Der gro­ße Bereich der Such­ma­schi­nen-Opti­mie­rung setzt sich ein­mal aus der Onpage- und aus der Off­pa­ge-Opti­mie­rung Ihrer Web­site zusam­men.


Unter der Onpage-Opti­mie­rung sind alle Opti­mie­rungs­me­tho­den zu ver­ste­hen, die Sie direkt an Ihrer eige­nen Web­site vor­neh­men kön­nen und die nicht von außen beein­fluss­bar sind .

Mit den rich­ti­gen Ein­stel­lun­gen kön­nen Sie mit einer guten Onpage-SEO im Such­ma­schi­nen-Ran­king deut­lich nach vor­ne kom­men. Hier sind die wich­tigs­ten Schrit­te und Regeln, die Sie beach­ten soll­ten.

1. Domainname (Internet-Adresse)

Eine gelun­ge­ne Onpage-Opti­mie­rung beginnt bei dem Domain­na­men der Web­site, denn wenn hier das ent­schei­den­de Key­word ent­hal­ten ist, wird die­ser Fak­tor von Goog­le sehr hoch bewer­tet. Die­ses Key­word soll­te dann auch spä­ter im Web­site-Titel, in den Meta­ta­gs und im Text der ein­zel­nen HTML-Sei­ten vor­kom­men.

Daher soll­te man gera­de als Fir­ma sich wirk­lich gut über­le­gen, ob der Fir­men­na­me in der Domain steht, nach dem kaum jemand sucht oder sich doch für ein Key­word ent­schei­det, über das das eige­ne Ange­bot in den Such­ma­schi­nen bes­ser gefun­den wer­den kann.

2. Title-Tag

Den Tit­le einer Web­sei­te sehen Sie ganz oben im Brow­ser ste­hen. Und bei auf­ge­lis­te­ten Such­ergeb­nis­sen in Goog­le oder einer ande­ren Such­ma­schi­ne ist der Tit­le der blaue unter­stri­che­ne Text, mit dem ein Such­ergeb­nis beginnt und einem somit gleich ins Auge sticht. In die­sem Meta­tag soll­ten Sie die wich­tigs­ten Key­words — zwei bis drei — unter­brin­gen und dabei das zen­tra­le Key­word an die ers­te Stel­le set­zen.

Oft steht im Tit­le auf Start- bzw. Index­sei­ten von Web­auf­trit­ten “Will­kom­men auf der Web­site von …”. Auf eine sol­che inhalts­lee­re Phra­se soll­ten Sie bes­ser ver­zich­ten und hier schon Ihren Fir­men­na­men (falls er bekannt ist) oder — bes­ser noch — ein ent­schei­den­des Key­word ein­brin­gen, um somit einen posi­ti­ven Ein­fluss auf die Such­ma­schi­nen zu neh­men.

3. Meta-Tag Keywords

Auch wenn die Key­words in letz­ter Zeit nicht mehr die Bedeu­tung haben wie in der Ver­gan­gen­heit, so soll­ten Sie den­noch dar­auf ach­ten, dass Sie Key­words ver­wen­den, die zu Ihrem Web­auf­tritt pas­sen.
Es ist nicht so ein­fach wie es sich viel­leicht anhört, die rich­ti­gen Schlüs­sel­wör­ter für sei­ne Web­site zu fin­den und dabei soll­ten Sie sich auch auf ein paar wesent­li­che Begrif­fe beschrän­ken.

Am bes­ten tes­ten Sie Ihre Key­words in einem ent­spre­chen­den Tool, bei­spiels­wei­se im Goog­le Key­word Tool, um zu sehen, ob die­se Wör­ter auch wirk­lich gesucht wer­den. Den­ken Sie auch an ver­wand­te Begrif­fe und berück­sich­ti­gen Sie bei der Fest­le­gung Ihrer Schlüs­sel­wör­ter auch Sin­gu­lar- und Plu­ral­for­men, den Kasus (Geni­tiv ist nicht zu emp­feh­len) und die Schreib­wei­se. Seit der Recht­schreib­re­form geis­tern für man­che Wör­ter noch unter­schied­li­che Schreib­wei­sen im Netz her­um, die Sie dann auch mit auf­neh­men soll­ten.

