo unzählige Kreative ihre Produkte anbieten. Nimm dir Zeit und schaue dich beispielsweise auf Etsy um, dem wichtigsten Marktplatz für Handcraft-Artikel. Du wirst sehen, du wirst sehr viele Inspirationen und Ideen bekommen.

So gehst du vor

Wenn du dich entschieden hast, bestimmte Produkte selbst herzustellen, solltest du sie auf den von dir ausgewählten Verkaufsportalen perfekt vorführen. Dazu gehören: hochwertige Produktfotos, am besten mit weißem Hintergrund, informative und verkaufsfördernde Produkttexte und eine Kalkulation der Verkaufspreise für die Produkte.

Du solltest dir dafür ein eigenes Geschäftskonto anlegen, auf das die Zahlungen der Kunden eingehen werden, um den genauen Überblick über deine Einnahmen zu behalten.

Und du musst dich entscheiden, ob du Umsatzsteuer auf die Produkte berechnest oder nicht, also die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmst. Genaueres besprichst du am besten mit deinem Steuerberater.

Das solltest du können

Bedenke, dass jede Branche sich weiterentwickelt, wahrscheinlich auch dein Bereich, in dem du kreativ tätig bist. Beobachte die Trends und bleibe auf dem aktuellen Stand der Entwicklungen, indem du neue Gestaltungsmöglichkeiten in dein Repertoire mit aufnimmst oder deine Artikel dem sich ändernden Publikumsgeschmack anpasst. Nur so kannst du dauerhaft erfolgreich deine Produkte anbieten.

Versuche, dich immer mit neuen Inspirationen und Ideen zu füttern und setze dich auch mit den Werken der Konkurrenz auseinander. Wie oft wurden Künstler oder Freischaffende von den Arbeiten anderer in ihrer schöpferischen Kraft neu befeuert? Halte dich auf dem Laufenden, indem du Bücher sowie Fachzeitschriften liest und regelmäßig im Internet stöberst.

Außerdem benötigst du für das Einstellen der Produkte auf die Verkaufsplattform einen Computer, eine Digicam oder ein Smartphone für die Fotos, einen Internetzugang und die entsprechenden EDV-Kenntnisse.

Hochwertige Fotos sind das A und O für eine erfolgreiche Online-Produktpräsentation. Daher lohnt sich ein kleines Home-Fotostudio, das es beispielsweise auf Amazon schon für unter 100 Euro gibt. Die Produkte wirken am besten mit einem weißen Hintergrund. Schlechte Fotos werden potenzielle Kunden kaum zum Kaufen überzeugen.

Verkaufsplattform Etsy

Dieser Online-Marktplatz für Kreatives und Selbstgemachtes bietet dir die entscheidenden Funktionen, um deine Produkte einem großen Publikum zu präsentieren und zu verkaufen.

Das Anlegen eines kleinen Shops geht sehr schnell und einfach. Die Kosten für die Nutzung sind sehr übersichtlich und fair: Es fallen nur geringe Einstellungsgebühren zwischen 10 und 30 Cent pro Produkt (die Höhe hängt vom Produktpreis ab) an sowie Verkaufsprovisionen von wenigen Prozent (zwischen 3,5 und 5 Prozent) und eine Zahlungsbearbeitungsgebühr.

Dafür bietet Etsy den Verkäufern sichere Transaktionen, Verkäuferschutz und automatische Überweisungen.

Du hast auf der Plattform deinen eigenen kleinen Online-Shop, in dem du deine Produkte ansprechend präsentieren kannst.

Du wirst dich vielleicht fragen, warum du deine Produkte nicht in einem eigenen Online-Shop, sondern auf einer großen Plattform verkaufen sollst, wo du die Konkurrenz auch noch am Hals hast?

Zwar ist es heute nicht mehr schwierig, einen Online-Shop zu erstellen, die vielen einfach zu bedienenden Webbaukästen ermöglichen es auch Techniklaien, ihr eigenes Online-Projekt zu starten. Was schwierig sein wird, ist, potenzielle Kunden auf den Shop zu lotsen. Gerade daran scheitern viele kleine Online-Shops, weil sie nicht die Reichweite der großen Online-Verkaufsplattformen wie Amazon oder Zalando haben und natürlich auch nicht das Werbebudget.

Etsy kann auf diese große Reichweite und ein üppiges Werbebudget zurückgreifen und davon profitieren vor allem du und andere Kreative. Bewerben kannst du deine Produkte natürlich auch, zum Beispiel über eine eigene Facebookseite.

Wichtige Links:

etsy.com

palundu.de

Palundu prüft die Produkte vorab, ob sie wirklich komplett handgearbeitet sind, dann kann man erst auf der Plattform verkaufen.

Auch die bekannten Marktplätze Amazon und Ebay bieten sich als Vertriebskanal an.

Für spezielle Kunsthandwerker gibt es auch Amazon Handmade. Näheres dazu findest du auf deren Website.

Für einen eigenen Shop empfiehlt sich das Shopsystem Shopify, das leicht zu erlernen ist.

(Bildquelle Artikelanfang: © EdZbarzhyvetsky/Depositphotos.com)

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