Für Selbständige oder Webworker gilt es natürlich, unzählige Passwörter zu verwalten. Man braucht ja nicht nur für seine/n Blog/s Einlogdaten, sondern für so ziemlich jede Plattform, sei es für Online-Banking, für Social-Media- und andere Tools, für Social-Media-Accounts, Accounts auf den Affiliate-Netzwerken, Kundenbereiche auf Online-Shops und so weiter und so fort.


Mit der Zeit kommen so viele Passwörter zusammen, dass es unmöglich wird, sie alle im Kopf abzuspeichern, es sei denn, man verwendet immer ein und dasselbe (was man ja tunlichst unterlassen sollte) oder man hat ein geniales Computergehirn.

Ansonsten werden wohl die meisten User die vielen Passwörter in irgendeinem Ordner notieren und dort nachschauen, falls sie eines der Passwörter benötigen. Sonderlich effektiv ist diese Vorgehensweise nicht, vor allem wenn man unterwegs ist und die Zugangsdaten benötigt oder schlampig ist und den Ordner verlegt oder gar verschlampt.

Wer auch so mit seinen Passwörtern umgeht, sollte sich umorientieren. Ich jedenfalls habe mir vor einigen Tagen das Online-Tool LastPass heruntergeladen, weil ich dieses unprofessionelle Sammeln von Passwörter leid war und ich auch gelegentlich Zeit beim Suchen verschwendet habe.

Passwörter abspeichern mit Lastpass

Lastpass gibt es kostenlos und auch kostenpflichtig mit erweiterten Features wie u. a. dem unbegrenzten Zugriff auf mobile Lastpass-Anwendungen. Und auch für Unternehmen bietet Lastpass wirksame Schutzmechanismen an.

Ich habe mich zunächst einmal für die kostenlose Nutzung von Lastpass entschieden, was für die meisten User mit Sicherheit vollkommen ausreicht.

Dazu habe ich mir die Browsererweiterung für Google Chrome von Lastpass heruntergeladen, die sich dann in die obere Navigation einfügt, erkennbar am weißen Stern auf rotem Hintergrund. Von dort aus lässt sich Lastpass sehr einfach bedienen.

Lesen  Clicktotweet: Den Blog-Besuchern Tweets innerhalb der Blogbeiträge zur Verfügung stellen

Für die kostenlose Registrierung gibt man eine E-Mail-Adresse als Benutzername und ein Lastpass-Masterpasswort an, das man sich merken sollte, falls man sich mal in Lastpass-Bereich einloggen will. Nach den Angaben von Lastpass ist es von nun an das letzte Passwort, das man sich einprägen sollte (daher auch die Bezeichnung Lastpass für die Software).

Öffnet man nun im Browser ein Portal oder einen Website-Bereich, für den man Benutzername und Passwort benötigt und man gibt diese Daten ein, erscheint in oberen Bildschirm eine blaue Leiste mit dem Hinweis „Soll sich Lastpass dieses Passwort merken?“

Lastpass

Am rechten Ende der Leiste befindet sich ein Button, um die Zugangsdaten für diese Website abzuspeichern.

Lastpass

Will man Passwort und Benutzername abspeichern, dann erscheint folgendes Feld:

Lastpass

Ich habe meine Daten hier abgedeckt: Im Feld URL steht dann der Link zu der entsprechenden Einlogseite, im Feld Name der Name der Website und in den anderen Feldern stehen Benutzername und Passwort. Das Passwort wird immer verschleiert angezeigt.

Wer will, kann in das Notizen-Feld noch Anmerkungen eintragen. Darunter finden sich noch markierbare Kästchen, deren Bezeichnung recht aussagekräftig sind.

Was ich sehr praktisch finde, ist, dass man seine ganzen Zugänge in Ordnern verwalten kann. Dafür geht man einfach in den Verwaltungsbereich in Lastpass und klickt auf Mein Lastpass-Tresor. Dort lassen sich die Ordner anlegen, in die man die verschiedenen Accounts – thematisch geordnet – abspeichern kann.

