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Suchmaschinenoptimierung ist keine Wissenschaft oder doch?

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Lesedauer: 4 Minuten

Zuerst einmal klären wir die Frage, was Suchmaschinenoptimierung eigentlich ist: Kurz gesagt, ist Suchmaschinenoptimierung (SEO) die Optimierung von Webseiten im Hinblick auf eine optimale Platzierung in den Suchmaschinen. Hierbei gibt es einiges zu beachten.

Die Basis ist eine saubere Technik

Google und andere Suchmaschinen legen Wert darauf, dass die angeforderten Informationen schnell verfügbar sind. Hierbei spielt die Reaktionsgeschwindigkeit des Webservers eine wichtige Rolle.

Neben der Wahl des richtigen Hosting-Anbieters spielt auch das CMS-System eine große Rolle. Sehr häufig wird als CMS-System WordPress gewählt, da es übersichtlich und einfach zu bedienen ist. WordPress ist ein kostenloses Webseitensystem, welches frei heruntergeladen werden kann.

Für WordPress gibt es spezielle Webseitenanbieter bzw. Provider, die eine beste Erreichbarkeit des Systems sicherstellen und für eine gute Geschwindigkeit sorgen. Neben dem Server und einer optimalen Konfiguration spielt auch die Programmierung der Webseiteninhalte eine maßgebliche Rolle.

Ein sauberer Quellcode und die Beachtung von strukturierten HTML-Elementen sind ebenso von großer Bedeutung. Bilder sollten komprimiert werden, um auch auf mobilen Endgeräten schnell lieferbar zu sein, denn unterwegs hat man öfters mal eine schlechte Verbindung. Hier kommt es auf jeden KByte an.

Innerhalb von WordPress gibt es einige Plugins, die eine optimale Konfiguration für die Suchmaschinen bereitstellen. Unter anderem sind das Cache-Plugins oder auch zum Beispiel Plugins, die die Metadaten für die Suchmaschinen konfigurieren lassen.

Innerhalb der Basis bzw. der Technik gibt es schon einiges zu beachten. Neben der richtigen Auswahl des Providers, der korrekten Konfiguration des WordPress-Systems und dem strukturierten und sauberen Quellcode spielen im nächsten Schritt die Inhalte eine große Rolle.

Inhalte im System

Ohne Inhalt kann keine Webseite gefunden werden. In keiner Suchmaschine. Stelle dir vor, man sucht nach Manschettenknöpfen und auf der Webseite ist in keinem Text dieser Begriff zu finden. Natürlich wirst du dadurch nie auf diese Webseite gelangen.

Daher ist es immens wichtig, dass du vor der Planung von Textinhalten eine kurze Keyword-Analyse durchführst. Das bedeutet, dass du mit Tools, die frei im Internet verfügbar sind, das Suchvolumen für geplante Suchbegriffe überprüfst.

Neben dem monatlichen Suchvolumen eines Begriffs erhältst du auch die Übersicht über die Mitbewerber und die Schwierigkeit zur Platzierung in Suchmaschinen. Daher sollte ein Artikel durch eine Keyword-Analyse im Vorfeld strategisch geplant werden. Erst dann kann sichergestellt werden, dass sie die Artikel in der richtigen Zielgruppe für eine bestimmte Nachfrage platzieren.

Ausschlaggebend ist aber nicht nur ein Suchbegriff, sondern es ist wichtig, dass ein Artikel ein Thema vollumfänglich behandelt. Dadurch können auch im Artikel Randthemen behandelt werden, die mit dem eigentlichen Thema zu tun haben.

Wichtig ist, dass der Nutzer, also der Webseiten-Besucher, im Zentrum ist. Dieser möchte durch eine Suchabfrage alle relevanten Themen zu seiner Suchintention finden.

Kurze Verweildauer auf Zielseiten sprechen dafür, dass der Besucher seine gesuchten Informationen nicht in vollem Umfang gefunden hat. Je länger ein Besucher auf der Webseite bleibt, desto wahrscheinlicher ist es auch, dass der Artikel und die gefundene Information für ihn interessant sind.

Nach solchen Kriterien bemisst Google zum Beispiel auch das Ranking, also die Bestimmung der Position innerhalb der Suchergebnisse. Dabei spielen ganz viele Faktoren eine Rolle.

