WordPress-Version 3.8: Interessante neue Features geplant

Noch in diesem Jahr soll die WordPress-Version 3.8 herauskommen, im Laufe des Dezembers wird es wohl soweit sein.

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Mit dieser Version sind entscheidende Neuerungen in WordPress geplant, auf die ich echt gespannt bin.

Vor allem der Backend- bzw. Adminbereich steht vor einer Umgestaltung, was auch mal notwendig wäre. Denn seit gut fünf Jahren wurde an der WordPress-Verwaltung nichts mehr geändert.

Deutliche Umgestaltungen in der bevorstehenden Version 3.8

Wer sich für die anstehenden Änderungen interessiert, auf dem Blog make.wordpress.org können diese mit verfolgt werden. Drei große Bereiche sollen modernisiert werden, wie das Dashboard, der Admin-Bereich und auch ein Front-End-Editor soll in die neue Version 3.8 integriert werden.

Dashboard-Umgestaltung

Das Dashboard findet bei mir eigentlich relativ wenig Beachtung. Bisher findet man dort Zahlen-Hinweise zu den bisher veröffentlichen Beiträgen, den statischen Seiten und wie viele Kommentare in dem Blog bisher verfasst wurden.

Weitere Dashboard-Inhalte sind:

  • Willkommen
  • Beliebte WordPress-Plugins
  • Eingehende Links
  • QuickPress, um schnell Entwürfe anlegen zu können
  • Aktuelle Entwürfe
  • Weitere Streams von WordPress

Mit der Version 3.8 soll das Dashboard etwas entmüllt und übersichtlicher werden. Einige der Module werden zusammengefasst, damit das Dashboard nicht mehr so viele Informationen enthält.  Der Bereich von QuickPress soll nur noch ein Feld enthalten und es gibt wohl nur noch einen Activity-Stream.

Wer wissen will, wie das zukünftige Dashboard aussehen wird, kann sich das Plugin Dashboard herunterladen und installieren. Mit diesem Plugin kann man die neue Aufteilung schon mal live testen.

Flat Design für den Admin-Bereich

Neben einer inhaltlichen Neugestaltung des Dashboards bekommt der ganze Admin-Bereich auch ein neues Layout im Flat Design.

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Die linke Seitenleiste wird schwarz unterlegt, die Buttons verschwinden und das komplette Erscheinungsbild sieht moderner aus. Der Hauptbereich wird von weißen Boxen auf hellgrauem Hintergrund dominiert (siehe Screenshot unten).

Auch diese Neuerung kann man schon testen, und zwar mit dem Plugin MP6.

Darüber hinaus sollen einige Core-Funktionen von WordPress als Plugins ausgegliedert werden, um die Performance des CMS zu erhöhen. Nun kann jeder entscheiden, ob er bestimmte Funktionen benötigt oder nicht und diese dann gegebenenfalls ausschalten.

Front-End-Editor

Was einige andere CMS schon bieten, nämlich einen Front-End-Editor, will WordPress nun auch in die neue Version integrieren. Gerade das war bei WordPress bisher ein Manko, denn der Editor im Backend lässt den Text bzw. die Texteinteilung doch oft anders erscheinen als nachher auf der Website.

Mit dem Front-Editor kommt das WYSIWYG-Feeling, denn so kann man auf der Front-End-Seite kleinere Änderungen vornehmen und sieht auch gleich das Endergebnis live. Hin- und Herschalten zwischen Backend und Frontend hat dann wohl ein Ende.

Auch für dieses Feature gibt es schon ein Plugin mit dem Namen WordPress Front-End-Editor. Allerdings lässt sich dieses Plugin in der aktuellen WordPress-Version nicht nutzen. Man benötigt dafür WordPress 3.8.

Über einen Bearbeiten-Link wird die Seite im Front-End-Bearbeitungsmodus geöffnet. Über eine Formatierungsleiste hat man Zugriff zu den wichtigsten Textgestaltungsbefehlen wie verschiedene Textausrichtungen, Fett, Kurs und Unterstrichen.

Am unteren Rand stehen weitere Befehle zur Verfügung wie Bilder hochladen, Schlagworte und Kategorien anlegen bzw. vergeben sowie Links in den Text einfügen (siehe Bild unten).

Neues Standard-Theme Twenty Fourteen

Mit der neuen Version kommt auch ein neues WordPress-Standard-Theme raus, das auch im Flat Design gestaltet wurde. Im Gegensatz zum Twenty Thirteen, das mir überhaupt nicht zugesagt hat, finde ich Twenty Fourteen sehr modern und gelungen.

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Auch das zukünftige Default-Theme kann man sich schon genauer anschauen und testen. Hier ist der Link.

Fazit

Es kommen wirklich interessante neue Features in der WordPress-Version 3.8 auf uns zu, die aus dem ehemaligen einfachen Blogging-CMS immer mehr ein vollwertiges Content-Management-System für die Erstellung und Pflege von kleinen bis mittelgroßen Webauftritten machen.

Ich bin jedenfalls gespannt auf WordPress 3.8.

2017-04-26T08:43:39+00:00Kategorien: CMS, WordPress|Tags: |0 Kommentare

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