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Geld: So lernt man damit umzugehen

Lesedauer: 2 Minuten

Der richtige Umgang mit Geld ist nicht jedem von vorneherein in die Wiege gelegt worden. Viele müssen ihren eigenen Weg finden und erst lernen, wie sie mit ihrem Ersparten und den monatlich zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln richtig auskommen.

Damit das gelingt, gibt es nicht nur ein paar allgemeine Faustregeln, die zur Anwendung kommen sollten. Zusätzlich muss der eigene Weg im Umgang mit Geld gefunden werden. Denn die Voraussetzungen sind bei jedem anders.

Die Inflation frisst das Ersparte auf

Aktuell befinden wir uns in einer Situation, in der die Inflation sehr hoch ist. In den vergangenen Jahren lag sie in der Regel um die 2%. Inzwischen sind wir bei 7% und mehr. Wirtschaftsexperten sagen obendrein voraus, dass es bei diesen 7% nicht bleiben wird. Lebensmittel, Energie und vieles mehr ist deutlich teurer geworden. Das zeigt sich jeden Tag aufs Neue, da dies Dinge sind, die zu unserem Alltag gehören und die wir nicht einfach beiseiteschieben können.

Um das zur Verfügung stehende Geld richtig einsetzen zu können, ist es wichtig, dass es bewusst ausgegeben wird. Daher sollten keine Kaufentscheidungen aus dem Bauch heraus getroffen werden. Vor allen Dingen nicht dann, wenn nur ein begrenztes Budget vorhanden ist.

Mit Geld richtig umgehen lernen

Wer rechtzeitig beginnt, jeden Monat etwas Geld zur Seite zu legen, hat gut vorgesorgt und ein kleines finanzielles Polster aufgebaut. Investiert man monatlich 50 Euro in krisenresistente Wertpapiere, vermehrt sich das Geld relativ schnell, ohne dass man selbst einen großen Aufwand hat.

In „Geld – Das Buch“ gibt es diesbezüglich einige interessante Fakten, die genau zeigen, wie sich eine solche Wertanlage entwickeln kann. Die Betonung liegt dabei immer auf kann, da Geldanlagen einen spekulativen Charakter haben und nur sehr selten eine feste Rendite bieten. Vor allen Dingen dann, wenn ein Zugewinn gewünscht wird, der deutlich über der Inflation liegt.

So wird das eigene Geld zusammengehalten

Oft ist das monatliche Budget stark begrenzt. Deshalb ist es wichtig, dass mit dem vorhandenen Geld gut gearbeitet wird. Feste monatliche Ausgaben wie Miete, Strom, Versicherungen, Telefon und ähnliche Dinge müssen beglichen werden. Sie lassen sich im Gegensatz zu anderen Sachen wie Verpflegung, Kleidung, Urlaub, Auto und so weiter nicht beeinflussen.

Deshalb ist es wichtig, dass zu Beginn des Monats ein fester Betrag zur Seite gelegt wird. Egal wie knapp das monatliche Budget ist. Wer sich von vorneherein vornimmt, etwas Geld zur Seite zu legen, wird damit besser fahren, als am Ende des Monats das übrige Geld zur Seite zu legen.

Zusätzlich muss darauf geachtet werden, dass nur Dinge gekauft werden, die auch wirklich benötigt werden. Wir leben in einer Wohlstandsgesellschaft, in der oft unnütze Sachen gekauft werden. Weil sie schön sind, weil sie uns mit der Werbung schmackhaft gemacht werden oder weil wir denken, dass wir ohne sie überhaupt nicht mehr leben können.

Dinge, die bereits gekauft sind und nicht mehr benötigt werden, können verkauft werden. Versicherungen, Mobilfunkverträge, Stromverträge und ähnliches müssen regelmäßig überprüft werden. Die Konditionen ändern sich sehr oft und der Markt ist hart umkämpft. Warum also nicht von besseren Konditionen profitieren?

Fast Food und Fertigessen verschlingen sehr viel Geld. Besser ist es, zu Hause zu kochen und davon zu profitieren. Nicht verwendete Abos können gekündigt werden. Vor dem Kauf bestimmter Produkte kann über Vergleichsportale geschaut werden, wo sie besonders günstig erhältlich sind.

Bevor ein großer Kauf getätigt wird, sollte man die Kaufentscheidung noch einmal überdenken. Zusätzlich sollte immer aufgeschrieben werden, wofür das Geld ausgegeben wird. Das schafft einen Überblick, um bestmöglich prüfen zu können, ob die Ausgaben sinnvoll waren oder ob es noch irgendwo Optimierungsbedarf gibt.

Solche Ausgaben-Listen, in denen Monat für Monat die einzelnen Ausgaben erfasst werden, lassen sich entweder mit einem Haushaltsbuch erstellen oder einer einfachen Excel-Tabelle.

(Bildquelle Artikelanfang: © RoboAdvisor /Pixabay.com)

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