GeneratePress: Ein perfektes WordPress-Theme für schnelle Ladezeiten

Seit ein paar Jah­ren ver­wen­de ich für mei­nen Blog das Pre­mi­um-Wor­d­Press-The­me Ava­da. Auch wenn die­ses The­me mit wirk­lich sehr vie­len Designfunk­tio­nen aus­ge­stat­tet ist, so hat es durch­aus sei­ne Nach­tei­le, wie die meis­ten The­mes, die einen Page-Buil­der ver­wen­den. Es hat ein­fach kei­ne guten Performance-Werte.

Da in den nächs­ten Wochen die Web Core Vitals von Goog­le in den Ran­king-Fak­tor mit ein­flie­ßen und die Lade­ge­schwin­dig­keit eben­falls eine wich­ti­ge Rol­le für die Plat­zie­rung in den Goog­le Such­ergeb­nis­sen spielt, habe ich mich nach Wor­d­Press-The­mes umge­schaut, die schnell laden und den­noch genü­gend Funk­tio­nen lie­fern, um anspre­chen­de Designs zu erstellen.

Dabei bin ich auf Gene­ra­te­Press gesto­ßen, ein The­me, das sowohl in einer kos­ten­lo­sen als auch in einer Pro-Ver­si­on für 59 Dol­lar pro Jahr vor­liegt. Die Pro-Ver­si­on ist auf bis zu 500 Web­sites ein­setz­bar. Wer an einer Life­time-Lizenz inter­es­siert ist, kann sich die­se für 249 Dol­lar zule­gen. Dar­in ent­hal­ten sind Life­time The­me-Updates und Life­time Support.

Da ich das The­me erst ein­mal auf Herz und Nie­ren tes­ten woll­te, bin ich gera­de dabei, mei­nem Mode­b­log auf die­ses The­me umzu­stel­len. In gut einer Woche wer­de ich alles ange­passt haben.


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Ob ich Gene­ra­te­Press eben­so für Geld-online-Blog ver­wen­de, weiß ich noch nicht, denn die Anpas­sun­gen wären schon zeit­in­ten­siv. Ich ver­su­che die Opti­mie­rung erst mit ver­schie­de­nen Plugins hin­zu­be­kom­men. Soll­te das nicht so klap­pen, wer­de ich wohl oder übel Gene­ra­te­Press installieren.

GeneratePress in der Praxis

Ich habe auf dem Mode­b­log die Pro-Ver­si­on im Ein­satz, da ich damit ein­deu­tig mehr Funk­tio­nen zur Ver­fü­gung habe.

Es hat drei Tage gedau­ert, bis ich mit den Ele­men­ten und dem Sec­tion-Modul (Gene­ra­te­Press-Page-Buil­der) zurecht­ge­kom­men bin, zudem set­ze ich zum ers­ten Mal den Guten­berg-Edi­tor ein, was für mich etwas befremd­lich ist.

Die bes­ten Funk­tio­nen von Gene­ra­te­Press Pro

Nach­fol­gend stel­le ich die bes­ten Fea­tures von Gene­ra­te­Press Pro vor.

#1 Viele Layout-Einstellungen

Unter Design -> Cus­to­mi­zer kommst du zu den Ein­stel­lun­gen für das Website-Layout.

Customizer-GeneratePress

Wie du auf dem Screen­shot oben siehst, hast du ver­schie­de­ne Berei­che, die du gestal­ten kannst. Wenn du auf einen Bereich klickst, gelangst du zu den Detaileinstellungen.

Was mir beson­ders gut gefällt, ist, dass man für vie­le Berei­che nicht nur Farb­hin­ter­grün­de anle­gen, son­dern auch Hin­ter­grund­bil­der hoch­la­den kann, sei es für den Kopf­be­reich, pri­mä­re Navi­ga­ti­on und Sub­na­vi­ga­ti­on, sekun­dä­re Navi­ga­ti­on und Sub­na­vi­ga­ti­on, Inhalt, Sei­ten­leis­te und Footer.

Man kann ein Reti­na-Logo hoch­la­den, die Typ­gra­fie für die unter­schied­li­chen Berei­che indi­vi­du­ell ein­stel­len, Abstän­de anpas­sen, Sti­cky Menüs fest­le­gen und vie­les mehr. Respon­siv ist das The­me ohnehin.

An die­sen Ein­stel­lun­gen im Cus­to­mi­zer kann man sich schon stun­den­lang verweilen.

