Eine ein­deu­ti­ge Posi­tio­nie­rung ist der Schlüs­sel zum Erfolg. Wer erst vor kur­zem in die Selbst­stän­dig­keit gestar­tet ist, aktu­ell plant, sich selbst­stän­dig zu machen oder aber schon eine Wei­le mit eher mäßi­gem Erfolg auf eige­nen Bei­nen steht, soll­te sich die­sem The­ma drin­gend wid­men.


Selbst­stän­di­ge, die sich ihre Posi­tio­nie­rung inten­siv erar­bei­ten, haben wesent­lich bes­se­re Chan­cen auf sta­bi­le und wach­sen­de Umsät­ze. Hin­zu kommt außer­dem, dass die Mar­ke­ting­maß­nah­men wesent­lich geziel­ter und somit erfolg­rei­cher ver­lau­fen.

Schnelllebige Märkte erfordern permanente Aufmerksamkeit

Der Markt ver­än­dert sich rasend schnell. Das gilt ins­be­son­de­re für das Online-Busi­ness. Aus die­sem Grund ist es nötig, die eige­ne Posi­tio­nie­rung von Zeit zu Zeit auf den Prüf­stand zu stel­len. Manch­mal ist es nötig sie anzu­pas­sen, manch­mal sogar, sich kom­plett neu aus­zu­rich­ten.

Die Erfah­rung zeigt, dass Kun­den­ge­win­nung dann am bes­ten funk­tio­niert, wenn die Posi­tio­nie­rung opti­mal ist.

Mit einer kla­ren Posi­tio­nie­rung kannst du dei­ne Ange­bo­te ver­ständ­lich struk­tu­rie­ren und dein Mar­ke­ting per­fekt aus­rich­ten. Wenn du dir die fol­gen­den Fra­gen beant­wor­test, stößt du wich­ti­ge Impul­se an, um dei­ne eige­ne Posi­tio­nie­rung zu klä­ren. Nimm dir etwas Zeit und über­le­ge dir die Ant­wor­ten:

  1. Wofür stehst du, wofür steht dei­ne Fir­ma?
  2. Wel­che Plä­ne hast du für die Zukunft mit der Fir­ma? Wofür willst du zukünf­tig ste­hen?
  3. Was willst du mit dei­ner Posi­tio­nie­rung errei­chen?
  4. Wo liegt dein USP?
  5. Wer pro­fi­tiert am meis­ten von dei­nen Fähig­kei­ten?
  6. Wel­cher Wunsch­kun­de soll dein Ange­bot anneh­men?
  7. Wer oder was ist dein Ziel­markt?

Nur, wenn dir klar ist, wo du stehst – also wie du mit dei­nem Ange­bot posi­tio­niert bist – kann dei­ne inne­re Posi­tio­nie­rung nach außen wir­ken. Kurz gesagt: Du musst inner­lich über­zeugt von dei­ner Posi­tio­nie­rung sein, um eine wahr­nehm­ba­re Außen­wir­kung zu erzie­len.

Wer sich klar positioniert ist eine Empfehlung wert

Wenn Außen­ste­hen­de ver­ste­hen, was du ver­kaufst, war­um du es ver­kaufst und wie du es ver­kaufst, posi­tio­niert du dich als Exper­te auf dei­nem Gebiet.

Jemand, der genau weiß, wor­um es geht, der ver­bind­lich und klar ver­ständ­lich am Markt auf­tritt, macht sich emp­feh­lens­wert. Um sich klar zu posi­tio­nie­ren, ist auch eine Reduk­ti­on des Ange­bots auf die wesent­li­chen Punk­te unum­gäng­lich.

Nie­mand beauf­tragt ger­ne jeman­den, der buch­stäb­lich einen „Bauch­la­den“ vol­ler ver­schie­de­ner Ange­bo­te bereit­hält. Wer vie­les anbie­tet, macht vie­les nur halb­her­zig, aber kei­ne Sache rich­tig – so ist zumin­dest die Hal­tung der meis­ten Ver­brau­cher.

Wenn du aber ganz klar für eine ganz bestimm­te Sache stehst, bist du so etwas wie ein Spe­zia­list, ein Exper­te, ein erfah­re­ner Fach­mann bzw. eine erfah­re­ne Fach­frau, der man ver­traut.

Um zu tes­ten, ob du klar posi­tio­niert bist, stell dir vor, dass du dich und dei­ne Leis­tun­gen in 60 Sekun­den prä­sen­tie­ren muss. Das ist der soge­nann­te Ele­va­tor Pitch. Eine Arbeits­hil­fe von ideen​ka​nal​.com lie­fert einen Leit­fa­den, der bei der Erar­bei­tung der eige­nen Posi­tio­nie­rung hilf­reich ist.

Effektives Marketing aufgrund eindeutiger Positionierung

Wenn du dich mit dei­nem Leis­tungs­an­ge­bot und dei­nem per­sön­li­chen Pro­fil unmiss­ver­ständ­lich posi­tio­nierst, dir im Kla­ren über die zen­tra­len Ziel­grup­pen bist und dei­nen ein­zig­ar­ti­gen Nut­zen für dei­ne Kun­den klar her­aus­ge­ar­bei­tet hast, ist die Defi­ni­ti­on dei­nes Ange­bots die natür­li­che Fol­ge dar­aus.

Das Ange­bot ist so maß­ge­schnei­dert, dass du sehr gezielt Mar­ke­ting­ak­ti­vi­tä­ten auf den Weg brin­gen kannst, die tat­säch­lich funk­tio­nie­ren und die gewünsch­ten Erfol­ge brin­gen.

