Pinterest für Blogger — Einstieg in Pinterest und die Verbindung mit deinem Blog

Ich mag Pin­te­rest. Zuerst war das sozia­le Bil­der­netz­werk für mich rei­nes Augen­fut­ter und fand sei­nen Ein­satz haupt­säch­lich für die Suche nach Inspi­ra­tio­nen, ob nun für Mode­sty­ling, Innen­ein­rich­tung oder Kochrezepte.

So wie ich nut­zen vie­le User Pin­te­rest, in Deutsch­land sind es seit Anfang 2018 ca. 4 Mil­lio­nen Nut­zer, welt­weit rufen mehr als 100 Mil­lio­nen User täg­lich Pin­te­rest auf, Ten­denz stei­gend. Auf­fal­lend ist auch, dass das Bil­der­netz­werk mehr von Frau­en auf­ge­sucht wird als von Män­nern, 2014 lag das Ver­hält­nis bei 56 % zu 44 %. Vier Jah­re spä­ter dürf­te sich dar­an nicht all­zu viel geän­dert haben. Und bei bestimm­ten The­men wie Mode dürf­te die Frau­en­quo­te noch viel höher sein.

Pin­te­rest hat in den letz­ten Jah­ren sein Image als Foto­al­bum für Bas­tel­an­lei­tun­gen, Sinn­sprü­chen und Out­fit-Schnapp­schüs­sen ver­lo­ren, in der Bil­der­such­ma­schi­ne kann man auch erfolg­reich nach ganz ande­ren The­men suchen, wie z. B. nach Kryp­to­wäh­rung, Ecom­mer­ce, Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung oder WordPress.

Also Zeit für mich, für mei­nen Blog eine neue Traf­fic­quel­le aufzubauen.

Das Pinterest-Profil anlegen

Doch bevor es auf Pin­te­rest so rich­tig los­ge­hen kann, muss man sich dort anmel­den. Für mei­nen Blog wäh­le ich das Unter­neh­mens­pro­fil, da ich mei­nen Geld-online-Blog geschäft­lich und nicht pri­vat betreibe.

Außer­dem steht in den Pin­te­rest-Unter­neh­mens­pro­fi­len das Aus­wer­tungs­tool Pin­te­rest Ana­ly­tics zur Ver­fü­gung, wor­über ich nach­ver­fol­gen kann, wie oft User mei­ne Pins ange­se­hen, gepinnt und auf die Pins geklickt haben.

Soviel ich weiß, kann man ein pri­va­tes Pin­te­rest-Kon­to in ein Unter­neh­mer­kon­to umwan­deln, falls man die­sen Schritt umset­zen möchte.

Wenn du die Web­site von Pin­te­rest auf­rufst, fin­dest du unter­halb des Anmel­de­for­mu­lars den Link „Unter­neh­mens­kon­to ein­rich­ten“. Dann brauchst du nur dei­ne E‑Mail-Adres­se, ein fest­ge­leg­tes Pass­wort, dei­nen Unter­neh­mens­na­men und eine Unter­neh­mens­ka­te­go­rie auszuwählen.

Pinterest Unternehmensprofil
Fel­der eines geschäft­li­chen Pinterest-Profils

In die Pro­fil­in­for­ma­ti­on gehö­ren rein:

  • Unter­neh­mens­na­me
  • Bild (Logo oder Foto): Ich habe mich für mein Bloglo­go entschieden.
  • Benut­zer­na­me: Die­ser Name kommt ans Ende der Pin­te­rest-URL (sie­he oben). Ich wür­de hier auch den Unter­neh­mens­na­men wählen.
  • Kurz­in­fo, in der das Unter­neh­men knapp vor­ge­stellt wird
  • Impres­s­ums­link von der Blog- oder Unter­neh­mens­web­site. Da es sich um ein geschäft­li­ches Pin­te­rest-Pro­fil han­delt, bist du ver­pflich­tet, ein Impres­sum anzugeben.
  • Ort: Da musst du nicht unbe­dingt einen Ein­trag vor­neh­men, ich habe mei­nen Wohn­ort eingetragen.
  • Zum Schluss wird die Web­site-URL zur Veri­fi­zie­rung eingetragen.

Erste Schritte: Pinterest-Boards erstellen

Nach der Anmel­dung und dem Aus­fül­len des Pin­te­rest Pro­fils kann man gleich zum ers­ten wich­ti­gen Schritt über­ge­hen: Dem Anle­gen bzw. Erstel­len von Pin­te­rest-Boards bzw. Pinnwänden.

