Schon län­ge­re Zeit habe ich kei­nen Arti­kel in mei­ner Goog­le-Adsen­se-Bei­trags­rei­he ver­fasst. Heu­te folgt noch­mals einer.


Wie jeder in mei­nen Ein­nah­men­be­rich­ten sehen kann, lau­fen die klei­nen Text- und Image­wer­be­an­zei­gen von Goog­le sehr gut auf mei­nem Blog, sodass ich durch­schnitt­lich ca. 200 Euro monat­lich damit ver­die­ne, immer­hin der (noch) größ­te Ver­dienst­pos­ten des Blogs.

Google-Adsense-Optimierung ein dauerhafter Prozess

Wer sei­ne Ein­nah­men mit Goog­le Adsen­se regel­mä­ßig stei­gern und damit opti­mie­ren will, der muss bereit sein, stän­dig neue Wer­be­plat­zie­run­gen, Wer­be­block­grö­ßen sowie ‑arten aus­zu­tes­ten, ihre Klick­ra­te zu beob­ach­ten und bei gerin­ger User­wahr­neh­mung wie­der abzu­än­dern.

In dem drit­ten Bei­trag in der Goog­le-Adsen­se-Rei­he hat­te ich schon erwähnt, dass die rich­ti­ge Plat­zie­rung der Anzei­gen­blö­cke ein wesent­li­cher Erfolgs­fak­tor ist. Bei­gefügt habe ich dort auch die Heat Map, die die bes­ten Stel­len für Goog­le-Adsen­se-Wer­be­plat­zie­run­gen auf einer Web­site mit­tels Far­ben auf­zeigt.

Vor allem im Con­tent, also im Bei­trag selbst soll­ten die Anzei­gen geschal­tet wer­den, um sie für den User, der den Arti­kel liest, auch sehr gut zugäng­lich zu machen. Außer­dem zei­gen Adsen­se-Wer­be­blö­cke im Con­tent oft deut­lich the­men­re­le­van­te­re Wer­bung an, als wenn man sie in die Side­bar rechts oder links ein­fügt.

Und im Con­tent selbst ist meist die bes­te Plat­zie­rung am Anfang in links- oder rechts­bün­di­ger Aus­rich­tung. Den­noch soll­te man sich auch bewusst sein, dass gera­de wie­der­keh­ren­de Blog­be­su­cher sich irgend­wann an die­se Wer­be­blö­cke gewöh­nen und sie igno­rie­ren und damit auch die Klick­ra­te deut­lich her­un­ter­geht. Bringt dann die Plat­zie­rung nicht mehr viel ein, soll­te man viel­leicht über eine Plat­zie­rung inmit­ten des Arti­kels nach­den­ken oder ein­fach auch mal das Wer­be­for­mat ändern, z. B. von 300×250 auf 468×60 px oder auch Image­an­zei­gen hin­zu­fü­gen.

Eine auf Goog­le Adsen­se opti­mier­te Sei­te sieht meist so aus, dass im Bereich der Navi­ga­ti­on ein Link­block ein­ge­bun­den wird, der ja Ähn­lich­keit hat mit einer Menü­leis­te, in der Side­bar soll­te ein Goog­le-Adsen­se-Such­feld ste­hen sowie Text- und Image­an­zei­gen im eigent­li­chen Inhalts­be­reich der Sei­te. Soweit gehe ich auf mei­nem Blog nicht, ich ver­wen­de nur Text- und Image­an­zei­gen, da mir die Link­blö­cke nicht beson­ders zusa­gen.

Ver­nach­läs­si­gen Sie nicht die Image­an­zei­gen, auch wenn gene­rell Text­an­zei­gen häu­fi­ger ange­klickt wer­den als gra­fi­sche Wer­be­ban­ner. Auch hier heißt es tes­ten und noch­mals tes­ten, wech­seln Sie die Anzei­gen­ar­ten regel­mä­ßig aus (mal nur Text­an­zei­gen, nur Image­an­zei­gen, mal bei­des in Kom­bi­na­ti­on) und beob­ach­ten Sie die CTR-Rate.

Verdienstmöglichkeiten mit Google Adsense

Was Sie mit Goog­le Adsen­se ver­die­nen kön­nen, hängt zunächst ein­mal von der Besu­cher­zahl auf Ihrer Web­site oder Ihrem Blog sowie von der Ver­gü­tungs­hö­he für den ein­zel­nen Klick ab. Je mehr Traf­fic Sie auf Ihren Inter­net­auf­tritt brin­gen kön­nen, des­to höher ist die Wahr­schein­lich­keit, dass auch auf die Wer­be­an­zei­gen geklickt wird.

