Die pas­sen­de Kre­dit­kar­te fin­den – Auf wel­che Fak­to­ren kommt es an?

Die passende Kreditkarte finden

In den Porte­mon­naies der meis­ten Deut­schen ist unter ande­rem auch eine Kre­dit­kar­te zu fin­den. Von die­ser exis­tie­ren heut­zu­ta­ge jedoch zahl­rei­che ver­schie­de­ne Arten und Formen.

Suchst auch du nach einer neu­en Kre­dit­kar­te, fällt die Ent­schei­dung bei der Viel­zahl an ver­schie­de­nen Ange­bo­ten dem­nach gar nicht leicht. Der fol­gen­de Arti­kel erklärt dir daher, auf wel­che Fak­to­ren es in beson­ders hohem Maße ankommt, um eine wirk­lich gute und pas­sen­de Kre­dit­kar­te für dei­ne Bedürf­nis­se zu finden.

Vor­sicht bei kos­ten­lo­sen Angeboten

In ihren Wer­be­ver­spre­chen las­sen aktu­ell zahl­rei­che Ban­ken ver­lau­ten, dass ihre Kre­dit­kar­te voll­kom­men kos­ten­los ver­füg­bar ist. Bei die­sen Ange­bo­ten soll­test du jedoch beson­ders vor­sich­tig sein. In vie­len Fäl­len offen­bart das Klein­ge­druck­te näm­lich durch­aus Gebüh­ren, die mit dem ver­meint­lich kos­ten­los­ten Kre­dit­kar­ten-Ange­bot ver­bun­den sind.

Kre­dit­kar­ten, die sich tat­säch­lich als voll­kom­men kos­ten­frei zei­gen, ver­zich­ten bei­spiels­wei­se auf die Erhe­bung einer jähr­li­chen Gebühr. Dane­ben musst du bei die­sen kei­ne Gebüh­ren zah­len, wenn du mit der Kre­dit­kar­te im Aus- oder Inland Geld abhebst oder bezahlst. Der­ar­ti­ge kos­ten­lo­se Kre­dit­kar­ten sind heu­te nur noch sehr sel­ten zu fin­den. Zurück­füh­ren lässt sich dies vor allem auf die noch immer wäh­ren­de Niedrigzinsphase.

Im Inter­net sind vie­le unab­hän­gi­ge Ver­glei­che ver­schie­de­ner Kre­dit­kar­ten zu fin­den. Mit­hil­fe der 10 kos­ten­lo­se Kre­dit­kar­ten im Ver­gleich kannst du zum Bei­spiel beson­ders schnell und unkom­pli­ziert her­aus­fin­den, wel­che Anbie­ter ihre Kre­dit­kar­te tat­säch­lich noch zum abso­lu­ten Null­ta­rif zur Ver­fü­gung stellen.

Ach­ten soll­test du grund­sätz­lich dar­auf, wel­che Jah­res­ge­bühr für die Kre­dit­kar­te ver­langt wird, wel­che Kos­ten für Bar­geld­ab­he­bun­gen in Aus- und Inland anfal­len, ob du Fremd­wäh­rungs­ge­büh­ren berück­sich­ti­gen musst und wel­che Kos­ten für eine Part­ner- bezie­hungs­wei­se für eine Zweit­kar­te anfallen.

Der Ein­satz­be­reich der Kreditkarte

Kre­dit­kar­ten erfreu­en sich als Zah­lungs­mit­tel welt­weit einer über­aus gro­ßen Beliebt­heit. Genutzt wer­den sie auf der gan­zen Welt, um am Auto­ma­ten Bar­geld abzu­he­ben und in Restau­rants oder Geschäf­ten zu bezahlen.

Von Bedeu­tung sind die Kre­dit­kar­ten jedoch auch im Bereich des Online-Shop­pings – die Zah­lungs­me­tho­de wird von beson­ders vie­len Händ­lern ange­bo­ten. Da die Rech­nung durch den Ein­satz der Kre­dit­kar­te umge­hend begli­chen wird, prä­fe­rie­ren vie­le Ver­brau­cher, ihre Kre­dit­kar­te zum Zah­len einzusetzen.

Das Geld wird dann in der Regel erst am Monats­en­de von dei­nem Kon­to abge­bucht. Es fin­det also eine Art Sam­melab­rech­nung aller Zah­lun­gen statt, wel­che du mit dei­ner Kre­dit­kar­te in dem jewei­li­gen Zeit­raum getä­tigt hast. Du genießt so den Vor­teil einer hohen Liqui­di­tät wäh­rend des lau­fen­den Monats.

Aller­dings fällt die Akzep­tanz der ver­schie­de­nen Kre­dit­kar­ten nicht immer gleich hoch aus. Eini­ge Kre­dit­kar­ten kön­nen so etwa ins­be­son­de­re von klei­ne­ren Händ­lern auf­grund der tech­ni­schen Gege­ben­hei­ten nicht gele­sen wer­den. Dar­über hin­aus spie­len für die­se auch die Gebüh­ren, die für sie bei Trans­ak­tio­nen mit einer Kre­dit­kar­te anfal­len, eine Rolle.

Visa und Mas­ter­Card stel­len all­ge­mein­hin die bekann­tes­ten Kre­dit­kar­ten dar. Die­se wer­den bei Mil­lio­nen Stel­len auf der gan­zen Welt akzep­tiert. Wesent­lich gerin­ger fällt die Akzep­tanz im Ver­gleich dazu für ande­re Kre­dit­kar­ten aus, wie zum Bei­spiel für Ame­ri­can Express oder Diners Club.

