Auf dem eng­li­schen Blog Seo­moz gibt es eine tol­le Info­gra­fik zum The­ma Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung. Auf dem Bild fin­den Sie die 14 wich­tigs­ten Punk­te für ein per­fek­tes Blog­de­sign.


Da die Auf­lis­tung in Eng­lisch geschrie­ben ist, will ich die 14 Blog­ele­men­te, die für den SEO-Erfolg eines Blogs aus­schlag­ge­bend sind, in die­sem Arti­kel auf­füh­ren.

Punkt 1: Ansprechendes Design

Auch wenn vie­le den Inhalt für das wich­tigs­te eines Blogs hal­ten, so ist das Lay­out, The­me oder das Design das ers­te, was sich dem neu­en Blog­be­su­cher erschließt. Ist die­ses nicht attrak­tiv oder pro­fes­sio­nell genug gestal­tet, dann kann sich dies auf Boun­ce Rate (Absprung­ra­te), Besu­cher­zah­len, Sei­ten­auf­ru­fe, Backlinks und auch Con­ver­si­ons nega­tiv aus­wir­ken.

Punkt 2: Suche-Feld

Eben­falls ein wich­ti­ger Punkt hin­sicht­lich des per­fek­ten Blog­de­signs ist für die Exper­ten von Seo­moz ein Suche-Feld, das sich meis­tens in der obe­ren rech­ten Ecke des Blogs befin­det. Schließ­lich sol­len die Besu­cher auch die Mög­lich­keit haben, nach bestimm­ten Bloginhal­ten zu suchen.

Punkt 3: RSS-Button

Ein gut sicht­ba­rer RSS-But­ton soll den Besu­chern ermög­li­chen, sich für den RSS-Feed anzu­mel­den.

Punkt 4: Breadcrumb-Navigation

Die Bre­ad­crumb-Navi­ga­ti­on fin­det sich nor­ma­ler­wei­se unter­halb des Hea­ders einer Web­site und ober­halb des Sei­ten­in­halts und beginnt oft mit: Sie befin­den sich hier: „Web­site-Titel“. Mit der Bre­ad­crumb-Navi­ga­ti­on sehen Sie gleich, wo Sie sich in der Inhalts­hier­ar­chie der Web­site oder des Blogs befin­den und kön­nen sich damit auch wie­der in obe­re Hier­ar­chien vorkli­cken.

Außer­dem för­dert eine Bre­ad­crumb-Navi­ga­ti­on die Inde­xie­rung von Such­ma­schi­nen. Lei­der hat unser Blog noch kei­ne Bre­ad­crumb-Navi­ga­ti­on. Kommt aber noch. Übri­gens, der Blog von Seo­moz hat auch kei­ne.

Punkt 5: Navigation

Eine Navi­ga­ti­on hat eigent­lich jeder Blog und zwar meis­tens in der hori­zon­ta­len Leis­te, weil die Side­bars mit ande­rem Inhalt belegt sind. Wich­tig ist hier vor allem, die Navi­ga­ti­ons­struk­tur mög­lichst flach zu hal­ten. Also ver­schach­teln Sie die Inhal­te Ihres Blogs nicht all­zu tief in zahl­rei­chen Unter- und Unter­un­ter­ka­te­go­rien.

Außer­dem soll­ten Sie auf den Ein­satz von Java­Script, d. h. auf­wän­di­gen Drop­down- und Fly­out-Navi­ga­tio­nen ver­zich­ten, da es schwie­ri­ger für die Such­ma­schi­nen ist, die­se Links zu inde­xie­ren.

Punkt 6: Bilder

Ver­wen­den Sie Bil­der, deren Dar­stel­lung auch zum Inhalt des Blog­ar­ti­kels passt. Ach­ten Sie auf die Grö­ße der Bil­der und ver­su­chen Sie deren Daten­grö­ße mög­lichst klein zu hal­ten, ohne dass es zu Qua­li­täts­ver­lus­ten in der Dar­stel­lung kommt. Fügen Sie zu jedem Bild eine Beschrei­bung in den Alt-Tag und legen Sie im HTML-Code auch die Grö­ße und Höhe des Bil­des fest.

Punkt 7: Wichtige Elemente im oberen Seitenbereich platzieren

Die­se For­mu­lie­rung hört sich im Eng­li­schen bes­ser an: Keep it abo­ve the fold. Letzt­end­lich soll­ten Sie wich­ti­ge Ele­men­te, die die Besu­cher gleich sehen sol­len, im obe­ren Sei­ten­be­reich plat­zie­ren, sodass die User nicht run­ter­scrol­len müs­sen. In den obe­ren Bereich gehö­ren vor allem die News­let­ter-Anmel­dung, das Suche-Feld und auch wich­ti­ge Social-Media- wie auch der RSS-But­ton.

