Wenn wir an Com­pu­ter, Tablet oder Han­dy unse­re Web­sei­ten bear­bei­ten, Face­book-Kanä­le bespie­len oder abends Net­flix-Seri­en schau­en, haben wir erst mal nix mit Strom zu tun. Allein das Lade­ka­bel müs­sen wir immer mal wie­der anschlie­ßen. Das war‘s.


Dass hin­ter all dem ein enor­mes Ener­gie-Mons­ter steckt, ist uns gar nicht bewusst. Oder wuss­test du, dass…

Wenn du qua­si live mit­er­le­ben willst, wie viel CO2 Goog­le ver­braucht, besu­che die beein­dru­cken­de Sei­te http://​www​.jana​vir​gin​.com/​C​O2/ der Netz­künst­le­rin Joana Moll.

Du siehst eine stän­dig wach­sen­de Zahl, die zeigt, wie viel CO2 Goog­le aus­ge­sto­ßen hat, seit­dem du auf die Sei­te gekom­men bist. Es ist erschre­ckend. Und um die CO2-Emis­sio­nen aus­zu­glei­chen, die durch die Goog­le-Besu­che in nur einer Sekun­de in die Atmo­sphä­re gelan­gen, bräuch­ten wir zir­ka 23 Bäume.

Die­se 6 Tipps hel­fen dir, dei­nen CO2-Aus­stoß und Res­sour­cen­ver­brauch in dei­nem Online-Busi­ness zu reduzieren.

#1 Nutze einen Host mit echtem Ökostrom für Webseite und E‑Mail

Mei­ne eige­nen Sei­ten lie­gen schon immer bei green​s​ta​.de – Der Anbie­ter betreibt sei­ne Web­ser­ver aus­schließ­lich mit Öko­strom von Green­peace Ener­gy. Das kann ich zu 100% vertreten!

Im Auge behal­ten soll­test du Wind­cloud. Der Anbie­ter ist dabei, ein Rechen­zen­trum in Deutsch­land auf­zu­bau­en, das nur durch Wind­kraft betrie­ben wird.

Ökostrom bei Google, Facebook und Co.

Auch die gro­ßen Fir­men, die im digi­ta­len bzw. Online-Sek­tor agie­ren, kön­nen ihren Bei­trag leisten.

Bevor­zu­ge Unter­neh­men, die bereits auf Öko­strom umge­stellt haben. Die Über­sicht zur Kam­pa­gne #click­clean ( http://​www​.click​clean​.org/​g​e​r​m​a​n​y​/​de/) von Green­peace hilft dir weiter.

Lesen  Geld verdienen mit Pinterest - Das steckt dahinter

Im Bereich Video schnei­den z.B. Net­flix und Ama­zon Prime schlecht ab. You­Tube, iTu­nes und Goog­le­Play leis­ten hier deut­lich mehr. In der Kate­go­rie Musik lie­gen Spo­ti­fy und Sound­Cloud hin­ten, iTu­nes und Goog­le­Play haben die Nase vorn.

#2 Sei minimalistisch

Unse­re poten­zi­el­len Kun­den wol­len wir am Ball hal­ten, klar. Was ist für die aber am Wich­tigs­ten? Rich­tig! Dass sie ECHTEN Mehr­wert von uns bekom­men. Kein Wischi-Waschi-Geschwa­fel. Kei­nen Con­tent ohne Mes­sa­ge. Und das auch noch in mög­lichst kur­zer Zeit. Denn wer schaut schon ger­ne lan­ge Vide­os oder liest lan­ge Tex­te, die einen am Ende doch nicht weiterbringen?

Betrach­te den gesam­ten Online-Auf­tritt dei­nes Busi­ness aus der Meta-Ebe­ne, inklu­si­ve aller Social-Media-Kanä­le. Ist wirk­lich alles, was du siehst, not­wen­dig und ehr­lich nutz­wer­tig? Sei mutig, tren­ne dich von offen­sicht­li­chem Bull­shit und allem Bla­Bla. Fokus, Baby! Nichts geht über die alte Weis­heit „Qua­li­tät vor Quantität“.

Durch das Aus­mis­ten wird dei­ne Sei­ten­grö­ße kom­pri­miert. Das posi­ti­ve Ergeb­nis ist nicht nur ein redu­zier­ter CO2-Aus­stoß, son­dern du erfreust neben­bei dei­ne Nut­zer mit einer ver­bes­ser­ten Lade­zeit dei­ner Sei­te. Außer­dem hilfst du ihnen, dein Pro­fil und den von dir gebo­te­nen Mehr­wert kla­rer zu erken­nen. Wenn das kein Anreiz ist!

#3 Videos, Podcasts etc. – Besser wenig und kurz, aber mit brillantem Mehrwert

Was bei Con­tent gene­rell gilt, soll­test du bei allen Video- und Audio­da­tei­en ganz beson­ders beach­ten, denn die­se Datei­ty­pen sind klas­si­scher­wei­se recht groß.

Der Trend geht aktu­ell hin zu Vide­os – nicht nur auf You­tube oder Vimeo, son­dern auch als Face­book-Live, Insta­gram-Sto­ry, IGTV, etc.

Aber zunächst einen Schritt zurück: Über­le­ge, wie groß die unter­schied­li­chen Datei­ty­pen auf dei­nem Rech­ner sind. Text, Gra­fik, Audio, Video – Wofür brauchst du wenig Spei­cher­platz? Wofür sehr viel? Genau, es sind die Audio- und Video-Datei­en, mit denen wir unse­re Fest­plat­ten, USB-Sticks und Drop­box-Spei­cher schnell ans Limit bringen.

In dei­nem Online-Busi­ness ver­hält es sich genau­so. Ein nor­ma­ler Blog­post in Text­form ist ein Kie­sel­stein, dage­gen dei­ne Pod­cast-Fol­ge und das You­tube-Video gro­ße Felsen.

Je grö­ßer die Datei sein wird, die du pro­du­zierst, des­to prä­zi­ser soll­test du her­aus­ar­bei­ten, wor­um es geht. Arbei­te an der Qua­li­tät des Video- und Audio-Con­tents, ver­ein­fa­che und ver­dich­te. Blä­he nicht unnö­tig auf, nur um auf eine bestimm­te Minu­ten­zahl zu kom­men. Dei­ne Fol­lower wer­den es dir dan­ken, weil sie ech­ten Mehr­wert in kür­ze­rer Zeit erhalten.