In Zei­ten nied­ri­ger Zin­sen und grö­ße­ren Risi­ken beim Inves­tie­ren in Fonds, Akti­en und ande­ren Geld­an­la­gen suchen vie­le Men­schen, die ein biss­chen Geld übrig­ha­ben, nach neu­en Invest­ment­mög­lich­kei­ten.


Da wären zum einen natür­lich die Immo­bi­li­en, die vie­le Men­schen über Jahr­zehn­te abbe­zah­len und hof­fen, dass der Wert der Immo­bi­lie im Lau­fe der Jah­re steigt, oder dass das Haus zumin­dest bis zur Ren­te abbe­zahlt ist, damit man kein Geld für die Mie­te oder den Abtrag auf­brin­gen muss. Aller­dings gibt es auch noch vie­le ande­re Mög­lich­kei­ten, sein Geld zu inves­tie­ren.

Neben tra­di­tio­nel­len Spar­bü­chern und Immo­bi­li­en gibt es so vie­le ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, sein Geld zu inves­tie­ren, und von vie­len haben die meis­ten ver­mut­lich noch nie etwas gehört, weil sie so beson­ders und unge­wöhn­lich sind.

Online Geld verdienen auf konventionelle oder verrückte Art

Dank dem Inter­net kann man heu­te auf neue Art und Wei­se Geld ver­die­nen. Wer zum Bei­spiel ger­ne gene­rell oder über ein bestimm­tes The­ma schreibt, der kann als pro­fes­sio­nel­ler Blog­ger sein Glück ver­su­chen und eine eige­ne Sei­te auf­bau­en. Dar­über schrei­be ich hier auf dem Blog schon seit län­ge­rem und die­se Ein­nah­me­mög­lich­keit gehört zu den kon­ven­tio­nel­len Ver­dienst­quel­len im Inter­net.

Sich gene­rell zu fil­men und etwas Beson­de­res zu tun vor lau­fen­der Kame­ra scheint grund­sätz­lich ein Trend gewor­den zu sein, erkenn­bar an der deut­lich gestie­ge­nen Zahl von You­Tube-Kanä­len. Auch hier­bei ver­dient der ein oder ande­re You­Tuber sei­nen Lebens­un­ter­halt und das mit den ver­rück­tes­ten Din­gen.

Ungewöhnliche Verdienstmöglichkeiten mit Sachwerten

Wer sich schon etwas Geld zusam­men­ge­spart hat, der kann sein Geld in Sach­wer­te inves­tie­ren mit der Hoff­nung, nach eini­gen Jah­ren einen Gewinn zu erzie­len.

Geld ver­die­nen mit Comic­bü­cher

Da wären zum einen die Comic­bü­cher. Vie­le wer­den sich jetzt wahr­schein­lich fra­gen, wie es sein kann, dass die­se Hef­te einen Wert von drei- bis vier­stel­li­gen Beträ­gen, teil­wei­se sogar in Mil­lio­nen­hö­he haben.

Es war im Jahr 1938, als ein Mann 10 Cent für einen Comic aus­gab. In die­sem Comic war Super­man zum ers­ten Mal zu sehen. Der Besit­zer ahn­te ver­mut­lich nicht, dass er die­sen Comic im Jahr 2014 für sage und schrei­be umge­rech­net 2,4 Mil­lio­nen Euro ver­kau­fen wür­de. An die­sem Bei­spiel kann man sehen, dass so man­cher Comic im Wert stei­gen kann und den ein oder ande­ren Besit­zer zum Mil­lio­när machen kann.

Geld ver­die­nen mit Ted­dy­bä­ren

Eine ande­re unge­wöhn­li­che Geld­an­la­ge sind Ted­dy­bä­ren. Vor allem Ted­dy­bä­ren der Mar­ke Steiff stei­gen im Wert, wenn sie alt, aber sehr gut erhal­ten sind. Zudem soll­ten sie natür­lich sel­ten sein, was den Wert noch mehr anstei­gen lässt. Doch wel­chen Wert kön­nen die süßen Plüsch­bä­ren haben?

Nun, im Lon­do­ner Auk­ti­ons­haus Chris­ties gin­gen im Jahr 2010 Steiff-Ted­dy-Samm­lun­gen im Wert von über einer Mil­li­on Euro über den Tisch.

