Nach­dem ich im ers­ten Arti­kel der Pin­te­rest-Serie erläu­tert habe, wie du ein geschäft­li­ches Pin­te­rest-Kon­to anlegst, Pins und Pin­boards erstellst und Rich Pins ein­rich­test, steht im zwei­ten Teil die Ver­bin­dung von Pin­te­rest mit dei­nem Blog an.


Dafür gibt es meh­re­re Mög­lich­kei­ten. Die klas­si­sche Ver­bin­dung ist das Inte­grie­ren eines Pin-But­tons in dein Blog­ar­ti­kel­bild. Klickt ein User auf die­ses Bild, kann er die­ses direkt als Pin in sei­nem Pin­te­rest-Account abspei­chern.

Denn schließ­lich soll­test du es dei­nen Usern so ein­fach wie mög­lich machen, dei­ne Arti­kel auf Pin­te­rest zu pin­nen, ein­fach aus dem Bei­trag her­aus ohne Zuhil­fe­nah­me von wei­te­ren Tools.

Pin-it-Plugin: jQuery Pin It Button for Images

Mit die­sem Plugin (Down­load-Link) lässt sich der im ers­ten Text­ab­schnitt geschil­der­te Pin­vor­gang ein­fach umset­zen.

Das Plugin ver­sieht alle Arti­kel­bil­der mit einem Pin-But­ton. Ob nun dau­er­haft sicht­bar oder erst bei Hover, die­se Eigen­schaf­ten kannst du in den Plugin-Ein­stel­lun­gen vor­neh­men.

Pin-it-Button-Pinterest

So sieht der But­ton aus (Bild oben), wenn du mit dem Maus­zei­ger über das Bild fährst. Klickst du auf den But­ton bzw. das Bild, öff­net sich ein Pin­te­rest-Fens­ter, über das du das Bild einer dei­ner Pin­boards zuord­nen kannst.

Du musst aller­dings in dei­nen Pin­te­rest-Account ein­ge­loggt sein, um nach dem But­ton-Klick zu Pin­te­rest wei­ter­ge­lei­tet zu wer­den. Ansons­ten kannst dich über das Fens­ter in dei­nen Pin­te­rest-Account mit dei­nen User­da­ten ein­log­gen und dann den Pin­vor­gang wei­ter­füh­ren.

Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten des Plugins:

  • Du kannst ein­stel­len, auf wel­chen Sei­ten der Pin-it-But­ton-ein­ge­blen­det wird: Auf der Start­sei­te, der Blog­sei­te, sta­ti­schen Sei­ten, ein­zel­nen Blog­ar­ti­kel, Kategorien‑, Archiv- und /​oder Tag-Sei­ten.
  • Du kannst eige­ne CSS-Klas­sen fest­le­gen, bei denen der Pin-it-But­ton ange­zeigt wird.
  • Du kannst aus­wäh­len, ob der But­ton beim Hover-Effekt oder stän­dig zu sehen ist.
  • Du kannst die But­ton-Plat­zie­rung auf dem Bild fest­le­gen: oben links oder rechts, unten links oder rechts oder mit­tig.
  • Es ste­hen meh­re­re But­ton-Sti­le zur Aus­wahl und du kannst sogar ein eige­nes But­ton-Bild hoch­la­den.
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Pinterest-Widgets für deinen Blog

Neben Wor­d­Press-Plugins zum Inte­grie­ren von Pin-But­tons bie­tet Pin­te­rest selbst Wid­ge­ts an, die du auf dei­ner Web­site bzw. dei­nem Blog ein­bin­den kannst.

Pinterest-Widget-Builder

Zur Aus­wahl ste­hen:

  • Mer­ken-But­ton
  • Fol­gen-But­ton
  • Pin-Wid­get
  • Pro­fil-Wid­get
  • Pinn­wand-Wid­get

Wie du die ein­zel­nen Wid­ge­ts erstellst, fin­dest du auf der jewei­li­gen Wid­get-Sei­te wie­der. Es han­delt sich dabei um Java­Script-Code, der in den Blog­ar­ti­kel oder in eine sta­ti­sche Sei­te ein­ge­bun­den wird.

Das optimale Pinterest-Bild erstellen

Du kannst natür­lich alle Bild­for­ma­te auf Pin­te­rest pin­nen, doch laut Pin­te­rest wer­den qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Bil­der mit wenig Text im Feed bevor­zugt. Daher soll­test du – wenn du auf Pin­te­rest aktiv bist – dar­auf ach­ten, wenigs­tens ein opti­mier­tes Bild im Blog­ar­ti­kel als Pin bereit­zu­stel­len.