Unter einem Board /​einer Pinn­wand ist ein Album zu ver­ste­hen, in das du Inhalt ein­stel­len kannst, um ihn mit ande­ren zu tei­len. Das jewei­li­ge Inhalts­bild wird bei Pin­te­rest „Pin“ genannt.

Jedes Board soll­te sich auf ein The­ma fokus­sie­ren, z. B. bei Mode auf Out­fits mit Snea­kern, Cock­tail­mo­de, Acces­soires, Jeans­mo­de etc.

Bei mei­nem Blog bie­ten sich Boards mit fol­gen­den The­men an, wie Online-Shop mit Woo­Com­mer­ce, Wor­d­Press, Geld online ver­die­nen, SEO, Con­tent-Mar­ke­ting, Exis­tenz­grün­dung online, um nur eine klei­ne Aus­wahl zu nennen.

Wenn du The­men pin­nen willst, die nichts mit dei­nem Blog zu tun haben, dann lege Secret Boards an, die kön­nen von den ande­ren Pin­te­rest-Usern nicht ein­ge­se­hen werden.

Ein Board lässt sich ganz ein­fach erstel­len: Kli­cke auf dei­ner Pin­te­rest-Sei­te auf den But­ton „Pinn­wän­de“. Dort fin­dest du stan­dard­mä­ßig ein lee­res Board mit einem roten Plus­zei­chen vor. Mit einem Klick dar­auf gibst du dem Board einen Namen.

PInterest-Board optimieren
Erstel­lung einer Pinn­wand: In die­sen Fel­dern kannst du alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen eintragen.

Pinterest Boards mit Keywords optimieren

Die Boards soll­test du auf das ent­spre­chen­de Key­word opti­mie­ren, damit sie auch bei pas­sen­den Such­an­fra­gen auch gefun­den wer­den. Ich habe ein Board zu dem The­ma Woo­Com­mer­ce erstellt, das wich­ti­ge Schlüs­sel­wort „Woo­Com­mer­ce“ und Online-Shop habe ich in die Board-Bezeich­nung übernommen.

Und auch in die Board-Beschrei­bung gehö­ren die­se Key­words hin­ein. Bei der Kate­go­rie fin­den sich nicht für alle The­men eine zufrie­den­stel­len­de Zuord­nung. Für mein Board fand ich „Bil­dung“ noch am bes­ten, da ich in den gepinn­ten Arti­keln die Erstel­lung eines Shops mit Woo­Com­mer­ce erklä­re und somit der Leser sich fort­bil­den kann.

Ein eige­nes Cover für das Board ist eben­falls ein­stell­bar, muss aus SEO-Grün­den nicht unbe­dingt sein.

Rich Pins verwenden

Wenn du Pin­te­rest nut­zen willst, dann soll­test du auch Rich Pins ein­set­zen. Ein Rich Pin ent­hält zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen, nämlich

  • die Über­schrift des Blogartikels
  • das Bloglo­go
  • die Pin-Beschrei­bung
  • die Blog­quel­le

Die Pin­te­rest-Ana­ly­tics-Zah­len, wie Impres­sio­nen, x Mal gemerkt und Klicks siehst du nur als Account-Inha­ber/in. Des­halb sind auch die­se Zah­len auf mei­nem Screen­shot, weil ich mei­nen eige­nen Pin als Bei­spiel genom­men habe.

Rich-Pin-Beispiel
Ein Rich Pin: Blog­ti­tel, Logo und Beschrei­bung siehst du in der roten Markierung

Doch wie kannst du Rich Pins erstellen?

Die­sen Schritt der Akti­vie­rung brauchst du nur ein­mal durch­zu­füh­ren, dann kannst du dau­er­haft Rich Pins erstellen.

