Sie gehört zu den Ver­si­che­run­gen, die jeder abschlie­ßen soll­te: die Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung. Aller­dings hat sie ihren Preis – und vor dem Abschluss sind zahl­rei­che Details zu beden­ken.


Notwendige Versicherung

Die Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (BU-Ver­si­che­rung) ist für jeden wich­tig, der sein Geld selbst ver­dient – prak­tisch ist das jeder Arbeit­neh­mer und Selbst­stän­di­ge. Wenn jemand wegen Krank­heit oder Unfall sei­nen Beruf nicht mehr aus­üben kann, bleibt ihm in der Regel nur die staat­li­che Erwerbs­un­fä­hig­keits­ren­te – und die reicht zum Erhalt des gewohn­ten Lebens­stan­dards meis­tens nicht aus:

Die aus­ge­zahl­te staat­li­che Erwerbs­min­de­rungs­ren­te betrug 2016 durch­schnitt­lich monat­lich 736 Euro. Oft müs­sen die Betrof­fe­nen ein Leben auf Sozi­al­hil­fe­ni­veau füh­ren – eine BU-Ver­si­che­rung sichert Arbeit­neh­mer dage­gen ab. Für Frei­be­ruf­ler und Selbst­stän­di­ge ist die Poli­ce beson­ders wich­tig: Bei Berufs­un­fä­hig­keit besit­zen sie im Nor­mal­fall kei­ner­lei Anspruch auf eine staat­li­che Ren­te.

Je früher, desto günstiger

Wer bereits als Schü­ler, Stu­dent oder Azu­bi eine BU-Ver­si­che­rung abschließt, fährt beson­ders güns­tig. Da jun­ge Men­schen sel­ten Vor­er­kran­kun­gen haben, zah­len sie güns­ti­ge­re Bei­trä­ge. Dar­über hin­aus haben sie auf­grund ihres Alters Zugang zu einer grö­ße­ren Aus­wahl an vor­teil­haf­ten Tari­fen.

Mit zuneh­men­dem Alter wird der Abschluss einer BU-Ver­si­che­rung immer teu­rer. Der aus­ge­üb­te Beruf spielt eben­falls eine wich­ti­ge Rol­le: Kör­per­li­che belas­ten­de Tätig­kei­ten und Berufs­ri­si­ken trei­ben die monat­li­che Prä­mie für die Ver­si­che­rung in die Höhe. Auch von Risi­ko­sport­lern und Rau­chern wer­den häu­fig erhöh­te Bei­trä­ge ver­langt.

Wei­te­re Infos zur BU-Ver­si­che­rung und finan­zi­el­len Absi­che­rung gibt es auf der You­Tube-Prä­senz des Finanz­dienst­leis­ters Swiss Life Select. Zusätz­lich fin­den sich dort Bei­trä­ge zu den The­men Ver­mö­gens­auf­bau und Vor­sor­ge. Swiss Life Select ist die Ver­triebs­toch­ter von Swiss Life Deutsch­land, einem renom­mier­ten Anbie­ter von Vor­sor­ge- und Finanz­lö­sun­gen.

Verschiedene Angebote vergleichen

Ver­brau­cher soll­ten auf kei­nen Fall die erst­bes­te BU-Poli­ce abschlie­ßen. Es gibt gro­ße Preis­un­ter­schie­de, eine Recher­che lohnt sich. Dafür soll­ten meh­re­re Ange­bo­te ein­ge­holt wer­den. Im Ide­al­fall sind die Leis­tun­gen und Bedin­gun­gen sehr ähn­lich. Dann kann sich der Ver­si­che­rungs­neh­mer leicht für die BU-Ver­si­che­rung ent­schei­den, die am güns­tigs­ten ist.

Bei der Höhe der Ver­si­che­rungs­sum­me ist zu beden­ken: Die monat­li­chen Zah­lun­gen soll­ten rei­chen, um die lau­fen­den Kos­ten für Woh­nung, Ernäh­rung, All­tag sowie Ver­si­che­run­gen und die Alters­vor­sor­ge zu decken.

Fragen zur Gesundheit ehrlich beantworten

Der Antrag für eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung ent­hält vie­le Fra­gen zur Gesund­heit: Liegt eine chro­ni­sche Erkran­kung vor? Lei­det der Antrag­stel­ler an psy­chi­schen Pro­ble­men oder gar einer Depres­si­on?

Wie sieht es mit Kran­ken­haus­auf­ent­hal­ten aus? Von der Beant­wor­tung der Fra­gen hängt ab, ob und wel­che Risi­ko­zu­schlä­ge anfal­len und ob even­tu­ell eine bestimm­te Krank­heit vom Ver­si­che­rungs­schutz aus­ge­nom­men wird. Im Extrem­fall lehnt die Ver­si­che­rung einen Antrags­stel­ler kom­plett ab.

Antrag­stel­ler soll­ten die Fra­gen unbe­dingt wahr­heits­ge­mäß beant­wor­ten. Fal­sche Anga­ben oder nicht ange­ge­be­ne Krank­hei­ten kön­nen dazu füh­ren, dass die Ver­si­che­rung spä­ter vom Ver­trag zurück­tritt – womög­lich genau dann, wenn der Ver­si­cher­te sei­ne BU-Ver­si­che­rung in Anspruch neh­men will. Bei der Beant­wor­tung der Fra­gen für den Antrag kön­nen die behan­deln­den Ärz­te hel­fen, zusätz­lich sind gege­be­nen­falls Behand­lungs­un­ter­la­gen ein­zu­rei­chen.

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