Wäh­rend den ver­gan­ge­nen Wochen wur­den in ver­schie­de­nen News­let­tern und auf Web­sites das ser­ver­ba­sier­te SEO-Tool link­bird vor­ge­stellt, mit dem das Backlink-Manage­ment ein­fach und pro­fes­sio­nell von der Hand gehen soll.


Wel­che Vor­zü­ge link­bird auf­weist, wird auf der Start­sei­te der Web­site aus­führ­lich dar­ge­legt und auch die fast 14minütige Video­prä­sen­ta­ti­on gibt einen ers­ten umfas­sen­den Ein­blick in die Soft­ware.

Wer eine oder meh­re­re Web­sites besitzt oder für Kun­den Web­sites erstellt und die­se pro­fes­sio­nell im Web durch das Set­zen von Backlinks im Goog­le-Ran­king nach vor­ne brin­gen will, der soll­te sich link­bird mal anschau­en. Denn das Erstel­len von Backlinks ohne Con­trol­ling-Tool kommt einem oft wie Auto­fah­ren im Nebel vor, zumin­dest mir.

Ich habe im Grun­de genom­men kei­ne Über­sicht über wie­der ver­lo­ren gegan­ge­ne Backlinks, besit­ze kei­ne Kon­trol­le über die Page­rank-Ver­tei­lung der Sei­ten, die einen Link von mir besit­zen usw. Außer­dem muss ich mir die gesetz­ten Rück­ver­lin­kun­gen in einer Datei notie­ren, um mein Vor­ge­hen pro­to­kol­lie­ren und über­wa­chen zu kön­nen.

Vergleich: Kostenloses Backlink-Tool Backlinktest

Das kos­ten­lo­se Tool Backlink­test kann da zwar etwas Licht ins Dun­kel brin­gen, ist aber nicht ganz feh­ler­frei in der Anzei­ge, wie ich schon fest­ge­stellt habe. I

n einer auf­ge­führ­ten Backlin­kauf­lis­tung von einer mei­ner Sei­ten waren da noch Links drin, die schon längst nicht mehr exis­tier­ten. Nichts­des­to­trotz gibt Backlink­test einen guten Über­blick über Backlinks mit dazu­ge­hö­ri­gem Linktext, den Page­rank der ver­lin­ken­den Sei­te, den Fol­low- und Nofol­low­links, die Ver­tei­lung der Link-Qua­li­tät und den Ver­gleich Home-Links ver­sus DeepLinks.

Für den Anfang ist die­ses Tool also ganz gut zu gebrau­chen. Die Zusam­men­fas­sung der jewei­li­gen Aus­wer­tung kann man sich als PDF-Down­load her­un­ter­la­den.

Aller­dings kann ich hier kei­ne Pro­jek­te anle­ge und nicht kon­trol­lie­ren, wel­che Backlinks dazu­ge­kom­men bzw. ver­schwun­den sind und ich kann natür­lich auch nicht mit inter­nen und exter­nen Mit­ar­bei­tern zusam­men an der Backlink-Erstel­lung arbei­ten.

linkbird: Online-SEO-Tool für professionelles Management von Backlinks

Testzugang auf linkbird

Um mir die Soft­wareober­flä­che von link­bird genau­er anschau­en zu kön­nen, habe ich mir einen Test­zu­gang geholt. Schon auf den ers­ten Blick ist die­ses Tool wirk­lich sehr über­sicht­lich und auf­ge­räumt.

Die Navi­ga­ti­on auf der lin­ken Sei­te besteht aus den Berei­chen Links, Con­trol­ling, Ver­wal­tung und Sons­ti­ges. Link­bird hat im Test­zu­gang schon ein paar Pro­jek­te ein­ge­fügt, die Sie oben unter Lin­küber­sicht und unter Pro­jek­te vor­fin­den.

Außer­dem kön­nen Sie test­wei­se Ihr eige­nes Pro­jekt unter Pro­jek­te ver­wal­ten anle­gen. Die Daten sind aller­dings beim nächs­ten Ein­log­gen gelöscht. Aber so bekommt man schon mal ein Gespür für die Funk­tio­na­li­tät des Tools und sei­ne Fea­tures. Neue Backlinks legen Sie unter Lin­küber­sicht an.

Dabei kön­nen Sie auch Links aus einer CSV-Datei über Excel impor­tie­ren. Ober­flä­che von link­bird: Con­trol­ling Pro­jek­te Die Ober­flä­che von link­bird ist so gut wie selbst­er­klä­rend.

