Wie man weiß, bewegt sich der Markt heutzutage auf einer globalen Skala mit einer Geschwindigkeit, die an Raserei grenzt.


Die Idee der Geschäftstätigkeit lediglich im eigenen Land ist verständlich und akzeptabel, da man sich in seinem gewohnten Umfeld am sichersten fühlt, aber wenn es dein Wunsch ist, weltweit Produkte oder Dienstleistungen anzubieten, solltest du dir irgendwann einen inneren Ruck geben und darüber nachdenken, wie du dein Unternehmen internationalisierst.

Du wirst sehen, dass dies nicht nur deinem Handel mit dem Ausland zugutekommen wird, sondern auch deiner eigenen Art zu denken und den Markt zu begreifen. Keine Panik, dein Unternehmen zu internationalisieren ist nicht so schwierig, wie es klingt: Es genügen einige einfache Maßnahmen, ein wenig Vorsicht und der Rest läuft von allein.

Wissen, was auf einen zukommt

Der erste Schritt ist eine eingehende Untersuchung des Marktes, an den du dich wenden wirst.

Diese Analyse wird dich ein wenig Zeit kosten, aber sie ist der Eckstein des gesamten Systems, das du darauf aufbauen wirst: Denn wenn du keine genaue Vorstellung von dem entsprechenden ausländischen Markt hast, wäre jeder Versuch, dein Geschäft dort aufzubauen, nur eine unnötige Energieverschwendung.

Natürlich darf die logische Folge dieser Studie nicht fehlen, nämlich in Form einer ausführlichen Analyse der dazugehörigen Kultur: Die wird dir zum Zeitpunkt der Erstellung einer wirksamen Marketing-Strategie helfen, um eine klare Vorstellung davon zu haben, was als kulturell akzeptabel angesehen wird oder nicht.

Import-Export-Bürokratie

Ein ebenfalls schwieriger Punkt ist die Bürokratie in deinem angestrebten Auslandsmarkt, denn diese funktioniert in den meisten Fällen nicht so wie bei uns in Deutschland.

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Daher ist eine fundierte Kenntnis der bürokratischen Aspekte unserer Geschäftspartner von größter Bedeutung: Dadurch wirst du nämlich in der Lage sein, sicher und routiniert zu arbeiten und mit dem Vorteil, zu wissen, was dich erwartet.

Offensichtlich ist für die Mitgliedsländer der Europäischen Union die Situation etwas klarer und einfacher zu verstehen, wenn man bedenkt, dass die Union in erster Linie als eine Handelspartnerschaft entstanden ist. Außerhalb der Europäischen Gemeinschaft kannst du hingegen auf etwas ernstere Probleme stoßen, wenn du dein Geschäft vollständig internationalisierst.

Die sorgfältige und engagierte Analyse der bürokratischen Situation des Landes, in dem du deine Geschäfte betreiben willst, ist ein wesentlicher Schritt, um das Verlassen der eigenen kommerziellen Komfortzone auch nur in Erwägung ziehen zu können.

Mehrsprachigkeit: Technische Übersetzung und spezielle Dienstleistungen

Sobald das ausländische Marktmodell klar ist, an das du dich wendest, musst du dich notwendigerweise mit deinen potentiellen ausländischen Kunden richtig verständigen können.

Der nächste Schritt wäre dann eine optimale Übersetzung, eine Aufgabe, die man Profis anvertrauen sollten. Die technische Übersetzung von Translated z.B. liefert da sehr hohe Qualitätsstandards.

Der Text, mit dem du versuchen wirst, Kunden zu gewinnen, wird deine erste Visitenkarte sein. Und wie man weiß, hast du keine zweite Chance, einen guten ersten Eindruck zu machen. Daher solltest du Übersetzungen nicht selbst durchführen, auch wenn du die Sprache ganz gut beherrschst, sondern diese Arbeit von Muttersprachlern umsetzen lassen.

Plane also einen Teil deiner Ressourcen für eine spezialisierte Fachübersetzung ein, die auch eine Lokalisierung liefert. Unter einer Lokalisierung ist eine Übersetzung zu verstehen, bei der die Erstellung von Inhalten kulturell angemessen und an das Empfängerland des Endprodukts angepasst ist. In ein kulturelles Fettnäpfchen zu treten, ist der beste Weg, um deine potenziellen Kunden zu verscheuchen und zweifellos auch, um jemand zu verärgern.

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In der Regel empfiehlt es sich für die ersten Schritte der Geschäfts-Internationalisierung Folgendes:

  • Eine mehrsprachige Website, mit der Möglichkeit zum Umschalten von einer Sprache zur anderen, damit alle, die auf dein Portal zugreifen, zufrieden sind. Klare Informationen und ansprechende Texte sorgen für den Rest. Im besonderen Fall von E-Commerce ist die Grundlage der Transaktion das gegenseitige Vertrauen zwischen Verkäufer und Verbraucher. Stelle also sicher, dass deine Hinweise eindeutig und präzise sind, insbesondere bei der Umrechnung der Preise und Versandkosten. Zufriedene Kunden sind die beste Werbung, die du haben kannst.
  • Ein direkter Kundenservice, der sich mit der Bearbeitung von Fragestellungen deiner Kunden befasst: Die Möglichkeit, mit jemandem diskutieren und sprechen zu können ist immer ein guter Weg, die Sympathie der Verbraucher zu gewinnen, die sich dadurch „geschützter“ und sicherer fühlen. Wie du mit deinen Kunden kommunizierst, entweder per Chat, E-Mail oder gar per Call-Center, steht dir frei, wobei du auch deine Konsumentenzielgruppe und das zu vermarktende Produkt berücksichtigen solltest.
  • Broschüren, Flyer und andere Drucksachen zielen darauf ab, kurze und präzise Erklärungen über den Service zu liefern, den du anbietest. Von entscheidender Bedeutung sind die Kontaktangaben des Unternehmens und ein informativer Text, mit dem die Aufmerksamkeit des Lesers geweckt werden kann. Er sollte ihn neugierig machen, deine Webseite (die natürlich mehrsprachig ist) aufzurufen, damit er sich selbst von den Angeboten überzeugen kann. Ein ansprechender Inhalt im richtigen Stil und Ton für die Kundenzielgruppe, der auch die kulturellen Unterschiede berücksichtigt, kann dein Image eindeutig verbessern und dich wettbewerbsfähig auf dem Markt machen, in den du vordringen möchtest.
  • Whitepapers, auch gemeinhin als „Weißbuch“ bezeichnet, sind von einschlägigen Fachleuten erstellte Leitfäden, die für ein Publikum von einem gewissen Kompetenz-Niveau gedacht und geschrieben wurden. Die Weißbücher werden selbstverständlich in der Zielsprache bereitgestellt.
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Fazit

Deine Dienstleistungen oder Produkte in anderen Ländern anzubieten, ist mit Sicherheit ein gewagter Schritt, den es ausführlich und intensiv zu überdenken gilt.

Auch wenn du deine Komfortzone verlassen musst, kann sich diese Entwicklung für dein Geschäft durchaus lohnen. Entscheidend ist, ob du bereit bist, auch mit anfänglichen Hürden und Hindernissen entspannt umgehen zu können.

Im Laufe der Zeit wirst du genügend Erfahrung sammeln, um in der Lage zu sein, problemlos auf mehreren internationalen Märkte zu jonglieren. Alles hängt von den ersten Schritten ab: Mit einer soliden Grundlage in Form von Analysen und logistischer Unterstützung eines einschlägig fachkundigen Übersetzer-Teams wird die Arbeit, die auf dich zukommt, um einiges leichter.

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