Alt-Kleider online verkaufen: Lohnt sich das wirklich?

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Alt-Kleider online verkaufen: Lohnt sich das wirklich?

Ich habe in meinem Blog in den vergangenen Jahren Möglichkeiten vorgestellt, wie man nebenberuflich Geld im Internet verdienen kann.

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Allzu viel wird man dabei nicht zusammen bekommen, aber ein paar Euros sind schon möglich. Gerade Online-Umfragen oder das Verkaufen von Computerspielen oder Büchern auf Momox & Co. gehören zu den beliebtesten Optionen, bequem die Haushaltskasse aufzubessern.

Eine weitere beliebte Möglichkeit, schnell ein paar Euros zu verdienen, ist der Verkauf von gebrauchter Kleidung auf entsprechenden Online-Plattformen. Diese Vorgehensweise scheint deutlich simpler und zeitsparender zu sein, als die nicht mehr getragene Kleidung auf Flohmärkten oder in Second-Hand-Läden zu verkaufen.

Doch lohnt es sich wirklich?

Es tauchen regelmäßig neue Ankaufplattformen im Internet auf, während andere ganz schnell wieder verschwinden (siehe textil-kauf).

Generell sieht es so aus, dass die meisten Portale nur hochwertige Designermode kaufen wollen, um sie dann gewinnbringend als Second-Hand-Mode weiter verkaufen zu können.

Diese Kleider-verkaufen-Portale sind im Augenblick aktuell (Stand: September 2018).

Momox-Fashion: Marken gesucht und nicht schlecht vergütet

Momox dürfte den meisten als Aufkäufer von Büchern und CDs bekannt sein. Doch seit ein paar Jahren kann man über dieses Portal auch Kleider und Schuhe verkaufen.

Momox kauft auch kleine Kleiderbestände auf: Zuerst wählt man das zu verkaufende Kleidungsstück aus, wie z. B. ein Pullover, wählt im nächsten Schritt die Marke und bekommt anschließend die Vergütung angezeigt.

Für einen Pulli von Karl by Karl Lagerfeld erhält man gut 12 Euro, die Ausschlusskriterien wie Flecken, Pilling, Loch oder offene Naht solltest du ebenfalls beachten. Das Kleidungsstück sollte noch gut in Schuss sein, schließlich will Momox es weiterverkaufen.

Wer einen riesigen Berg an aussortierter Kleidung hat, kann sich auf Momox-Fashion bei der Bestimmung der Kleider ein längeres Weilchen beschäftigen. 😊

Wie auf allen Plattformen kann man nicht alle Markenkleidung verkaufen und Selbstgenähtes oder Nichtmarken-Mode wird überhaupt nicht angenommen.

Sicher kann man hochwertige Designermode, die immer noch gut in Schuss, teurer verkaufen als bei Momox. Doch Momox ist eben bequem: Man sitzt vorm PC, sucht die Marke und das Kleidungsstück wie Mantel, Hose oder Schuhmodell (Ballerina, Sneaker usw.) raus, bekommt gleich einen Preisvorschlag geliefert und kann dann entscheiden, ob man das Teil auf diese Weise verkaufen will oder nicht.

Kleidung verkaufen: Momox bietet eine komfortable Oberfläche für das Verkaufen von gebrauchter Markenkleidung.

Texcyle: Mindestens 13,5 Kilo müssen es sein

Wer das Angebot von Texcyle in Anspruch nehmen will, muss mindestens 13,5 Kilo Kleidung in einem Paket an den Service verschicken. Der Versand ist kostenlos. Texcyle nimmt gut erhaltene, modische Kleidung von Damen, Herren, auch Babykleidung, Schuhe und Haustextilien an. Es müssen nicht unbedingt teure Marken oder Designerstücke sein.

Hast du ein Paket verschickt, erhältst du Texcyle einen Preisvorschlag für deine Kleidung: Du kannst entscheiden, ob dir der Betrag zusagt oder nicht. Wenn nicht, werden dir die Kleider wieder zugesendet.

Allzu viel wirst du für diese Kleiderpakete nicht bekommen: Ich schätze mal, für das Mindestgewicht können zwischen 15 und 20 Euro rauskommen. Wer mehr bekommen hat, kann dies gerne in einem Kommentar unter dem Artikel erwähnen.

