Hast du dir auch schon dar­über Gedan­ken gemacht, neben­be­ruf­lich etwas hin­zu­ver­die­nen zu wol­len? Bist du des­we­gen auf der Suche nach einem Online-Neben­job, doch du fin­dest nichts Passendes? 


Ich habe vor ein paar Jah­ren in dem Arti­kel “Gute Neben­jobs im Inter­net — Gibt es die wirk­lich?” ein nega­ti­ves Fazit über die Neben­job-Mög­lich­kei­ten online geschrie­ben. Vor allem die­je­ni­gen, die schnell und ohne gro­ßen Auf­wand eine Online-Tätig­keit suchen, die anspre­chend ver­gü­tet wird, wer­den ent­täuscht sein.

Mitt­ler­wei­le weiß ich mehr über das Inter­net und die Ver­dienst­mög­lich­kei­ten darin.

Es gibt auf alle Fäl­le eini­ge seriö­se Online-Neben­jobs, die pro Monat ein paar Hun­dert Euro (und viel­leicht sogar mehr) in den Geld­beu­tel spü­len kön­nen, wenn du nur aktiv an die Sache rangehst.

Falls du auf der Suche nach einer seriö­sen Neben­tä­tig­keit bist, dann ist die­ser Bei­trag genau rich­tig für dich, denn nach­fol­gend stel­le ich die zehn bes­ten Online-Neben­jobs vor, die du von Zuhau­se erle­di­gen kannst.

Online-Nebenjob Nr. 1: Tester für Websites, Games und Usability

Online-Nebenjob: Software-Tester

Foto: Pho­to­MIX-Com­pa­ny /​Pixabay — Auch Apps gehö­ren zu dem Auf­ga­ben­be­reich von Website-Testern

Der ers­te Inter­net-Neben­job ist beson­ders für die Men­schen geeig­net, die sich nicht all­zu inten­siv — was Zeit­ein­satz und Ener­gie­auf­wand angeht — in eine wei­te­re Tätig­keit stür­zen wol­len. Dafür wird die­se recht leich­te Beschäf­ti­gung auch nicht über­mä­ßig vergütet.

Bei die­ser Arbeit han­delt es sich vor allem um Tests für Web­sites, Apps oder Online-Spie­le. Wer gern die neu­es­ten Apps oder Games, aber auch neue Web­sites auf Herz und Nie­ren über­prü­fen möch­te, wird an die­sem Inter­net­job mög­li­cher­wei­se Gefal­len fin­den. Außer­dem kommst du regel­mä­ßig mit den neu­es­ten Ent­wick­lun­gen in Berüh­rung, was dem Gan­zen einen zusätz­li­chen Reiz ver­lei­hen dürfte.

Die Beschäf­ti­gung klingt zunächst ein­mal nach Unter­hal­tung und Ver­gnü­gen, doch sol­che Tests sind für die Anbie­ter von Apps und ande­ren digi­ta­len Pro­duk­ten emi­nent wich­tig. Denn es fin­den gera­de Tes­ter, die unvor­ein­ge­nom­men an die Funk­tio­na­li­tä­ten der Soft­ware her­an­ge­hen, so man­chen Feh­ler oder so man­che Schwä­chen in der Benut­zer­füh­rung, die einer Opti­mie­rung bedürfen.

Wie dei­ne Tätig­keit aus­se­hen wird:

Du suchst in den meist stan­dar­di­sier­ten Tests nach Feh­lern und Schwä­chen in Apps, Games und auf Web­sites. Bei Web­sites ist es meist so, dass du tes­test, ob die Links in der Navi­ga­ti­on alle funk­tio­nie­ren, ob die Web­site für den Besu­cher ein­fach zu bedie­nen ist, ob alle gewünsch­ten Infor­ma­tio­nen schnell und unkom­pli­ziert auf­ge­fun­den wer­den usw.

Zwar wer­den die Apps, Spie­le, Web­sites und ande­re Anwen­dun­gen auch von den Ent­wick­lern aus­gie­big auf Schwä­chen und Pro­gram­mier­feh­ler getes­tet, doch in der täg­li­chen Rou­ti­ne gehen immer wie­der Feh­ler unter.

Du tes­test die Anwen­dun­gen, indem du Fra­gen dazu beant­wor­ten musst. Die­se sind für alle Tes­ter der Soft­ware iden­tisch. Lie­gen den Her­stel­lern zahl­rei­che Tests vor, wer­den sie aus­ge­wer­tet und auf­grund der Ergeb­nis­se Ver­bes­se­run­gen und Feh­ler­be­sei­ti­gun­gen an den kri­ti­schen Stel­len vorgenommen.

Platt­for­men: Test​birds​.de, Test​.io, Rapi​du​ser​tests​.com

Ver­dienst­mög­lich­kei­ten: Ca. 15 Euro pro abge­schlos­se­nem Test

Online-Nebenjob Nr. 2: Texter für Online-Inhalte

Online-Nebenjob: Texte schreiben

Foto: blick­pi­xel /​Pixabay — Schnell und zügig schrei­ben ist eine wün­schens­wer­te Eigen­schaft von Autoren für Online-Texte.

Auch wenn Bil­der, Vide­os und Pod­casts belieb­te Medi­en im Inter­net sind, domi­niert wird es immer noch von Texten.

Ob nun Tex­te auf Web­sites, in Online-Shops, in Foren oder in den sozia­len Medi­en wie Face­book, Text bleibt das wich­tigs­te Infor­ma­ti­ons­me­di­um online und spielt bei der Plat­zie­rung eines Online-Auf­tritts in den vor­de­ren Such­ergeb­nis­sen bei Goog­le & Co. eine ent­schei­den­de Rolle.

Gute, infor­ma­ti­ve und the­men­re­le­van­te Tex­te kön­nen nicht auto­ma­ti­siert pro­du­ziert wer­den, dafür sind immer noch Men­schen zuständig.

