Schmuck als lukra­ti­ve Inves­ti­ti­on: Was ist dabei zu beachten?

Schmuck als lukrative Investition: Was ist dabei zu beachten?

Für smar­te Geld­an­le­ger geht von Edel­me­tal­len eine gro­ße Anzie­hungs­kraft aus, denn ihre Kur­se schei­nen nahe­zu unauf­halt­sam zu steigen.

Eine beson­de­re Art, in Edel­me­tal­le zu inves­tie­ren, stellt der Kauf von Schmuck­stü­cken dar. Hier ist es aller­dings beson­ders wich­tig zu wis­sen, wie der Markt funk­tio­niert und wor­auf es ankommt, bevor Geld inves­tiert wird.

Der fol­gen­de Arti­kel zeigt des­halb, was zu beach­ten ist, damit sich die Inves­ti­ti­on in Schmuck tat­säch­lich im End­ef­fekt als lukra­ti­ves Geschäft erweist.

Wert­be­stän­dig­keit: Immer auf Echt­schmuck setzen

Soll der Schmuck als Geld­an­la­ge die­nen, kommt grund­sätz­lich nur ech­ter Schmuck infra­ge. Echt­schmuck lässt sich, abhän­gig von dem ver­wen­de­ten Edel­me­tall, etwa an sei­ner Karat­zahl erken­nen. Gold zeigt sich bei­spiels­wei­se umso rei­ner, des­to höher die Karat­zahl liegt.

Dies ist auch der Grund, wes­halb die Prei­se von Schmuck­stü­cken mit einer hohen Karat­zahl wesent­lich höher aus­fal­len. Damit die Geld­an­la­ge jedoch auch ihren Zweck erfüllt, soll­te der Gehalt an Edel­me­tall in dem jewei­li­gen Schmuck­stück idea­ler­wei­se so hoch wie mög­lich ausfallen.

Es ist gene­rell emp­feh­lens­wert, lie­ber ein wenig mehr Geld zu inves­tie­ren, um sich so einer hoch­wer­ti­gen Qua­li­tät sicher sein zu kön­nen. Die­se wird ein seriö­ser Händ­ler, wie zum Bei­spiel der Gold­an­kauf Span­dau, dann auch mit einem attrak­ti­ven Ankaufs­an­ge­bot belohnen.

Hohe Nach­fra­ge nach Edel­stei­nen, Pla­tin und Gold

Das Schmuck­stück zeigt sich umso wert­vol­ler, des­to höher der Wert des ver­ar­bei­te­ten Edel­me­talls ist. So stellt Sil­ber zum Bei­spiel ein recht preis­wer­tes Edel­me­tall dar. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren konn­te der Sil­ber­kurs zwar einen leich­ten Anstieg ver­zeich­nen, aller­dings kann die­ser kaum mit den Kur­sen von Pla­tin oder Gold mithalten.

Bei der Inves­ti­ti­on in Schmuck sind des­we­gen vor allem Stü­cke aus Gold und Pla­tin zu emp­feh­len. Ob es sich um Rot­gold, Weiß­gold oder Gelb­gold han­delt, ist nicht wich­tig. Hier kann also ruhig dem per­sön­li­chen Geschmack gefolgt werden.

Pla­tin zeigt sich jedoch im Ver­gleich zu Gold als noch hoch­wer­ti­ger – es han­delt sich um eines der wert­volls­ten Edel­me­tal­le über­haupt. Aus die­sem Grund wei­sen Schmuck­stü­cke mit einem hohen Pla­tin­ge­halt eine beson­ders gute Eig­nung als Wert­an­la­ge auf. Zudem zeigt sich Pla­tin­schmuck auch getra­gen immer als äußerst ele­gant und klassisch.

Oft wer­den Ohr­rin­ge, Ket­ten und Rin­ge aus Pla­tin oder Gold zusätz­lich mit Bril­lan­ten oder Dia­man­ten aus­ge­stat­tet. Ihr Wert erlebt dadurch noch ein­mal eine enor­me Stei­ge­rung. Das Glei­che gilt, wenn das Schmuck­stück mit Edel­stei­nen bestückt ist, zum Bei­spiel mit Rubi­nen, Sma­rag­den oder Saphiren.

Durch die­se gro­ße Viel­falt besteht immer die Mög­lich­keit, das Schmuck­stück, das in ers­ter Linie der Geld­an­la­ge die­nen soll, nach dem per­sön­li­chen Geschmack aus­zu­wäh­len. Exper­ten emp­feh­len vor allem klas­si­sche Far­ben bei den Edel­stei­nen, da nach die­sen auch in vie­len Jah­ren noch eine hohe Nach­fra­ge bestehen wird.

Zeich­net sich der Edel­stein des Schmuck­stücks jedoch durch eine sehr hohe Karat­zahl aus, liegt sein Zeit­wert bereits heu­te in einem sechs- bis sie­ben­stel­li­gen Bereich. Form und Far­be die­ser Edel­stei­ne kön­nen dann durch­aus auch extra­va­gant aus­fal­len, denn ihr Wert wird in Zukunft ohne­hin stei­gen, sodass sich die Nach­fra­ge auf einem kon­stan­ten Niveau bewegt.

