Stilvoll Wartungsarbeiten am Blog vornehmen: Fünf nützliche WordPress-Plugins für den Wartungsmodus

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Stilvoll Wartungsarbeiten am Blog vornehmen: Fünf nützliche WordPress-Plugins für den Wartungsmodus

Viele Änderungen am Blog kann man ja so „nebenbei“ durchführen, ohne dass die Besucher irgendetwas davon merken.



So lassen sich WordPress- und Plugin-Updates in wenigen Augenblicken umsetzen und schon ist der Blog wieder auf dem aktuellen technischen Stand.

Doch es gibt immer auch mal aufwändigere Blogarbeiten, wie beispielsweise das Umstellen auf ein neues WordPress-Theme, die nicht in wenigen Augenblicken oder Minuten zu absolvieren sind. Um die Blogbesucher nicht zu irritieren und ein Layout zu zeigen, das in Arbeit ist, kann man mit bestimmten Plugins den Blog in den Wartungsmodus schalten.

Dem Besucher wird eine statische Seite angezeigt, auf der steht, dass der Blog gerade bearbeitet und demnächst wieder verfügbar sein wird. Es gibt eine ganze Reihe von solchen Plugins für den Wartungsmodus. In diesem Artikel stelle ich die besten kostenlosen vor.

Die hier vorgestellten Plugins sind schon sehr häufig heruntergeladen (oft mehr als 100.000-mal), gut bis sehr gut bewertet worden und mit WordPress 4.0 kompatibel.

Maintenance

Link: https://wordpress.org/plugins/maintenance/

Nach der Installation des Plugins „Maintenance“ findet sich im Verwaltungsbereich ein eigener Navigationspunkt mit dem Pluginnamen. Dort kann man die Plugineinstellungen vornehmen.

Diese sind wirklich sehr übersichtlich und auch umfangreich. So kann man ein Logo und eine neue Hintergrundgrafik hochladen oder aus der Mediathek nehmen und damit die Standardeinstellungen überschreiben. Außerdem kann man den angezeigten Text auf der Wartungsseite selbst bestimmen. Der Footer-Text wird automatisch erzeugt und zeigt den Blognamen an.

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Wer will, kann die Loginseite für Besucher ein- oder ausschalten, bestimmte Seiten sperren und auch per CSS die Wartungsseite weiter individualisieren.

Der Wartungsmodus lässt sich in den Plugin-Einstellungen über einen Regler ein- und ausschalten.

WP Maintenance Mode

Link: https://wordpress.org/plugins/wp-maintenance-mode/

Nach der Plugin-Installation findet man dessen Einstellungen im Bereich „Einstellungen“. Der Plugin-Verwaltungsbereich ist sehr übersichtlich und in drei Register unterteilt: Allgemein, Design, Module.

Unter Allgemein kann man den Wartungsmodus einschalten, bestimmte Einstellungen für den Admin vornehmen und bestimmte Inhalte sperren.

Unter Design lässt sich die Textanzeige selbst festlegen und auch ein Hintergrund für die statische Seite einstellen.

Dagegen findet man hier kein Feld, in das man eigenen CSS-Code einfügen kann und auch  Inhalte lassen sich nicht so gut sperren oder freischalten wie im Plugin Maintenance. Dafür bietet WP Maintenance Mode einen Countdown an, falls man sowas benötigt (z. B. für einen Relaunch). Für Wartungen finde ich Coming-soon-Funktionen wie Countdowns nicht unbedingt nötig – es sei denn, die Arbeiten dauern länger und man will den Besuchern ein konkretes Datum anzeigen, wann der Blog wieder verfügbar ist.

Module: Wer will, kann noch seine Kontaktdaten und seine soziale Netzwerk-Channels wie Twitter, Facebook, Google+ usw. auf die Wartungsseite einfügen.

Coming Soon / Maintenance mode Ready

Link: https://wordpress.org/plugins/coming-soon-maintenance-mode-ready/

Nach der Plugin-Installation bietet dieses Wartungsplugin einen eigenen Verwaltungsbereich, in dem dem Gratis-User aber nur ein paar Features angeboten werden, die kostenpflichtige Pro-Version kann da deutlich mehr Funktionen aufweisen.