Da lesens­wer­te, sowohl für den User als auch für die Such­ma­schi­nen opti­mier­te Tex­te in gro­ßem Maß in der Online-Wirt­schaft nach­ge­fragt wer­den — denn schließ­lich will jeder Web­site- und Online-Shop-Betrei­ber mit sinn­vol­len Tex­ten ganz vor­ne in den Such­ma­schi­nen­er­geb­nis­sen notiert sein -, gibt es auch einen gro­ßen Bedarf an Autoren, die die gewünsch­ten Tex­te liefern.

Text­auf­trä­ge von Unter­neh­men fin­dest du vor allem auf spe­zi­el­len Platt­for­men, auf denen du dich kos­ten­los regis­trie­ren kannst. Die Bezah­lung erfolgt meist auf der Grund­la­ge von Wort­prei­sen. Das heißt, dein Ver­dienst hängt davon ab, wie viel und auch wie schnell du schrei­ben kannst.

Wie dei­ne Tätig­keit aus­se­hen wird:

Du schreibst haupt­säch­lich für Online-Shops und ande­re Web­sites Tex­te nach fest­ge­leg­tem Brie­fing (Kurz­an­wei­sung). Dar­in wird defi­niert, wie oft ein bestimm­tes Key­word (Schlüs­sel­wort) vor­zu­kom­men hat, wie lang der Arti­kel sein soll, wie vie­le Zwi­schen­über­schrif­ten ver­wen­det wer­den sol­len etc.

Außer­dem muss die Text­lie­fe­rung in einem Zeit­raum von meh­re­ren Tagen erfol­gen. Auch mit die­sem Zeit­druck soll­test du gut umge­hen können.

Platt­for­men: text​bro​ker​.de, con​tent​.de

Ver­dienst­mög­lich­kei­ten: Bei einer Ver­gü­tung von 1,7 bis 2,2 Cent pro Wort und einer durch­schnitt­li­chen Text­län­ge von 400 Wör­tern liegt die Bezah­lung bei 6,80 bis 8,80 Euro. Das ist nicht all­zu viel. Daher soll­test du ver­su­chen, in die höchs­te Qua­li­täts­stu­fe zu gelan­gen, dann wür­dest du bei der genann­ten Text­län­ge ca. 26 Euro erhalten.

Online-Nebenjob Nr. 3: Verfasser/​in von Ebooks

Online-Nebenjob: Ebooks schreiben

Foto: Star­tupStock­Pho­tos /​Pixabay — Du kannst dei­ne Ebooks auf meh­re­ren Platt­for­men zum Ver­kauf anbieten.

Ebooks sind als Lese­stoff in den ver­gan­ge­nen Jah­ren immer belieb­ter gewor­den, dank den vie­len ver­schie­de­nen Ebook-Rea­dern, die es mitt­ler­wei­le auf dem Markt gibt, man den­ke nur an den Ama­zon Kind­le oder den Toli­no Rea­der. Das Prak­ti­sche an den Rea­dern ist, dass man zahl­rei­che Bücher dar­auf spei­chern kann, was sie zu einem idea­len Urlaubs­be­glei­ter macht. Nie mehr vie­le und schwe­re Bücher rum­schlep­pen müssen!

Und die Schrift lässt sich auf dem Dis­play ver­grö­ßern bzw. ver­klei­nern, wodurch das Lesen auch für schwä­che­re Augen sehr leicht fällt.

Mit dem Boom der Ebook-Rea­der wur­de es für ange­hen­de Autoren und Autorin­nen deut­lich ein­fa­cher, ihre Ebooks auf gro­ßen Platt­for­men zu ver­kau­fen. Die bedeu­tends­te Platt­form ist natür­lich Ama­zon, auf der allein in der Bel­le­tris­tik-Spar­te über 200.000 Kind­le Ebooks ange­bo­ten wer­den (Stand: März 2018).

Wie dei­ne Tätig­keit aus­se­hen wird:

Du ver­öf­fent­lichst auf den ver­schie­de­nen Ebook-Platt­for­men, allen vor­an Ama­zon KDP, dei­ne ver­fass­ten Ebooks und ver­mark­test die­se Bücher ent­spre­chend, um dei­nen Bekannt­heits­grad und dei­nen Ver­kauf voranzutreiben.

Als Mar­ke­ting­in­stru­men­te kannst du vor allem die sozia­len Medi­en wie Face­book nut­zen und dort dei­ne Bücher dei­ner Freun­des­lis­te vorstellen.

Falls du über einen gro­ßen Bekann­ten­kreis ver­fügst, kön­nest du ihn bit­ten, das Buch inner­halb kur­zer Zeit auf Ama­zon her­un­ter­zu­la­den. Damit kann es das Ebook — je nach­dem in wel­cher The­men­s­par­te es sich befin­det — recht schnell auf die Best­sel­ler­lis­te schaf­fen und wird auf Ama­zon deut­lich sicht­ba­rer. Gera­de für sol­che Aktio­nen lohnt sich ein sehr nied­ri­ger Ebook-Preis wie 0,99 €.

Platt­for­men: Ama­zon Kind­le Direct Publi­shing, Elo­pa­ge, ePu­bli, XinXii, Boo­kRix, Neo­books, Toli­no Media

Ver­dienst­mög­lich­kei­ten: Der Ver­dienst als Ebook-Autor/in hängt von den Ver­kaufs­zah­len und dem Preis des Ebooks ab. Da die Ebook-Prei­se meist recht nied­rig ange­legt sind, blei­ben oft nur ca. 25 Cent bis knapp 3 Euro übrig, je nach Preis­ge­stal­tung. Daher soll­test du dich um ein inten­si­ves Mar­ke­ting bemü­hen, damit die Ver­kaufs­zah­len stei­gen und somit auch dein Verdienst.