Buddy & Selly: Nur hochwertige Designermode

Buddy & Selly kauft ausschließlich Designerkleidung auf, die nicht älter als fünf Jahr ist. Welche Marken Buddy & Selly annimmt, findest du in einer Liste ebenfalls auf deren Internetauftritt.

Genaue Preise für die einzelnen Stücke wird man aber wohl erst an der Telefon-Hotline erfahren. Nach Angaben der Portalbetreiber zahlen sie 40 bis 60 Prozent des Verkaufspreises an die Kleidereinsenderinnen.

Remix: Fülle die Remix-Bag

Remix nimmt für seinen Second-Hand-Onlineshop Remixshop.com hochwertige und gepflegte Markenmode an, welche, findest du auf deren Portal.

Um Kleidung einzusenden, musst du im ersten Schritt die Remix-Bag bestellen, eine große Tasche aus Polyethylen. Diese befüllst du und sendest sie an Remix. Danach erhältst du von dem Unternehmen einen Preis für deine Zusendung.

Du kannst auf dem Portal direkt ein Preisangebot anfordern, indem du die Option Jetzt verkaufen in deinem Account wählst.

Secondlifefashion: Nur Damenbekleidung und mindestens 15 Teile

Bei Secondlifefashion kannst du ebenfalls Markenmode, die nicht älter als fünf Jahre ist, verkaufen. Es müssen mindestens 15 Kleidungsstücke sein, die du versendest, und nur Damenmode. Welche Marken Secondlifefashion annimmt, findest du auf deren Website.

Die Preise gestalten sich folgendermaßen:

  • Esprit Bluse: 3-4 €
  • Oliver Jeans: 4-6 €
  • Tommy Hilfiger Jeans: 6-10 €

Vestiaire collective: Gebrauchte Mode direkt an den Kunden verkaufen

Bei Vestiare collective handelt es sich um eine Community, über die du deine Kleidung direkt an den Endkunden verkaufen kannst.

Du fotografierst deine Kleidungsstücke mit der Vestiaire Collective App (für Android und iOS) und stellst sie gleich auf die Plattform zum Verkauf. Über die App kannst du dich mit potenziellen Käufern mittels Echtzeitnachrichten austauschen.

Vestiaire collective nimmt ebenfalls nur hochwertige und gut gepflegte Premium-Mode sowie Schuhe, Taschen und Schmuck an.

Rebelle.com: Designerkleider selbst verkaufen oder verkaufen lassen

Auf Rebelle.com kannst du dich zwischen zwei Verkaufswegen entscheiden: Entweder du verkaufst deine Kleidung selbst, dann stellst du jeden Artikel über die Online-Funktion mit mindestens 3 Fotos, Beschreibungstext, weiteren Angaben und Wunschpreis ein, oder du schickst die Kleider nach dem Eintragen in das System (hier musst du viel weniger Angaben ausfüllen wie beim Selbstverkauf) an Rebelle.

Das Team prüft deine Artikel und deine Preisvorschläge und informiert dich, ob die Preise realistisch sind. Dein Verkaufserlös ergibt sich aus dem Verkaufspreis abzüglich der Provision für Rebelle.

textil-ankauf: Sehr niedrige Gutschriften für 13 Kilo Kleidung

Hinweis: textil-ankauf gibt es nicht mehr.

Ich habe mir die Plattform textil-ankauf näher angeschaut. Das Konzept sieht folgendermaßen aus, dass man pro Kleidungsstück Punkte erhält, die dann aufaddiert werden. Für einen Verkauf braucht man mindestens 100 Punkte. Für Shirts aller Art gibt es nur einen Punkt, für ein Herrenhemd fünf Punkte, für Herrenjeans 11 Punkte, für eine Lederjacke 12 Punkte, für einen BH 11 Punkte und für Damenhalbschuhe 11 Punkte, um nur einen kleinen Auszug aus der Punkteliste zu nennen.

Da sieht man auch schon die Sahnestückchen, die es lohnt zu verkaufen: T-Shirts gehören wohl nicht dazu. Außerdem sollte man ja möglichst eigene Portokosten vermeiden und das klappt nur, wenn das Paket mindestens 13 Kilo wiegt. Dann erst kann man die Kleiderspende kostenlos versenden.