Doch die Layout-Gestaltung geht ganz gut vonstatten. Wer ein Logo und ein Hintergrundbild hochladen will, muss diese Grafiken von der Festplatte holen, Bilder aus der Mediathek auswählen geht leider nicht. Außerdem kann man noch Verlinkungen zu Facebook, Twitter und Google+ einbinden und ein Newsletter-Formular einfügen. Das würde ich allerdings sein lassen, denn ich weiß nicht, ob dies funktioniert. Ein Test kann sich lohnen.

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Bei Einschalten des Wartungsmodus unter dem Punkt „Main“ sollte man den Pluginmodus „Coming soon mode“ auswählen, damit die Anzeige auf dem Blog auch richtig funktioniert.  „Maintenance Mode-Under Construction (503)“ klappte bei mir nicht.

Titel und Text auf der Wartungsseite lassen sich auch frei gestalten. Wer will, kann der Wartungsseite noch eigene Meta-Informationen zuteilen (über Punkt „SEO“).

Coming Soon Page & Maintenance Mode by SeedProd

Link: https://wordpress.org/plugins/coming-soon/

Nach der Installation von Coming Soon findet man dessen Einstellungen im Bereich „Einstellungen“. Es wird kein Extrapunkt im Dashboard angelegt.

Die Settings unterteilen sich in vier Registerkarten:  Content, Design, Advanced, Live Preview.  Beim Freischalten des Wartungsmodus kann man sich entscheiden, ob man eine Maintenance-, also Wartungsseite zeigen will, oder eine Coming soon, die vor allem für Launches geeignet ist.

Unter Content lässt sich der Text für die Wartungsseite eintragen, ein Logo einfügen und SEO-Einstellungen für die Wartungsseite durchführen.

Unter Design kann man eine Hintergrundfarbe oder -grafik auswählen, Text- und Linkfarben definieren und auch eigenes CSS eintragen.

Unter Advanced lassen sich individuelle Einstellungen durch Skripte (CSS, JavaScript) vornehmen. Das ist aber nur was für Fortgeschrittene.

Unter Live Preview kann man sich die Live-Wartungsseite anzeigen lassen.

Easy Pie Maintenance Mode

Link: https://wordpress.org/plugins/easy-pie-maintenance-mode/

Nach der Installation von Easy Pie Maintenance Mode findet man dessen Settings im Bereich „Einstellungen“. Das Plugin ist von den hier aufgeführten am einfachsten gestrickt und bietet nicht allzu viele Einstellungsmöglichkeiten.

Für das Layout der Wartungsseite kann man zwischen verschiedenen Templates wählen, ich nehme eine Grafik mit Baustellensymbolen.

In die Textfelder gibt man seinen Titel und  die Textmitteilung, die sich mit HTML bearbeiten lässt, ein. Und auch ein Logo kann man einbinden.

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Für Fortgeschrittene gibt es noch die Option, eigene CSS-Styles für ein eigenes Mini-Theme einzutragen (Advanced Settings).

Impressumangaben verlinken

Auch im Wartungsmodus empfiehlt es sich, wenigstens einen Link zur Impressumseite in den Text einzufügen. Mit HTML geht das ganz einfach. Auf diese Weise ist man auf der sicheren Seite. Wer auf der Wartungs- oder Coming-soon-Seite E-Mail-Adressen über ein Formular einsammelt, muss ohnehin Impressumangaben verfügbar machen.

Fazit

Wer seine Wartungsarbeiten vor den Blicken der Blogbesucher verbergen will, der findet zahlreiche gute kostenlose Plugins für den Wartungsmodus. Die hier vorgestellten haben alle gut funktioniert und sind in ein paar Minuten startklar.

Am besten haben mir Maintenance und für ganz Schnelle Easy Pie Maintenace Mode zugesagt.

2018-08-17T14:44:11+00:00Kategorien: WordPress|Tags: |1 Kommentar

Ein Kommentar

  1. Frank 22. Februar 2016 um 08:17 Uhr

    Toller Artikel. Herzlichen Dank!

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