4. Dateinamen

Einen wesent­li­chen Ein­fluss auf das Ran­king Ihrer Web­site haben aus­sa­ge­kräf­ti­ge Datei­na­men. Daher soll­ten Sie den ein­zel­nen Sei­ten Namen geben, in denen das ent­schei­den­de Key­word ent­hal­ten ist, wie z. B. internet-marketing.htm statt angebot1.htm.

5. Aufbau und interne Verlinkung Ihrer Website

Um den Such­ma­schi­nen das Aus­le­sen und Indi­zie­ren Ihrer Sei­ten zu erleich­tern, soll­ten Sie Ihre Web­site in der Struk­tur nicht all­zu sehr ver­schach­teln. Damit ist gemeint, dass Sie nicht zu tief in die Unter­ebe­nen/-ver­zeich­nis­se gehen. Gene­rell gilt, dass zwei bis höchs­tens drei Unter­ver­zeich­nis­se noch akzep­ta­bel sind. Hier ein Bei­spiel für zu vie­le Unter­ord­ner: www​.mei​ne​do​main​.de/​u​e​b​e​r​-​u​n​s​/​l​e​i​s​t​u​n​g​e​n​/​m​a​r​k​e​t​i​n​g​/​s​u​c​h​m​a​s​c​h​i​n​e​n​o​p​t​i​m​i​e​r​u​n​g​/​s​e​o​-​m​i​t​-​g​o​o​g​l​e​-​a​d​w​o​r​d​s​.​htm; bes­ser wäre es so: www​.mei​ne​do​main​.de/​l​e​i​s​t​u​n​g​e​n​/​s​u​c​h​m​a​s​c​h​i​n​e​n​o​p​t​i​m​i​e​r​u​ng/ seo-mit-google-adwords.htm.

Klei­ne Inter­net­auf­trit­te, die aus 10 bis 15 Sei­ten bestehen, soll­ten auf eine Ver­schach­te­lung — wenn mög­lich — ver­zich­ten.

Eben­falls zu emp­feh­len ist eine durch­dach­te Ver­lin­kung der Sei­ten unter­ein­an­der, denn so kön­nen die Such­ma­schi­nen-Spi­der durch die Erfas­sung der Links die­sen fol­gen, was zu einer Auf­nah­me der ver­link­ten Sei­ten in den Such­ma­schi­nen führt.

6. Überschriften h1 bis h6

Ver­wen­den Sie bei der Glie­de­rung Ihrer Inhalts­tex­te auch wirk­lich die HTML-For­ma­tie­run­gen für Über­schrif­ten. Denn ers­tens ver­mei­den Sie auf­ge­bläh­ten HTML-Code, wenn Sie ein­fach ein Über­schrif­ten­for­mat ver­wen­den, das z. B. die­se Infor­ma­tio­nen “fet­te, grö­ße­re Schrift in blau” mit­tels CSS-Ein­stel­lun­gen schon ent­hält, anstatt die Über­schrift manu­ell mit den oben genann­ten Eigen­schaf­ten zu ver­se­hen.

Und zwei­tens erken­nen die Such­ma­schi­nen Über­schrif­ten dann auch als sol­che, die in der Bewer­tung bes­ser gestellt sind als nor­ma­le Schrift­for­ma­tie­run­gen.

7. Website-Text

Als wich­tigs­tes Instru­ment der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung ist der Inhalt, also der eigent­li­che Text einer Web­sei­te, anzu­se­hen. Hier soll­ten Sie die wich­tigs­ten Key­words set­zen und das natür­lich im rich­ti­gen Maß. Denn ver­wen­den Sie ein Wort zu oft, so kann es als Spam ange­se­hen wer­den und die gan­ze Opti­mie­rungs­ar­beit geht nach hin­ten los.

Als gute Richt­li­nie gilt, dass das Haupt­key­word in einem Text von 100 Wör­tern unge­fähr sie­ben bis acht­mal vor­kom­men soll. Die unter Punkt 3 genann­ten Emp­feh­lun­gen, was Schreib­wei­se, Kasus und Genus der Key­words angeht, soll­ten Sie auch hier berück­sich­ti­gen.

8. Bilder und der Alt-Tag

Geben Sie Ihren Bil­dern und Gra­fi­ken aus­sa­ge­kräf­ti­ge Datei­na­men und nut­zen Sie den sehr oft ver­nach­läs­sig­ten Alt-Tag. Denn er kann an die Such­ma­schi­nen eben­falls wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen (Key­words!!) wei­ter­ge­ben.