In dem Bild oben habe ich keinen Ordner ausgewählt.

Loggt man sich nach dem Abspeichern der Zugangsdaten wieder in den entsprechenden Account ein, dann stehen in den Benutzername- und Passwortfeldern die abgespeicherten Daten drin, gekennzeichnet mit einem Lastpass-Stern. So weiß man, dass man diesen Zugang bei Lastpass schon hinterlegt hat. Und man braucht nur noch den Einloggen- oder Anmelden-Button zu klicken.

Lesen  Feedburner-Newsletter: Eine schnelle Alternative zum eigenen Newsletter

Lastpass-Tresor

Lastpass-Tresor

Über diesen Verwaltungsbereich des Lastpass-Tresors lassen sich noch zahlreiche andere Aktionen ausführen. So findet man dort alle abgespeicherten Zugänge vor, die man bearbeiten, löschen und für andere User freigeben kann.

Außerdem lassen sich die abgespeicherten Zugänge in neu angelegte Ordner verschieben. Auf diese Art kann man sich eine übersichtliche Zugangsverwaltung anlegen, indem man beispielsweise einen Business-Ordner erstellt, einen für Online-Shop-Passwörter, einen für WordPress-Installationen, einen für Kundenzugänge, usw., je nachdem was man persönlich benötigt.

Formular-Ausfüll-Profil

Wer oft Formulare mit seinen Daten wie Name und Kontaktdaten ausfüllen muss, der kann sich mit dem Formular-Ausfüll-Profil diese eintönige Arbeit ersparen, indem er in dem Profil seine Daten einträgt und von nun an die Formulare automatisch befüllen lässt.

In der Gratis-Version lässt sich nur ein Formular-Ausfüll-Profil erstellen. Ich denke mal, in der kostenpflichtigen Version kann man mehrere erstellen, so z. B. ein privates Profil und ein geschäftliches, falls man da unterscheiden möchte oder muss.

Sicheres Passwort erstellen

Wer Probleme hat, sich sichere Passwörter auszudenken, der findet den Passwort-Generator von Lastpass mit Sicherheit praktisch. Man kann die Passwortlänge festlegen und noch weitere Einstellungen unter Erweiterte Optionen anzeigen auswählen. Meldet man sich auf einer Seite neu an und benötigt dort ein neues Passwort, setzt man den Cursor in das Feld Passwort und klickt dann auf den Button Passwort verwenden des Lastpass-Passwort-Generators. Und schon wird das neue Passwort in das Feld eingefügt. Praktisch.

Lastpass - Sicheres Passwort erstellen

Einstellungen

Im Verwaltungsbereich findet sich auch der wichtige Punkt Einstellungen, worüber man das Masterpasswort verwalten und ändern sowie weitere Settings wie die Sicherheitsstufe (standardmäßig auf Normal eingestellt) vornehmen kann. Einige Punkte unter Einstellungen sind vor allem für die kostenpflichtige Lastpass-Version vorgesehen.

Lesen  Jetpack von WordPress - Viele nützliche Features in einem Plugin

Fazit

Soweit zu den allerwichtigsten Funktionen zu Lastpass, das natürlich noch einiges mehr zu bieten hat, aber dann vor allem für die Bezahl-User.

Wer oft unterwegs ist, sollte sich das Tool auch auf dem Laptop installieren, für Smartphone und Tablet braucht man allerdings den Zugang zu den mobilen Anwendungen von Lastpass, die kostenpflichtig sind. Allzu viel kostet ein Jahr Nutzung von Lastpass aber auch nicht. 12 Dollar sind wirklich zu verschmerzen.

WERBUNG


Geld verdienen mit TheMoneytizer
Mit den Werbeeinnahmen auf CPM-Basis von TheMoneytizer habe ich in zwei Monaten fast 400 Euro verdient. Gib' bei deiner Registrierung den Referral-Code 32dc1aee420598b18c505761247c6f38 ein und dir werden gleich 5 Euro gutgeschrieben.
https://de.themoneytizer.com