Wer viel schreibt, der soll­te auch Wert auf kor­rek­te Gram­ma­tik und Recht­schrei­bung legen, denn nichts wirkt unpro­fes­sio­nel­ler als wenn sich die Feh­ler in den Blog­ar­ti­keln häu­fen.


Klei­ne Hel­fer­lein für das Auf­fin­den von Feh­lern — zumin­dest den offen­sicht­lichs­ten — gibt es ein­mal in den gän­gi­gen Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­men Word und Wri­ter.

Da ich mei­ne Blog­ar­ti­kel erst mal in Word schrei­be, bie­tet es sich hier natür­lich an, die Recht­schreib­prü­fung zu star­ten und die größ­ten „Klop­se“ schon mal mit die­ser Hil­fe zu besei­ti­gen. Lei­der fin­den die Pro­gram­me nicht alle Feh­ler, sodass ein abschlie­ßen­des Kor­rek­tur­le­sen nicht aus­fal­len soll­te.

Wer sei­ne Tex­te aller­dings gleich in den Text­edi­tor von Wor­d­Press schreibt, kann auch eine Recht­schreib­prü­fung anwen­den, und zwar mit dem Wor­d­Press-Plugin After the dead­line.

Funktionsweise von After the deadline

Das Plugin kann auf der offi­zi­el­len Wor­d­Press-Sei­te her­un­ter­ge­la­den wer­den und lässt sich wie die aller­meis­ten ande­ren Plugins instal­lie­ren, indem Sie es erst ent­zip­pen und dann in den Unter­ord­ner /wp-con­ten­t/p­lugins Ihrer Wor­d­Press-Instal­la­ti­on hoch­la­den und anschlie­ßend noch akti­vie­ren.

Einen Ein­stel­lungs­be­reich für die­ses Plugin fin­den Sie in Ihrem Benut­zer­pro­fil.

afterthedeadline2

Hier kön­nen Sie ein­stel­len, ob ein Arti­kel oder eine Sei­te auto­ma­tisch kor­ri­giert wer­den soll, wenn er/​sie ver­öf­fent­licht oder aktua­li­siert wird. Die zwei­te Opti­on fin­de ich bes­ser.

Außer­dem kön­nen Sie noch Wör­ter bzw. Aus­drü­cke fest­le­gen, die nicht in die Kor­rek­tur mit ein­be­zo­gen wer­den sol­len.

Wenn Sie dann einen Arti­kel schrei­ben, fin­den Sie im Edi­tor einen But­ton mit der Beschrif­tung ABC und einem Häk­chen, hin­ter dem die Funk­ti­on Kor­rek­tur­le­sen liegt. In der HTML-Ansicht ist die Recht­schreib­prü­fung eben­falls auf­ruf­bar, und zwar mit dem Feld Kor­rek­tur­le­sen.

Wenn Sie Ihren Text ver­fasst haben und ihn über­prü­fen wol­len, kli­cken Sie ganz ein­fach auf den But­ton und dann wird Ihr Arti­kel auf sei­ne Feh­ler hin über­prüft.

Ich habe für den Test in einen kur­zen Arti­kel vier Feh­ler ein­ge­fügt, um zuse­hen, ob sie alle gefun­den wer­den.

afterthedeadline1

Die feh­ler­haf­ten Wör­ter wer­den rot unter­stri­chen ange­zeigt und wenn Sie mit der rech­ten Maus­tas­te auf einen ver­meint­li­chen Feh­ler kli­cken, wird ein Menü geöff­net, in dem Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge drin­ste­hen. Ein­fach dann das rich­ti­ge Wort aus­wäh­len und der Feh­ler wird im Text kor­ri­giert.

Wie man aller­dings oben auf dem Screen­shot sieht, wer­den auch mal Wör­ter als feh­ler­haft mar­kiert, die nicht falsch sind, wie bei dem Wort Arti­kel­schrei­ben.

Den­noch hat mich die­ses Plugin von sei­ner Funk­ti­ons­wei­se über­zeugt und kann es nur jedem wei­ter­emp­feh­len. Es bie­tet zwar haupt­säch­lich für die eng­li­sche Spra­che die meis­ten Opti­ons­ein­stel­lun­gen (sie­he Screen­shot 1), aber auch für die deut­sche Spra­che ist es wirk­lich gut zu gebrau­chen.

Sie kön­nen das Plugin auch auf der Web­site der Plugin-Ent­wick­ler her­un­ter­la­den: After the dead­line.