Weitere Verkaufsoptionen von gut erhaltener Kleidung

Oder man verkauft (tauscht oder verschenkt) seine Kleidung bei den Mode-Communities Kleiderkreisel oder Kleiderkorb. Allerdings wird man da auch nicht allzu viel an Geld bekommen, denn viele Community-Nutzer wollen am liebsten alles umsonst. Das habe ich schon selbst erfahren, als ich dort ein paar Sachen angeboten habe.

Neben dem Klassiker Ebay gibt es auch die Möglichkeit, seine Kleidung mobil mit der Flohmarkt-App Shpock zu verkaufen. Ich habe diesbezüglich schon mal einen Test gesehen und der verlief gar nicht so schlecht.

Einfach ein Bild von dem Kleidungsstück machen, eine kleine Beschreibung dazu verfassen und einstellen. Vielleicht melden sich eine oder mehrere Interessentinnen ganz in der Nähe.

Fazit

Generell ist der Online-Verkauf von getragener, aber noch hochwertiger Kleidung einfacher als offline. Wer seine Kleider bei Momox oder textil-ankauf verkaufen will, der braucht keine Fotos zu schießen und keine Beschreibung zu verfassen, alles Kriterien, die Zeit kosten. Dafür sieht die Vergütung nicht allzu gut aus, bei Momox immerhin deutlich besser als bei textil-ankauf.

Wer etwas mehr Gewinn aus seiner abgelegten Kleidung machen will, der muss auch mehr Zeit investieren, und seine Kleidung fotografieren, auf die entsprechenden Portale mit einer genauen Beschreibung stellen. Ob es dann aber wirklich zu einem Verkauf kommt, ist dahingestellt. Daher wählen viele dann doch gerne den einfachen und sicheren, wenn auch schlecht bezahlten Weg und senden die Kleidungsstücke ein.

Welche Empfehlung würde ich abgeben? Das kommt darauf an, was man an Kleidung verkauft: Ist es Marken- und Designermode, würde ich Momox sowie Buddy & Selly den Vorzug geben. Bei No-Name-Kleidung sollte man sich wohl besser gleich für eine Alt-Kleider-Spende entscheiden, denn auch auf den mobilen Flohmärkten wird man für solche Stücke nicht viel bekommen. Aber ein Test lohnt sich auf jeden Fall.

Nachfolgend findest du die Links der Portale und Apps, die du für den Online-Kleiderverkauf nutzen kannst:

Dass mit den hier vorgestellten Ankaufportalen für gebrauchte Kleidung nicht nur gute Erfahrungen gemacht werden, zeigen die Kommentare vieler User unter diesem Beitrag. Letztendlich geht es darum, Kleidung möglichst billig einzukaufen, um sie gewinnbringend weiterzuverkaufen. Auch Zahlungen können sich verzögern.

(Bildquelle Artikelanfang: © vuvu102 #53287422/Fotolia.com)

26 Comments

  1. Evi 21. Dezember 2015 um 15:38 Uhr

    Verkauft nichts über Kleiderfuchs, nur Abzocke

  2. Solarfire 28. Dezember 2015 um 16:34 Uhr

    Super ist auch miralia.de
    Eine junge plattform, ähnlich wie kleiderkreisel, aber kostenlos

  3. ieren 2. Juli 2016 um 19:34 Uhr

    Dieser Kommentare und Beratungen waren sehr Lehrreich, und natülich Hilfsreich. . Ich habe nicht gewußt das man so was erfahren kann auf dieser Seite. Ich bin sehr Dankbar, und wird die Portale aufsuchen und ausprobieren. Vielen Herzliche Dank. Ich habe so viel zuverkaufen und das Geld wird ich spenden. Ich spende sehr viel aber manchmal reicht es nicht. Viele Herzlichen Dank an Frau Susanne Braun. Ich bin so dankbar, denn wo bekommt man Ratschläge und Hilfe. ? Vielen Dank, alles Gute. mfg. Mary Paashaus

  4. Manuel 6. Juli 2016 um 18:01 Uhr

    Ich danke Ihnen für den interessanten Artikel. Man bekommt bei einer solchen Seite leider nur eine kleine Abfindung die kaum erwähnenswert ist. Kleidung kann man wunderbar auf bekannten Handelsplattformen auf eigene Faust verkaufen. Da bekommt man noch mehr.

