Wie wich­tig eine durch­dach­te Pres­se­ar­beit für den Erfolg von grö­ße­ren, aber auch klei­nen Online-Unter­neh­men ist, habe ich schon in einem ver­gan­ge­nen Arti­kel mit dem Titel „Pres­se­por­ta­le — Effek­ti­ve Platt­for­men, um Ihr Unter­neh­men, Ihre Dienst­leis­tun­gen oder Pro­duk­te zu pro­mo­ten“ beschrie­ben.


Pres­se­ar­ti­kel die­nen nicht nur dazu, Sie und Ihr Unter­neh­men bekann­ter zu machen, son­dern spie­len auch eine wich­ti­ge Rol­le in der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung. Denn in den ver­fass­ten Bei­trä­gen kön­nen Sie ent­schei­den­de Key­words und natür­lich auch Links zu Ihrem Unter­neh­men ein­tra­gen, was auf Dau­er auch Ihre Backlink­struk­tur ver­bes­sert — vor allem wenn Sie regel­mä­ßig Pres­se­mel­dun­gen ver­öf­fent­li­chen.

Um gute Pres­se­mel­dun­gen zu schrei­ben, soll­ten Sie bestimm­te Regeln beach­ten:

1. Seien Sie geduldig

Wenn Sie Pres­se­mel­dun­gen nut­zen, um Ihre Web­site in den Such­ergeb­nis­sen nach vor­ne zu brin­gen und auch Inter­es­se für Ihr Unter­neh­men zu wecken, brau­chen Sie Zeit und Geduld.

Denn es müs­sen schon eini­ge Pres­se­ar­ti­kel ver­öf­fent­licht wer­den, bis Sie eine spür­ba­re Ver­bes­se­rung im Ran­king fest­stel­len. Außer­dem ist das Schrei­ben von Pres­se­ar­ti­keln nur eine von meh­re­ren Mög­lich­kei­ten, die Backlink­struk­tur orga­nisch auf­zu­bau­en.

Eben­so soll­ten Sie auch Backlinks in Blog­kom­men­ta­ren set­zen, bei Social-Book­mark-Anbie­tern, in Web­ka­ta­lo­gen, in Arti­kel­ver­zeich­nis­sen, in Social-News-Por­ta­len, in RSS-Ver­zeich­nis­sen, in Social-Media-Netz­wer­ken usw. Nur so wächst Ihre Backlink­struk­tur kon­ti­nu­ier­lich. Und auch Jour­na­lis­ten wer­den erst nach einer gewis­sen Zeit auf Sie auf­merk­sam wer­den, vor allem wenn die­se immer wie­der neue aktu­el­le Pres­se­ar­ti­kel von Ihnen antref­fen.

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2. Schreiben Sie regelmäßig

Ver­fas­sen Sie in regel­mä­ßi­gen Zeit­ab­stän­den einen Pres­se­ar­ti­kel oder las­sen einen schrei­ben. Beson­ders gute Anläs­se sind, wenn Sie in Ihrem Port­fo­lio was Neu­es anbie­ten, bei­spiels­wei­se ein neu­es Pro­dukt oder eine neue Dienst­leis­tung in Ihr Ange­bot mit auf­ge­nom­men haben.

Machen Sie sich am bes­ten einen schrift­li­chen Plan, wann Sie wie­der einen Arti­kel online stel­len, denn damit behal­ten Sie eine gute Über­sicht über anste­hen­de Akti­vi­tä­ten.

3. Halten Sie sich an die verlangte Form der Pressemeldung

Pres­se­mel­dun­gen wer­den nach bestimm­ten for­ma­len Regeln ver­fasst. Soll­ten Sie den Codex nicht ein­hal­ten, kann es sein, dass der Bei­trag über­haupt nicht frei­ge­schal­tet bzw. Ihnen nur wenig Auf­merk­sam­keit von Sei­ten der Pres­se gewid­met wird.

Wie der Codex im Ein­zel­nen aus­sieht, wird auf den Pres­se­por­ta­len erläu­tert. Infor­mie­ren Sie sich daher vor­her auf den Platt­for­men, was Sie beach­ten soll­ten.