Online-Nebenjob Nr. 4: Virtuelle/​r Assistent/​in

Online-Nebenjob: Virtueller Assistent

Foto: 377053 /​Pixabay — Als virtuelle/​r Assistent/​in benö­tigst du ein breit gefä­cher­tes Spek­trum an Kennt­nis­sen und Fähigkeiten.

Macht es dir Spaß, unter­stüt­zen­de Auf­ga­ben am PC aus­zu­füh­ren, und zwar orts­un­ge­bun­den? Zu die­sen Auf­ga­ben gehö­ren vor allem:

Tätig­kei­ten im Büro­ma­nage­ment (Ter­min­or­ga­ni­sa­ti­on, Rei­se- und Event­or­ga­ni­sa­ti­on, Recher­chen im Inter­net und tele­fo­nisch, diver­se Büro­ser­vices, Tran­skrip­ti­on, Über­set­zung und Lektorat),

Tätig­kei­ten im Back­of­fice (Doku­men­ten­er­stel­lung, Kor­re­spon­denz, Daten­er­fas­sung und ‑pfle­ge, FiBu-Vor­be­rei­tung, Online-Shop-Betreuung).

Zu die­sen Kern­auf­ga­ben kön­nen noch

  • Tätig­kei­ten im Mar­ke­ting (Social-Media-Mar­ke­ting, Blogre­dak­ti­on, News­let­ter usw.),
  • Auf­ga­ben im Front­desk (Tele­fon­an­nah­me, Tele­fon­be­ra­tung, Live-Chat),
  • Ver­triebs­tä­tig­kei­ten (Ver­triebs­auf­bau, TeleSales)
  • und Design-Tätig­kei­ten (Web­site-Erstel­lung, Erstel­lung von Logo und Druck­sa­chen wie Visi­ten­kar­ten, Fly­er und Bro­schü­ren, Grafik-Erstellung)

hin­zu kommen.

Ein vir­tu­el­ler Assis­tent oder eine vir­tu­el­le Assis­ten­tin erle­digt also Arbeits­pro­zes­se für den Kun­den, die aus des­sen Sicht beruf­lich vom eigent­li­chen Kern­ge­schäft ablen­ken und daher aus­ge­la­gert wer­den kön­nen. Und das Auf­ga­ben­feld ist recht breit gefächert.

Für die­se Neben­tä­tig­keit ist es ide­al, wenn du eine klas­si­sche kauf­män­ni­sche Aus­bil­dung nach­wei­sen kannst, wei­te­re Fähig­kei­ten wie sehr gute Kennt­nis­se von CMS- und Shop­sys­te­men (für die Pfle­ge von Web­sites, Blogs und Online-Shops), Kennt­nis­se in Gra­fi­ker­stel­lung und den sozia­len Medi­en ver­voll­stän­di­gen dei­ne Kom­pe­ten­zen, um als virtuelle/​r Assistent/​in an Auf­trä­ge zu gelangen.

Wie dei­ne Tätig­keit aus­se­hen wird:

Du unter­stützt Star­tups oder ande­re Unter­neh­men bzw. Unter­neh­mer bei ihren regel­mä­ßig anfal­len­den Back­of­fice- und Mar­ke­ting-Tätig­kei­ten. Da die­se Pro­zes­se sehr gut aus­ge­la­gert bzw. out­ge­sourct wer­den kön­nen, kannst du die­se Arbeit von über­all aus­üben und nicht nur von dei­nem Home-Office.

Doch wie kommt man an einen sol­chen Neben­job als virtuelle/​r Assistent/​in?

Ein­mal kannst du dich auf Free­lan­cer-Platt­for­men anmel­den und dort dein Pro­fil mit all dei­nen Fähig­kei­ten und Erfah­run­gen eintragen.

Und es gibt noch ande­re Por­ta­le, die vir­tu­el­le Assis­ten­ten ver­mit­teln. Ob bei denen Inter­es­se an einem/​einer neu­en Mitarbeiter/​in besteht, fin­dest du am bes­ten durch eine direk­te Anfra­ge heraus.

Doch es hilft dir auch viel, selbst aktiv zu wer­den und sich nicht nur einen Account auf einem Free­lan­cer-Por­tal zuzu­le­gen. Mit “aktiv” mei­ne ich, dass du dich im Inter­net auf ver­schie­de­nen sozia­len Netz­wer­ken als VA vor­stel­len soll­test. Dazu gehö­ren vor allem Face­book, Xing und Linkedin.

Last but not least ist eine eige­ne Web­site, auf der du dich in all dei­nen Facet­ten vor­stel­len kannst, eben­falls zu emp­feh­len. Dafür musst du nicht unbe­dingt gleich tief in die Tasche grei­fen und einen Web­de­si­gner enga­gie­ren, son­dern es reicht am Anfang, einen der vie­len Web­bau­käs­ten zu nut­zen. Mein Favo­rit ist da ein­deu­tig Jim­do mit sei­nen pro­fes­sio­nell aus­se­hen­den Tem­pla­tes und jeder Men­ge nütz­li­cher Funktionen.

Damit du in die­sem Job Kun­den fin­dest, mit denen du auf Augen­hö­he zusam­men­ar­bei­ten kannst, soll­test du dir vor­ab über­le­gen, für wel­che Unter­neh­men oder Bran­chen du ger­ne tätig wärst: Für nach­hal­ti­ge Bran­chen, Mode und Life­style, Enter­tain­ment, Rei­sen, gesun­de Ernäh­rung etc.

Erst wenn du dich mit dem Unter­neh­men und sei­ner Ziel­set­zung iden­ti­fi­zie­ren kannst, wird die Arbeit als VA so rich­tig gut funktionieren.

Platt­for­men: twa​go​.de und ande­re Free­lan­cer-Por­ta­le, www​.my​-vpa​.com

Ver­dienst: Durch­schnitt­lich bezah­len die VA-Por­ta­le zwi­schen 15 und 22 Euro pro Stun­de, es gibt aber auch deut­lich gerin­ge­re Stun­den­sät­ze, die du aber nicht anneh­men solltest.

