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Die meis­ten Blog­ar­ti­kel behan­deln ein ein­zi­ges The­ma, das nicht mit wei­te­ren Bei­trä­gen zusam­men­hängt.

Doch es gibt The­men, die las­sen sich auch nicht in einem über­lan­gen Arti­kel kom­plett dar­stel­len. In die­sem Fall lohnt es sich, dar­aus eine Arti­kel­se­rie zu gestal­ten, bei der die ein­zel­nen Bei­trä­ge nicht all­zu lang sind, sodass sie von den Blog­be­su­chern ger­ne gele­sen wer­den.

Ich selbst habe auf die­sem Blog eben­falls schon Arti­kel­se­ri­en geschrie­ben, eine der belieb­tes­ten ist die Serie „Einen Online-Shop mit Woo­Com­mer­ce erstel­len“.

Vorteile von Artikelserien

Du bin­dest dei­ne Leser: Falls sich dei­ne Blog­be­su­cher für das The­ma inter­es­sie­ren, dann wer­den sie mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit die Serie lesen und sich auf jeden neu­en Arti­kel­teil freu­en.

Du gene­rierst mehr Traf­fic: Baust du aus einem umfang­rei­chen The­ma eine Arti­kel­rei­he mit 10 Arti­keln auf, dann bekommst mehr Sei­ten­auf­ru­fe als wenn du das The­ma in einem gro­ßen Bei­trag abge­han­delt hät­test. Ver­ein­facht gerech­net kannst du mit 10 Tei­len die Page­Views ver­zehn­fa­chen.

Du lie­ferst „ver­dau­li­che“ Text­häpp­chen: Extrem lan­ge Bei­trä­ge mit meh­re­ren Tau­send Wör­tern sind bei den Usern nicht all­zu beliebt. Mit einer Arti­kel­se­rie kannst du die Arti­kel­län­ge deut­lich kür­zer hal­ten, aber bit­te nicht zu kurz. Eine Min­dest­län­ge von 800 bis 900 Wör­tern soll­te auch bei einer Serie drin sein.

Du kannst bes­ser auf Leser­wün­sche ein­ge­hen: Falls in den ers­ten Bei­trä­gen der Serie dei­ne Leser/​innen in den Kom­men­ta­ren schrei­ben, was sie noch ger­ne lesen wür­den oder falls sie Fra­gen stel­len, kannst du dar­auf in den wei­te­ren Arti­keln ein­ge­hen.

Du ver­bes­serst dei­ne inter­ne Ver­lin­kung: Da man von den ein­zel­nen Tei­len auf die Haupt­sei­te der Arti­kel­se­rie ver­linkt, wird die­se von Goog­le gut bewer­tet und steigt in den Such­ergeb­nis­sen.

Planung einer Artikelserie

Bevor es ans Schrei­ben geht, soll­test du dir einen Plan erstel­len, in dem du das Haupt­the­ma in ver­schie­de­ne Unter­the­men auf­teilst und die ein­zel­nen Tei­le beti­telst.

Das The­ma soll­te Stoff für min­des­tens 5 Tei­le oder eher noch mehr her­ge­ben.

Jeder ein­zel­ne Teil soll­te ein Unter­the­ma in sich abschlie­ßen: Planst du bei­spiels­wei­se eine Serie über das Erstel­len eines Blogs, dann schrei­be in den ein­zel­nen Bei­trä­gen die Schrit­te in chro­no­lo­gi­scher Rei­hen­fol­ge, die für das Star­ten eines Blogs not­wen­dig sind, wie The­men­fin­dung für den Blog, Domain­su­che, Suche des pas­sen­den Hos­ters, Instal­la­ti­on von Wor­d­Press usw.

Ist der Plan fer­tig, dann soll­ten die ein­zel­nen Tei­le regel­mä­ßig in einem Tur­nus von 1 bis 2 Wochen erschei­nen, denn die meis­ten Leser wün­schen sich eine gewis­se Ver­läss­lich­keit.

Interne Verlinkung erstellen

Ich erstel­le die inter­ne Ver­lin­kung manu­ell: Ich füge unter jeden Arti­kel die bis­her erschie­ne­nen Bei­trä­ge in ver­link­ter Form ein und ich ver­lin­ke am Anfang des Tex­tes meist zum vor­her­ge­hen­den Seri­en­bei­trag.

Wer sich die Arbeit spa­ren will, kann auch auf ein ent­spre­chen­des Plugin zurück­grei­fen.

Organize SeriesIch fin­de Orga­ni­ze Seri­es gut gelun­gen.

Das Plugin legt eine neue Taxo­no­my namens Seri­es an, und in den ein­zel­nen Bei­trä­gen kannst du dann der Serie einen Namen geben und die Seri­en­num­mer des jewei­li­gen Arti­kels ein­tra­gen.

Im Arti­kel­kopf wird ein Feld ein­ge­fügt, in dem die Arti­kel unter­ein­an­der und ver­linkt auf­ge­führt sind.