Diese können wir leider nicht alle in diesem Artikel behandeln. Eins ist aber zu sagen bzw. festzuhalten: Schaffe einen Mehrwert für den Suchenden. Wenn die Technik einigermaßen stimmt, deine Webseite mobil optimiert ist, die Reaktionsgeschwindigkeit der Webseitenanfrage gut ist und das Design optisch ansprechend aufgebaut ist, dann musst du nur noch einen Mehrwert für den Benutzer schaffen.

Und das funktioniert am besten über einen ansprechenden und informativen Inhalt, der den Benutzer fesselt und der nicht nur darauf ausgelegt ist, sich gut in Suchmaschinen zu positionieren.

Tipp

Konzentriere dich daher vor allem auf die Inhalte und die Struktur innerhalb deiner Texte. Natürlich gibt es auch ein paar Tricks, damit deine Webseite besser bei den Suchmaschinen ankommt.

Ein Beispiel wäre zum Beispiel einen Alt-Tag für Bilder zu vergeben, damit auch behinderte Menschen wie zum Beispiel blinde Personen durch ein Vorleser-Programm sich auf deiner Webseite zurechtfinden. Denn Bilder können auch durch diesen Tag vorgelesen werden.

In der Praxis ist es zu empfehlen, die Technik einem Profi zu überlassen und einen Rahmen für deine guten Inhalte zu schaffen.

Steht die Technik und steht WordPress als CMS-System dann kannst du direkt loslegen.

Messbarkeit der Besuche

Alle Besucher auf einer Webseite sind messbar. Das bedeutet, dass du sogar in Echtzeit sehen kannst, wenn sich ein Besucher auf deiner Webseite befindet, und welche Inhalte er im Moment ansieht.

Darüber hinaus kannst du alle Aktionen messen, die der Benutzer auf der Webseite ausführt. Neben Informationen über die Nutzung des Endgerätes (Handy, Tablet oder PC) kannst du unter anderem auch den Standort bestimmen, von dem der Webseiten-Besucher aus zugegriffen hat.

Das ist nur ein Bruchteil der Informationen, die durch Google Analytics ausgelesen werden können.

Alle Informationen zusammen bilden eine Datengrundlage, die Aufschluss über den Webseiten-Besucher geben. So kannst du kontrollieren, ob deine Inhalte bei der richtigen Zielgruppe ankommen.

Außer Google Analytics gibt es noch eine Reihe an weiteren Tools wie zum Beispiel die Google Search Console. Mit dieser kannst du beispielsweise die organische Leistung von deinen Suchanfragen erhalten.

Neben der Anzahl der Klicks, den Impressionen und der Position innerhalb der Suchmaschine können noch weitere Informationen aus dem Tool entnommen werden. Erst ein Zusammenspiel der verschiedenen Tools ermöglicht eine solide Datenerhebung, die Aufschluss über das Verhalten und die Leistung deiner Webseite oder Blogs geben.

Fazit

Das Fazit fällt kurz und bündig aus. Sorge grundlegend für eine solide und schnell verfügbare Technikgrundlage. Prüfe, welches CMS-System für dich infrage kommt und schaffe eine ordentliche Konfiguration für dieses System. Konzentriere dich im nächsten Schritt auf deine Zielgruppe. Das bestimmt das Design der Webseite und die Inhalte.

Lese dich zusätzlich in Themen zur Suchmaschinenoptimierung ein. Die meisten Dinge kannst du innerhalb des CMS-Systems selbst erledigen.

Zu guter Letzt stehen die Inhalte an erster Front. Denn ohne Inhalte keine Platzierung und Auslieferung in den Suchmaschinen. Die größte Hürde beim Erstellen von Texten innerhalb eines Webseitensystems ist die fundierte Planung und letztendlich die Umsetzung und das Schreiben der Texte.


Autorenbox:

Florian Schück ist Inhaber einer kleinen Online-Marketing-Agentur mit Sitz in Karlsruhe. Als ausgebildeter Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung weiß er, worauf es in der Technik ankommt.

Seit zehn Jahren geht er mit seiner Agentur seiner Passion im Online-Marketing nach.

Dabei unterstützt er vor allem kleine Firmenkunden in der Planung der richtigen Online-Strategie. Besuche doch mal seine Webseite unter www.leadwerk.de. Viel Spaß beim Lesen.

Florian Schück - Leadwerk

(Bildquelle Artikelanfang: © geralt /Pixabay.com)

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