Online-Nebenjob Nr. 5: Programmierer/​in

Online-Nebenjob: Programmierer

Foto: Free-Pho­tos /​Pixabay — Pro­gram­mie­rer ver­fü­gen über stark nach­ge­frag­te Fähig­kei­ten auf dem Arbeitsmarkt.

Kannst du gut pro­gram­mie­ren, etwa in PHP, Java­Script, Java oder ande­ren ange­sag­ten Pro­gram­mier­spra­chen? Dann soll­test du die­ses Talent unbe­dingt nut­zen und klei­ne Anwen­dun­gen wie bei­spiels­wei­se Wor­d­Press-Plugins oder Erwei­te­run­gen für ande­re Con­tent-Manage­ment- oder Shop-Sys­te­me erstellen.

Wenn du noch über HTML-Kennt­nis­se ver­fügst, dann steht auch einer Tätig­keit als The­me-Ent­wick­ler nichts im Wege.

Wie du siehst, kannst du als Pro­gram­mie­rer ver­schie­de­ne Rich­tun­gen einschlagen.

Da Code-Snip­pets für CMS-Plugins und CMS- und Shop-The­mes bzw. ‑Tem­pla­tes von zahl­rei­chen Nut­zern welt­weit nach­ge­fragt wer­den, ist die­se Ver­dienst­mög­lich­keit sehr attrak­tiv, denn die The­mes und Anwen­dun­gen kön­nen unend­lich oft ver­kauft wer­den. Somit kannst du dau­er­haft Ein­nah­men gene­rie­ren, auch wenn du mal eine län­ge­re Zeit kei­ne neue Anwen­dung erstellst.

Wie dei­ne Tätig­keit aus­se­hen wird:

Du ent­wi­ckelst nütz­li­che Anwen­dun­gen, Snip­pets oder Tem­pla­tes, die du auf einer Platt­form zum Ver­kauf anbietest.

Eine wei­te­re wesent­li­che Tätig­keit wird sein, dei­ne Ent­wick­lun­gen dau­er­haft zu pfle­gen und immer wie­der auf den neu­es­ten Stand der Tech­nik zu brin­gen, damit sie auch über einen län­ge­ren Zeit­raum von Kun­den gekauft wer­den können.

Und du soll­test ein ver­läss­li­ches, zeit­nah reagie­ren­des Sup­port-Sys­tem auf­bau­en, denn es wer­den täg­lich Anfra­gen von Kun­den kom­men, die sich nach Anpas­sun­gen erkun­di­gen oder auch Pro­gram­mier­feh­ler ent­deckt haben. Denn schließ­lich sind die Kun­den die bes­ten Soft­ware­tes­ter, die du nicht zu bezah­len brauchst. Lau­fen zahl­rei­che Pro­gram­mier­feh­ler auf, bringst du eine neue Ver­si­on bzw. ein Patch der Anwen­dung oder des Tem­pla­tes heraus.

Platt­form: Enva​to​-Mar​ket​.com

Ver­dienst: Die Prei­se auf Enva­to Mar­ket bewe­gen sich bei den meis­ten Pro­duk­ten zwi­schen ca. 20 und 65 Dol­lar, dei­ne Umsatz­be­tei­li­gung liegt am Anfang bei 50 Pro­zent und kann bis 70 Pro­zent des Ver­kaufs­prei­ses ansteigen.

Online-Nebenjob Nr. 6: Designer/​in

Online-Nebenjob: Grafikdesigner

Foto: fancycrave1 /​Pixabay — Güns­ti­ge Gra­fik­de­si­gner sind im Inter­net stark nachgefragt.

Hast du krea­ti­ves Gespür, malst ger­ne oder beschäf­tigst dich inten­siv mit Gra­fik­pro­gram­men wie Ado­be Pho­to­shop, InDe­sign und Illus­tra­tor? Du hast schon von dei­nem Freun­des- und Bekann­ten­kreis oft Kom­pli­men­te für dei­ne gestal­te­ri­sche Gabe erhalten?

War­um machst du dein Talent nicht zu Geld, indem du im Neben­job als Designer/​in von Online- und Off­line-Medi­en wie Web­gra­fi­ken oder Print­pro­duk­te arbei­test. Denn die­se Fähig­keit wird im Inter­net stän­dig gesucht, da für die Gestal­tung von Web­sites, Online-Shops oder Druck­sa­chen wie Fly­er, Bro­schü­ren und Pro­spek­te Desi­gner benö­tigt werden.

Doch nicht jeder will dafür einen teu­ren Gra­fi­ker oder Web­de­si­gner enga­gie­ren, was dir als Semi­pro­fi zugu­te­kommt. Denn als Kreative/​r ohne ent­spre­chen­de Aus­bil­dung kannst du für dei­ne Arbeit nicht so viel Hono­rar ver­lan­gen wie ein stu­dier­ter Grafiker.

Dei­ne Auf­trag­ge­ber fin­dest du auf spe­zi­el­len Platt­for­men im Inter­net, über die auch die Kom­mu­ni­ka­ti­on ablau­fen wird, sodass du kei­ne direk­te Ver­bin­dung mit dei­nen Kun­den auf­neh­men musst.

Wie dei­ne Tätig­keit aus­se­hen wird:

Du erstellst Gra­fi­ken für Web­pro­jek­te und Print­ma­te­ria­li­en. Dafür benö­tigst du natür­lich sehr gute gra­fi­sche Fähig­kei­ten und du soll­test über über­durch­schnitt­li­che Kennt­nis­se in den dafür benö­tig­ten PC-Pro­gram­men verfügen.

Für die Gra­fi­ker­stel­lung wer­den haupt­säch­lich die Soft­ware Ado­be Pho­to­shop und Illus­tra­tor benö­tigt und für Lay­out und Satz von Druck­ma­te­ria­li­en Ado­be InDesign.

