Geld im Inter­net zu ver­die­nen — idea­ler­wei­se so ganz neben­bei (pas­si­ves Ein­kom­men genannt) — ist ein durch­aus erstre­bens­wer­tes Ziel, das vie­le haben. Doch so ein­fach ist das natür­lich nicht.

Zunächst braucht es eine Idee und die muss dann auch noch umge­setzt wer­den. Dar­über hin­aus soll­te die Kon­kur­renz nicht zu groß sein, damit vom Kuchen ein mög­lichst gro­ßes Stück übrig­bleibt.

Und so macht man sich auf die Suche nach einer Nische, also einem The­ma, bei dem die Nach­fra­ge der Kun­den noch nicht aus­rei­chend befrie­digt wird. Idea­ler­wei­se beginnt man mit Din­gen, die einen selbst inter­es­sie­ren oder mit denen man sich beson­ders gut aus­kennt.

Das kann ein bestimm­tes Hob­by sein oder eine Sport­art. Man kann auch aktu­el­le Trends auf­grei­fen, wobei bei so etwas immer die Gefahr besteht, dass sie nach eini­gen Mona­ten wie­der aus den Köp­fen der Leu­te ver­schwun­den sind. Dann hat man müh­sam eine Web­sei­te auf­ge­baut und ver­mark­tet, etwas Geld damit ver­dient — und muss wie­der von vor­ne begin­nen.

Viel Geld wird vor allem in den Berei­chen Ver­si­che­run­gen, Finan­zen oder Online Casi­no gezahlt. Doch hier gibt es auch zahl­rei­che Mit­be­wer­ber. Ver­su­chen kann man es den­noch.

Das richtige Produkt finden

Des­we­gen lohnt es sich, aus­rei­chend Zeit in die The­men­fin­dung zu inves­tie­ren und Inspi­ra­ti­ons­quel­len zu nut­zen. Dazu gehört Ama­zon.

Über das Ama­zon Part­ner­net lässt sich Geld damit ver­die­nen, dass jemand, der von einer Web­sei­te über ein Ban­ner oder Link zu Ama­zon kommt, dort etwas kauft.

Der Web­sei­ten­be­trei­ber erhält dann eine Pro­vi­si­on von Ama­zon, die soge­nann­te Wer­be­kos­ten­er­stat­tung. Die Höhe rich­tet sich nach der Pro­dukt­ka­te­go­rie — bei Fern­se­hern oder Smart­pho­nes ist es ein Pro­zent des Kauf­prei­ses, bei Klei­dung bei­spiels­wei­se zehn Pro­zent. Die meis­ten Pro­duk­te fal­len in den Bereich fünf bis sie­ben Pro­zent und sind die bes­se­re Wahl.

Ide­al sind Pro­duk­te mit einem Ver­kaufs­preis von 30 bis 300 Euro. War­um nicht 1.000 Euro? Nun, das ist viel Geld und die Leu­te über­le­gen eini­ge Zeit hin und her, ob sie wirk­lich kau­fen oder nicht. Da ein Coo­kie bei Ama­zon aber nur 24 Stun­den gespei­chert wird, ver­dient man als Wer­be­part­ner am Kauf nichts, wenn die­ser erst spä­ter erfolgt. Eben­so machen güns­ti­ge­re Pro­duk­te kei­nen Sinn, weil dann die Pro­vi­si­on zu nied­rig ist.

Ama­zon ist vor allem auch des­we­gen so inter­es­sant, weil die Leu­te oft nicht nur eine Sache kau­fen. Wenn man eine Web­sei­te über Musik­in­stru­men­te hat und jemand über einen Affi­lia­te-Link bei Ama­zon eine Block­flö­te kauft, wird er mög­li­cher­wei­se auch Noten­hef­te, ein Buch oder etwas völ­lig ande­res kau­fen. Auch wenn man die­se Pro­duk­te gar nicht bewor­ben hat­te — Pro­vi­si­on gibt es trotz­dem. Da kann eini­ges zusam­men­kom­men.

Amazon-Bestseller als Inspiration

Nun gibt es bei ama​zon​.de über 150 Mil­lio­nen Pro­duk­te. Die meis­ten davon ver­kau­fen sich bestimmt mehr schlecht als recht, aber es gibt auch eini­ge Top­sel­ler.

In jeder Kate­go­rie lis­tet Ama­zon sei­ne Best­sel­ler auf. Je tie­fer man geht (Unter­ka­te­go­rien), des­to „nischi­ger“ wer­den die The­men, aber es fin­det sich auch das ein oder ande­re Schman­kerl, mit dem sich Geld ver­die­nen lässt.

Um die bes­ten her­aus­zu­fil­tern, soll­te man einen Blick auf die Rezen­sio­nen wer­fen. Eine drei­stel­li­ge Zahl in den letz­ten Jah­ren spricht für ein Pro­dukt, nur weni­ge Bewer­tun­gen eher nicht. Dar­über hin­aus ver­rät der Sales Rank, wie gut sich ein Pro­dukt in sei­ner Kate­go­rie im Ver­gleich zu ande­ren ver­kauft und seit wann es ihn auf Ama­zon gibt.

Hat man eini­ge Pro­duk­te gefun­den, die sich viel­ver­spre­chend anhö­ren, gilt es her­aus­zu­fin­den, wie gefragt es tat­säch­lich ist. Dafür kann man bei­spiels­wei­se den Goog­le Key­word Plan­ner nut­zen. Er ist dop­pelt hilf­reich: Zum einen ver­rät er, wie oft nach einem Begriff auf Goog­le gesucht wird, und zum ande­ren las­sen sich damit auch Long Tail Key­words fin­den. Die­se benö­tigt man für die Erstel­lung der eige­nen Web­sei­te.

Gesucht oder Ladenhüter?

Je häu­fi­ger nach einem Wort gesucht wird, des­to bes­ser. 100 Such­an­fra­gen pro Monat soll­ten es min­des­tens sein. Aller­dings muss die Zahl in Rela­ti­on zur Anzahl der Web­sei­ten gesetzt wer­den, die auf Goog­le für die­sen Begriff in den Such­ergeb­nis­sen auf­tau­chen.

Sind es nur 10.000, ist das toll. Sind es zehn Mil­lio­nen, ist die Kon­kur­renz schlicht­weg zu groß. Die­se Recher­che soll­te man nicht nur mit dem eigent­li­chen Pro­dukt­na­men machen. Das Goog­le Key­word Tool spuckt auch Key­word-Ideen aus, also Wör­ter und Wort­kom­bi­na­tio­nen rund um den eigent­li­chen Such­be­griff. Auch hier soll­ten die Zah­len ver­gli­chen wer­den.

Wer viel Zeit und Mühe in die­se Basis­ar­beit inves­tiert, fin­det sicher­lich das ein oder ande­re The­ma, mit dem sich bald drei­stel­li­ge Beträ­ge pro Monat so ganz neben­bei ver­die­nen las­sen. Natür­lich gibt es neben Ama­zon noch ande­re Part­ner­pro­gram­me, die Pro­vi­si­on für ver­mit­tel­te Kun­den und Käu­fe zah­len. Hier eig­nen sich Affi­lia­te-Netz­wer­ke als Recher­che­tool.