Geld: So lernt man damit umzugehen

Der rich­ti­ge Umgang mit Geld ist nicht jedem von vor­ne­her­ein in die Wie­ge gelegt wor­den. Vie­le müs­sen ihren eige­nen Weg fin­den und erst ler­nen, wie sie mit ihrem Erspar­ten und den monat­lich zur Ver­fü­gung ste­hen­den finan­zi­el­len Mit­teln rich­tig auskommen. 

Damit das gelingt, gibt es nicht nur ein paar all­ge­mei­ne Faust­re­geln, die zur Anwen­dung kom­men soll­ten. Zusätz­lich muss der eige­ne Weg im Umgang mit Geld gefun­den wer­den. Denn die Vor­aus­set­zun­gen sind bei jedem anders.

Die Inflation frisst das Ersparte auf

Aktu­ell befin­den wir uns in einer Situa­ti­on, in der die Infla­ti­on sehr hoch ist. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren lag sie in der Regel um die 2%. Inzwi­schen sind wir bei 7% und mehr. Wirt­schafts­ex­per­ten sagen oben­drein vor­aus, dass es bei die­sen 7% nicht blei­ben wird. Lebens­mit­tel, Ener­gie und vie­les mehr ist deut­lich teu­rer gewor­den. Das zeigt sich jeden Tag aufs Neue, da dies Din­ge sind, die zu unse­rem All­tag gehö­ren und die wir nicht ein­fach bei­sei­te­schie­ben kön­nen.

Um das zur Ver­fü­gung ste­hen­de Geld rich­tig ein­set­zen zu kön­nen, ist es wich­tig, dass es bewusst aus­ge­ge­ben wird. Daher soll­ten kei­ne Kauf­ent­schei­dun­gen aus dem Bauch her­aus getrof­fen wer­den. Vor allen Din­gen nicht dann, wenn nur ein begrenz­tes Bud­get vor­han­den ist.

Mit Geld richtig umgehen lernen

Wer recht­zei­tig beginnt, jeden Monat etwas Geld zur Sei­te zu legen, hat gut vor­ge­sorgt und ein klei­nes finan­zi­el­les Pols­ter auf­ge­baut. Inves­tiert man monat­lich 50 Euro in kri­sen­re­sis­ten­te Wert­pa­pie­re, ver­mehrt sich das Geld rela­tiv schnell, ohne dass man selbst einen gro­ßen Auf­wand hat. 

In „Geld — Das Buch“ gibt es dies­be­züg­lich eini­ge inter­es­san­te Fak­ten, die genau zei­gen, wie sich eine sol­che Wert­an­la­ge ent­wi­ckeln kann. Die Beto­nung liegt dabei immer auf kann, da Geld­an­la­gen einen spe­ku­la­ti­ven Cha­rak­ter haben und nur sehr sel­ten eine fes­te Ren­di­te bie­ten. Vor allen Din­gen dann, wenn ein Zuge­winn gewünscht wird, der deut­lich über der Infla­ti­on liegt.

So wird das eigene Geld zusammengehalten

Oft ist das monat­li­che Bud­get stark begrenzt. Des­halb ist es wich­tig, dass mit dem vor­han­de­nen Geld gut gear­bei­tet wird. Fes­te monat­li­che Aus­ga­ben wie Mie­te, Strom, Ver­si­che­run­gen, Tele­fon und ähn­li­che Din­ge müs­sen begli­chen wer­den. Sie las­sen sich im Gegen­satz zu ande­ren Sachen wie Ver­pfle­gung, Klei­dung, Urlaub, Auto und so wei­ter nicht beeinflussen.

Des­halb ist es wich­tig, dass zu Beginn des Monats ein fes­ter Betrag zur Sei­te gelegt wird. Egal wie knapp das monat­li­che Bud­get ist. Wer sich von vor­ne­her­ein vor­nimmt, etwas Geld zur Sei­te zu legen, wird damit bes­ser fah­ren, als am Ende des Monats das übri­ge Geld zur Sei­te zu legen.

Zusätz­lich muss dar­auf geach­tet wer­den, dass nur Din­ge gekauft wer­den, die auch wirk­lich benö­tigt wer­den. Wir leben in einer Wohl­stands­ge­sell­schaft, in der oft unnüt­ze Sachen gekauft wer­den. Weil sie schön sind, weil sie uns mit der Wer­bung schmack­haft gemacht wer­den oder weil wir den­ken, dass wir ohne sie über­haupt nicht mehr leben kön­nen.

Din­ge, die bereits gekauft sind und nicht mehr benö­tigt wer­den, kön­nen ver­kauft wer­den. Ver­si­che­run­gen, Mobil­funk­ver­trä­ge, Strom­ver­trä­ge und ähn­li­ches müs­sen regel­mä­ßig über­prüft wer­den. Die Kon­di­tio­nen ändern sich sehr oft und der Markt ist hart umkämpft. War­um also nicht von bes­se­ren Kon­di­tio­nen pro­fi­tie­ren?

Fast Food und Fer­tig­es­sen ver­schlin­gen sehr viel Geld. Bes­ser ist es, zu Hau­se zu kochen und davon zu pro­fi­tie­ren. Nicht ver­wen­de­te Abos kön­nen gekün­digt wer­den. Vor dem Kauf bestimm­ter Pro­duk­te kann über Ver­gleichs­por­ta­le geschaut wer­den, wo sie beson­ders güns­tig erhält­lich sind.

Bevor ein gro­ßer Kauf getä­tigt wird, soll­te man die Kauf­ent­schei­dung noch ein­mal über­den­ken. Zusätz­lich soll­te immer auf­ge­schrie­ben wer­den, wofür das Geld aus­ge­ge­ben wird. Das schafft einen Über­blick, um best­mög­lich prü­fen zu kön­nen, ob die Aus­ga­ben sinn­voll waren oder ob es noch irgend­wo Opti­mie­rungs­be­darf gibt.

Sol­che Aus­ga­ben-Lis­ten, in denen Monat für Monat die ein­zel­nen Aus­ga­ben erfasst wer­den, las­sen sich ent­we­der mit einem Haus­halts­buch erstel­len oder einer ein­fa­chen Excel-Tabelle.

(Bild­quel­le Arti­kel­an­fang: © RoboAd­vi­sor /Pixabay.com)

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