Auf die­sen Online-Ser­vice bin ich erst vor kur­zem durch einen Blog­kom­men­tar gesto­ßen.


Loxi­a­stu­dio macht es mög­lich, wirk­lich moder­ne und anspre­chen­de Bil­der­ani­ma­tio­nen online und ohne Flash- bzw. HTML-Kennt­nis­se gestal­ten und die­se auf sei­ne Web­site oder sei­nen Blog ein­bin­den zu kön­nen.

Bis jetzt sind es 76 ver­schie­de­ne Ani­ma­tio­nen, die den Usern zur Ver­fü­gung ste­hen. Dar­un­ter befin­den sich sol­che „Klas­si­ker“ wie 3D-Karus­sell, 3D-Wall, 3D-Wür­fel und ver­schie­de­ne Sli­der, aber auch Sli­ding-Panels, jQuer­yAc­cor­di­ons oder Pan­ning Grids.

Loxia Modelle

Die­se Ani­ma­tio­nen kön­nen kos­ten­los genutzt wer­den, sind aber nach­her mit dem Logo von Loxi­a­stu­dio ver­se­hen. Wer sei­ne Ani­ma­ti­on ohne Bran­ding und auf sei­nen eige­nen Ser­ver hoch­la­den will, muss die Ani­ma­ti­on bezah­len.

Wei­te­re Ser­vices für den Pre­mi­um­be­reich sind bei Loxi­a­stu­dio in der Pla­nung und die wer­den dann auch kos­ten­pflich­tig sein.

Mit Sli­dern und ande­ren Flash-Ani­ma­tio­nen las­sen sich Web­sites oder Blogs nicht nur visu­ell auf­wer­ten, son­dern man kann damit auch einen Inter­net­auf­tritt inhalt­lich ver­bes­sern, indem man mit Bil­dern zu bestimm­ten Infor­ma­tio­nen ver­linkt oder auf sie auf­merk­sam macht.

So kann bei­spiels­wei­se ein Accor­di­on Sli­der auf ver­schie­de­ne Inhalts­be­rei­che der Web­site hin­wei­sen und dar­auf ver­lin­ken. Daher sehe ich in die­sen ani­mier­ten Ele­men­ten nicht nur gra­fi­sche Spie­le­rei­en.

Da ich auf sol­che Ani­ma­tio­nen wie Sli­der, Karus­sells usw. ste­he, habe ich Loxi­a­stu­dio mir mal genau­er ange­schaut und getes­tet.

Anmeldung und Nutzung von Loxiastudio

Die Anmel­dung läuft wirk­lich sim­pel ab. Man muss nur E‑Mail-Adres­se und ein selbst kre­iertes Pass­wort in das For­mu­lar ein­ge­ben und ein Häk­chen bei „No account yet“ set­zen. Dann wird man auch schon frei­ge­schal­tet.

Zwar wer­den einem die fest­ge­leg­ten Zugangs­da­ten noch­mals per Mail zuge­sen­det, doch ein Bestä­ti­gungs­link ist nicht zu akti­vie­ren.

Dann kann es auch schon los­ge­hen mit der Ani­ma­ti­ons­er­stel­lung. Ich tes­te ein­fach mal die Ani­ma­ti­on Dock­me­nu clas­sic, die von den Apple-Com­pu­tern bekannt ist. Dazu kli­cke ich in der Ani­ma­ti­ons­über­sicht auf das ent­spre­chen­de Feld und wäh­le Crea­te this ani­ma­ti­on aus. In dem Dem­ofeld wird auch schon ange­zeigt, wie die aus­ge­wähl­te Ani­ma­ti­on aus­se­hen wird. Und in der rech­ten obe­ren Ecke sieht man auch, wel­che Fea­tures die Ani­ma­ti­on bie­tet.

Dock­me­nu clas­sic lässt Ver­lin­kun­gen und Hin­zu­fü­gen von Text zu, und ein Mini­mum von einem Bild muss in die Flash-Ani­ma­ti­on.