Spür­ba­re Ein­nah­men ver­zeich­net man erst mit einer Besu­cher­zahl von min­des­tens 10.000 bis 15.000 Besu­chern pro Monat, mehr sind natür­lich noch bes­ser. Und eben­falls wich­tig ist das The­ma des Blogs, auf dem die Anzei­gen geschal­tet wer­den. Schrei­ben Sie über ein The­ma, zu dem es nicht vie­le the­men­re­le­van­te bzw. tar­ge­tier­te Goog­le-Adsen­se-Anzei­gen gibt, fal­len auch die Ein­nah­men dem­entspre­chend nied­ri­ger aus.

Es gibt vor allem in sol­chen Berei­chen vie­le Adsen­se-Anzei­gen, wo viel Geld über Ver­kauf umge­setzt wird. Zu die­sen The­men gehö­ren:

  • Ver­si­che­run­gen
  • Geld und Finan­zen
  • Dienst­leis­tun­gen
  • Technik/​Computer
  • Rei­sen
  • Ero­tik
  • Elek­tro­nik und Video
  • Han­dy
  • Mode
  • Beau­ty
  • Immo­bi­li­en
  • Shop­ping
  • Well­ness
  • Auto und Motor
  • Essen und Trin­ken

Wenn Sie also zu einem der oben genann­ten Berei­chen einen Blog füh­ren und dort Adsen­se-Anzei­gen ein­bau­en, wer­den Sie auch gut tar­ge­tier­te Anzei­gen vor­fin­den, die das Inter­es­se von man­chem Besu­cher wecken und ihn zu einem Klick ver­lei­ten.

Genau­so gibt es auch The­men, zu denen es nur wenig Adsen­se-Anzei­gen gibt, weil hier nur wenig ver­kauft wird, bei­spiels­wei­se zu dem The­men­be­reich „Blog“ und „Wor­d­Press“. Ich hat­te vor eini­ger Zeit einen Blog über das The­ma „Wor­d­Press“ gelei­tet und dort auch Adsen­se-Anzei­gen ein­ge­fügt. Irgend­wann habe ich mir mal Zeit genom­men und über­prüft, was da alles ein­ge­blen­det wird. Fazit: Zu Wor­d­Press und Blogs gab es herz­lich wenig, sodass auch die CTR-Rate nicht erwäh­nens­wert war.

Was die Klick­prei­se auch beein­flusst, ist, ob tags­über oder nachts die Anzei­gen ange­klickt wur­den. Mir ist schon häu­fi­ger auf­ge­fal­len, dass nachts die Ver­gü­tung deut­lich gerin­ger ist als am Tag.

Was kann man nun durch­schnitt­lich pro Klick ver­die­nen? Auch dies ist schwer in eine Regel zu fas­sen, denn es gibt da sehr gro­ße Schwan­kun­gen. Meist wer­den die Ver­si­che­rungs­an­zei­gen am höchs­ten ver­gü­tet, denn die­se Key­words sind schon in Goog­le AdWords, dem Wer­be­netz­werk von Goog­le, sehr teu­er. Als Durch­schnitt bekommt man für einen Klick auf eine Adsen­se-Anzei­ge meist zwi­schen 10 und 15 Cent, es kann auch mal weni­ger, aber auch deut­lich mehr sein.

Vor kur­zem habe ich in mei­ner Über­sicht gese­hen, dass ich für einen Klick auf eine Ver­si­che­rungs­an­zei­ge auf mei­nem Ver­si­che­rungs­blog 4,35 Euro bekom­men habe, eine schö­ne Sache :-).

Den­noch sind die­se hohen Ver­gü­tun­gen die Aus­nah­me, im Mode­be­reich wer­den zwi­schen 10 und 30 Cent pro Kick gezahlt und auch auf die­sem Blog liegt die Klick­ver­gü­tung durch­schnitt­lich bei 14 Cent, mit gele­gent­li­chen Aus­rei­ßern nach oben.

Ausblick

Ich wer­de in dem nächs­ten Arti­kel zu Goog­le Adsen­se ver­schie­de­ne Plugins vor­stel­len, mit denen Sie Adsen­se-Anzei­gen leich­ter und auto­ma­ti­siert in Ihren Blog ein­bin­den kön­nen.