Ein guter Traf­fic-Lie­fe­rant sind Gast­ar­ti­kel auf ande­ren Blogs, denn dadurch erhält man einen wert­vol­len Backlink. Das Ver­fas­sen von anspruchs­vol­len Gast­ar­ti­keln auf frem­den Blogs ist sehr zeit- und arbeits­in­ten­siv, es lohnt sich aber den­noch.

Bevor man bei Blog­be­trei­bern anfragt, ob man einen Gast­ar­ti­kel auf deren Blog pos­ten darf, soll­te man sich eini­ge rele­van­te Sei­ten raus­su­chen, die auch the­ma­tisch zum eige­nen Blog­the­ma pas­sen.

Tipps zum Verfassen von Gastartikeln

  • Opti­ma­le Backlink­mix­tur zusam­men­stel­len: Man soll­te nicht nur Blogs suchen, die einen mitt­le­ren und hohen Page­Rank auf­wei­sen, son­dern auch sol­che mit einem nied­ri­gen PR, denn zur für Goog­le opti­ma­len Backlink­mix­tur gehö­ren vor allem Links von Sei­ten mit Page­Rank von 0 bis 2. Die Links von Sei­ten mit höhe­rem PR soll­ten nur einen klei­ne­ren Teil der zahl­rei­chen Backlinks aus­ma­chen.
  • Lis­te erstel­len: Die aus­ge­wähl­ten Blogs soll­te man in einer Lis­te anle­gen. In die­ser Lis­te kann man spä­ter auch den Link zum publi­zier­ten Gast­ar­ti­kel ein­fü­gen. So kann man immer kon­trol­lie­ren, ob die­ser Arti­kel eini­ge Zeit spä­ter noch online ist.
  • Blog­be­trei­ber anfra­gen: Hat man die Lis­te ange­legt, soll­te man in einer per­sön­li­chen Mail den jewei­li­gen Blog­be­trei­ber anfra­gen, ob man einen Gast­ar­ti­kel auf des­sen Blog ver­öf­fent­li­chen darf. Ganz prak­tisch sind schon ein bis drei The­men­vor­schlä­ge, die man in der Mail mit­lie­fert. Hat der Blog­be­trei­ber spe­zi­el­le Wün­sche, kann man auch die berück­sich­ti­gen.
  • Per­sön­li­ches Anschrei­ben ver­fas­sen: Schrei­be wirk­lich eine indi­vi­du­el­le Anfra­ge­mail mit einer per­sön­li­chen Anre­de, und kei­ne all­ge­mei­ne For­mu­lie­run­gen wie “Hal­lo Web­mas­ter” oder so ähn­lich. Du brauchst dem Blog­be­trei­ber kei­nen Linktausch vor­zu­schla­gen, denn schließ­lich lie­ferst du ihm kos­ten­los wert­vol­len Con­tent.
  • Noch­mals nach­ha­ken: Die meis­ten Blog­ger freu­en sich auf gute Gast­ar­ti­kel und sind auch nicht abge­neigt, sol­che zu ver­öf­fent­li­chen. Erhältst du kei­ne Reak­ti­on auf eine Anfra­ge, kannst du ja noch­mals nach­fra­gen, denn viel­leicht wur­de dei­ne Mail ein­fach über­se­hen. Bekommst du auf die zwei­te Anfra­ge immer noch kei­ne Reak­ti­on, soll­test du von wei­te­ren Mails abse­hen.
  • Sich über die Bedin­gun­gen für einen Gast­ar­ti­kel infor­mie­ren: Auf man­chen Blogs fin­det man ja auch eine Sei­te zu Gast­ar­ti­keln. Dort steht, was man als Gast­ar­ti­kel­schrei­ber an Bedin­gun­gen erfül­len muss (Uni­que Con­tent, Arti­kel­län­ge, Anzahl von Backlinks usw.). Den­noch soll­te man auch die­se Blog­be­trei­ber per­sön­lich für eine Anfra­ge kon­tak­tie­ren.
  • Einen hoch­wer­ti­gen Bei­trag schrei­ben: Wenn du einen Gast­ar­ti­kel ver­fasst, lege Wert auf einen qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Arti­kel und auf Uni­que Con­tent. Du soll­test kei­nen Bei­trag umfor­mu­lie­ren, den du schon auf dei­nem Blog publi­ziert hast, son­dern ein The­ma unter einem ganz neu­en Aspekt behan­deln.
  • Die Autoren­box nicht ver­ges­sen: Schrei­be am Ende auch etwas über dich und dei­nen Blog, zwei bis drei Sät­ze, in denen du dich vor­stellst. Die­ser Hin­weis kann ande­ren Lesern bzw. Blog­be­trei­bern auf­fal­len und viel­leicht erhältst du auch dann Anfra­gen, ob du wei­te­re Gast­ar­ti­kel auf ande­ren Blogs ver­öf­fent­li­chen möch­test.

(Bild­quel­le oben: © FuN_​Lucky /Pixabay.com)