Es müs­sen zwei Vor­aus­set­zun­gen erfüllt wer­den, damit du Rich Pins nut­zen kannst:

  1. Dein Blog muss in dei­nem Pin­te­rest-Pro­fil veri­fi­ziert wer­den. Das kannst du bei der Pro­fi­ler­stel­lung erle­di­gen. Wie dies genau geht, fin­dest du unter die­sem Link: https://​help​.pin​te​rest​.com/​d​e​/​a​r​t​i​c​l​e​s​/​c​l​a​i​m​-​y​o​u​r​-​w​e​b​s​ite
    Ich habe für die Veri­fi­zie­rung eine HTML-Datei auf den FTP-Ser­ver hoch­ge­la­den. Die ande­re Opti­on ist das Erstel­len eines Meta-Tags.
  2. Und dein Blog muss Open Graph Meta­da­ten ver­sen­den. Du kannst dies mit dem bekann­ten SEO-Plugin Yoast SEO erle­di­gen. Hast du das Plugin instal­liert, fin­dest du bei Yoast SEO den Punkt „Social“. Auf der Regis­ter­kar­te „Kon­ten“ trägst du dei­ne Pin­te­rest-URL ein, auf der Tab „Pin­te­rest“ muss in das Feld „Pin­te­rest-Bestä­ti­gung“ der Meta-Tag von der Pin­te­rest-Veri­fi­zie­rung (eine Zah­len-Buch­sta­ben-Kom­bi­na­ti­on) ein­ge­tra­gen wer­den. Die­se Kom­bi habe ich in mei­ner HTML-Datei gefun­den, nach­dem ich sie in einem HTML-Edi­tor geöff­net hat​te​.Ist auch die­ser Schritt absol­viert, gehst du auf die Sei­te https://​deve​lo​pers​.pin​te​rest​.com/​t​o​o​l​s​/​u​r​l​-​d​e​b​u​g​g​er/, trägst dort den Link zu irgend­ei­nem Arti­kel dei­nes Blogs ein (es muss ein Arti­kellink sein, der Link zur Start­sei­te oder einer sta­ti­schen Sei­te geht nicht) und klickst abschlie­ßend auf den Vali­da­te-But­ton. Pin­te­rest prüft, ob die Daten über­tra­gen wer­den und falls ja, klickst du auf App­ly now. Weni­ge Augen­bli­cke spä­ter soll­test du für Rich Pins frei­ge­schal­tet sein. Das wird dir noch per Mail bestätigt.

Die Bestä­ti­gung sieht fol­gen­der­ma­ßen aus:

Rich-Pin-Validator
Mei­ne Rich-Pin-Freischaltung

Für mehr Reichweite: Teile deine Pins mit anderen auf Gruppenboards

Eine inter­es­san­te Funk­ti­on von Pin­te­rest ist das Nut­zen von Grup­pen­boards. Lei­der kann man die­se Boards über die Pin­te­rest-Suche nicht fin­den. Es heißt also, sich selbst auf die Suche nach the­men­re­le­van­ten Grup­pen­boards zu machen.

Ein Grup­pen­board erkennst du dar­an, dass unten in einem Kreis meh­re­re Pro­fil­bil­der der Board-Nut­zer ange­zeigt werden.

Gruppenboards auf Pinterest
Grup­pen­boards auf Pin­te­rest: Das run­de Bild unten links zeigt es an.

Auf einem Grup­pen­board legst du nicht nur du allei­ne Pins an, son­dern noch vie­le ande­re Pin­te­rest-Nut­zer. Damit du auch auf einem Grup­pen­board pin­nen kannst, musst du dem Board fol­gen. Wie das genau abläuft, steht über dem jewei­li­gen Board. In den meis­ten Fäl­len schreibst du den Board-Erstel­ler an und bit­test ihn, dich in das Board aufzunehmen.

Die Teil­nah­me an einem Grup­pen­board ist aller­dings nur sinn­voll, wenn das Board über ein fest umris­se­nes The­ma geht, denn ansons­ten wird viel unpas­sen­der Müll gepinnt und die Board-Nut­zer zei­gen kaum Inter­es­se für dei­ne Pins.

Da dei­ne Pins auf einem Grup­pen­board auch ande­re Pin­te­rest-Nut­zer the­ma­tisch anspre­chen kön­nen, steigt die Wahr­schein­lich­keit auf Repins stark an und damit die Stei­ge­rung dei­ner Reichweite.

Immer wie­der neue Pins wir­ken sich eben­falls posi­tiv auf den Pin­te­rest-Algo­rith­mus aus, sodass das Board als wich­tig ein­ge­stuft wird und mehr Nut­zern ange­zeigt wird.

