Wie du unseriöse Angebote im Internet enttarnst

Das Inter­net ist vol­ler Shop­ping­mög­lich­kei­ten. An man­chen Tagen ist es schon auf­grund der Mas­se schwer, eine gute und rich­ti­ge Aus­wahl zu tref­fen. An ande­ren Tagen sprin­gen begeis­ter­ten Käu­fern die Ange­bo­te schier entgegen. 

Doch lei­der ist auch im Inter­net nicht alles Gold, was glänzt. Unse­riö­se Anbie­ter bie­ten noch unse­riö­se­re Din­ge an und so man­ches Schnäpp­chen ent­tarnt sich am Ende als weit­aus zu teu­er. Aber wie las­sen sich sol­che Ange­bo­te und Fake-Shops im Inter­net entlarven?

Impressum und URL-Check als Basis

Es ist ein all­be­kann­ter Fakt. Jeder kann online inner­halb kür­zes­ter Zeit einen Shop errich­ten und Pro­duk­te anbie­ten. Dafür sind prak­tisch nur ein Shop­sys­tem und eini­ge Pro­dukt­bil­der not­wen­dig – bei­des sind Ele­men­te, die es an jeder vir­tu­el­len Ecke gibt. 

Da die ers­ten Hür­den so nied­rig sind, trei­ben auch Betrü­ger ihr Unwe­sen. Es gibt längst eini­ge Maschen, die ver­trau­ens­se­li­ge Kun­den gna­den­los abkas­sie­ren. Aber wie las­sen sich Betrü­ger schon vor einer Bestel­lung erkennen?


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  • Impres­sum – lei­der genügt ein Blick auf das Impres­sum allein nicht. Zum Einen gibt es ver­schie­de­ne Impres­sen­pflich­ten, die sich in den Bun­des­län­dern und Län­dern unter­schei­den. Zum Ande­ren haben fin­di­ge Betrü­ger den Impres­s­ums­klau für sich ent­deckt. Sie kopie­ren bei­spiels­wei­se von einem Nagel­stu­dio das Impres­sum und geben es als ihres aus. Daher gilt: Goo­geln. Das Impres­sum soll­te bei Goog­le ein­ge­ge­ben und kon­trol­liert wer­den. Taucht ein und das­sel­be Impres­sum ein­mal für ein Nagel­stu­dio in Ham­burg, aber auch für den Aqua­ris­tik­shop in Frei­burg auf, ist Vor­sicht geboten.
  • Kein Impres­sum? – die Richt­li­ni­en mögen unter­schied­lich sein, doch ein seriö­ser Shop gibt ein Impres­sum an. Min­des­tens eine voll­stän­di­ge Kon­takt­an­schrift wird selbst in den läs­sigs­ten Län­dern von seriö­sen Anbie­tern ein­ge­stellt. Daher gilt: Ist gar kein Impres­sum vor­han­den, gibt es kei­ner­lei offi­zi­el­le Kon­takt­adres­se und soll alles nur via E‑Mail oder gar Chats lau­fen, ist Vor­sicht geboten.
  • URL-Check – wie steht es um die URL? Selbst auf Bau­kas­ten­sei­ten gehos­te­te Online­shops haben mitt­ler­wei­le von Werk aus eine gesi­cher­te URL. Die meis­ten Brow­ser zei­gen vor der eigent­li­chen Inter­net­adres­se die Sicher­heit an oder ver­wei­sen auf ein Sym­bol, das anklick­bar ist und genaue­re Infor­ma­tio­nen bietet.

Auch die URL kann online ein­mal genau­er geprüft wer­den. Gibt es even­tu­ell schon einen ande­ren und bekann­ten Shop, des­sen Inter­net­adres­se fast iden­tisch ist? 

Ein Bei­spiel: wenn aus ›guens​ti​geI​pho​nes​.de‹ plötz­lich ›guens​ti​gei​pho​ne​.to‹ wur­de, ist die Vor­sicht ein guter Beglei­ter. Längst kopie­ren Betrü­ger alt­be­kann­te und gro­ße Shops. Hier­bei geht es zwar eher um den Daten­klau, doch ist das Pro­blem den­noch gegeben.

Tipp: Bei Shops und Anbie­tern, die einem selbst noch unbe­kannt sind, hilft immer die Goog­le-Suche. In ent­spre­chen­den Foren oder Time­li­nes spre­chen betro­ge­ne Kun­den immer von ihren Erfah­run­gen. Es gilt: Wer schlech­te Erfah­run­gen macht, der redet wesent­lich häu­fi­ger dar­über als der­je­ni­ge, der gute Erfah­run­gen machte.

Konditionen checken

Auch die Kon­di­tio­nen in dem Shop kön­nen ein Anzei­chen für das unse­riö­se Han­deln sein. Mitt­ler­wei­le ist es im Inter­net voll­kom­men üblich, dass seriö­se Anbie­ter vie­le ver­schie­de­ne Zah­lungs­op­tio­nen bie­ten. Betrü­ger hin­ge­gen set­zen eher auf die Vor­kas­se – und das mit gutem Grund:

  • Vor­kas­se – der Kun­de zahlt direkt nach sei­ner Bestel­lung den Gesamt­preis per Sofort­über­wei­sung oder gewöhn­li­cher Über­wei­sung. Die Bestel­lung wird meist erst nach Zah­lungs­ein­gang ›bear­bei­tet‹.
  • Ware – es gibt sie nicht. Oder wenn es sie gibt, dann nicht die, die bestellt wur­de. Wenn Kun­den ein Paket erhal­ten, so ist da nicht das iPho­ne drin, son­dern ein Kinderspielzeughandy.
  • Pro­blem – die­se Shops ver­schwin­den schnel­ler, als sie auf­tauch­ten. Sobald die Betrü­ger eine gewis­se Sum­me zusam­men­ha­ben, ver­wi­schen sie ihre Spu­ren und machen ande­ren­orts wei­ter. Zudem kön­nen Über­wei­sun­gen kaum zurück­ge­holt wer­den. Der Kun­de hat prak­tisch kei­ne Chan­ce mehr, sein Geld zurückzubekommen.