#2 Umfangreiche Seitenbibliothek

In Gene­ra­te Press Pro ist eine Site Libra­ry inte­griert. Das sind fer­ti­ge Lay­out-Vor­la­gen, die man ein­fach über­neh­men und dann nur noch vom Text her anpas­sen kann.

Es gibt Lay­outs, die mit dem Guten­berg-Edi­tor erstellt wur­den und auch wel­che für die Page-Buil­der Ele­men­tor und Bea­ver Buil­der. Die bei­den Buil­der lau­fen pro­blem­los auf dem Theme.

Für mei­nen Mode­b­log habe ich kei­ne Vor­la­ge ver­wen­det, da ich ler­nen woll­te, wie ich ein Lay­out von Null aufsetze.

Library-Beispiel-GeneratePress
Das ist ein Bei­spiel aus der Site Libra­ry von Gene­ra­te­Press Pro. Das Lay­out gefällt mir sehr gut.

#3 Individuelle Seitengestaltung

Mit dem Modul Ele­ments kann man Lay­out-Ele­men­te wie z. B. eige­ne Hea­der für Sei­ten, Kate­go­rien oder Blog­ar­ti­kel erstel­len und somit jeder Sei­te ein ande­res Aus­se­hen verleihen.

Die­se Ele­men­te kön­nen im Kopf­be­reich, als Hook (Dar­stel­lung an belie­bi­gen Stel­len im Lay­out) oder als kom­plet­te Lay­outs ein­ge­setzt wer­den. Das Ele­ments-Modul bie­tet wirk­lich sehr vie­le Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten, um eine Web­site sehr indi­vi­du­ell auf­zu­bau­en. Mit die­sem Teil bin ich noch nicht so ver­traut, habe aber mitt­ler­wei­le für mei­nen Mode­b­log einen eige­nen Kopf­be­reich für die Start­sei­te mit­hil­fe von Ele­ments erstellt.

Wer einen Mit­glie­der­be­reich auf sei­ner Wor­d­Press-Sei­te ein­setzt, kann Lay­outs nicht nur bestimm­ten Inhal­ten zuwei­sen, son­dern sie auch bestimm­ten Benut­zer­rol­len zuordnen.

#4 Sehr schnelle Ladezeit

Das The­me lädt sehr schnell. Ich habe die Sei­te mit Goog­le Page Speed getes­tet und lie­ge mobil bei über 90, meist 96 oder 97 Punk­ten. Da ist Ava­da weit davon entfernt.

Die­se gute Per­for­mance kommt daher zustan­de, dass die Ent­wick­ler auf unnö­ti­gen Schnick­schnack in ihrem The­me ver­zich­tet haben.

#5 Integrierter Page-Builder

Auch wenn der Page-Buil­der nicht das kann, was der Bil­der von Ava­da bie­tet, fin­de ich ihn soweit gut. Wahr­schein­lich bin ich in die­sem Punkt etwas ver­wöhnt, aber wie schon am Arti­kel­an­fang erwähnt, bläht ein umfang­rei­cher Page-Buil­der den Code eines The­mes unnö­tig auf, was sich nega­tiv auf die Per­for­mance auswirkt.

Mit dem klei­nen Page-Buil­der von Gene­ra­te­Press Pro, dem soge­nann­ten Sec­tions-Modul, kann man den Inhalts­be­reich in meh­re­re Abschnit­te (Sec­tions) unter­tei­len. Die ein­zel­nen Ele­men­te wie Text und Bilder/​Videos wer­den frei plat­ziert und las­sen sich mit (Parallax-)Hintergrundbildern oder Hin­ter­grund­far­ben gestalten.

Die Sec­tions-Funk­ti­on fin­dest du im Sei­ten­de­tail­be­reich. Rechts in der Spal­te kannst du unter Abschnit­te (Sec­tions) ein Häk­chen set­zen. Dann ändert sich die Bear­bei­tungs­an­sicht der Sei­te und du kannst nur noch ein­zel­ne Abschnit­te anlegen.

#6 Ausschalten von Elementen

Mit dem Gene­ra­te­Press The­me kannst du auf den ein­zel­nen Sei­ten Ele­men­te aus­schal­ten, wie z. B. die Navi­ga­ti­on, den Foo­ter, die Top Bar, Inhalts­ti­tel oder Beitragsbild.

