Wer sich ent­schlos­sen hat, mit irgend­wel­chen Inter­net­pro­jek­ten — sei es nun mit Nischen­blogs, Online-Shops oder Online-Ser­vices — Geld zu ver­die­nen, der wird schnell fest­stel­len, dass regel­mä­ßi­ge Wei­ter­bil­dung in den ent­spre­chen­den The­men not­wen­dig ist.


Vor allem, wenn man ein fach- oder bran­chen­frem­der Quer­ein­stei­ger ist und das sind wirk­lich vie­le, die im Inter­net eine neue beruf­li­che Her­aus­for­de­rung suchen.

Auch ich kom­me aus einem ganz ande­ren Bereich und bin immer noch dabei, mich stän­dig fort­zu­bil­den. Aber ich den­ke, in der heu­ti­gen Zeit der ultra­schnel­len Wis­sens­ver­meh­rung ist dies ohne­hin ein lebens­lan­ger Pro­zess.

Nachgefragte und wichtige Weiterbildungsthemen für Webworker

Nun, wel­che The­men sind wich­tig für die Wei­ter­bil­dung von Web­wor­kern, wie ich uns „Inter­net­ar­bei­ter“ mal nen­nen will. Die gän­gigs­ten The­men, mit denen sich fast jeder aus­ein­an­der set­zen muss, will er wei­ter­hin im Inter­net bestehen, sind:

  • Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (OnPage und Off­Pa­ge)
  • Gene­rie­rung von wert­vol­len Backlinks und damit Besu­cher­traf­fic
  • Erfolg­rei­ches News­let­ter-Mar­ke­ting
  • Erstel­len von Goog­le-AdWords-Kam­pa­gnen (gera­de für Online-Händ­ler wich­tig)
  • Online Kon­tak­te knüp­fen und erfolg­reich netz­wer­ken
  • Social-Media-Mar­ke­ting wie Face­book, Twit­ter oder Xing rich­tig ein­set­zen
  • Goog­le Web­mas­ter­tools gezielt ver­wen­den
  • Tools für das Web­site-Moni­to­ring
  • Erfolg­rei­che Kun­den­be­treu­ung und ‑kom­mu­ni­ka­ti­on (Sup­port­sys­tem, FAQ)
  • Effek­ti­ves Arbei­ten mit ent­spre­chen­den Tools
  • Vira­les Mar­ke­ting
  • Ver­kaufs­sei­ten erstel­len
  • Inter­net­recht
  • Out­sour­cing von zeit­rau­ben­den Tätig­kei­ten
  • usw.

Ich habe aus mei­ner Sicht nur mal die wich­tigs­ten Berei­che auf­ge­zählt, die sowohl für Online­shop-Besit­zer, Blog­ger, Ver­käu­fer von Infor­ma­ti­ons­pro­duk­ten und Online-Dienst­leis­ter ele­men­tar sind, um sich und sei­nen Inter­net­auf­tritt in der gro­ßen Mas­se aller exis­tie­ren­den Web­sei­ten bekannt zu machen. Und wie man sieht, kommt da ganz schön was an Lern­stoff zusam­men, der sich kon­ti­nu­ier­lich ver­mehrt, da das Inter­net sich ja immer wei­ter­ent­wi­ckelt.

So wird das mobi­le Netz Tag für Tag wich­ti­ger und bald heißt es, sich auch damit inten­siv aus­ein­an­der­zu­set­zen und Neu­es zu ler­nen, wenn man es nicht schon tut. Und gera­de in die­ser für Anfän­ger nicht zu erah­nen­den Wei­ter­bil­dungs­pflicht liegt auch das Dilem­ma, das eini­ge all­zu opti­mis­ti­sche Inter­net-Neu­ein­stei­ger erle­ben. Sie wol­len den schnel­len Erfolg und dabei fehlt es an ent­schei­den­den Kennt­nis­sen und der Ein­sicht, dass beruf­li­cher Erfolg online nicht von heu­te auf mor­gen pas­siert. Hier ist auf alle Fäl­le Durch­hal­te­ver­mö­gen gefragt.