Es macht Spaß, sich mit den ver­schie­de­nen Funk­tio­nen zu beschäf­ti­gen und sie genau zu stu­die­ren. Wie oben auf dem Screen­shot dar­ge­stellt, gibt es zu jedem Punkt auch gra­fi­sche Dar­stel­lun­gen, wie z. B. bei der Page­Rank-Über­sicht oder der Alters­struk­tur der ein­zel­nen Backlinks. Bei solch genau­en Infor­ma­tio­nen zur Backlink-Struk­tur einer Sei­te kann man natür­lich effek­ti­ve und kon­trol­lier­te Maß­nah­men ergrei­fen, um die Backlink-His­to­rie orga­nisch wir­ken zu las­sen.

Hat man bei­spiels­wei­se zu wenig rück­ver­lin­ken­de Sei­ten mit dem PR 2, dann kann man gegen­steu­ern und die nächs­ten Backlinks auf aus­ge­wähl­ten Sei­ten mit PR2 set­zen.

Oder hat man in letz­ter Zeit zu vie­le Backlinks in Book­mark-Diens­ten ein­ge­tra­gen, soll­te man in nächs­ter Zeit even­tu­ell mehr Blog­kom­men­ta­re oder Foren­ein­trä­ge ver­fas­sen.

Wei­te­re Fea­tures, die kein kos­ten­lo­ses Tool bie­ten kann, sind die Ver­wal­tung von Benut­zern, Linktausch­part­nern, Reportings sowie Linkar­ten. Sie kön­nen die Bud­gets für gekauf­te oder gemie­te­te Links über­wa­chen und auch Ihren Kun­den einen Log­in-Zugang bei link­bird anle­gen, so dass die­se selbst einen Über­blick über die Backlinks ihrer Web­site erhal­ten.

Wei­ter­hin kön­nen Sie Ihren link­bird-Account mit Ihrem eige­nen Fir­men­lo­go per­so­na­li­sie­ren.

linkbird: Online-SEO-Tool für professionelles Management von Backlinks

Fazit

Ich kann nur jedem emp­feh­len, sich einen Testac­count zuzu­le­gen, auch wenn sich dar­über noch lan­ge nicht alle Funk­tio­na­li­tä­ten wirk­lich aus­tes­ten las­sen. Wer beruf­lich als SEO oder Web­mas­ter für Kun­den deren Web­sites mit Backlinks auf­wer­tet, für den ist das Online-Tool mit Sicher­heit emp­feh­lens­wert.

Doch nun zu den Prei­sen: Das klei­ne Start-Paket kos­tet 19,90 Euro im Monat und es feh­len nicht all­zu vie­le Fea­tures zum kom­plet­ten gro­ßen Busi­ness-Paket für 299,00 Euro.

Das ist schon eine gan­ze Stan­ge Geld, lohnt sich dann vor allem für SEO-Agen­tu­ren mit meh­re­ren Mit­ar­bei­tern.

Dazwi­schen liegt noch das Pro­fes­sio­nal-Paket für 99,00 Euro im Monat. Ent­schei­dend ist, dass das Start-Paket das Ver­wal­ten von 25 Pro­jek­ten und 2.500 Backlinks erlaubt — für Ein-Mann- oder ‑Frau-Betrie­be noch akzep­ta­bel -, es könn­ten aber ruhig ein biss­chen mehr sein, vor allem die Backlink-Zahl.

Gut ist aber, dass man sich bei link­bird nicht lan­ge ver­trag­lich bin­den muss, denn die Min­dest­ver­trags­lauf­zeit geht nur über einen Monat. Zu jeder Zeit kön­nen Sie in höhe­re Pake­te upgraden und von den höhe­ren umge­kehrt in klei­ne­re down­gra­den. Bezah­len kön­nen Sie per Last­schrift, auch 3, 6 oder 12 Mona­te im Vor­aus, wobei Sie dann Rabat­te erhal­ten.

Und auch Bezah­lung per Rech­nung und Paypal ist mög­lich. Außer­dem kos­tet der ers­te Monat bei allen drei Pake­ten nur 19,90 Euro. Aus mei­ner Sicht ist link­bird wirk­lich zu emp­feh­len; man muss ja nicht gleich groß ein­stei­gen, das klei­ne Paket tut es für die ers­ten Mona­te auf alle Fäl­le. Ich habe mal vor, mit 19,90 Euro pro Monat ein­zu­stei­gen.

» Hier gelan­gen Sie zu link­bird!