Im Erstel­lungs­be­reich kann ich dann ein­mal die Hin­ter­grund­far­be aus­wäh­len, die Titel­po­si­ti­on und den Abstand zwi­schen den ein­zel­nen Bil­dern ein­stel­len. Bei den Links kann ich auch die Far­be aus­wäh­len, Text­grö­ße und das Link­ziel, d. h. ob die ver­link­te Sei­te in einem neu­en oder dem­sel­ben Fens­ter auf­ge­hen soll (blank oder self).

Im nächs­ten Schritt lade ich die Bil­der hoch, ins­ge­samt vier. Zuerst hat­te ich png-Datei­en aus­ge­wählt, da kommt aber Loxi­a­stu­dio mit der Trans­pa­renz nicht klar, was schon mal nicht gut ist. Daher ent­schied ich mich schließ­lich für jpg-Bild­da­tei­en.

Im nächs­ten Schritt wäh­le die Grö­ße der Ani­ma­ti­ons­flä­che aus und pas­se die Grö­ße der Bil­der an. Eben­falls ein Minus­punkt: Ich kann nir­gends die genaue Grö­ße der hoch­ge­la­de­nen Bil­der ein­tra­gen, so wie sie wirk­lich in der Ani­ma­ti­on dar­ge­stellt wer­den sol­len. Die bes­te Opti­on zeigt immer noch einen klei­nen schwar­zen Bal­ken an dem obe­ren und unte­ren Rand an.

Na ja. Für die­se Ani­ma­ti­on soll­te man schon mal kei­ne recht­ecki­gen, son­dern qua­dra­ti­sche Bil­der ein­fü­gen, so wie es in der Demo gezeigt wird. Und PNGs sind auch nichts.

Der fol­gen­de Schritt erlaubt die Beschrif­tung, die ich weg­las­se, denn die Bil­der haben ja Schrift­zü­ge. Die Ver­lin­kun­gen mache ich aber in die ent­spre­chen­den Fel­der.

Das war es dann schon. Die Ani­ma­ti­on wird abge­spei­chert und ein iframe-Code gene­riert, den ich kopie­re und hier ein­bin­de.

Beim letz­ten Schritt offen­ba­ren sich dann die „Schwä­chen“ von Loxi­a­stu­dio, denn in die fer­ti­ge Ani­ma­ti­on wird das Logo des Anbie­ters ein­ge­bun­den. Dies wird so auf der Start­sei­te von Loxi­a­stu­dio nicht kom­mu­ni­ziert. Die von mir erstell­te Flash-Ani­ma­ti­on wür­de mich 15 Euro kos­ten.

Fazit

Dass das Web kein Selbst­be­die­nungs­la­den ist, fin­de ich gut, denn schließ­lich kann nicht jeder Ser­vice kos­ten­los sein. Der Preis von 15 Euro für ein hoch­wer­ti­ges Flas­h­ele­ment ist auch gerecht­fer­tigt, aller­dings müss­te die Qua­li­tät bes­ser sein.

Für mei­nen Test wür­de ich nicht die­ses Geld bezah­len. Erst wenn ich mit dem Ergeb­nis zufrie­den wäre (sprich: eher qua­dra­ti­sche Bil­der für das Dock­me­nu J) und die dar­ge­stell­te Bild­qua­li­tät stim­men wür­de, wäre der Preis in Ord­nung.

Ich habe nach dem Dock­me­nu auch noch das 3D Karus­sell getes­tet und die Dar­stel­lung war auch nicht zufrie­den­stel­lend. Scha­de, dass man kei­ne PNGs ver­wen­den kann.

Da grei­fe ich dann lie­ber auf alt­be­währ­te Sli­der-Plugins zurück.

Wen das Loxi­a­stu­dio-Logo nicht stört, hat mit Sicher­heit ein ein­fach zu bedie­nen­des Flash-Tool zur Hand, mit dem sich vie­le ver­schie­de­ne Ani­ma­tio­nen erstel­len las­sen. Auch wenn sie noch teil­wei­se ver­bes­se­rungs­wür­dig sind.