Auf­fäl­lig sind bei sol­chen Shops ger­ne unrea­lis­tisch nied­ri­ge Prei­se. Weder ist es mög­lich, auf dem seriö­sen Markt eine Rolex für 800,00 Euro zu erhal­ten, noch das neu­es­te iPho­ne im Dop­pel­pack für 500,00 Euro zu kaufen.

Auch bei Dienst­leis­tun­gen wird ger­ne mal betro­gen. Die Zah­lungs­an­for­de­run­gen sind dies­be­züg­lich ger­ne ein Indiz:

  • Vor­ab­ge­bühr – nur, damit sich der Dienst­leis­ter über­haupt mit der The­ma­tik befasst, wird eine Gebühr bezahlt. Das kann mit­un­ter bei Kre­di­ten gesche­hen: Der Kun­de zahlt eine Gebühr im höhe­ren drei­stel­li­gen Bereich, damit der Kre­dit­ver­mitt­ler angeb­lich den Markt nach pas­sen­den Kre­di­ten son­diert. Kor­rekt wäre, dass der Ver­mitt­ler eine Pro­vi­si­on ein­be­hält, nach­dem der Kre­dit erfolg­reich ver­mit­telt und über­wie­sen wurde.
  • Son­der­zah­lun­gen – der Kun­de wird auf­ge­for­dert, jetzt einen Betrag zu zah­len, um sich etwas Beson­de­res zu sichern. Meist wird die Über­ra­schung nicht ein­mal genau­er definiert.

Doch schon abseits der Betrugs­ma­sche ist es rat­sam, hin­zu­schau­en. Rabat­te soll­ten somit immer hin­ter­fragt und gegen­ge­checkt werden. 

Wo unseriöse Angebote lauern können

Das Inter­net ist vol­ler unse­riö­ser Anbie­ter. Die Fake-Shops wur­den schon genannt, auch die Kre­dit­ver­mitt­ler, die meist Kre­di­te ohne Schufa anbie­ten, sind berüch­tigt. Aber was gibt es noch?

  • Geld ver­die­nen – rund um Jobs wird auf allen Ebe­nen betro­gen. Mal müs­sen Bewer­ber eine Sum­me zah­len, um eine Chan­ce zu haben, ande­re ver­die­nen nicht mit über­wie­se­nen Beträ­gen, son­dern mit den Daten samt der ange­ge­be­nen Bank­ver­bin­dung und dem kopier­ten Per­so­nal­aus­weis. Auf Mein​-Wah​res​-Ich​.de fin­det sich ein span­nen­der Arti­kel zu der Thematik.
  • Hilfs­diens­te – Schlüs­sel­diens­te, Rohr­rei­ni­gung, eini­ge Hand­werks­leis­tun­gen und zwi­schen­durch Kam­mer­jä­ger: Sie sind längst von Betrü­gern unter­wan­dert. Ein Schlüs­sel­dienst aus Köln kann durch­aus aus Han­no­ver stam­men und im Neben­job noch Roh­re rei­ni­gen oder elek­tri­sche Män­gel behe­ben. Es gilt: sicher­heits­hal­ber ein­mal bei Goog­le die Adres­se prü­fen und schau­en, ob sich in der Street View echt ein Geschäft an der ange­ge­be­nen Adres­se befin­det – und wie es tat­säch­lich heißt.
  • Rabatt­schlach­ten – ohne Rabat­te geht es schein­bar nicht mehr. Eini­ge Händ­ler wer­den jedoch mathe­ma­tisch krea­tiv und dekla­rie­ren den Nor­mal­preis als unschlag­ba­rer Rabatt. Pas­send dazu wird der Rabatt als Pro­zent­zahl neben dem ›Alt­preis‹ ange­ge­ben. Die Rech­nung: Nor­mal­preis plus x Pro­zent gleich Altpreis.

Abbil­dung: Web­sites von Online-Ange­bo­ten soll­ten einem ent­spre­chen­den Check unter­zo­gen wer­den. Bild­quel­le: @ Kobu Agen­cy /​Unsplash​.com

Fazit: Lieber einmal doppelt schauen

Gera­de bei einem eher unbe­kann­ten Shop ist ein zwei­ter Blick immer hilf­reich. Das mag län­ger dau­ern und nicht mit einem Klick erle­digt sein, doch im Ernst­fall ist die Sicher­heit das größ­te Schnäppchen. 

Der blo­ße ers­te Ein­druck einer Web­sei­te reicht lei­der nicht mehr aus. Auch Betrü­ger set­zen heu­te dut­zen­de Fake-Shops auf, die pro­fes­sio­nell wir­ken. In einer Bezie­hung sind sie dies auch. Immer­hin sind sie pro­fes­sio­nell dar­in, Kun­den zu prellen.

(Bild­quel­le Arti­kel­an­fang: © Ber­mix Stu­dio /​Unsplash​.com)


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