4. Werden Sie deutlich

Spre­chen Sie in Ihren Pres­se­ar­ti­keln ganz klar an, wer spricht und über wen in dem Bei­trag gespro­chen wird. Nur sehr vage Anga­ben ver­mit­teln kei­ne wert­vol­le Infor­ma­tio­nen und Ihr Pres­se­ar­ti­kel ist damit wert­los.

Geben Sie am Ende des Press­ar­ti­kels Ihre aus­führ­li­chen Kon­takt­da­ten mit Ansprech­part­ner und Link zur Web­site an sowie Infor­ma­tio­nen zu Ihrem Unter­neh­men. Denn so kön­nen Inter­es­sier­te pro­blem­los mit Ihnen in Kon­takt tre­ten.

5. Formulieren Sie knackig und trotzdem sachlich

Ver­mei­den Sie beim Ver­fas­sen Wer­be­for­mu­lie­run­gen, son­dern berich­ten Sie sach­lich — am bes­ten in der drit­ten Per­son — von Ihrem Unter­neh­men, Ihrem neu­en Ser­vice oder Pro­dukt.

Trotz­dem soll­ten Sie auf auf­fal­len­de und kna­ckig for­mu­lier­te Über­schrif­ten ach­ten, um Auf­merk­sam­keit auf Ihre Pres­se­mel­dung zu zie­hen. Glie­dern Sie Ihren Text sinn­voll und set­zen über inhalt­lich zusam­men­hän­gen­de Absät­ze Zwi­schen­über­schrif­ten, die den Arti­kel für den Leser lese­freund­li­cher machen.

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Stel­len Sie vor den aus­führ­li­chen Pres­se­text an den Anfang noch eine inter­es­san­te kur­ze Zusam­men­fas­sung, den soge­nann­ten Lead oder Tea­ser. Hier soll­ten Sie auf die Fra­gen Wer, Wo, Was, Wann und Wie ant­wor­ten und dann im Text­kör­per bzw. ‑body umfas­sen­de Infor­ma­tio­nen bereit­stel­len.

6. Stellen Sie gegebenenfalls auch Bilder zur Verfügung

Um bei Jour­na­lis­ten Inter­es­se für Ihr Unter­neh­men zu wecken, soll­ten Sie in Ihren Pres­se­ar­ti­keln auch Bil­der, Gra­fi­ken und Logos vom Unter­neh­men oder neu­en Pro­duk­ten in Ihren Text ein­bau­en, aller­dings in ange­mes­se­ner Grö­ße.

Sie kön­nen die­se Bil­der in hoch­auf­lö­sen­der Qua­li­tät auch zum Down­load anbie­ten und im Pres­se­text dar­auf ver­wei­sen.

7. Denken Sie auch an die Suchmaschinen und Ihre Backlinkstruktur

Wie schon am Arti­kel­an­fang erwähnt, kön­nen Sie mit Ihren Pres­se­mel­dun­gen nicht nur auf sich auf­merk­sam machen, son­dern auch etwas für Ihre SEO und Ihre Backlink­struk­tur tun.

Denn vie­le Pres­se­por­ta­le ver­fü­gen über einen hohen Page­Rank, was sich letzt­end­lich gut auf Ihr eige­nes Ran­king aus­wir­ken kann. Ver­wen­den Sie daher wich­ti­ge Key­words (höchs­tens zwei bis drei) in Ihrem Text und set­zen Sie auch einen Link zu Ihrer Web­site oder einer spe­zi­el­len Lan­ding­pa­ge, die den Inhalt der Pres­se­mel­dung noch­mals auf­greift und ver­tieft.

Ach­ten Sie auf eine Key­wor­d­dich­te von 3 bis 5 Pro­zent in Ihrem Arti­kel.

Ich wün­sche Ihnen viel Erfolg beim Ver­fas­sen Ihrer Pres­se­ar­ti­kel!

(Bild­quel­le Arti­kel­an­fang: © congerdesign/Pixabay.com)