Des Wei­te­ren soll­test du über Grund­kennt­nis­se im Bereich Web­pro­gram­mie­rung ver­fü­gen, damit du schon in der Pla­nungs­pha­se eines Web­pro­jek­tes weißt, ob sich dei­ne Gestal­tungs­ideen rea­li­sie­ren lassen.

Dass du über einen siche­ren Geschmack in der Aus­wahl von Far­ben, Form­ele­men­ten und Stil­rich­tun­gen besitzt, gehört zu die­sem Job dazu.

Um auf Dau­er erfolg­reich in die­sem Neben­job zu sein, soll­test du dich stän­dig über neue Gestal­tungs­trends und aktu­el­le Ent­wick­lun­gen im Bereich Web- und Print-Design informieren.

Platt­for­men: twa​go​.de, desi​gnen​las​sen​.de, foto​lia​.com

Ver­dienst: Gene­rell liegt die durch­schnitt­li­che Stun­den­ver­gü­tung bei ca. 20 bis 25 Euro. Du kannst auch vor­ab Gra­fi­ken pro­du­zie­ren — also ohne dass du einen Auf­trag vor­lie­gen hast -, und die­se auf Foto­lia ver­kau­fen. Mit die­ser Vor­ge­hens­wei­se kannst du dir sogar ein pas­si­ves Ein­kom­men auf­bau­en, je nach­dem wie gut dei­ne Gra­fi­ken nach­ge­fragt werden.

Online-Nebenjob Nr. 7: Verkauf von selbstgemachten Produkten

Online-Nebenjob: Verkauf von selbstgestalteten Produkten

Foto: ste­vepb /​Pixabay — Selbst­ge­mach­tes, ob gestrick­te Figu­ren, Taschen oder Schmuck, hat vie­le Fans und lässt sich daher gut verkaufen.

Bas­telst du ger­ne, hast du hand­werk­li­ches Talent oder kannst du gut stri­cken und nähen? Es gibt genü­gend Men­schen, die in ihrer Frei­zeit ein­zig­ar­ti­ge Krea­tio­nen her­stel­len, sei­en es nun tex­ti­le Arti­kel, Arbei­ten aus Holz, Schmuck aus unter­schied­li­chen Mate­ria­li­en oder Kunst­wer­ke aus Beton oder Metall.

Falls du selbst zu die­sen talen­tier­ten Men­schen zählst und in jeder frei­en Minu­te dein krea­ti­ves Hob­by mit Lei­den­schaft aus­lebst, hast du schon mal dar­an gedacht, dei­ne hand­ge­mach­ten Erzeug­nis­se einem gro­ßen Publi­kum zum Kauf anzubieten?

In Zei­ten des Inter­nets ist es ein­fa­cher als gedacht, sei­ne eige­nen Krea­tio­nen online zu ver­kau­fen, Du benö­tigst dafür kei­ne groß­ar­ti­gen tech­ni­schen Kennt­nis­se, um einen eige­nen Online-Shop auf­zu­bau­en, son­dern du kannst für den Ver­kauf gro­ße Platt­for­men nut­zen, die dir die nöti­ge Tech­nik, Mar­ke­ting­tools und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­in­fra­struk­tur zur Ver­fü­gung stellen.

Wenn dei­ne selbst­ge­mach­ten Pro­duk­te in dei­nem Freun­des- und Bekann­ten­kreis gut ankom­men, dann wären mit Sicher­heit auch vie­le Ver­brau­cher bereit, die­se Arti­kel zu kau­fen. Beson­ders indi­vi­du­el­le Arbei­ten, die sich mög­li­cher­wei­se noch per­so­na­li­sie­ren las­sen, wer­den gut nach­ge­fragt. Über­le­ge, was du an dei­nen Pro­duk­ten in die­ser Hin­sicht ver­än­dern und opti­mie­ren kannst. Und fra­ge auch die Men­schen in dei­nem nähe­ren Umfeld nach ihrer Mei­nung, wie sie das Pro­dukt selbst wahr­neh­men und ob sie es so oder in einer ande­ren Aus­füh­rung kau­fen würden.

Neue Ideen zur Gestal­tung und Indi­vi­dua­li­sie­rung fin­dest du auch auf den ent­spre­chen­den Platt­for­men, wo unzäh­li­ge Krea­ti­ve ihre Pro­duk­te anbieten.

Wie dei­ne Tätig­keit aus­se­hen wird:

Du erstellst selbst­ge­mach­te Pro­duk­te, ob nun Taschen, Klei­dungs­stü­cke, Deko­ra­ti­ons­ar­ti­kel, Schmuck oder was auch immer.

Um die Pro­duk­te auf der von dir gewähl­ten Ver­kaufs­platt­form anspre­chend zu prä­sen­tie­ren, foto­gra­fierst du die Arti­kel, schreibst infor­ma­ti­ve Ver­kaufstex­te dazu und kal­ku­lierst die Ver­kaufs­prei­se für die Produkte.

Du soll­test dir dafür ein eige­nes Geschäfts­kon­to anle­gen, auf das die Zah­lun­gen der Kun­den ein­ge­hen wer­den. So behältst du den genau­en Über­blick über dei­ne Einnahmen.

Vor­ab musst du dich auch ent­schei­den, ob du Mehr­wert­steu­er auf die Pro­duk­te berech­nest oder nicht, also die Klein­un­ter­neh­mer­re­ge­lung in Anspruch nimmst. Genaue­res besprichst du am bes­ten mit dei­nem Steuerberater.

Platt­for­men: Etsy​.com, Palun​du​.de

Ver­dienst: Genaue Zah­len kann ich nicht ange­ben, da es dar­auf ankommt, wie vie­le Pro­duk­te du pro Monat ver­kaufst. Für ein ansehn­li­ches Neben­ein­kom­men soll­test du schon meh­re­re Pro­duk­te zum Ver­kauf anbie­ten; auch was die Pro­dukt­men­ge angeht, soll­test du dich bei der Kon­kur­renz umschau­en, die mög­li­cher­wei­se so ähn­li­che Arti­kel wie du herstellt.

