Bevor sich die Infor­ma­ti­ons­be­schaf­fung immer wei­ter ins Inter­net ver­legt hat, waren sie die abso­lu­te Instanz, wenn es dar­um ging, einen Ver­tre­ter eines bestimm­ten Gewer­bes zu fin­den: Die Gel­ben Sei­ten.


Das Bran­chen­ver­zeich­nis exis­tiert nach wie vor in der gedruck­ten Form, nennt aber mitt­ler­wei­le selbst­re­dend auch einen Online-Auf­tritt sein Eigen.

Das Kon­zept bleibt das Glei­che: Wer einen Betrieb führt, kann sich ein­tra­gen las­sen, um von poten­ti­el­len Kun­den gefun­den zu wer­den. Es stellt sich jedoch die Fra­ge, ob sich ein sol­ches Inse­rat in Zei­ten von Goog­le & Co. über­haupt noch lohnt.

Die Top Ten bei Google müssen das Ziel sein

Ohne eige­ne Web­site oder zumin­dest Social-Media-Prä­senz ist man in der heu­ti­gen Geschäfts­welt kaum mehr kon­kur­renz­fä­hig.

Im Ide­al­fall ist die­se Sei­te so opti­miert, dass sie bei einer rele­van­ten Goog­le-Suche schnell gefun­den wird. Wer also einen Maler­be­trieb in Essen führt, soll­te alles dar­an set­zen, bei einer Suche nach „Maler Essen“ auf der ers­ten Sei­te zu erschei­nen.

Denn dass der Zwei­te (oder genau­er gesagt jeder ab Sei­te zwei der Ergeb­nis­se) der ers­te Ver­lie­rer ist, trifft in die­sem Fall mehr denn je zu.

Da die­se weni­gen Plät­ze aber natür­lich hart umkämpft sind, kann es trotz der aus­ge­feil­tes­ten SEO-Stra­te­gie manch­mal nicht für einen Rang unter den Top Ten rei­chen.

Nicht nur, aber beson­ders in die­sem Fall ist eine Anzei­ge bei den Gel­ben Sei­ten emp­feh­lens­wert. Sie kann dabei hel­fen, dass man trotz einer eher schlech­ten Goog­le-Plat­zie­rung gut gefun­den wird.

Immer auf der ersten Seite

Bei der Bewer­tung einer Web­site durch den Goog­le-Algo­rith­mus spielt die Rele­vanz eine wich­ti­ge Rol­le. Aus die­sem Grund lan­den die Gel­ben Sei­ten – und damit der Wer­be­trei­ben­de – bei Suchen, die einen Beruf und einen Ort kom­bi­nie­ren, häu­fig sehr weit vor­ne.

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Da sie zudem als Bran­chen­ver­zeich­nis nach wie vor einen aus­ge­zeich­ne­ten Ruf genie­ßen, wird die­ser Tref­fer auch oft geklickt. Wer hier eine Anzei­ge schal­tet, kann die Bekannt­heit und Ver­trau­ens­wür­dig­keit die­ses Namens also für die eige­nen Zwe­cke nut­zen.

Um die eige­ne Bedeu­tung für den Online­markt zu unter­strei­chen, hat das Unter­neh­men auf sei­ner Web­site eine Bran­chen­über­sicht ver­öf­fent­licht, in der die Umsät­ze, die die jewei­li­ge Spar­te dank der Anzei­gen­wer­bung macht, in Echt­zeit ein­ge­se­hen wer­den kön­nen.

Auch wenn das natür­lich nur Schätz­wer­te sind, lie­fern sie Fir­men­be­trei­bern einen Anhalts­punkt, ob sich eine Anzei­ge für sie lohnt. Wer den­noch skep­tisch ist, kann eine ers­te Anzei­ge für drei Mona­te kos­ten­los schal­ten, um danach zu bewer­ten, ob es zu einer Stei­ge­rung des Umsat­zes gekom­men ist.

(Bild­quel­le Arti­kel­an­fang: © Alber­to Mas­no­vo _ shut​ter​stock​.com)