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Immobilienkredit: Besonderheiten und Wissenswertes

Immobilienkredit

Lesedauer: 3 Minuten

Wer vom eigenen Haus oder einer Eigentumswohnung träumt, hat meist nicht sofort die finanziellen Mittel dafür übrig. Daher wird häufig ein Immobilienkredit beantragt.

Was es dabei für Besonderheiten gibt und was Kreditnehmer beim Kauf von Immobilien beachten sollten, zeigt dieser Artikel.

Anlage in Immobilien – Lohnt sich ein Kredit?

Nicht nur Familien kaufen Häuser und Wohnungen. Auch Personen, die die Vorzüge von Immobilien in Sachen Investment sehen, sind an einem Kauf interessiert. Doch lohnt es sich in diesem Fall überhaupt, einen Immobilienkredit aufzunehmen?

Um diese Frage beantworten zu können, sollte man die Rendite der Kapitalanlage berechnen. Nur so kann man ermitteln, ob sich der Kauf eines Objekts lohnt und welchen Kredit man beantragen sollte, damit die Investition ihren Zweck erfüllt.

Immobilienkredit – Ab wann ist eine Anschlussfinanzierung von Vorteil?

Beim Kauf einer Immobilie müssen häufig Kredite für hohe Summen beantragt werden. Auch wenn man sich zuvor im Optimalfall eingehend Gedanken darüber gemacht hat, welche monatliche Summe man stemmen kann, sieht die Realität dann häufig doch anders aus. Eine Anschlussfinanzierung wird nötig.

Mit Anschlussfinanzierung bezeichnet man eine Finanzierung, welche direkt auf einen bestehenden Kredit folgt. Er dient dazu, die verbleibende Restschuld zu tilgen, wenn der vorherige Kredit ausläuft.

Man kann die Anschlussfinanzierung somit als Fortsetzung eines Kredits betrachten. Nach Ablauf der Zinsbindung des vorherigen Kredits – also meist nach 10 bis 20 Jahren sollte man die Anschlussfinanzierung berechnen. Damit können Kreditnehmer die besten Konditionen für ihren individuellen Fall finden.

Immobilienkredit beantragen – Mit diesen Tipps

Was sollte man beachten, wenn man einen Immobilienkredit beantragen möchte? Tatsächlich gibt es beim Immobilienkauf einiges zu beachten, damit das Vorhaben aufgeht. Sonst passiert es schnell, dass Kreditnehmer in finanzielle Schwierigkeiten geraten und mit ihrer Entscheidung nicht ganz so glücklich sind wie erhofft.

Beim Immobilienkauf ist vor allem die Reihenfolge entscheidend. Man sollte zuerst den Kredit beantragen und erst nachdem er genehmigt wurde, unterschreibt man den Kaufvertrag.

Denn nur weil ein Immobilienkredit beantragt wird, heißt das nicht, dass er auch durchläuft. Erst wenn man finanzielle Mittel zugesichert bekommen hat, sollte ein Kaufvertrag zustande kommen. Denn aus einem solchen Vertrag kommt man meist nur schwer wieder heraus. Und die Erfüllung des Kaufvertrages wird ohne das notwendige Geld sehr schwierig.

Darüber hinaus sollte man über ausreichend Eigenkapital verfügen. Denn: Je mehr Eigenkapital verfügbar ist, desto geringer fallen die Zinsen aus. Zudem sollte man niemals die Erwerbsnebenkosten mit dem Kredit bezahlen.

Diese sollten mit Eigenkapital beglichen werden. Zu diesen Kosten zählen eventuelle Provisionskosten für einen Makler, aber auch Kosten für den Notar und den Grundbucheintrag fallen in diese Kategorie. Nur wer wirklich sehr gut verdient und über ein stabiles Einkommen verfügt, kann auch ohne viel Eigenkapital eine Immobilie kaufen. Auch ein Nebenjob mag sinnvoll sein.

Übrigens handelt es sich bei einem Immobilienkredit um einen Kredit mit extra langer Laufzeit und in einer entsprechenden Höhe. Wer viel Eigenkapital besitzt, kann auch einen gewöhnlichen Kredit beantragen.

Diese sind häufig günstiger. Außerdem darf man einen Immobilienkredit nur für den Kauf des Objekts an sich verwenden. Andere Kosten dürfen damit nicht bezahlt werden, was bei einem herkömmlichen Kredit anders ist.

Immobilienkauf: Kein kostenloses Wohnen trotz Eigentum

Auch wer eine eigene Immobilie besitzt, wohnt nicht kostenlos. Dies ist ein Irrtum, dem viele frische Eigentümer zum Opfer fallen. Denn auch wenn einem das Haus gehört, fallen weitere Kosten an, während man darin wohnt.

Dazu zählen Verwaltungskosten, aber auch mit Strom- und Wasserkosten muss man rechnen. Zudem ist es sinnvoll, sich ein wenig Geld beiseitezulegen, falls Reparaturen notwendig werden.

Nur weil ein Haus oder eine Wohnung neu ist, heißt das nicht, dass kein Defekt auftreten kann. Dann ist es gut, etwas Geld in der Hinterhand zu haben und nicht alles für den Kredit eingeplant zu haben.

(Bildquelle Artikelanfang: © rmsep4 /Pixabay.com)

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