Du hast dir als Kleinunternehmer dein Business aufgebaut und feierst erste Erfolge. Die Summen sind zwar noch überschaubar, ab 22.000 Euro Umsatz wärst du schließlich kein Kleinunternehmer mehr, aber du kannst mit deiner eigenen Arbeit Geld verdienen.


Warum solltest du dein hart verdientes Einkommen jetzt für ein professionelles Buchhaltungsprogramm ausgeben? Weil es zahlreiche Vorteile bietet, wenn man die Lohnabrechnung nicht mehr selbst erledigen muss. Wir zeigen dir, was eine Lohnsoftware dir auch als Kleinunternehmer bringt.

Dabei solltest du stets bedenken, dass diese Vorteile sich immer stärker zeigen werden, je mehr dein Unternehmen wächst. Denn die Lohnabrechnung für ein oder zwei Angestellte scheint dich vielleicht noch nicht viel Zeit zu kosten, sobald dein Betrieb aber größer wird, steigt auch der Zeitaufwand für Verwaltungstätigkeiten.

#1 Zeitersparnis

Als Unternehmer – egal welcher Größenordnung – solltest du stets daran arbeiten, dein Unternehmen besser zu machen. Ein wichtiges Mittel dazu ist die Effizienz: Wenn du weniger Zeit mit Abrechnungen verlierst, hast du mehr Zeit dafür, dich um deine Kunden oder Mitarbeiter zu kümmern.

Denn Zeit, die du mit der Buchhaltung verbringst, ist Zeit, die dir bei Kundengewinnung oder Mitarbeitergesprächen fehlt. Wie eingangs bereits beschriebencheint die Zeitersparnis zunächst überschaubar zu sein, doch je weiter dein Unternehmen wächst, desto mehr Zeit wirst du durch eine Buchhaltungssoftware sparen.

#2 Professionalität

Ob es um Lohnzahlungen, das Begleichen von Rechnungen oder den Kontakt zum Kunden geht: In jedem Fall ist es wichtig, dass du professionell auftrittst und Fristen einhältst.

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Eine Buchhaltungssoftware erinnert dich an ausstehende Zahlungen, egal ob von Kunden oder von dir selbst. So stellst du sicher, dass jede Partei rechtzeitig ihr Geld bekommt. Denn weder Partner noch Kunden oder Mitarbeiter warten gerne unverhältnismäßig lange auf ihnen zustehende Zahlungen.

#3 Zuverlässige Kommunikation

Moderne Buchhaltungsprogramme bieten eine DATEV-Schnittstelle, die es dir ermöglicht, sowohl mit dem Finanzamt als auch mit deinem Steuerberater Daten auszutauschen. Auf diese Weise ist garantiert, dass jeder immer auf dem aktuellsten Stand ist – und keine Meetings mehr abgebrochen werden müssen, weil Unterlagen fehlen.

#4 Rechtssicherheit

Du weißt so gut wie wenige andere, wie anstrengend die Bürokratie in Deutschland sein kann, denn du bist Unternehmer. Umso schwieriger wird es mit den Auflagen, wenn sich Gesetze oder Vorschriften ändern.

Eine Buchhaltungssoftware wird regelmäßig aktualisiert und passt sich so geltendem Recht und gültigen Vorschriften an. Deshalb bist du damit immer auf der sicheren Seite, was die Abwicklung deiner Zahlungen jedweder Art angeht.

#5 Datenspeicherung

Auch dieser Punkt entspringt der vorherrschenden Bürokratie: Als Gewerbetreibender bist du dazu verpflichtet, bestimmte Zahlungsnachweise zum Teil über ein Jahrzehnt hinweg aufzubewahren und sie rechtssicher zugriffsbereit zu halten. Diese Aufbewahrungspflicht übernimmt eine ordentliche Buchhaltungssoftware für dich.

#6 Günstiger Preis

Drei Möglichkeiten stehen den meisten Unternehmern offen: Entweder sie erledigen ihre Abrechnungen selbst oder sie geben alles an einen Steuerberater oder Buchhalter ab.

Da die wenigsten Unternehmer selbst Buchhalter sind und ein Steuerberater viel Geld kostet, bleibt den meisten nur übrig, sich selbst darum zu kümmern. Eine benutzerfreundliche Lohnsoftware ermöglicht es dir, genau das zu tun, ohne vorher Seminare über Steuern zu besuchen.

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Auf einer intuitiven Benutzeroberfläche finden sich auch Einsteiger schnell zurecht und können durch den rechtssicheren, vorgegebenen Rahmen ihre eignen Zahlungen und Bescheide abwickeln.

Fazit

Eine gute Software für Buchhaltung entlastet dich als Unternehmer, sorgt für Zuverlässigkeit Außenstehenden sowie Mitarbeitern gegenüber und spart dir sogar noch bares Geld, wenn du die Alternativen bedenkst.

Gerade für Kleinunternehmer sind sogenannte Cloudlösungen interessant und attraktiv: Sie ermöglichen das Bearbeiten von Rechnungen und Co. direkt im Browser eines Geräts mit Internetzugang, ohne dass überhaupt ein Programm installiert werden muss.

Diese Flexibilität spart Zeit und Nerven, da du so nicht auf die Systemvoraussetzungen deiner eigenen IT-Infrastruktur achten musst.

Aber: Behalte bei der Auswahl deiner eigenen Software diese Liste im Hinterkopf! Nur ein Programm, das dich mindestens in diesen sechs Punkten entlastet, ist eine gute Buchhaltungslösung und sollte von dir getestet werden.

(Bildquelle Artikelanfang: © jackmac34/Pixabay.com)