Punkt 8: Wertvollen Inhalt verlinken

Beson­ders guten Inhalt soll­ten Sie mög­lichst oft in Bei­trä­gen ver­lin­ken (Opti­mie­rung der inter­nen Ver­lin­kung) oder auch Unter­sei­ten anle­gen, auf denen die­ser Con­tent mit einer key­wor­d­op­ti­mier­ten URL vor­zu­fin­den ist. Sie kön­nen auch in der Side­bar Links zu Ihren bes­ten Arti­keln ein­bau­en.

Eben­falls der inter­nen Ver­lin­kung för­der­lich sind Schlag­wör­ter-Wol­ken in der Side­bar, ein Wid­get mit den belieb­tes­ten Bei­trä­gen und eine Kate­go­rien­über­sicht.

Punkt 9: Verlinkung nicht übertreiben

Aller­dings soll­ten Sie die inter­ne Ver­lin­kung nicht über­trei­ben. Ein guter Richt­wert ist 100. Also nicht mehr als 100 Links pro Sei­te bzw. Arti­kel.

Punkt 10: Nicht zu viele Werbung platzieren

Wenn Sie Wer­be­ban­ner oder Goog­le Adsen­se-Anzei­gen in Ihren Arti­keln plat­zie­ren, soll­ten Sie dar­auf ach­ten, den Wer­be­be­reich nicht zu groß zu gestal­ten, sodass der wirk­li­che Inhalt nicht davon erschla­gen wird. Also bei dem Ein­bau von Wer­bung nicht über­trei­ben. Zu viel Wer­bung kann auch das Ran­king nega­tiv beein­flus­sen, vor allem zu viel Wer­bung abo­ve the fold.

Punkt 11: Zu Kommentaren ermutigen

Ermög­li­chen Sie Ihren Besu­chern, dass sie Kom­men­ta­re zu den jewei­li­gen Bei­trä­gen schrei­ben kön­nen. Schal­ten Sie also die Kom­men­tar­funk­ti­on immer frei und for­dern Sie auch zum Kom­men­tie­ren auf, indem Sie zum Abschluss eines Arti­kels schrei­ben, dass Sie sich über Kom­men­ta­re und Tipps Ihrer Besu­cher freu­en.

Außer­dem erhal­ten Sie über Kom­men­ta­re wei­te­re Links und zusätz­li­chen Con­tent auf Ihrem Blog.

Punkt 12: Social-Media-Button einfügen

Es gibt genü­gend Plugins, mit denen Sie Social-Media-But­tons in Ihre Bei­trä­ge ein­bau­en kön­nen, wie bei­spiels­wei­se Facebook‑, Goog­le +- oder Twit­ter-But­tons, um nur die wich­tigs­ten zu nen­nen. So haben Ihre Besu­cher die Mög­lich­keit, Ihren Blog auf sozia­len Netz­wer­ken zu ver­lin­ken, Inhal­te zu tei­len und auch bekann­ter zu machen.

Punkt 13: Blog-Geschwindigkeit testen

Wich­tig für einen erfolg­rei­chen Blog ist die Lade­ge­schwin­dig­keit. Gut ist eine durch­schnitt­li­che Lade­ge­schwin­dig­keit von 2.9 Sekun­den. Sie fin­den im Inter­net zahl­rei­che Tools zum Tes­ten, eines davon ist die Web­site Loads​.in. Lädt die Sei­te zu lang­sam, dann soll­te man Opti­mie­run­gen hin­sicht­lich CSS (in exter­ne Datei­en aus­la­gern) durch­füh­ren und das Caching ermög­li­chen.

Punkt 14: Den Blog immer wieder testen und optimieren

Auch wenn der Blog fer­tig­ge­stellt ist und die ers­ten SEO-Schrit­te absol­viert, heißt das noch lan­ge nicht, dass Sie nichts mehr für die SEO-Opti­mie­rung tun müs­sen. Nut­zen Sie ent­spre­chen­de SEO-Tools, um Schwä­chen her­aus­zu­fin­den und kor­ri­gie­ren Sie die­se.

Und noch ein letz­ter Tipp: Set­zen Sie eine gute Blog­soft­ware ein (eigent­lich selbst­ver­ständ­lich) oder ver­wen­den Sie einen ent­spre­chen­den Blo­g­an­bie­ter, wie Wor​d​Press​.com, Pos​te​rous​.com oder Tumb​lr​.com.

Hier auch noch die Info­gra­fik:

Ein paar die­ser Tipps muss ich auch noch selbst beher­zi­gen, so vor allem den Tipp für eine opti­ma­le Lade­ge­schwin­dig­keit des Blogs. Mei­ner ist in letz­ter Zeit etwas lahm gewor­den. Wahr­schein­lich soll­ten eine Hand­voll Plugins deak­ti­viert wer­den. Aber zuerst füh­re ich mal die­sen Test durch.

(Bild­quel­le Arti­kel­an­fang: © Marco2811 #76007177/Fotolia.com)