Online-Nebenjob Nr. 8: Stock-Fotograf/in

Online-Nebenjob: Stockfotograf

Foto: Free-Pho­tos /​Pixabay — Mit bestimm­ten Moti­ven las­sen sich auf Stock­fo­to-Platt­for­men ansehn­li­che Ein­nah­men erzielen.

Falls du Talent für das Foto­gra­fie­ren hast, bie­tet sich ein Neben­job als Stock-Foto­graf/in an. Auch wenn du kein Pro­fi-Foto­graf bist, kannst du den­noch mit dei­nem foto­gra­fi­schen Kön­nen Geld ver­die­nen, ohne dass du in die­ser krea­ti­ven Bran­che beruf­lich tätig bist.

Denn im Inter­net herrscht eine rie­sen­gro­ße Nach­fra­ge nach hoch­wer­ti­gen und pro­fes­sio­nel­len Auf­nah­men, weil unzäh­li­ge Web­site-Besit­zer regel­mä­ßig Bil­der für ihre Inter­net­auf­trit­te benö­ti­gen und dabei nicht auf teu­re Auf­trags­fo­tos zurück­grei­fen wol­len, son­dern auf die deut­lich güns­ti­ge­ren Stock­fo­tos von ver­schie­de­nen inter­na­tio­na­len Bildagenturen.

Der Begriff “Stock­fo­to­gra­fie” bedeu­tet, dass Bil­der auf Vor­rat erstellt und von Bild­agen­tu­ren ange­bo­ten und ver­trie­ben wer­den. Das Gegen­teil von Stock­fo­to­gra­fie ist die Auftragsfotografie.

Für Foto­gra­fen ist es nicht schwie­rig, auf sol­chen Stock-Foto-Platt­for­men Bil­der hoch­zu­la­den und zum Ver­kauf anzu­bie­ten. Die hoch­ge­la­de­nen Fotos wer­den mit Schlag­wör­tern ver­se­hen, damit sie auch über die inter­ne Suche zu bestimm­ten Anfra­gen gefun­den wer­den können.

Und je mehr Fotos du auf eine sol­che Platt­form hoch­lädst und zum kos­ten­pflich­ti­gen Down­load anbie­test, des­to grö­ßer wer­den die Verdienstchancen.

Wie dei­ne Tätig­keit aus­se­hen wird:

Um dei­ne Fotos und Moti­ve erfolg­reich auf einer Stock-Platt­form ver­kau­fen zu kön­nen, ist es wich­tig, dass du über ein gutes Auge für Moti­ve ver­fügst und mehr als nur Basis-Kennt­nis­se über Foto­gra­fie­ren, Tech­nik und Gestal­tung von foto­gra­fi­schen Auf­nah­men besitzt.

Hoch­wer­ti­ge Fotos kannst du mitt­ler­wei­le auch mit dem Smart­pho­ne schie­ßen, doch rich­tig pro­fes­sio­nel­le Auf­nah­men las­sen sich nur mit hoch­wer­ti­gen Kame­ras fotografieren.

Du benö­tigst also zumin­dest eine semi­pro­fes­sio­nel­le Foto­ka­me­ra sowie wei­te­res Equip­ment und gän­gi­ge Bild­be­ar­bei­tungs­soft­ware wie bei­spiels­wei­se Ado­be Pho­to­shop, um die Bil­der ent­spre­chend zu optimieren.

Wer sich auf den ver­schie­de­nen Stock-Foto-Platt­for­men umschaut, wird fest­stel­len, dass es Moti­ve aus bestimm­ten The­men­wel­ten gibt, die sich beson­ders gut verkaufen.

Dazu gehö­ren u. a. Nah­auf­nah­men von Gegen­stän­den oder Men­schen, Gebrauchs­ge­gen­stän­de des All­tags, Berufs­bil­der, Gesund­heit, Geschäfts­welt, Reli­gi­on, Erzie­hung, Aus­bil­dung, Umwelt und Familie.

Platt­for­men: Foto​lia​.com, Pan​ther​me​dia​.net, iStock​pho​to​.com

Ver­dienst: Der Ver­dienst hängt davon ab, wie oft dei­ne Bil­der her­un­ter­ge­la­den wer­den und wie vie­le Moti­ve du anbie­test. Ein Pro­fi-Foto­graf kann so meh­re­re Tau­send Euro pro Monat ver­die­nen, als Neben­job sind die­se Zah­len zu hoch gegrif­fen. Den­noch kannst du damit meh­re­re Hun­dert Euro pro Monat einnehmen.

Online-Nebenjob Nr. 9: Online-Deutschlehrer/in

Online-Nebejob: Deutschlehrer/in

Foto: secondfromthesun0 /​Pixabay — Auch Sprach­un­ter­richt lässt sich pro­blem­los online durchführen.

Wür­dest du ger­ne Men­schen unter­rich­ten und ver­fügst über sehr gute Deutsch- oder ande­re Sprach­kennt­nis­se, je nach­dem wel­che Spra­che dei­ne Mut­ter­spra­che ist?

Viel­leicht kannst du sogar schon auf Unter­richts-Erfah­run­gen zurück­grei­fen. Sicher­lich, es ist von Vor­teil für Online-Sprach­leh­rer/in­nen, wenn sie eine fun­dier­te Aus­bil­dung oder gar ein Stu­di­um vor­wei­sen kön­nen, aber das muss nicht sein.

Es gibt auch Quer­ein­stei­ger-Sprach­leh­rer/in­nen (und ich beschrän­ke mich in die­sem Punkt Online-Leh­rer/in auf die deut­sche Spra­che), die ohne eine umfas­sen­de Aus­bil­dung als DaF (Deutsch als Fremdsprache)-Lehrer online tätig sind.