  5. E. Meyer 29. November 2016 um 22:25 Uhr

    Bisher habe ich – was Bücher, CD´s und DVD´s betrifft – relativ gute Erfahrungen mit Momox gemacht, aber in Bezug auf Kleidung kann ich leider nur das Gegenteil sagen !
    Ich habe 4 Paar Markenschuhe von Rieker hingeschickt – 2 Paar davon neu !
    Heute nach über 5 Wochen bekam ich endlich die Mitteilung, dass kein Artikel angekauft werden kann…
    2 Paar hätten „Kratzer, Risse oder abgeplatztes Material“ – und bei 2 Paaren sei es die falsche Marke (steht Rieker drin und drunter und als Rieker wollte ich sie logischerweise auch verkaufen).
    Jetzt kann ich entweder die Sachen zurückbekommen „Wir senden Ihnen die aussortierten Artikel des Paketes gegen eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 4,00 Euro zurück (enthält Porto, Verpackung und Bearbeitungskosten).“ oder anklicken, dass sie recycelt werden sollen.
    Ich werde die 4 Euro überweisen, die Schuhe dann lieber woanders verkaufen oder spenden und mich bei Momox löschen lassen.

    Nie, nie wieder !!

  6. MK 1. Februar 2017 um 12:32 Uhr

    Buddy & Selly verspricht auf der Homepage „Wir überweisen unmittelbar nach Bestätigung des Angebots Ihr Geld. Ohne Warten, ohne Kommission, ohne Risiko.“
    Tatsächlich bieten sie
    „Unser Ankaufsteam hat nun insgesamt 19 Artikel bewertet und wir freuen uns, Ihnen heute unser Preisangebot mitzuteilen. +++Der Gutschein in Form einer Geschenkkarte ist nach Zusage des Ankaufs bei unserem Partner Breuninger in einer Filiale Ihrer Wahl gegen Vorlage des Ankaufbelegs abholbereit.+++“
    Das ist Betrug.

  7. Stefanie b 2. Februar 2017 um 09:34 Uhr

    Bei einer Ankaufliste von Momox wurde mir ein Ankaufswert von 78 € für gute Markensachen, Stiefel (nageneu von 198€ ) Herrenpulover von Boss etc. angeboten. Nach langer Warezeit kommt man nun mit einem EINKAUFSGUTSCHEIN VON 39€ umd die Ecker oder eine Überweisung von 29€, Keine Kommentar warum, kein Angebot mir die Sachen wieder zurück zu geben.
    Ich sage es ist nicht ok, nie wieder!!!

  8. Mark Umba 21. März 2017 um 09:30 Uhr

    Meine Erfahrung mit Momox-Fashion: der erste Eindruck der Website ist gut, die angebotenen Preise sind für manche Markenartikel auch ok, z.B. Levi’s Jeans ca. 6 EUR. Für viele Hemden oder Hosen gibt es aber nur 0,20 EUR oder 0,50 EUR. Dann aber: 11 von 15 Artikeln wurden wegen „Flecken“ abgelehnt, obwohl diese komplett in Ordnung waren und eigentlich sogar als Neuware durchgehen würden. Das heißt: man kann Momox-Fashion entweder die angelehnte Ware zum „recyclen“ schenken oder 4 EUR für den Rückversand bezahlen, was ich getan habe. Damit bleibt ein Restguthaben von ca. 3 EUR – für den Verpackungsaufwand und zweimal zur Post gehen. Fazit: mehr Schein als Sein, wenn Produkte großteils abgelehnt werden, obwohl in Top-Zustand.

  9. Uli 5. Oktober 2017 um 20:13 Uhr

    Ich wollte auch ein ungetragenes Hemd von Camp David über Momox verkaufen. Sie hatten es abgelehnt, weil die Echtheit nicht gewährleistet war. Ich habe 4 € überwiesen und nach langen Wochen kam mein Hemd schön gebügelt, mit ubup- Edikett ( deren Onlineshop) in einer verschlossenen Tüte.
    Sowas freches, erst ablehnen und dann weiterverkaufen.
    Ich bin enttäuscht…

  10. Christoph Dastig 10. November 2017 um 11:31 Uhr

    Vielen Dank für den informativen Blog. Ich finde es ist eine sehr gute Alternative sich für second hand Kleidung zu entscheiden. Es ist nicht nur preiswerter für den Fall, dass man alte Sachen verkauft, sondern auch vorteilhaft sich selbst second hand Kleidung zu kaufen anstatt in normalen Geschäften. Meine Frau entscheidet sich auch überwiegend dafür, wenn es um ihre Bekleidung bzw. auch der Bekleidung unserer Kinder geht.

