Traffic-Tipps

Bild: © vege #48083232/Fotolia.com

Eben­falls ein gutes Mit­tel für Blog­traf­fic ist die Ver­an­stal­tung einer Blog­pa­ra­de. Die­se auch zum Erfolg zu brin­gen, sprich genü­gend Teilnehmer/​innen zu moti­vie­ren, ist dage­gen recht schwie­rig.

Die Teilnehmer/​innen der Blog­pa­ra­de ver­lin­ken in ihren Para­de­bei­trä­gen in der Regel zum Blog, der die Para­de ver­an­stal­tet. So kann man schnell an eine statt­li­che Zahl von Backlinks gelan­gen.

Vor allem soll­te man als Blog schon eine Zeit­lang exis­tie­ren und über eine ent­spre­chen­de Reich­wei­te sowie über meh­re­re Tau­send Besu­cher pro Monat (mind. 10 000 oder 20 000) ver­fü­gen, wobei natür­lich auch das Blog­the­ma eine Rol­le spielt.

Man­che Nischen­the­men kön­nen nicht so vie­le Besu­cher gene­rie­ren wie gro­ße The­men­be­rei­che. Trotz­dem kann auch ein Nischen­blog mit nur 3.000 Besu­cher im Monat erfolg­reich eine Blog­pa­ra­de durch­füh­ren. Neh­men dann zehn bis 15 Blog­ger dar­an teil, ist das schon eine sehr zufrie­den­stel­len­de Zahl.

Tipps für das Durchführen einer Blogparade

  • Wer eine gro­ße Anzahl von Blog­pa­ra­de-Teil­neh­mern gewin­nen will, soll­te auch aktiv ver­schie­de­ne Blog­ger und Blog­ge­rin­nen anschrei­ben, deren Blog gut zum The­ma der eige­nen Blog­pa­ra­de passt und dar­auf hin­wei­sen, dass man eine Blog­pa­ra­de gestar­tet hat.
  • Eben­falls soll­te man die Blog­pa­ra­de in meh­re­ren Social-Media-Kanä­len pro­mo­ten und sie auf www​.blog​pa​ra​den​.de ein­tra­gen. Dort schau­en recht vie­le User vor­bei und suchen nach für sie pas­sen­den Blog­pa­ra­den.
  • Noch attrak­ti­ver macht man eine Blog­pa­ra­de, wenn man damit ein Gewinn­spiel ver­knüpft. Die Aus­sicht auf den Gewinn von inter­es­san­ten Prei­sen ver­stärkt den Teil­nah­me-Anreiz. Aller­dings steigt dann der Auf­wand für die Blog­pa­ra­de, denn nun kommt für den Para­de-Ver­an­stal­ter die Suche nach Spon­so­ren für die Prei­se dazu oder er muss die Prei­se selbst zur Ver­fü­gung stel­len, was ein paar Euros kos­ten wird.
  • Dar­über hin­aus soll­te man auf sei­nem Blog Blog­pa­ra­den-The­men anbie­ten, die zum Blog selbst pas­sen und die auch kon­tro­ver­se Ansich­ten zulas­sen. So haben die Teil­neh­mer viel mehr Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten für ihre Bei­trä­ge.
  • Der Zeit­raum einer Blog­pa­ra­de soll­te nicht zu knapp bemes­sen sein, aber auch nicht zu lan­ge. Ein idea­ler Zeit­raum sind vier bis sechs Wochen. In der Zeit schaf­fen es vie­le, einen Arti­kel für die Para­de zu schrei­ben.
  • Als Ver­an­stal­ter soll­te man abschlie­ßend einen Aus­wer­tungs­ar­ti­kel ver­fas­sen, in dem alle Teil­neh­mer mit ihrem Arti­kel und einem Backlink erwähnt wer­den. Auch dies erhöht die Chan­ce auf vie­le Teil­neh­mer, wenn die­se wis­sen, dass auch sie in einem umfas­sen­den Blog­post einen Backlink erhal­ten. Daher ist es wich­tig, in der Blog­pa­ra­den-Ankün­di­gung und ‑Beschrei­bung auf den abschlie­ßen­den Aus­wer­tungs­ar­ti­kel hin­zu­wei­sen.
  • Eben­falls emp­feh­lens­wert ist es, in der Ankün­di­gung den poten­zi­el­len Teil­neh­mern und Teil­neh­me­rin­nen ein paar Tipps für einen guten Blog­pa­ra­de-Arti­kel zu geben und mög­li­che The­men­schwer­punk­te auf­füh­ren, die man in dem Bei­trag anspre­chen könn­te.
  • Last but not least soll­te man nicht zu oft eine Blog­pa­ra­de star­ten. Alle drei Mona­te eine Blog­pa­ra­de abzu­hal­ten, reicht voll­kom­men, oder auch nur zwei- bis drei­mal im Jahr.