Die Nach­fra­ge nach Deutsch­un­ter­richt ist hoch: Denn vie­le aus­län­di­sche Unter­neh­men ver­le­gen aus Kos­ten­grün­den ihren Kun­den­ser­vice und ihre Call-Cen­ter ins Aus­land. Da von dort aus auch Kun­den in Deutsch­land betreut wer­den, wer­den Mit­ar­bei­ter dazu ange­hal­ten, u. a. Deutsch zu lernen.

Für den Deutsch­un­ter­richt wer­den bei Sprach­schu­len, Unter­neh­men und Pri­vat­schü­lern Mut­ter­sprach­ler ein­deu­tig bevorzugt.

Beson­ders wich­tig bei die­ser Tätig­keit ist, dass du im Selbst­stu­di­um dei­ne Deutsch­kennt­nis­se auf­frischst und bereit bist, immer wie­der Neu­es zu lernen.

Fol­gen­de Fra­gen sind wich­tig für eine erfolg­rei­che Neben­tä­tig­keit als Online-Deutsch­leh­rer/in:

  • Was bedeu­ten die Niveau­stu­fen A bis C inner­halb des Gemein­sa­men Euro­päi­schen Refe­renz­rah­mens (GER)?
  • Wel­cher Wort­schatz wird in wel­chem Rah­men in den ein­zel­nen Stu­fen vermittelt?
  • Wel­che Gram­ma­tik wird in den ein­zel­nen Stu­fen behandelt?
  • Wel­che Vor­kennt­nis­se braucht der/​die Schüler/​in, um ein bestimm­tes Gram­ma­tik-The­ma ver­tie­fen zu können?
  • Wel­ches Gram­ma­tik-The­ma ist mit wel­chem Wort­schatz zu verbinden?
  • Wel­ches Mate­ri­al ist für wel­chen Lern­typ am bes­ten geeignet?
  • Wie erklärst du die ein­zel­nen Gram­ma­tik-The­men für dei­ne Schü­ler verständlich?
  • Wie gestal­test du eine sinn­vol­le Lerneinheit?
  • Wie prä­sen­tierst du dich sprach­lich am bes­ten vor dei­nem Schü­ler (Mimik, Ges­tik, Stimm­la­ge, Intonation)?

Um sich dies alles anzu­eig­nen, geht schon eine gewis­se Zeit — und das kön­nen bis zu zwei Jah­re sein — ins Land. Wäh­rend die­ser Zeit kannst du aller­dings schon Online-Unter­richt geben.

Wie dei­ne Tätig­keit aus­se­hen wird:

Um dich als Lehrer/​in einer brei­ten Ziel­grup­pe vor­zu­stel­len und um Schü­ler zu gewin­nen, kannst du die Online-Platt­form ital​ki​.com nutzen.

Auf ital​ki​.com sind mitt­ler­wei­le mehr als 2000 Tuto­ren ein­ge­tra­gen, die sich dort mit ihrem Pro­fil und ihren Kennt­nis­sen vorstellen.

ital​ki​.com über­nimmt alle finan­zi­el­len For­ma­li­tä­ten, sodass du dich dar­um nicht zu küm­mern brauchst. Die Platt­form hilft dir auch bei Schü­lern, die online nicht bezah­len kön­nen oder Zah­lungs­schwie­rig­kei­ten haben.

Der Sprach­un­ter­richt selbst läuft nicht über ital​ki​.com, son­dern über eine ent­spre­chen­de Video­chat-Soft­ware wie bei­spiels­wei­se Sky­pe oder Zoom.

Über ital​ki​.com kom­men die Kon­tak­te und die Anmel­dun­gen der Schü­ler zustan­de, der Zah­lungs­pro­zess läuft eben­falls über die­se Plattform.

Du gibst für dei­ne aus­ge­wähl­te Ziel­grup­pe Online-Deutsch­un­ter­richt. Da du die Schu­lun­gen online durch­führst, benö­tigst du bestimm­te Tools wie Sky­pe, Goog­le Han­gout oder Zoom, um Video­chats mit den Schü­lern zu veranstalten.

Womit du am bes­ten zurecht­kommst, hängt von dir selbst ab. Und du wirst im Inter­net noch ande­re Tools für einen pro­fes­sio­nel­len Online-Unter­richt fin­den, die dir viel­leicht eher zusa­gen als die hier genannten.

Zu Online-Schu­lun­gen gehö­ren u. a. auch Auf­ga­ben, die die Schü­ler bear­bei­ten. Du wirst Schu­lungs­ma­te­ria­li­en per Mail ver­sen­den oder über Goog­le Dri­ve dei­nen Schü­lern zur Ver­fü­gung stellen.

Platt­for­men: ital​ki​.com, lin​go​da​.com, pre​ply​.de

Ver­dienst: Der Zeit­auf­wand dürf­te am Anfang höher lie­gen, wenn eine inten­si­ve Ein­ar­bei­tungs­zeit vor dir liegt. Gene­rell soll­test du für die­se Tätig­keit min­des­tens 15 bis 20 Stun­den pro Woche zur Ver­fü­gung haben, damit es sich auch lohnt.

Wenn du dich erst noch spe­zia­li­sie­ren musst, kannst du nicht gleich hohe Stun­den­prei­se fest­set­zen, son­dern soll­test mit einem nied­ri­ge­ren Satz anfan­gen, der bei ca. 15 bis 20 Euro liegt.

Dann kannst du dich all­mäh­lich hoch­ar­bei­ten auf unge­fähr 30 bis 35 Euro bis hin zu dei­ner gewünsch­ten Stundenvergütung.

Online-Nebenjob Nr. 10: Blogger/​in

Online-Nebenjob: Blogger

Foto: StockS­nap /​Pixabay — Blog­gen ist eine sehr viel­sei­ti­ge Beschäf­ti­gung, die ver­schie­de­ne Ein­nah­me­quel­len gene­rie­ren kann.