Es gibt Grup­pen­boards bei Pin­te­rest, auf denen meh­re­re Hun­dert User aktiv sind. Falls du es auf ein Grup­pen­board geschafft hast, beach­te bit­te die Board­re­geln. Die meis­ten sehen es nicht gern, wenn am Anfang mas­sen­haft Pins von einem User gesetzt wer­den. Auf man­chen Boards sind auch nur eige­ne Pins und kei­ne Repins erlaubt.

Um in ein Grup­pen­board auf­ge­nom­men zu wer­den, bleibt dir nichts ande­res übrig, als an den Admi­nis­tra­tor des Boards (immer die Per­son ganz links bei der Auf­lis­tung der Nut­zer) eine höf­li­che Anfra­ge zu schrei­ben. Dar­in soll­test du dei­ne Inter­es­sen und den Grund für die Auf­nah­me in das Board benennen.

Gruppenboard-Administrator auf Pinterest

Der Pfeil kenn­zeich­net den Admi­nis­tra­tor des Gruppenboards.

Um gezielt nach Grup­pen­boards zu suchen, hilft es bei ande­ren Blog­gern dei­ner Nische nach­zu­schau­en. Auf wel­chen Grup­pen­boards tum­meln sie sich? Die­se Boards wür­den wahr­schein­lich auch gut zu dei­nem Account passen.

Im Inter­net fin­den sich eini­ge the­men­spe­zi­fi­sche Zusam­men­stel­lun­gen von Grup­pen­boards. Mög­li­cher­wei­se wirst du dort fündig:

So eine Zusam­men­stel­lung von Pin­te­rest Grup­pen­boards kannst dir auf Meer​ge​dan​ken​.de anse­hen und auch für dei­ne Unter­la­gen rauskopieren.

Ein eigenes Gruppenboard erstellen

Ein­fa­cher ist es, ein eige­nes Grup­pen­board zu erstel­len als den Zugang zu einem ande­ren zu bekom­men. Wenn du eines dei­ner Boards auf­rufst, fin­dest du neben dem Logo ein Plus­zei­chen mit einem Personen-Icon.

Klickst du dar­auf, kannst du Nut­zer ein­la­den, bei dei­ner Pinn­wand mit­zu­ma­chen. Um pas­sen­de Pin­te­rest-User für das Board anzu­schrei­ben, soll­test du dir etwas Zeit neh­men und vor­her ver­schie­de­ne Pro­fi­le anschau­en, ob die­se auch wirk­lich – was die The­men­re­le­vanz angeht – zu dei­ner Pinn­wand passen.

Wie oft solltest du pinnen?

Regel­mä­ßig Pins set­zen, ob nun eige­ne oder Repins, soll­te für dich zur Ange­wohn­heit wer­den, ob du nun täg­lich, alle zwei bis drei Tage oder nur ein­mal pro Woche pinnst.

Vie­le schrei­ben, dass man jeden Tag min­des­tens 10 Pins (eige­ne und Repins) in Pin­te­rest set­zen soll­te. An die­se Regel kann ich mich zeit­lich nicht so halten.

Ich ver­su­che, alle zwei Tage oder wenigs­tens zwei­mal pro Woche zu pin­nen. Bis jetzt habe ich haupt­säch­lich eige­ne Pins gesetzt, da ich erst­mal wich­ti­ge Arti­kel in Pin­te­rest bekannt machen will. Dann wer­de ich mich auch ver­stärkt um Repins küm­mern. Das Ver­hält­nis eige­ne Pins zu Repins soll­te bei 1 zu 2 liegen.

Pin-Links überprüfen

Beim Repin­nen von Pins soll­test jedes Mal tes­ten, ob der Link zum Blog­ar­ti­kel auch funk­tio­niert. Denn feh­ler­haf­te Links wer­den von Pin­te­rest als qua­li­ta­tiv min­der­wer­tig ein­ge­stuft, was ja nicht unbe­dingt sein muss.

Verbindung von Pinterest mit deinem Blog

Dafür gibt es meh­re­re Mög­lich­kei­ten. Die klas­si­sche Ver­bin­dung ist das Inte­grie­ren eines Pin-But­tons in dein Blog­ar­ti­kel­bild. Klickt ein User auf die­ses Bild, kann er die­ses direkt als Pin in sei­nem Pin­te­rest-Account abspeichern.

Denn schließ­lich soll­test du es dei­nen Usern so ein­fach wie mög­lich machen, dei­ne Arti­kel auf Pin­te­rest zu pin­nen, ein­fach aus dem Bei­trag her­aus ohne Zuhil­fe­nah­me von wei­te­ren Tools.