Auf Kurs­schwan­kun­gen achten

Wel­cher Preis bei dem Schmuck­ver­kauf erzielt wer­den kann, ist immer von dem aktu­el­len Kurs des jewei­li­gen Edel­me­talls abhängig.

Wie die Kauf- und Ver­kaufs­prei­se zusam­men­hän­gen, lässt sich an dem Gold-Bei­spiel dar­stel­len. Die Prei­se für Gold­schmuck gestal­te­ten sich vor eini­gen Jah­ren noch wesent­lich güns­ti­ger als aktu­ell. Der Grund dafür ist, dass der Gold­kurs in der Ver­gan­gen­heit nied­ri­ger lag. In den letz­ten Jah­ren konn­te er aller­dings wie­der einen Anstieg verzeichnen.

Die­je­ni­gen, die vor eini­ger Zeit in Gold­schmuck inves­tiert haben, machen somit heu­te Gewinn, wenn sie den Schmuck ver­kau­fen. Die Prognosen der Exper­ten fal­len aktu­ell jedoch unschlüs­sig aus, ob der Gold­preis in nahe­zu Zukunft wei­ter stei­gen wird.

Doch so oder so: Anle­ger soll­ten stets im Hin­ter­kopf behal­ten, dass die Kur­se von Edel­me­tall gewis­se Schwan­kun­gen auf­wei­sen. Beein­flusst wer­den sie immer durch Ange­bot und Nach­fra­ge. Zur Ori­en­tie­rung gilt aller­dings, dass sich Edel­me­tal­le immer gut eig­nen, um das eige­ne Port­fo­lio zu diver­si­fi­zie­ren. Gold, Sil­ber und Pla­tin zei­gen sich grund­sätz­lich als infla­ti­ons­si­cher und wertbeständig.

Nimmt die Nach­fra­ge wie­der ab, sin­ken die Gold­prei­se. Die­se Pha­se ist nicht unbe­dingt geeig­net, um Schmuck­stü­cke zu ver­kau­fen. Bes­ser ist es, ein wenig Geduld an den Tag zu legen – solan­ge, bis der Kurs des jewei­li­gen Edel­me­talls wie­der steigt. Auf die­se Wei­se las­sen sich Ver­lus­te ver­mei­den. Wird der Markt regel­mä­ßig beob­ach­tet, ist es mög­lich, stets den bes­ten Zeit­punkt für Ver­kauf und Kauf abzupassen.

Kauf bei seriö­sem Händler

Eine der wich­tigs­ten Regeln bei der Inves­ti­ti­on in Schmuck besteht dar­in, die edlen Stü­cke nur bei einem seriö­sen Händ­ler zu kau­fen. Erfah­re­ne und kom­pe­ten­te Juwe­lie­re sind in der Regel in allen grö­ße­ren Städ­ten zu finden.

Emp­feh­lens­wert ist es bei­spiels­wei­se auch, auf gefrag­ten Desi­gner­schmuck zu set­zen. Allein wegen ihres gro­ßen Mar­ken­na­mens wird der Wert sol­cher Schmuck­stü­cke in Zukunft stei­gen. Wird dann noch Schmuck gewählt, der sich als schlicht und klas­sisch zeigt, besteht eine hohe Wahr­schein­lich­keit dafür, dass die Nach­fra­ge nicht nach­lässt. Eine ent­spre­chen­de Inves­ti­ti­on zeigt sich daher als beson­ders sicher und lohnenswert.

Fazit: Schmuck als emp­feh­lens­wer­te Anlageform

Zusam­men­fas­send lässt sich fest­stel­len, dass Schmuck, der sich durch eine hohe Qua­li­tät aus­zeich­net, immer als Geld­an­la­ge zu emp­feh­len ist. Auch in Zukunft wer­den sich Käu­fer für schlich­te Ket­ten, klas­si­sche Rin­ge und ele­gan­te Ohr­rin­ge fin­den lassen.

Den­noch ist sicher­zu­stel­len, dass sich das gewähl­te Schmuck­stück durch eine mög­lichst hohen Edel­me­tall­an­teil aus­zeich­net. Durch ihre Wert­be­stän­dig­keit kön­nen vor allem Pla­tin und Gold über­zeu­gen. Dies gilt vor allem, wenn die­se mit zusätz­li­chen Edel­stei­nen, Bril­lan­ten oder Dia­man­ten aus­ge­stat­tet sind.

Vor der fina­len Kauf­ent­schei­dung – oder Ver­kaufs­ent­schei­dung – ist auch unbe­dingt noch ein­mal der aktu­el­le Kurs des Edel­me­talls zu über­prü­fen, um fest­zu­stel­len, ob sich der Zeit­punkt für einen Kauf bezie­hungs­wei­se Ver­kauf gene­rell als güns­tig zeigt.

(Bild­quel­le Arti­kel­an­fang: © Rozaliya/Depositphotos.com)

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