  11. Wasserfrau 20. März 2018 um 16:00 Uhr

    Auch ich möchte mal meine Erfahrung mit Momox-Fashion hier teilen…. ich habe des öfteren Sachen dorthin gesandt, Erfahrungen waren sehr gespalten, aber ich hab es unter dem sportlichen Aspekt gesehen, was sie behalten, behalten Sie, den Rest lasse ich halt zurück schicken und habe letztlich Rückporto schon immer einkalkuliert. Beim Versuch , ein Paket zu versenden wurde nun angezeigt, meine IBAN sei gesperrt, auf Nachfrage wurde mitgeteilt, ich hätte des öfteren Artikel in falschen Kategorien eingesandt …. Beispiele könnte man nicht nennen , eine Reaktivierung sei nicht möglich.
    Falsche Kategorie ist ja nun auch mal schnell passiert, ist der halbhohe Schnürschuh jetzt ne Stiefelette, ein Sneaker oder ein Halbschuh ? Ist das hauchzarte Oberteil eine Bluse, ein Langarmshirt oder vielleicht ein Kleid?
    Warum wurden falsche Zuordnungen dann nicht aussortiert? Warum aus „Kulanz“ angenommen, um dann mein Konto zu sperren? Unerwünschter Kunde, weil ich die aussortierten Sachen tatsächlich zurück wollte ?

  12. Irm Busch 26. März 2018 um 17:08 Uhr

    Sehr geehrte Frau Braun,
    starte gerade damit, Platz in meinen Kleiderschränken zu schaffen und bin bei der Suche nach Verkaufsbörsen auf Ihren sehr informativen Artikel gestoßen, der Vor- und Nachteile klar und sachlich darstellt. Sehr hilfreich sind auch viele der Leser-Kommentare. So kann man sich eigene schlechte Erfahrungen ersparen. Dafür möchte ich Ihnen allen herzlich danken.

  13. Jan Dijkstra 8. Mai 2018 um 10:47 Uhr

    Sehr interessant, um second hand Kleidung online zu verkaufen. Ich frage mich, ob es nicht sinnvoll wäre, gebrauchte Kleidung selbst zu verkaufen, anstatt sie von anderen Seiten übernehmen zu lassen. Als Tipp kann ich immer noch sagen, dass der Verkauf von Kleidung auf einem Markt sehr gut funktioniert. Ich spreche aus Erfahrung!

  14. Stefan Petershofer 22. Mai 2018 um 12:00 Uhr

    Sehr geehrte Frau Braun,

    ich bin wie viele hier ein „Suchender“ in Bezug auf Altkleidung/Gebrauchtkleidung verkauf/Ankauf. Ich erwarte keine Wunder, aber zumindest das wenn ich ein 13 bis 14 kg Paket mit guter bis sehr guter Kleidungsqualität fairen Umgang und Bewertung. Leider bin ich schon seit einiger zeit in diversen Foren unterwegs und alles andere als begeistert, wie mit den Kunden im Geschäftsbetrieb umgegangen wird. Ich selbst habe mir diese Portale mal aufgeschrieben – Fashback,Shpock, Kalaido, Quoka, Textil ankauf.de, gebraucht.de und kleiderkorb. Ich persönlich möchte eigentlich völlig unkompliziert meine Sachen los werden. Ich bin kein Freund von tausende Fotos bei Ebay einzustellen und habe auch nur kleidung von C & A, da ich als großer und schwerer Mensch oft Kleidung der Größe bei Hosen 66/68 bevorzuge oder T-Shirts oder Sweat Shirts der Größe xxxxxL Pullover ebenfalls. Teilweise kaufe ich meine Pullover, Kaputzenjacken über E.M.P, weil nach wie vor wir Übergroßen Menschen bei den überregionalen Anbietern bitterböse über den Tisch gezogen werden. Deswegen ist mir auch klar das meine Abverkäufe sich bei ca. 14 kg nur im Bereich von um die 10.-€ bewegen werden, vorausgesetzt mir ergeht es nicht so wie vielen hier, die im Nachhinein noch Geld drauf legen mussten. Ich werde mein Glück mal bei den genannten Portalen versuchen, bzw. über deren Qualität der Vermarktung und Kundenzufriedenheit recherchieren. Ich hinterlasse auch gleich noch einen Kommentar zu einem anderen Thema und welche Erfahrungen ich da gemacht habe. Bis gleich. Gruß Stefan Petershofer

