Auch wenn die­ses The­ma auf den ers­ten Blick mit “Arbei­ten online” oder “Geld ver­die­nen im Inter­net” nichts zu tun hat, so doch auf den zwei­ten oder drit­ten. Denn schließ­lich müs­sen Web­wor­ker im Home-Office auch mal was essen und im Som­mer soll­te man gene­rell auf leich­te Ernäh­rung ach­ten, vor allem wenn man eine sit­zen­de Tätig­keit aus­übt.


Da ich selbst ger­ne koche, habe ich mich ent­schie­den, an einer Blog­pa­ra­de mit dem The­ma Kal­te Som­mer­kü­che für hei­ße Tage teil­zu­neh­men. Auch wenn der Som­mer für die­ses Jahr sich wahr­schein­lich schon ver­ab­schie­det hat.

Sommerküche soll leicht sein

Im Som­mer lie­be ich leich­te Gerich­te, und das heißt dann Sala­te und Pas­ta aller Art, medi­ter­ran oder asia­tisch ange­haucht. Als “tie­ri­sche” Bei­la­ge bevor­zu­ge ich Fisch oder Hähn­chen, Feta und Moz­za­rel­la. Schwe­re Bra­ten mit fet­ter Soße, Klö­ßen und Kohl­ge­mü­se (mit weni­gen Aus­nah­men wie Kohl­ra­bi oder Spitz­kohl) kom­men erst wie­der im Herbst und Win­ter auf den Tisch.

Roh oder gegart? Bei Gemü­se­sa­la­ten hat man ja gene­rell die Wahl, ob man das Gemü­se roh zube­rei­tet (wenn es denn roh ver­zehrt wer­den kann) oder ob man es gart und auf Zim­mer­tem­pe­ra­tur abküh­len lässt, um es schließ­lich für die Salat-Zube­rei­tung zu ver­wen­den.

Ich selbst esse bei­spiels­wei­se Papri­ka (eines mei­ner Lieb­lings­ge­mü­se) lie­ber gegrillt als roh, da sie für mich bekömm­li­cher ist und zudem noch bes­ser schmeckt. Auch bei ande­rem Gemü­se wie Möh­ren, Kohl­ra­bi oder Fen­chel zie­he ich die gegar­te Vari­an­te der rohen vor. Aber das soll­te jeder nach sei­nem eige­nen Geschmack oder nach sei­nen Ver­dau­ungs­ei­gen­hei­ten ent­schei­den.

Einen Salat direkt aus dem Kühl­schrank esse ich nicht, er muss schon Zim­mer­tem­pe­ra­tur haben, denn so hat er ein­deu­tig mehr Geschmack. Das glei­che gilt auch für ande­re Lebens­mit­tel wie Käse oder Joghurt.

Beim Ein­kauf lege ich zwar gro­ßen Wert auf gute Qua­li­tät, den­noch kau­fe ich auch kon­ven­tio­nell ange­bau­tes Gemü­se und nicht aus­schließ­lich Bio-Gemü­se, da dies deut­lich teu­rer ist als das im Super­markt. Aber manch­mal gön­ne ich es mir.

Da ich wis­sen will, was ich esse, bin ich lei­den­schaft­li­che Selbst­ko­che­rin und ver­zich­te auf Fer­tig­ge­rich­te und Fast­food. Auch Piz­za vom Lie­fer­ser­vice mag ich nicht son­der­lich.

Sommerküche — lieber warm oder kalt?

Was das angeht, wechs­le ich ger­ne ab. Ich esse lie­ber war­mes Essen, aber bei hohen Tem­pe­ra­tu­ren pla­ne ich auch häu­fig Sala­te ein, am liebs­ten aus Gemü­se oder Gemü­se mit Blatt­sa­la­ten gemischt, auf rei­ne Blatt­sa­la­te ste­he ich nicht so.

Und da kann man sich sehr vie­le Vari­an­ten zusam­men­stel­len, denn wenn man nur schon die Zuta­ten der Dres­sings aus­tauscht, ent­steht schon wie­der ein neu­es Gericht.

Nach­fol­gend will ich eines mei­ner Lieb­lings­ge­rich­te für einen hei­ßen Som­mer­tag vor­stel­len. Es ist nicht son­der­lich auf­wän­dig und schmeckt ein­fach super.

Sommer-Rezept: Paprika-Tomaten-Salat mit Ingwer-Dressing

Zuta­ten für 2 Per­so­nen:

4 — 5 Papri­ka­scho­ten (gelb und rot)
Zwei Hand­voll Kirsch­to­ma­ten
1 Scha­lot­te oder 1 klei­ne Zwie­bel
5 bis 6 Stie­le Basi­li­kum
Ein klei­nes Stück fri­scher Ing­wer
2 EL Bal­sa­mi­co-Essig
2 EL Oli­ven­öl
1 EL gerös­te­tes Sesam­öl
Salz, Pfef­fer

Zube­rei­tung:
Die Papri­ka­scho­ten längs hal­bie­ren und auf ein Back­blech legen. Im Back­ofen bei 220°C gril­len, bis die Haut der Scho­ten schwar­ze Bla­sen wirft. Dann aus dem Ofen her­aus­ho­len und die Papri­ka­scho­ten mit einem nas­sen Geschirr­hand­tuch abde­cken und die Scho­ten abküh­len las­sen. Durch das nas­se Tuch kann man sie auch noch im abge­kühl­ten Zustand gut schä­len, da die Feuch­tig­keit die dunk­le Haut etwas ablöst.

Sind die Papri­ka­scho­ten nur noch lau­warm, mit einem Mes­ser die dunk­le Haut abzie­hen und die Papri­ka in brei­te Strei­fen schnei­den.

Die Scha­lot­te schä­len, in sehr dün­ne Schei­ben schnei­den, die Kirsch­to­ma­ten hal­bie­ren. Scha­lot­te, Papri­ka­strei­fen und Toma­ten in einer Schüs­sel mischen, Bal­sa­mi­co-Essig, Oli­ven- und Sesam­öl dazu­ge­ben und alles gut durch­men­gen. Schließ­lich noch ein Tee­löf­fel fein gerie­be­ner Ing­wer, grob zer­zupf­te Basi­likum­blät­ter unter­mi­schen und mit Salz und Pfef­fer abschme­cken.

Wer es noch etwas “kna­cki­ger” liebt, kann 1 Ess­löf­fel Sesam­saat anrös­ten und unter den Salat heben.

Der Papri­ka-Toma­ten-Salat mit Ing­wer schmeckt sehr gut ein­fach so, aber auch mit Fisch oder einem gegrill­ten Hähn­chen­schen­kel lässt er sich lecker erwei­tern.

Auch prak­tisch: Der Salat fällt nicht zusam­men und kann ein bis zwei Tage im Kühl­schrank auf­be­wahrt wer­den. Und das Gericht lässt sich belie­big abwan­deln und erwei­tern — mit ver­schie­de­nen Kräu­tern, Gewür­zen und Gemü­se­sor­ten. Gegrill­te Auber­gi­nen­schei­ben pas­sen auch gut in das Rezept.

Lei­der habe ich das Gericht noch nicht selbst foto­gra­fiert, sodass ich hier als Arti­kel­bild nur ein gekauf­tes Foto von Papri­ka­scho­ten prä­sen­tie­ren kann.