Zu den eher unspektakulären Möglichkeiten, den Traffic auf seinem Blog zu steigern, gehört die Steigerung und Optimierung der internen Verlinkung.

Denn verlinkt man von einem Beitrag auf einen anderen oder sogar mehrere, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Blogbesucher einen dieser Links klickt und sich einen weiteren Beitrag durchliest.

Auch aus SEO-Gründen ist eine optimale interne Verlinkung wichtig, denn die Crawler oder Bots der Suchmaschinen finden somit auch besser ältere Artikel oder Beiträge, die nicht so oft gelesen werden. Außerdem kann man mit internen Links Beiträge gut nach oben in den SERPs treiben.

Da jeder User eine andere Vorgehensweise beim Aufsuchen von Inhalten hat, sollte man als Blogger nicht nur auf der Startseite und in der Navigation auf weiteren Content verlinken, sondern auch in den einzelnen Beiträgen, in der Sidebar mittels Widgets sowie Plugins und auch mit manuellen Links.

Wie kann man die interne Verlinkung optimieren?

  1. Meistgelesene  bzw. beliebte Artikel: Über ein Widget kann man diese Anzeige in die Blogsidebar einbinden oder man nutzt ein Plugin dafür wie beispielsweise WordPress Popular Posts.
  2. Aktuelle Artikel: Diese Anzeige kann ebenfalls mit einem Widget in die Sidebar eingefügt werden.
  3. Themenähnliche Beiträge unter einem Beitrag einblenden: Das lässt sich gut mit den Plugins Yet another Related Posts Plugin oder WordPress Related Posts umsetzen. Viele Premium-Themes haben dieses Feature oft in ihrem Leistungsumfang enthalten, sodass man dann nicht mehr auf ein Plugin zurückgreifen muss.
  4. Ein Artikelarchiv: Auch diese Funktion ist in WordPress mit dabei.
  5. Eine Kategorienseite: Diese lässt sich sehr gut manuell erstellen, findet sich aber auch in Standardumfang von WordPress.
  6. Spezielle Themenseiten, auf denen man den Artikeltitel aufführt und darunter einen kurzen Anriss aus einem oder zwei Sätzen verfasst. Abschließend sollte noch der Link zum Artikel eingefügt werden.
  7. Artikelreihen: Zu bestimmten Themen kann man sehr gut eine Artikelreihe schreiben. Die einzelnen Teile einer Reihe sollte man dann am Anfang oder Ende des jeweiligen Beitrages aus der Reihe verlinken. Und man kann eine eigene Seite mit seinen ganzen Artikelreihen einschließlich der einzelnen Beitragstitel anlegen und diese mit den Beiträgen verlinken.
  8. Glossar oder Lexikon: Zu vielen Blogs passt auch ein Glossar oder Lexikon, in dem man verschiedene Fachbegriffe erläutert. Diese kleinen Texte sollten mindestens 200 bis 250 Wörter umfassen, gerne auch mehr. Dann kann man in seinem Blog eine Glossarseite anlegen, auf der die einzelnen Begriffe aufgeführt und mit der Begriffsunterseite verlinkt sind. Mit den Plugins Automatic SEO Links oder SEO Smart Links lassen sich diese Begriffe zusätzlich innerhalb von Blogartikeln automatisch verlinken. Dadurch steigt die interne Verlinkung sehr deutlich an. In den Glossartexten sollte man darüber hinaus ein bis zwei Links zu wichtigen Blogartikeln setzen, die thematisch zu der Definition passen.
  9. Manuelle Verlinkung: Es lohnt sich auch, in seinen Beiträgen immer wieder auf ältere Beiträge zu verlinken, vor allem wenn diese vom Thema her sich für diesen aktuellen Artikel eignen oder weiterführende Informationen enthalten, die mit dem neuen Beitrag ebenfalls in Verbindung stehen. Mit der Zeit hat man schon zahlreiche Blogartikel verfasst, die mit Sicherheit immer wieder mal zu einem jüngeren Beitrag thematisch passen und so kann man diese regelmäßig verlinken.

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