Bild: Bei­spiel für eine Pin­te­rest-Gra­fik mit Logo und Beschrif­tung

Auf die fol­gen­den Punk­te soll­test du Wert legen:

Bild­grö­ße:
Wenn du dir Pin­te­rest anschaust, dann fällt auf, dass die meis­ten Bil­der in Hoch­for­mat dar­ge­stellt wer­den und dass die­ses For­mat am bes­ten wirkt. Die opti­ma­le Bild­grö­ße ver­fügt über ein 2:3‑Seitenformat.

Die idea­le Bild­grö­ße soll­te 600 x 900 Pixel betra­gen. Falls du auf dei­nem Blog nur qua­dra­ti­sche oder Bil­der im Quer­for­mat ver­wen­dest, kannst du ein Extra-Bild für Pin­te­rest erstel­len und die­ses in den Arti­kel ein­bin­den.

Far­ben:
War­me Farb­tö­ne beherr­schen die Pinn­wän­de auf Pin­te­rest, wie Braun, dunk­les war­mes Rot oder Oran­ge. Am bes­ten bleibst du in die­ser Farb­pa­let­te.

Text auf dem Bild:
Auf dem Bild soll­te kurz beschrie­ben wer­den, wor­um es in dem Arti­kel geht, der durch die­ses Bild „reprä­sen­tiert“ wird. Ach­te dar­auf, dass die Schrift zu dei­nem The­ma passt und dass sie auch auf klei­nen Bild­schir­men wie dem Smart­pho­ne gut zu lesen ist.

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Zu Mode- und Food­bil­dern pas­sen gut ver­schnör­kel­te Schrif­ten, wäh­rend Bil­der zu Busi­ness­the­men eher kla­re Schrif­ten ohne Seri­fen auf­wei­sen soll­ten.

Logo:
Dein Blog-Logo macht sich auf einer Pin­te­rest-Gra­fik eben­falls gut, denn damit stei­gerst du dei­nen Wie­der­erken­nungs­wert. Das Logo kann mal domi­nant in das Bild ein­ge­fügt wer­den, mal auch klein in eine Bil­de­cke. Es soll­te trotz­dem immer gut erkenn­bar sein.

Alt-Tag:
Der Alt-Tag, den du beim Hoch­la­den des Bil­des in Wor­d­Press ver­ge­ben kannst, soll­te wich­ti­ge Schlag­wör­ter ent­hal­ten. Die­se Alt-Beschrei­bung hat inso­weit Ein­fluss auf Pin­te­rest, indem sie beim Pin­nen dem User als Text für den Pin vor­ge­schla­gen wird.

Falls du Rich Pins nutzt, ist der Alt-Tag nicht mehr so wich­tig, den­noch ist eine sinn­vol­le Alt-Beschrif­tung gut für die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung.

Bild­na­me:
Auch in den Bild­na­men soll­test du die wich­tigs­ten Schlüs­sel­wör­ter ein­brin­gen.

Um ein Gespür für gut gestal­te­te Pin­te­rest-Gra­fi­ken zu bekom­men, lohnt es sich, auf der Platt­form nach Gra­fik­t­rends und ein­präg­sa­men Designs umzu­se­hen.

Pinterest-Bilder mit Canva erstellen

Blog­gen ist schon zeit­in­ten­siv genug, da bleibt nicht mehr all­zu viel Zeit für auf­wän­di­ge Gra­fik­ar­bei­ten, um ein Pin­te­rest-Bild zu erstel­len.

Wer ger­ne mit Pho­to­shop oder einem ande­ren Gra­fik­pro­gramm arbei­tet und ein­zig­ar­ti­ge Pin­te­rest-Bil­der erstel­len will, kann das ger­ne machen. Für die meis­ten bie­tet sich für die Bild­be­ar­bei­tung das Online-Tool Can­va an, das ich vor län­ge­rem in einem Blog­bei­trag vor­ge­stellt habe.

Ich nut­ze es selbst u. a. für die­sen Zweck. Zwar sind die erstell­ten Bil­der oft nicht mehr ein­zig­ar­tig, weil sich die zur Ver­fü­gung ste­hen­den Gra­fik­ele­men­te und Fotos auch bei ande­ren wie­der­fin­den, aber man spart deut­lich Zeit mit der schnel­len Drag-und-Drop-Arbeits­wei­se.

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Außer­ge­wöhn­li­che Schrif­ten fin­den sich bei Can­va eben­falls.

Fazit

Wer das Bil­der­netz­werk Pin­te­rest für sei­nen Blog nutzt, fin­det ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, den Pin-it-But­ton in Wor­d­Press ein­zu­bin­den, sei es mit einem Plugin oder einem Wid­get von Pin­te­rest selbst.

Viel Wert soll­te auf die Optik der Gra­fi­ken gelegt wer­den, denn sie sind der ers­te Blick­fang für Pin­te­rest-Nut­zer, die auf der Suche nach inter­es­san­ten Inhal­ten sind. Glück­li­cher­wei­se gibt es Online-Gra­fik­tools, die einem die Gra­fi­ker­stel­lung spür­bar ver­ein­fa­chen.