  15. Stefan Petershofer 22. Mai 2018 um 12:18 Uhr

    Momox, Xoxs, rebuy

    Hallo Frau Braun,

    die oben genannten Firmen lege ich allen Verkäufern von CD/DVD/Blue Ray/PC Spielen und Software ans Herz. Wer diese Medien bei sich zuhause stehen oder liegen hat und so wie ich gutes Geld dafür haben möchte. Sollte sich bei diesen Portalen anmelden und checken wer mehr für die jeweiligen Artikel bezahlt. Denn hier geht es zu wie bei der Börse oder dem Benzinpreis über den Tag. Es gibt hier Phänomenales, als auch Absurdes zu berichten. Vor einiger Zeit musste ich, so wie das jedem von uns eben mal geht mein Taschengeld etwas aufbessern. Guardians of the Galaxie Teil 1 & 2 als 3D Blue ray wollte – musste ich verkaufen..Bei rebuy gab es da pro Einheit knapp 7.-€. bei Momox nichts – und bei Zoxs sage und schreibe knapp 30.-€ pro Film. Nett, gelle?! Seit dieser Zeit bin ich nur noch dabei erst mal alle meine optionen bei allen drei Anbietern zu checken, bevor ich meine Filme verkaufe. Das passiert dann aber auch sehr schnell, da sich innerhalb von einer halben Stunde sich der Verkaufspreis ruck zuck verändern kann. Allerdings und das halte ich allen drei Anbietern zu Gute, geht die Verkaufsabwicklung und die Auszahlung des Geldes aufs Konto relativ zeitnah und ohne murren. Doof ist nur das Momox mit Kleidern von C & A nichts anfangen will, oder kann. Denn bisher kann ich über Momox nur Gutes berichten. Nun ich werde auch weiterhin wachsam bleiben und freue mich darauf mal wieder hier vorbei zu schauen. MfG Stefan Petershofer

  16. Susanne Braun 23. Mai 2018 um 07:37 Uhr

    Hallo Herr Petershofer,

    was den Buch- bzw. CD-Verkauf angeht, habe ich mit Momox und rebuy gute Erfahrungen gemacht. Allerdings werden nicht alle Bücher zu einem ansprechenden Preis zurückgekauft. Die, bei denen kaum Nachfrage besteht bzw. veraltete Ratgeber sind nicht mehr an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Ein Preisvergleich auf verschiedenen Plattformen sollte man immer durchführen.

  17. Eva 28. Juni 2018 um 12:03 Uhr

    Das ist schon extrem frustrierend, wie wertlos Kleidung ist. Die füllt man über Jahre seinen Kleiderschrank mit tausenden von Euros und der einzige lukrative Weg ist der Weg zum Altkleider-Container. Alles andere kostet zuviel Zeit, was den Ertrag nicht wert ist.
    Das werde ich mir in Zukunft bei jedem Teil denken, dass das Geld über die Zeit des Tragens verloren geht. Da kann man dann überlegen, ob es einem das wert ist.

  18. Phaeriia 27. Juli 2018 um 14:07 Uhr

    Tipp: Beim Verkaufen Finger weg von Remixshop.de. Die Abwicklung von Verkäufen dauert Monate, Preise erfährt man erst nach Einsendung, diese entsprechen dann häufig auch nicht dem was man im Erttagsrechner findet. Als Beispiel ein perlenbesticktes Abendkleid im Wert von über 200 €, das als frei von Gebrauchsspuren bewertet wurde bekam den gleichen Startpreis wie eine Strickjacke von H&M. Ertragsrechner gab an dass ich dafür um die 30 € kriegen würde. Letztlich brachte der Verkauf mir 6,80 €…