Inter­es­sierst du dich für ein The­ma, das sich gut mone­ta­ri­sie­ren lässt? Bist du bereit, dich in vie­le neue Berei­che wie Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung, Online-Mar­ke­ting, Affi­lia­te-Mar­ke­ting, Social Media, Key­word-Recher­che, Wor­d­Press und sei­ne Funk­tio­nen, Blog­op­ti­mie­rung etc. einzuarbeiten?

Dann dürf­te dir das Blog­gen lie­gen. Vor allem soll­test du ger­ne schrei­ben, denn ein Blog will am Anfang mit Inhalt gefüllt wer­den. Auf wel­ches The­ma du dich spe­zia­li­sierst, hängt von dei­nen Inter­es­sen ab, erfolg­rei­che Blogs, die Ein­nah­men erzie­len, gibt es in vie­len Berei­chen, ob nun Rei­se­b­logs, Food­blogs, Eltern­blogs, Geld-ver­die­nen-Blogs, Spie­le-Blogs und was es sonst noch alles gibt.

Du kannst ver­schie­de­ne Ein­nah­me­quel­len für dei­nen Blog nut­zen, sei es Geld verdienen

Wie dei­ne Tätig­keit aus­se­hen wird:

Nach der Erstel­lung dei­nes Blogs (wenn du dich mit Wor­d­Press und Web­site-Gestal­tung gut aus­kennst, kannst du die­sen Schritt selbst erle­di­gen oder auch von einem Pro­fi umset­zen las­sen) soll­test du in der Anfangs­pha­se vie­le Bei­trä­ge schrei­ben, am bes­ten jeden Tag einen oder wenigs­tens drei pro Woche.

Nur so sorgst du für ein nach­hal­ti­ges Ran­king bei Google.

Hast du eine Inhalts­ba­sis von 100 bis 200 Arti­keln, kannst du dich inten­si­ver mit den unter­schied­li­chen Mar­ke­ting-Maß­nah­men beschäf­ti­gen und dich all­mäh­lich nach für dei­nen Blog inter­es­san­ten Ein­nah­me­mög­lich­kei­ten umsehen.

Da die Blog­ger­tä­tig­keit sehr viel­sei­tig ist, lässt sie sich in die­sem Arti­kel auf kei­nen Fall voll­stän­dig beschrei­ben. Jede/​r Blogger/​in kann auch seine/​ihre eige­nen Ideen für gewinn­träch­ti­ge Koope­ra­tio­nen in sein Geschäft­kon­zept mit ein­brin­gen. Es ist auf jeden Fall vie­les möglich.

Neben dem Schrei­ben wirst du dich mit der Blog­op­ti­mie­rung, Online-Mar­ke­ting, dei­nen Social-Media-Auf­trit­ten auf Face­book und Co., Key­word-Recher­che, Lade­ge­schwin­dig­keit, Daten­si­che­rung, eige­nen Wer­be­kam­pa­gnen, ent­spre­chen­den Ana­ly­se­tools, dem Auf­bau eines News­let­ters, dem Ver­fas­sen von Gast­ar­ti­keln, nütz­li­chen Koope­ra­tio­nen mit ande­ren Blog­gern usw. beschäf­ti­gen. Neue The­men kom­men in der schnell­le­bi­gen Inter­net­welt regel­mä­ßig hin­zu. Blog­gen ist wirk­lich eine viel­sei­ti­ge und abwechs­lungs­rei­che Tätigkeit.

Aller­dings wirst du nicht gleich ans Geld­ver­die­nen den­ken kön­nen, ein Blog muss erst wach­sen, bevor er sich so rich­tig mone­ta­ri­sie­ren lässt.

Platt­for­men (zum Geld­ver­die­nen): affi​li​.net, blog­fos­ter, blog­mis­si­on, finan​zen​.de, Ama­zon Part­ner­net, digistore24

Ver­dienst: Von wenig bis viel ist bei einem Blog alles mög­lich, daher kann ich kei­ne kon­kre­ten Zah­len ange­ben. Die meis­ten Blog­ger ver­die­nen nicht viel, doch wenn du dich auf dein Blog­wachs­tum kon­zen­trierst, kannst du dir damit eine attrak­ti­ve neben­be­ruf­li­che Ein­nah­me­quel­le aufbauen.

Fazit

Damit du mit den hier auf­ge­führ­ten Online-Neben­jobs ein ren­ta­bles Ein­kom­men erzielst, musst du dich stark ein­brin­gen und aktiv wer­den. Ansons­ten sehen die Ver­dienst­chan­cen nicht gut aus.

Die meis­ten Jobs brin­gen nicht gleich Geld, son­dern ver­lan­gen erst einen hohen Zeit‑, Ener­gie- und Lern­auf­wand, wie u. a. das Blog­gen, das Foto­gra­fie­ren, die Tätig­keit als Lehrer/​in, das Schrei­ben von Ebooks oder der Online-Ver­kauf von selbst­ge­mach­ten Produkten.

Und auch dann ist der Erfolg nicht hun­dert­pro­zen­tig garan­tiert. Ande­rer­seits hast du im Inter­net die Mög­lich­keit, dei­ne Talen­te und Fähig­kei­ten zu ver­mark­ten, wie du es in der “Off­line-Welt” wahr­schein­lich nicht hättest.

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Ich habe die­se Tätig­kei­ten im Lau­fe mei­ner Selb­stän­dig­keit im Inter­net ken­nen gelernt bzw. recher­chiert. Wie sind Eure Erfah­run­gen mit Online-Neben­jobs? Habe ich wel­che, die ihr eben­falls für gut befin­det, in die­ser Auf­lis­tung ver­ges­sen? Ich freue mich über wei­te­re Emp­feh­lun­gen, Kri­tik und Erfahrungsaustausch.