Auf meiner regelmäßigen “Reise” durchs Internet und der Suche nach Nebenjob-Einnahmequellen, die ich in meinem Blog vorstellen kann, ist mir klar geworden, dass es den klassischen Nebenjob, so wie es ihn in der “Offline-Welt” gibt, online nicht existiert.
Wer im Google Keyword-Tool den Begriff “Nebenjob” eingibt, stellt fest, dass dieser in Kombination mit unterschiedlichen Ergänzungen wie z. B. “Nebenjob gesucht”, “Nebenjob Internet” oder “Nebenjob Heimarbeit” einige Tausend Mal im Monat in Google gesucht wird. Doch die Suchergebnisse in Google führen nicht zu den Nebenjobs, die viele erwarten oder sich zumindest erhoffen.
“Denn gerade als Nebenjob suchen viele eine Beschäftigung, die geistig nicht allzu anspruchsvoll ist, die sich nach dem Hauptjob noch leicht ausführen lässt und die – natürlich – einen fest einplanbaren Geldbetrag aufs Konto bringt.
Tatsache ist allerdings, dass es diese Nebenjobs im Internet nicht gibt.”
Wer sich die “Nebenjob”-Suchergebnisse in Google anschaut, trifft auf unzählige Werbeseiten, die einem irgendwelche Tätigkeiten im Network-Marketing schmackhaft machen wollen. Aber diese Jobs bringen nur den wenigsten Geld, wenn überhaupt. Doch zu allererst muss man in eine solche Tätigkeit einen bestimmten Betrag investieren.
Andere Seiten preisen Nebenjobs an, bei denen Sie einfach nur E-Mails bearbeiten müssen. Wer sich diese Tätigkeit näher anschaut, stellt fest, dass dahinter nur Abzocke von gutgläubigen Menschen steckt.
Wer sich also im Internet ein paar Euros hinzuverdienen will, muss sehr viel Eigeninitiative beweisen und sich immer wieder umschauen, ob sich neue Online-Verdienstmöglichkeiten aufgetan haben. Außerdem sollten Sie keinen festen Betrag einplanen, den Sie monatlich hinzuverdienen, denn es kann und wird auch einmal mehr und einmal weniger sein.
Ich habe in diesem Blog schon ein paar Möglichkeiten vorgestellt, mit denen sich die Haushaltskasse so nebenher etwas aufbessern lässt:
Einmal sind es die viel bekannten Paidmail-Dienste, bei denen Sie durch das Öffnen von E-Mails bezahlt werden. Die Vergütung liegt bei wenigen Cents, doch wenn Sie sich bei den besten Paidmail-Diensten wie Questler oder Earnstar anmelden, können schon ein paar Euros pro Monat zusammen kommen. Ich kann die beiden genannten Paidmail-Dienste nur empfehlen, da ich mit ihnen bisher die besten Erfahrungen gemacht habe und auch pünktlich ausbezahlt wurde, wenn die ich Auszahlungsgrenze erreicht hatte. Am besten legen Sie sich für diese Tätigkeit Extra-E-Mail-Adressen an, denn Sie werden mit zahlreichen Mails überflutet werden.
Eine weitere bequeme kleine Einnahmequelle ist Flatwin. Hier können Sie durch Werbung anhören übers Telefon bis zu 90 Euro im Monat hinzuverdienen. Ein Nachteil ist allerdings die lange Warteschleife, bis Sie zu einem Werbeanruf durchkommen. Daher ist diese Tätigkeit vor allem Nachtschwärmern zu empfehlen.
Oder Sie nehmen an Online-Umfragen unterschiedlicher Marktforschungsunternehmen teil. Diese werden zwar auch nur gering vergütet, doch wenn Sie regelmäßig an Umfragen teilnehmen, können Sie wie bei den Paidmail-Diensten dreistellige Beträge im Jahr erreichen.
Wenn Sie ein Talent zum Texteschreiben haben, dann sollten Sie es bei einigen Content-Marktplätzen wie z. B. Textprovider, Content.de oder Textbroker als Webautor/in versuchen oder Testberichte für Verbraucherportale verfassen. Eine weitere Verdienst-Möglichkeit ist das Schreiben von Erklärungstexten für die Händlerplattform Mercateo. Ein regelmäßiges Einkommen kann ich Ihnen auch hier nicht garantieren, denn die Auftragslage der Anbieter schwankt deutlich.
Schauen Sie gelegentlich bei Jomondo.de vorbei. Die Online-Nebenjobbörse bietet manchmal ganz interessante Nebenjobs aus den Bereichen Büro- und Sekretariats-Dienstleistungen, Datenerfassung, Design und Multimedia, Einkauf, Finanzen, IT, Marktforschung, Übersetzungstätigkeiten, Verkauf, Unterricht usw. Die Registrierung auf der Plattform ist kostenlos und der ganze Prozessablauf von der Bewerbung über die Ausführung des Nebenjobs bis hin zur Bezahlung läuft über das Internet ab.
Aus meiner Sicht sind dies die gängigsten und auch zuverlässigsten Nebenverdienstmöglichkeiten im Internet, bei denen Sie nichts zu investieren brauchen – außer natürlich Zeit.
(Bildquelle Artikelanfang: © Johanna Mühlbauer #2194042/Fotolia.com)

Mein Name ist Susanne Braun und ich bin selbständige Webdesignerin und EDV-Dozentin. Seit Juni 2009 führe ich auch diesen Blog.













Hi, cooler Beitrag. Es stimmt schon, es gibt kein leicht verdientes Geld im Internet. Einige Paidmail Dienste hab ich schon ausprobiert aber da Muss man seine Daten zu Verfügung stellen und das macht man nicht gern.
[...] 19. Gute Nebenjobs im Internet – gibt es die wirklich? [...]
Hello,
es gibt wie beschrieben keine seriösen Nebenverdienstangebote die wirklich Geld bringen.
Flatwin usw. bringt nur winzige Kröten, kaum der Rede wert es sei denn man will sich die Zeit totschlagen !
Gruß Gerd
ich stelle mir nur eine Frage , warum stellt man unseriöse Nebenjobs in eine Anzeige
Es ist doch erst recht verwirrend, muß ich das verstehen?
In diesen Anzeigen, ist nichts zu erkennen weder Kontakte noch Impressum
noch wo man sich hinwenden und Nachfragen kann.
DIE MENSCHEN WERDEN IMMER MEHR WIRR GEMACHT
VERSTEHEN MUSS MAN NICHTS MEHR
Traurig aber wahr: wer über Nacht reich werden will, dem helfen keine “Nebenjobs” – egal ob klassisch offline oder im Internet.
Von nichts kommt halt nichts.
Vielleicht sollte man aber auch gar nicht nach irgendwelchen Nebenjobs Ausschau halten, sondern das Internet nutzen, um selbst ein eigenes Geschäft aufzuziehen. Das scheint mir allemal lohnender, als den Heiligen Gral des Geldverdienens (vergeblich) zu suchen
HuhU!
Netter Bericht, vielen dank dafür! Also reich wird man durch so einen nebenjob im netz bestimmt nicht, und jede Seite die etwas anderes sagt ist schlicht und einfach Abzocke. Wenn es wirklich möglich wäre mehrere 1000 € pro Woche zu verdienen, und das ganz leicht nebenbei, wieso sollten die Webseitenbetreiber einem das verraten? Da ist immer iwo ein Hacken.
mfg