Geld ver­die­nen mit Old­ti­mern

Dann wären da noch die Old­ti­mer. So man­cher Old­ti­mer hat einen Wert in Mil­lio­nen­hö­he, wie bei­spiels­wei­se der Fer­ra­ri 250 GT, Bau­jahr 1958, der sage und schrei­be 8,8 Mil­lio­nen US Dol­lar wert ist. Aller­dings soll­te man nicht die Kos­ten für die War­tung und even­tu­el­le Repa­ra­tu­ren außer Acht las­sen.

Zudem müs­sen Old­ti­mer gepflegt wer­den. Daher ist die­se Geld­an­la­ge ver­mut­lich für all die­je­ni­gen inter­es­sant, die gene­rell ger­ne an Autos schrau­ben und die­se jeden Sonn­tag waschen. Ein Old­ti­mer ist somit auch ein lang­fris­ti­ges Hob­by.

Interessante Investmentmöglichkeit: Oldtimer

Foto: © Capri23auto/Pixabay.com: Auch mit Old­ti­mern hat schon so man­cher ein hüb­sches Sümm­chen ver­dient.

Geld ver­die­nen mit Wei­nen

Wer trinkt nicht ger­ne ein Gläs­chen Wein bei einem net­ten Abend­essen? Aller­dings kann Wein auch eine gute Geld­an­la­ge sein. Bor­deaux-Wei­ne, Wei­ne aus Wein­häu­sern wie das Châ­teau Mar­gaux oder das Châ­teau Latour sind Wei­ne, die im Wert stei­gen kön­nen und für die es sich lohnt, sie im Wein­kel­ler zu lagern.

Geld ver­die­nen mit Brief­mar­ken

Brief­mar­ken sind eben­falls eine belieb­te und rela­tiv siche­re Geld­an­la­ge. Nicht nur, dass es ein Hob­by von vie­len Men­schen ist Brief­mar­ken zu sam­meln, sie stei­gen auch im Wert. Samm­lun­gen wer­den immer spe­zia­li­sier­ter und natür­lich ist nicht jede Brief­mar­ke wert­voll.

Daher soll­te man sich im Vor­hin­ein genau­es­tens über den Wert und die Wert­ent­wick­lung der Brief­mar­ken infor­mie­ren.

Geld ver­die­nen mit Arm­band­uh­ren

Schi­cke Arm­band­uh­ren sind nicht nur ein tol­les Acces­soire, son­dern auch eine Invest­ment­op­ti­on. Dabei sind bei wei­tem nicht alle Uhren für ein Invest­ment geeig­net. Viel­mehr sind es die sel­te­nen und teu­ren Rolex-Model­le oder Uhren von Patek-Phil­ip­pe, die ihren Wert hal­ten und ver­mut­lich auch noch erhö­hen wer­den.

Der Nach­teil die­ser Invest­ment­an­la­ge ist, dass man bereits bei der Anschaf­fung einen rela­tiv hohen Betrag auf den Tisch legen muss.

Geld ver­die­nen mit Künst­ler-Auto­gram­men

Wer öfter mal Kon­zer­te besucht, der soll­te ver­su­chen, das ein oder ande­re Auto­gramm zu bekom­men. Wie bei vie­len Anla­ge­mög­lich­kei­ten gilt auch hier: je sel­te­ner des­to wert­vol­ler. Auto­gram­me der Beat­les oder von James Dean errei­chen Ver­kaufs­prei­se in fünf­stel­li­gen Berei­chen. Alles, was man dafür tun muss, ist zur rich­ti­gen Zeit am rich­ti­gen Ort zu sein und nach einem Auto­gramm zu fra­gen.

Wer weiß, viel­leicht zahlt sich die­se Unter­schrift in 30 Jah­ren für eine Welt­rei­se oder ein schi­ckes Auto aus.

Zusammenfassung

Egal für wel­che Geld­an­la­ge­stra­te­gie man sich ent­schei­det, ein gewis­ses Risi­ko besteht so gut wie immer. Manch ein Risi­ko ist grö­ßer, ein ande­res mag klei­ner sein. Schließ­lich ist noch zu beach­ten, dass man sich mit der Geld­an­la­ge aus­kennt, in die man inves­tiert. Wenn man kei­ne Ahnung von Autos hat, ist ein Old­ti­mer ver­mut­lich nicht die rich­ti­ge Geld­an­la­ge.

Gege­be­nen­falls haben die meis­ten nun eini­ge Ideen sam­meln kön­nen und wer weiß, viel­leicht ist die Brief­mar­ken­samm­lung vom Opa doch mehr wert, als man zunächst ange­nom­men hat.

(Bild­quel­le Arti­kel­an­fang: © weyo #103938897/Fotolia.com)