Bevor dei­ne fina­le Ent­schei­dung auf eine Kre­dit­kar­te fällt, soll­test du dem­nach prü­fen, wie vie­le Geld­au­to­ma­ten und Akzep­tanz­stel­len für eine Nut­zung der jewei­li­gen Kar­te infra­ge kommen.

Die unter­schied­li­chen Arten der Kreditkarten

Nicht nur die Anbie­ter der Kre­dit­kar­ten sind in gro­ßer Viel­falt zu fin­den, son­dern eben­falls die ver­bun­de­nen Abrech­nungs­kon­zep­te und Kartenarten.

Beson­ders weit ver­brei­tet sind in Deutsch­land die soge­nann­ten Char­ge-Kre­dit­kar­ten. Die­se gehen mit einem zins­lo­sen und zeit­lich begrenz­ten Kre­dit ein­her. Die Umsät­ze, wel­che du im Lau­fe eines Monats tätigst, wer­den zusam­men­ge­rech­net. Am Ende des Abrech­nungs­zeit­rau­mes fin­det eine ent­spre­chen­de Abrech­nung per Last­schrift von dei­nem Kon­to statt.

Revol­ving-Kre­dit­kar­ten erlau­ben dir dane­ben, den jewei­li­gen Rech­nungs­be­trag auch in Raten zurück­zu­zah­len. Aller­dings fal­len dafür ent­spre­chen­de Zin­sen an. Die­se gestal­ten sich in der Regel recht hoch.

Möch­test du, dass der jewei­li­ge Betrag umge­hend belas­tet wird, soll­test du dich für eine Debit-Kre­dit­kar­te ent­schei­den. Das Prin­zip die­ser ähnelt der her­kömm­li­chen Giro­card. Der Unter­schied besteht aller­dings dar­in, dass die Kar­te auch welt­wei­te bar­geld­lo­se Zah­lun­gen ermöglicht.

Funk­tio­niert die Kre­dit­kar­te auf der Basis eines Gut­ha­bens, wird von einer Pre­paid-Kre­dit­kar­te gespro­chen. Du kannst bei die­sen dei­nen Kre­dit­rah­men somit voll­kom­men frei selbst bestim­men. Das Auf­la­den der Kar­te ist am Bank­au­to­ma­ten oder per Über­wei­sung möglich.

Du soll­test dich vor allem nach dei­ner prä­fe­rier­ten Abrech­nungs­me­tho­de rich­ten, wenn es dar­um geht, den für dich pas­sen­den Kre­dit­kar­ten­typ zu fin­den. Hast Du die vol­le Kon­trol­le über dei­ne Zah­lun­gen und Aus­ga­ben, wirst du mit der Char­ge-Kre­dit­kar­te kaum Pro­ble­me haben. Vor allem für jün­ge­re Men­schen sind jedoch meist die Pre­paid- oder die Debit-Kre­dit­kar­ten zu empfehlen.

Die zusätz­li­chen Leis­tun­gen berücksichtigen

Dein Nut­zungs­ver­hal­ten ist außer­dem aus­schlag­ge­bend dafür, ob du eine Kre­dit­kar­te mit Zusatz­leis­tun­gen wäh­len soll­test. Nutzt du dei­ne Kre­dit­kar­te nur in sel­te­nen Fäl­len, ist in der Regel eine kos­ten­freie Kre­dit­kar­te aus­rei­chend, wel­che auf beson­de­re Zusatz­leis­tun­gen verzichtet.

Kommt dei­ne Kre­dit­kar­te aller­dings sehr häu­fig zum Ein­satz, könn­ten zusätz­li­che Optio­nen, wie etwa Rest­kre­dit­ver­si­che­run­gen, Rabatt­punk­te und Boni oder Rei­se­kran­ken­ver­si­che­run­gen durch­aus Sinn ergeben.

Jedoch soll­test du auch die jewei­li­gen Zusatz­leis­tun­gen sorg­fäl­tig vor dem Ver­trags­ab­schluss prü­fen bezie­hungs­wei­se mit ande­ren Ange­bo­ten vergleichen.

Aus­ga­ben stets im Blick behalten

Anhand der Aus­füh­run­gen siehst du, dass Kre­dit­kar­ten durch­aus ent­schei­den­de Vor­tei­le bie­ten. Dabei soll­test du jedoch nicht ver­nach­läs­si­gen, dass die klei­nen Kar­ten oft auch den Beginn einer Schul­den­kar­rie­re markieren.

Nutzt du dei­ne Kre­dit­kar­te zum Bei­spiel, um Geld abzu­he­ben, was auf dei­nem Kon­to im Grun­de gar nicht mehr vor­han­den ist, sind die ers­ten Schul­den nicht weit. Die Kre­dit­kar­te schenkt dir schließ­lich nur kurz­zei­tig neue Liquidität.

Die­se muss im Nach­hin­ein oft teu­er bezahlt wer­den. Wird die Abrech­nung der Kre­dit­kar­te fäl­lig und auf dei­nem Kon­to liegt kei­ne aus­rei­chen­de Deckung vor, fal­len etwa sehr hohe Über­zie­hungs­ge­büh­ren an. Das glei­che gilt auch, wenn du dei­ne Kre­dit­kar­ten­zah­lun­gen in Raten begleichst.

Über­prü­fe aus die­sem Grund in jedem Fall regel­mä­ßig dei­ne Abrech­nung und pas­se gege­be­nen­falls dein Kon­sum­ver­hal­ten an dei­ne finan­zi­el­len Mit­tel an.

(Bild­quel­le Arti­kel­an­fang: © bashta/Depositphotos.com)

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