Wel­che Stra­te­gie und wel­cher Ansatz am bes­ten geeig­net ist kannst du mit einer erfah­re­nen Online­mar­ke­ting Agen­tur, wie z.B. Online­mar­ke­ting-Hel­den, klä­ren.

Maß­ge­schnei­der­te Online-Mar­ke­ting­stra­te­gien las­sen sich bei durch­dach­ter Posi­tio­nie­rung mit zufrie­den­stel­len­den Erfolgs­quo­ten rea­li­sie­ren.

Je nach Situa­ti­on kön­nen – im Ein­klang mit der stra­te­gi­schen Lang­zeit­pla­nung – Mar­ke­ting-Maß­nah­men wie Goog­le AdWords-Kam­pa­gnen, Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung, Social Media Mar­ke­ting oder Con­tent Mar­ke­ting pas­send sein.

Rat­sam ist die Zusam­men­ar­beit mit einem Pro­fi des­halb, weil dann die Chan­cen am höchs­ten sind, dass du mit dei­nen Mar­ke­ting-Akti­vi­tä­ten die best­mög­li­chen Ergeb­nis­se erzielst.

Um den Nut­zen zu prü­fen, kannst du den ROI berech­nen (Return on Invest­ment). Auf expo​ro​.de liest du was dahin­ter steckt und wie die Berech­nung funk­tio­niert.

Klare Positionierung macht die Byers Persona greifbar

Wenn du dein Ange­bot scharf umris­sen hast und dir klar ist, wo dei­ne unver­wech­sel­ba­re Pro­blem­lö­sungs­kom­pe­tenz liegt, dann kannst du die Grup­pe der Wunsch­kun­den noch enger ein­gren­zen.

Wer hat den höchs­ten Bedarf an dei­ner Dienst­leis­tung? Auf die­se Wei­se gelingt es aus der rela­tiv gro­ßen Ziel­grup­pe ein­zel­ne „Buy­ers Per­so­na“ zu ermit­teln und eine Art Steck­brief zu erar­bei­ten.

Je genau­er du die Ziel­grup­pe vor Augen hast, des­to bes­ser kannst du ihre Bedürf­nis­se iden­ti­fi­zie­ren und dei­ne Ange­bots­pa­let­te noch bes­ser schär­fen.

Neue Potenziale am Markt wahrnehmen

Sobald du dein Ange­bot ein­deu­tig umris­sen hast und du weißt, wer dei­ne Kun­den sind, wird die fort­lau­fen­de Markt­ana­ly­se lang­fris­tig gese­hen wesent­lich ein­fa­cher. Du erkennst fast auto­ma­tisch, wenn sich neue Märk­te bie­ten.

Du siehst Bedürf­nis­se, die du mit dei­ner Exper­ti­se bedie­nen kannst, siehst Pro­ble­me, die du lösen kannst. Das ergibt sich wie von selbst, wenn du dei­ne Pro­blem­lö­sungs­kom­pe­tenz defi­nierst und sicht­bar machst.

Der Konkurrenz eine entscheidende Länge voraus: Positionierung verschafft Vorsprung

Sich klar zu posi­tio­nie­ren ist nicht jeder­manns Sache. Für die­je­ni­gen, die sich posi­tio­nie­ren ist das posi­tiv, denn sie heben sich wie ein Leucht­turm aus der Mas­se ab. Kon­kur­renz gibt es wesent­lich weni­ger, weil nie­mand dein indi­vi­du­ell erar­bei­te­tes Geschäfts­pro­fil auf­weist.

Wenn du wie ein Leucht­turm aus der Mas­se her­aus­stichst, erken­nen poten­zi­el­le Kun­den dei­nen Exper­ten­sta­tus bzw. dei­ne unüber­seh­ba­re Fach­kom­pe­tenz.

Kom­mu­ni­zierst du ent­spre­chend dei­ne Vor­tei­le und den Nutz­wert und erhältst posi­ti­ve Bewer­tun­gen und posi­ti­ves Feed­back von dei­nen Kun­den, stärkt das dei­ne grund­so­li­de Basis.

Du wirst mit dei­nem indi­vi­du­el­len Ange­bot auf­fal­len, weil du nicht mehr aus­tausch­bar bist. Nie­mand kann sich mit dir ver­glei­chen und du hebst dich von dem sehr brei­ten Markt­feld durch­schnitt­li­cher und ver­wech­sel­ba­rer Anbie­ter ab. Damit erar­bei­test du dir einen unschätz­ba­ren Vor­sprung und kannst dich übri­gens auch hin­sicht­lich dei­ner Preis­ge­stal­tung wesent­lich frei­er ent­fal­ten.

Fazit: positionieren, präsentieren, agieren

Nach der Posi­tio­nie­rung kommt die Prä­sen­ta­ti­on, denn wenn dich nie­mand wahr­nimmt, kannst du nichts ver­kau­fen.

Ein gutes Mar­ke­ting geht mit einer prä­zi­sen Posi­tio­nie­rung Hand in Hand. Dass du dei­nen Wor­ten Taten fol­gen las­sen muss, ver­steht sich von selbst – du musst agie­ren, um gese­hen zu wer­den und dei­ne Fach­kom­pe­tenz zu zei­gen.

Tue das, was du am bes­ten kannst und zei­ge sicht­bar, dass du es kannst. So manö­vrierst du dich off­line und online gezielt in die Pole-Posi­ti­on und kannst dich dort lang­fris­tig hal­ten.

(Bild­quel­le Arti­kel­an­fang: © ger­alt /Pixabay.com)