Pin-it-Plugin: jQuery Pin It Button for Images

Mit die­sem Plugin (Down­load-Link) lässt sich der im ers­ten Text­ab­schnitt geschil­der­te Pin­vor­gang ein­fach umsetzen.

Das Plugin ver­sieht alle Arti­kel­bil­der mit einem Pin-But­ton. Ob nun dau­er­haft sicht­bar oder erst bei Hover, die­se Eigen­schaf­ten kannst du in den Plugin-Ein­stel­lun­gen vornehmen.

Pin-it-Button-Pinterest

So sieht der But­ton aus (Bild oben), wenn du mit dem Maus­zei­ger über das Bild fährst. Klickst du auf den But­ton bzw. das Bild, öff­net sich ein Pin­te­rest-Fens­ter, über das du das Bild einer dei­ner Pin­boards zuord­nen kannst.

Du musst aller­dings in dei­nen Pin­te­rest-Account ein­ge­loggt sein, um nach dem But­ton-Klick zu Pin­te­rest wei­ter­ge­lei­tet zu wer­den. Ansons­ten kannst dich über das Fens­ter in dei­nen Pin­te­rest-Account mit dei­nen User­da­ten ein­log­gen und dann den Pin­vor­gang weiterführen.

Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten des Plugins:

  • Du kannst ein­stel­len, auf wel­chen Sei­ten der Pin-it-But­ton-ein­ge­blen­det wird: Auf der Start­sei­te, der Blog­sei­te, sta­ti­schen Sei­ten, ein­zel­nen Blog­ar­ti­kel, Kategorien‑, Archiv- und /​oder Tag-Seiten.
  • Du kannst eige­ne CSS-Klas­sen fest­le­gen, bei denen der Pin-it-But­ton ange­zeigt wird.
  • Du kannst aus­wäh­len, ob der But­ton beim Hover-Effekt oder stän­dig zu sehen ist.
  • Du kannst die But­ton-Plat­zie­rung auf dem Bild fest­le­gen: oben links oder rechts, unten links oder rechts oder mittig.
  • Es ste­hen meh­re­re But­ton-Sti­le zur Aus­wahl und du kannst sogar ein eige­nes But­ton-Bild hochladen.

Pinterest-Widgets für deinen Blog

Neben Wor­d­Press-Plugins zum Inte­grie­ren von Pin-But­tons bie­tet Pin­te­rest selbst Wid­ge­ts an, die du auf dei­ner Web­site bzw. dei­nem Blog ein­bin­den kannst.

Pinterest-Widget-Builder

Zur Aus­wahl stehen:

  • Mer­ken-But­ton
  • Fol­gen-But­ton
  • Pin-Wid­get
  • Pro­fil-Wid­get
  • Pinn­wand-Wid­get

Wie du die ein­zel­nen Wid­ge­ts erstellst, fin­dest du auf der jewei­li­gen Wid­get-Sei­te wie­der. Es han­delt sich dabei um Java­Script-Code, der in den Blog­ar­ti­kel oder in eine sta­ti­sche Sei­te ein­ge­bun­den wird.

Das optimale Pinterest-Bild erstellen

Du kannst natür­lich alle Bild­for­ma­te auf Pin­te­rest pin­nen, doch laut Pin­te­rest wer­den qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Bil­der mit wenig Text im Feed bevor­zugt. Daher soll­test du – wenn du auf Pin­te­rest aktiv bist – dar­auf ach­ten, wenigs­tens ein opti­mier­tes Bild im Blog­ar­ti­kel als Pin bereitzustellen.

Bild: Bei­spiel für eine Pin­te­rest-Gra­fik mit Logo und Beschriftung

Auf die fol­gen­den Punk­te soll­test du Wert legen:

Bild­grö­ße:
Wenn du dir Pin­te­rest anschaust, dann fällt auf, dass die meis­ten Bil­der in Hoch­for­mat dar­ge­stellt wer­den und dass die­ses For­mat am bes­ten wirkt. Die opti­ma­le Bild­grö­ße ver­fügt über ein 2:3‑Seitenformat.

Die idea­le Bild­grö­ße soll­te 600 x 900 Pixel betra­gen. Falls du auf dei­nem Blog nur qua­dra­ti­sche oder Bil­der im Quer­for­mat ver­wen­dest, kannst du ein Extra-Bild für Pin­te­rest erstel­len und die­ses in den Arti­kel einbinden.

