Die schöns­te und moderns­te Web­site bringt einem nichts, wenn man kei­ne Besu­cher erhält oder erst gar nicht weiß, wie vie­le Inter­ne­tu­ser sich täg­lich, wöchent­lich oder monat­lich auf der Web­site tum­meln.


Doch um dies zu über­prü­fen, gibt es zahl­rei­che Tools. Eines der bekann­tes­ten ist das Ana­ly­se-Tool von Goog­le, Goog­le Ana­ly­tics, das jeder Goog­le-Account-Besit­zer in sei­nem Goog­le-Backend unter den auf­ge­führ­ten Pro­duk­ten vor­fin­det. Ein wei­te­rer Vor­teil von Goog­le Ana­ly­tics ist, dass man es kos­ten­los ein­set­zen kann.

Goog­le Ana­ly­tics nur für die Kon­trol­le von Besu­cher­quel­len und Besu­cher­traf­fic zu nut­zen, wäre aller­dings nicht son­der­lich klug, denn das umfas­sen­de Tool bie­tet noch viel mehr an Funk­tio­na­li­tä­ten, wie bei­spiels­wei­se benut­zer­de­fi­nier­te Berich­te, das Ein­rich­ten von Zie­len, Trich­tern und Fil­tern. Doch dazu kom­me ich in spä­te­ren Bei­trä­gen.

Heu­te im ers­ten Teil von Goog­le Ana­ly­tics zei­ge ich die anfäng­li­chen Schrit­te, wie man eine Web­site bei Goog­le Ana­ly­tics anmel­det und den Ana­ly­tics-Code in sei­nen Blog inte­griert.

Website-Anmeldung auf Google Analytics

Wer eine Web­site oder einen Blog bei Goog­le Ana­ly­tics anmel­den will, benö­tigt dafür einen klei­nen Code­schnip­sel, der auf der Web­site ein­ge­baut wer­den muss, damit das Tool eine Ver­bin­dung zur Inter­net­sei­te her­stel­len und Besu­cher­da­ten erfas­sen kann.

Wer einen Wor­d­Press-Blog ver­wen­det, hat es sehr ein­fach mit dem Code. Dazu soll­te man sich zuerst in Goog­le ein­log­gen und dann in der Pro­dukt­auf­füh­rung auf Goog­le Ana­ly­tics kli­cken. Nach dem Start von Ana­ly­tics ist es wich­tig, ein Kon­to dort anzu­le­gen.

Die­se Funk­ti­on fin­den Sie oben in der hori­zon­ta­len Navi­ga­ti­on unter Ver­wal­tung. Vie­le Fel­der muss man nicht aus­fül­len, son­dern ein­fach nur einen Kon­to­na­men ein­ge­ben (da steht Ihnen frei, was Sie da ein­tra­gen: Ihren Namen, der Name der Web­site usw.), die Web­site-URL und die Zeit­zo­ne (Land) aus­wäh­len.

Lesen  Nutzererlebnis mit ansprechend gestalteten Umfragen steigern - Toolvorstellung: Typeform

Bei den Daten­frei­ga­be­ein­stel­lun­gen sind bei den bei­den Fel­dern die Häk­chen stan­dard­mä­ßig gesetzt. Lesen Sie sich die Bestim­mun­gen genau durch und ent­schei­den Sie für sich, was akti­viert wird und was nicht. Aus mei­ner Sicht soll­te zumin­dest das ers­te Häk­chen ste­hen blei­ben, da man dadurch erwei­ter­te Anzei­gen­funk­tio­nen nut­zen kann.

Unter Nut­zer­ver­ein­ba­rung wäh­len Sie noch Ihr Land aus und stim­men den Nut­zungs­be­din­gun­gen zu. Danach kön­nen Sie über den But­ton Ihr Kon­to anle­gen.

Google Analytics - Konto anlegen

Auf der nun ange­zeig­ten Sei­te wird der Tracking-Code (Tracking-ID) für Ihre ange­leg­te Web­site ange­zeigt. Die­ser beginnt immer mit UA und wird mit einer Zif­fern­fol­ge wei­ter­ge­führt.

Unter dem Anwen­dungs­tracking fin­den Sie die Infor­ma­ti­on, dass das Tracking noch nicht instal­liert ist. Das müs­sen Sie nun aus­füh­ren, denn am Ende der Sei­te fin­den Sie den Java-Script-Code, den Sie auf Ihrem Blog ein­fü­gen sol­len, damit Goog­le Ana­ly­tics wich­ti­ge Tracking­da­ten der Web­site erfas­sen kann. In dem Tracking-Code fin­den Sie auch Ihre Tracking-ID wie­der.