  19. Eva 20. August 2018 um 22:08 Uhr

    Ich verkaufe meine Kleidung über Kleiderkreisel / Mamikreisel. Ist aber ein Hobby für mich. Wenn man sich einen guten Ruf erarbeitet hat, kann man ziemlich normale Preise nehmen (Also 25 – 50 % des Neupreises). Wichtig ist nur, dass die Kleidung und die Schuhe die man anbietet in einwandfreiem Zustand und schön fotografiert sind. Auch sehr gut geflickte Teile kann man dort verkaufen – ich kann allerdings mit einer Nähmaschine umgehen und kann Kunststopfen. Plussize vor allem von Asos und H&M bringen mehr ein als normale Größen. Kleiderkreisel kostet eine Menge Zeit und rentiert sich deshalb nicht als „Nebenjob“. Außerdem braucht man ein dickes Fell – manche der Käufer und auch Verkäufer sind unfreundlich und manche betrügen. Trotzdem überwiegen für mich die Vorteile: Wer eine Affinität für Kleidung hat, sich mit Stoffen und Nähen auskennt wird hier durchaus glücklich.

  20. anna 23. August 2018 um 09:58 Uhr

    ich hatte mit twextilankauf sehr gute erfahrungen. leider gibt es das nicht mehr. deswegen hatte ich mich nach einer anderen firma umgeschaut und bin bei texcyle gelandet… NUR ABZOCKE!!!!, warte seit über 2 monaten auf mein geld, was eigentlich ein witz war für die sachen die ich eingeschickt habe.

  21. DK 13. September 2018 um 08:21 Uhr

    Ich habe auch an texcyle.de zum Teil wirklich gute Sachen geschickt. Ich bin auf 13 kg gekommen. Das Angebot sind 9 Euro! Mal sehen wann das Geld kommt. Aber da verschenk ich die lieber oder bring sie zum Sozialkaufhaus oder der Tafel. Reine Abzocke.

  22. Vera Gottwald 25. September 2018 um 09:18 Uhr

    Ich habe Texcycle ausprobiert. 20 kg mit Levis Jeans kaum getragen, diverse Markensachen die zum Teil Fehlkäufe waren und habe gigantische 5€ für 51 Teile angeboten bekommen. Einmal und nie wieder.

  23. Susanne Braun 25. September 2018 um 13:49 Uhr

    Hallo Vera,

    ja, diese Kleidergroßeinkäufer zahlen so gut wie nichts. Da würde sich wohl ein Garagen- oder Flohmarktverkauf deutlich mehr lohnen.

  24. Ka. La. 12. Oktober 2018 um 06:59 Uhr

    Hallo
    Ich habe eine frisch gewaschene Steppjacke zu momox gesendet, sie wurde wegen angeblich eines Fleckens abgelehnt. Nun muss ich 4 euro rückporto zahlen. Nie wieder!

  25. Conny 25. Oktober 2018 um 15:53 Uhr

    Hallo, danke für die vielen Infos.
    Ich denke , ich spar mir den ganzen Ärger und lass die Klamotten erstmal in der bodenkammer verschwinden.
    Gibt es denn eine Empfehlung für Ankauf von Designerkleidung?
    Danke

  26. Sabine M. 12. November 2018 um 13:36 Uhr

    Hallo Frau Braun,

    bin erst vor wenigen Tagen auf Ihre Seite gestoßen und habe nun mehrere, von Ihnen vorgeschlagene Textil-Ankaufsseiten ausprobiert.
    Leider rentiert sich der Verkauf gebrauchter Kleidung überhaupt nicht mehr – selbst Fehlkäufe wollen die Leute nicht mehr haben, also ungetragene Kleidung. Vor zehn Jahren habe ich mit dem Kleiderverkauf, anfangs nur Kinderkleidung, angefangen: Auf örtlichen Flohmärkten – das klappte immer super. Dann lief das Geschäft nicht mehr und ich probierte es online über Kleiderkreisel, Jako-O-Second-Hand und ebay Kleinanzeigen. Auch das lief ein paar Jahre gut, jetzt aber auch gar nicht mehr. Man hat das Gefühl, die Leute akzeptieren nur noch im Laden gekaufte Kleidung und auch keine ungetragenen Sachen mehr von Privatleuten. An überzogenen Preisen kann es nicht liegen – die Leute sind wohl einfach „satt“.
    Momox ist nach wie vor o.k. für Fehlkäufe und wenig getragene Kleidung, muss aber Marke sein. Man darf sich davon aber auch nicht zu viel erwarten. Secondlife-Fashion und texcyle habe ich nun ausprobiert. Zum Glück habe ich zwar Marken, aber keine sehr teuren Sachen, Jeans und Jacken trage ich jahrelang. Mal sehen, was dabei rumkommt. Werde dann hier berichten.

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