Das ist ganz prak­tisch, falls du mit dem The­me in dei­ner Web­site-Instal­la­ti­on auch Lan­ding­pa­ges erstel­len willst. Auf denen befin­det sich meis­tens kei­ne Navigation.

#7 Auch für WooCommerce verwendbar

Du kannst das Gene­ra­te­Press-The­me auch für einen Woo­Com­merc-Shop ver­wen­den. Dafür steht dir ein extra Modul zur Verfügung.

#8 Import und Export

Über die­se Funk­ti­on kann man alle Lay­out-Ein­stel­lun­gen einer Web­site expor­tie­ren und sie in eine neue Web­site impor­tie­ren. Für klei­ne Affi­lia­te-Nischen­sites ist das sicher­lich sehr prak­tisch, denn so spart man sich die Arbeit, ein neu­es Lay­out zu erstel­len. Schnell ein neu­es Logo hoch­la­den und die Far­ben ändern, und schon ist das Lay­out der neu­en Web­site fertig.

Gene­ra­te­Press Pro lie­fert noch ein paar wei­te­re Modu­le, die du unten auf dem Screen­shot auf­ge­führt siehst.

GeneratePress-Plugin

Wie der Sup­port von Gene­ra­te­Press Pro ein­zu­schät­zen ist, kann ich nicht sagen, da ich ihn noch nicht in Anspruch neh­men muss­te. Auf der Web­site von Gene­ra­te­Press fin­det sich neben der The­me-Doku­men­ta­ti­on auch noch ein Sup­port-Forum. Bei klei­ne­ren Pro­ble­men lohnt es sich, da vor­bei­zu­schau­en und sein Pro­blem zu schildern.

Installation von GeneratePress Pro

Wer die Pro-Ver­si­on von Gene­ra­te­Press ver­wen­den will, muss nach dem Kauf zuerst das kos­ten­los erhält­li­che The­me in sei­ner Wor­d­Press-Web­site instal­lie­ren. Dann wer­den die Modu­le als Plugin instal­liert, indem man sie über die Upload-Funk­ti­on im Admin­be­reich unter Plugins installieren/​Plugins hoch­la­den hochlädt.

Die Modu­le las­sen sich ein­zeln akti­vie­ren und auch wie­der deak­ti­vie­ren. Wer man­che Funk­tio­nen nicht benö­tigt, kann die­se deak­ti­viert las­sen, was für die Per­for­mance mit Sicher­heit von Vor­teil ist.

In Gene­ra­te­Press sind auch Goog­le Fonts inte­griert, was aus Daten­schutz­grün­den ein Pro­blem dar­stellt. Du kannst die Ein­bin­dung von Goog­le Fonts mit ver­schie­de­nen Plugins, wie z. B. Aut­op­ti­mi­ze deaktivieren.

Das The­me lässt sich sowohl mit dem Guten­berg-Edi­tor als auch mit dem Clas­sic Edi­tor ver­wen­den. Wer wie ich den Guten­berg-Edi­tor ver­wen­det, fin­det in dem Plugin Gene­rate­Blocks eine wei­te­re hilf­rei­che Erwei­te­rung für das Theme.

Gene­rate­Blocks lie­fert eine klei­ne Samm­lung von Wor­d­Press-Blö­cken wie Con­tai­ner, Grid, But­tons und Über­schrift, mit denen man sein Lay­out noch abwechs­lungs­rei­cher gestal­ten kann. Das Plugin exis­tiert eben­falls in einer kos­ten­pflich­ti­gen Pro-Ver­si­on, die für eine Web­site 39 Dol­lar pro Jahr kos­tet und noch mehr Fea­tures enthält.

Fazit

Wer sich ein schnell laden­des Wor­d­Press-The­me zule­gen will, der ist bei Gene­ra­te­Press gut auf­ge­ho­ben. Es gibt auf dem Markt noch wei­te­re per­for­man­te The­mes, Gene­ra­te­Press gehört mit Sicher­heit zu den besten.

Um das The­me nut­zen zu kön­nen, muss man sich nicht unbe­dingt die Pro-Ver­si­on zule­gen. Für klei­ne Web­sites dürf­te das kos­ten­lo­se The­me mit sei­nen Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten voll­kom­men ausreichen.

Wer höhe­re Ansprü­che an sein Web­site-Lay­out stellt und Inhal­te indi­vi­du­ell gestal­ten will, fin­det in der Pro-Ver­si­on nütz­li­che Zusatzfunktionen.

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