Far­ben:
War­me Farb­tö­ne beherr­schen die Pinn­wän­de auf Pin­te­rest, wie Braun, dunk­les war­mes Rot oder Oran­ge. Am bes­ten bleibst du in die­ser Farbpalette.

Text auf dem Bild:
Auf dem Bild soll­te kurz beschrie­ben wer­den, wor­um es in dem Arti­kel geht, der durch die­ses Bild „reprä­sen­tiert“ wird. Ach­te dar­auf, dass die Schrift zu dei­nem The­ma passt und dass sie auch auf klei­nen Bild­schir­men wie dem Smart­pho­ne gut zu lesen ist.

Zu Mode- und Food­bil­dern pas­sen gut ver­schnör­kel­te Schrif­ten, wäh­rend Bil­der zu Busi­ness­the­men eher kla­re Schrif­ten ohne Seri­fen auf­wei­sen sollten.

Logo:
Dein Blog-Logo macht sich auf einer Pin­te­rest-Gra­fik eben­falls gut, denn damit stei­gerst du dei­nen Wie­der­erken­nungs­wert. Das Logo kann mal domi­nant in das Bild ein­ge­fügt wer­den, mal auch klein in eine Bil­de­cke. Es soll­te trotz­dem immer gut erkenn­bar sein.

Alt-Tag:
Der Alt-Tag, den du beim Hoch­la­den des Bil­des in Wor­d­Press ver­ge­ben kannst, soll­te wich­ti­ge Schlag­wör­ter ent­hal­ten. Die­se Alt-Beschrei­bung hat inso­weit Ein­fluss auf Pin­te­rest, indem sie beim Pin­nen dem User als Text für den Pin vor­ge­schla­gen wird.

Falls du Rich Pins nutzt, ist der Alt-Tag nicht mehr so wich­tig, den­noch ist eine sinn­vol­le Alt-Beschrif­tung gut für die Suchmaschinenoptimierung.

Bild­na­me:
Auch in den Bild­na­men soll­test du die wich­tigs­ten Schlüs­sel­wör­ter einbringen.

Um ein Gespür für gut gestal­te­te Pin­te­rest-Gra­fi­ken zu bekom­men, lohnt es sich, auf der Platt­form nach Gra­fik­t­rends und ein­präg­sa­men Designs umzusehen.

Pinterest-Bilder mit Canva erstellen

Blog­gen ist schon zeit­in­ten­siv genug, da bleibt nicht mehr all­zu viel Zeit für auf­wän­di­ge Gra­fik­ar­bei­ten, um ein Pin­te­rest-Bild zu erstellen.

Wer ger­ne mit Pho­to­shop oder einem ande­ren Gra­fik­pro­gramm arbei­tet und ein­zig­ar­ti­ge Pin­te­rest-Bil­der erstel­len will, kann das ger­ne machen. Für die meis­ten bie­tet sich für die Bild­be­ar­bei­tung das Online-Tool Can­va an, das ich vor län­ge­rem in einem Blog­bei­trag vor­ge­stellt habe.

Ich nut­ze es selbst u. a. für die­sen Zweck. Zwar sind die erstell­ten Bil­der oft nicht mehr ein­zig­ar­tig, weil sich die zur Ver­fü­gung ste­hen­den Gra­fik­ele­men­te und Fotos auch bei ande­ren wie­der­fin­den, aber man spart deut­lich Zeit mit der schnel­len Drag-und-Drop-Arbeitsweise.

Außer­ge­wöhn­li­che Schrif­ten fin­den sich bei Can­va ebenfalls.

Fazit

Wer das Bil­der­netz­werk Pin­te­rest für sei­nen Blog nutzt, fin­det ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, den Pin-it-But­ton in Wor­d­Press ein­zu­bin­den, sei es mit einem Plugin oder einem Wid­get von Pin­te­rest selbst.

Viel Wert soll­te auf die Optik der Gra­fi­ken gelegt wer­den, denn sie sind der ers­te Blick­fang für Pin­te­rest-Nut­zer, die auf der Suche nach inter­es­san­ten Inhal­ten sind. Glück­li­cher­wei­se gibt es Online-Gra­fik­tools, die einem die Gra­fi­ker­stel­lung spür­bar vereinfachen.

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