Sie kön­nen auch fest­le­gen, was Sie ana­ly­sie­ren möch­ten: Eine ein­zel­ne Domain (was am häu­figs­ten der Fall ist), eine Domain mit meh­re­ren Sub­do­mains oder meh­re­re Domains der obers­ten Ebe­ne. Wäh­len Sie Ihre Opti­on aus, bevor Sie den Code ein­bin­den.

Tracking-Code im Blog einbinden

Bei einem Wor­d­Press-Blog geht das Ein­bin­den ganz ein­fach. Dafür gibt es ein Plugin mit dem Namen Goog­le Ana­ly­tics for Wor­d­Press, das Sie sich in Ihren Blog instal­lie­ren soll­ten.

Ist das Plugin akti­viert, fin­den Sie es im Bereich Ein­stel­lun­gen. Wenn Sie den Ver­wal­tungs­be­reich von Goog­le Ana­ly­tics for Wor­d­Press öff­nen, sieht es fol­gen­der­ma­ßen aus:

Google Analytics for WordPress - Einstellungen

Oben geben Sie ein­fach Ihre Tracking-ID ein und kön­nen im Feld dar­un­ter ent­schei­den, wo der Code auf der Web­site plat­ziert wer­den soll: Im Hea­der oder manu­ell ein­ge­fügt.

Lesen  Clicktotweet: Den Blog-Besuchern Tweets innerhalb der Blogbeiträge zur Verfügung stellen

Die Stan­dard­ein­stel­lung Hea­der ist für Anfän­ger in Ord­nung, denn mehr ist an Schrit­ten nicht mehr zu tun. Sie müs­sen die Ein­stel­lung nur noch abspei­chern.

Wenn Sie das Häk­chen unter Ana­ly­tics Pro­fi­le ent­fer­nen, öff­net sich eine ande­re Ober­flä­che. Dar­über kön­nen Sie eine Ver­bin­dung zu Ihrem Ana­ly­tics-Account her­stel­len, indem Sie in den ent­spre­chen­den Fel­dern Ihren Account- und Pro­fil­na­men aus­wäh­len. Auch die­se Metho­de geht sehr schnell.

An wei­te­ren Ein­stel­lun­gen ist hier noch zu emp­feh­len, dass Sie ein Häk­chen bei Show advan­ced set­tings set­zen und dar­un­ter unter den Cus­tom Varia­bles Set­tings ein Häk­chen bei Anony­mi­ze IPs, denn in Deutsch­land gibt es schon län­ger einen Streit unter Daten­schüt­zern, ob das Tracking-Tool Goog­le Ana­ly­tics mit der Abspei­che­rung von IP-Adres­sen über­haupt legal han­delt.

Mit dem Set­zen des Häk­chens soll­ten die abge­spei­cher­ten IPs der Web­site-Besu­cher anon­my­s­iert wer­den (hof­fent­lich!).

Wer den Ana­ly­tics-Code in eine sta­ti­sche Web­site ein­bau­en will, muss dies für jede ein­zel­ne Sei­te tun bzw. für alle Sei­ten, die von Goog­le Ana­ly­tics getrackt wer­den sol­len. Sie kön­nen den Java-Script-Code ein­mal vor das schlie­ßen­de Hea­der-Tag (</​header>) in den Kopf des HTML-Doku­ments ein­fü­gen, aber auch ans Ende des HTML-Doku­ments vor das schlie­ßen­de HTML-Tag.

Ist die­ser Schritt abge­schlos­sen, wird Ihre Sei­te von nun an von Goog­le Ana­ly­tics erfasst. Sie kön­nen spä­ter kon­trol­lie­ren, wie vie­le Besu­cher Ihre Web­site hat, aus wel­chen Län­dern die Besu­cher kom­men, wel­che Sei­ten am meis­ten auf­ge­sucht wer­den, über wel­che Such­be­grif­fe die Besu­cher auf Ihre Web­site gelan­gen, wie lan­ge die Ver­weil­dau­er auf der Sei­te ist, usw.

Wenn Sie einen Tag spä­ter, nach­dem Sie den Tracking-Code in die Web­site oder den Blog ein­ge­fügt haben, Goog­le Ana­ly­tics auf­ru­fen, sehen Sie auf der Kon­to­start­sei­te schon die ers­ten Zah­len und viel­leicht auch die ers­ten erfass­ten Besu­cher.

Lesen  Eine Chatfunktion mit dem Online-Tool von Zopim in den Blog integrieren

Ausblick

Soweit zu den ers­ten Schrit­ten mit Goog­le Ana­ly­tics. In den nächs­ten Bei­trä­gen geht es wei­ter mit dem Bereich Besu­cher und was man dort alles aus­wer­ten kann.