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Expertentum braucht Zeit — mindestens drei Jahre

Ande­rer­seits wird vie­len auch vor­ge­gau­kelt, dass es ganz leicht ist, sich im Inter­net selb­stän­dig zu machen und die Ein­nah­men auch schnell stei­gen wer­den. Lei­der ist es nicht so. Wer sich wirk­lich ernst­haft als Ziel gesetzt hat, im Inter­net sei­nen beruf­li­chen Erfolg zu suchen und fin­den, der wird an der 10.000-Stunden-Regel von Mal­colm Glad­well, die er in sei­nem Buch „Über­flie­ger — War­um man­che Men­schen erfolg­reich sind und ande­re nicht“ beschreibt, nicht her­um kom­men.

Mit den 10.000 Stun­den ist die Anzahl an Lern- und Wei­ter­bil­dungs­stun­den gemeint, die man ein­set­zen muss, um in einer Sache wirk­lich als Fach­man­n/-frau oder Exper­te auf­tre­ten zu kön­nen. Und wer mal genau rech­net und für eine Woche 50 Stun­den Ler­nen ver­an­schlagt (womit ich auch „Lear­ning by doing“ mei­ne, denn in der Pra­xis und mit Ver­such und Irr­tum lernt man immer noch am bes­ten), der kommt auf vier Jah­re Zeit­ein­satz!

Also nichts mit „In drei Mona­ten sind Sie ein Exper­te in …!“ Sie müs­sen die­se Zahl von 10.000 Lern­stun­den jetzt nicht sooo genau neh­men, sie soll nur aus­drü­cken, dass es wirk­lich Ein­satz, Fleiß, Enga­ge­ment, Lern­wil­len und Zeit braucht, bis man sich ein ent­schei­den­des Wis­sen ange­eig­net hat. So, genug gesagt, dass das Leben nicht immer leicht ist J. Nun kom­me ich wie­der zu den Wei­ter­bil­dungs­the­men.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten online gibt es?

  1. Online-Semi­na­re oder Fern­kur­se, dar­auf will ich im nächs­ten Arti­kel genau­er ein­ge­hen und zei­gen, wel­che Ange­bo­te es gibt (und wel­che es viel­leicht noch nicht gibt)
  2. Das regel­mä­ßi­ge Lesen von infor­ma­ti­ven Web­sites und Blogs zu ent­spre­chen­den The­men
  3. Online-Maga­zi­ne, die man sich als PDF run­ter­la­den kann. Auch hier gibt es ein paar wirk­lich gute, von denen man­che kos­ten­pflich­tig sind, ande­re gibt es gra­tis.
  4. Gra­tis-Ebooks und kos­ten­lo­se Vide­os. Meist sind dies Info­mar­ke­ter-Geschen­ke, die als „Auf­rei­ßer“ für kos­ten­pflich­ti­ge Pro­duk­te die­nen. Das heißt aber nicht unbe­dingt, dass die­se Ebooks oder Tuto­ri­als schlecht sein müs­sen.
  5. Kos­ten­pflich­ti­ge Ebooks oder Video­kur­se. Vie­le Info­mar­ke­ter bie­ten da von Zeit zu Zeit gute Mate­ria­li­en an, aller­dings kann man da auch mal rein­fal­len. Und noch ein Nach­teil: Oft wird gera­de nicht das ange­bo­ten, wor­in man sich fort­bil­den möch­te.
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Und natür­lich soll­te man sich auch noch „off­line“ gute Lite­ra­tur zule­gen und auch Prä­senz­se­mi­na­re besu­chen.

Schwer­punkt die­ser klei­nen Arti­kel­se­rie bleibt aber das Online-Wei­ter­bil­den. Und so wer­de ich im nächs­ten Bei­trag auf das Ange­bot von Online-Semi­na­ren und Fern­kur­sen, die für Web­wor­ker inter­es­sant sind, näher ein­ge­hen.