Auf dem Blog „Karriere und Bildung“ läuft die Blogparade mit dem Titel “Selbständig oder angestellt, was ist besser?”. Mit diesem Beitrag nehme ich an ihr teil, denn dieses Thema spricht mich als Selbständige, die auch schon in Angestelltenverhältnissen gearbeitet hat, besonders an.
Zuerst einmal möchte ich dem Blogparaden-Titel ein wenig widersprechen, denn es lässt sich wohl kaum objektiv feststellen, ob nun die selbständige Tätigkeit oder das Angestelltenverhältnis besser ist. Die Vorteile der zwei verschiedenen Beschäftigungsformen werden von jedem sehr subjektiv betrachtet.
Ich habe beide Formen kennengelernt und finde, jede von ihnen hat ihre Vorzüge und ihre Nachteile.
Die Vorteile als Angestellte/-r
Der Großteil der Deutschen arbeitet in einem Angestelltenverhältnis. Auch ich war am Anfang meiner beruflichen Tätigkeit angestellt, und es hatte vor allem ein großer Vorteil, ich bekam einen fest vereinbarten Lohn für meine Arbeit.
Diese Sicherheit ist wahrscheinlich der Vorteil Nr. 1 an einer Tätigkeit als Angestellte/r. Es sei denn, die Firma oder das Unternehmen, für das ich arbeite, macht Pleite. Dann bleiben nur der Weg zur Arbeitsagentur und die erneute Jobsuche. Zumindest bekommen die meisten Angestellten, die betriebsbedingt entlassen werden, mindestens 6 Monate Arbeitslosengeld, wenn sie zuvor während der letzten zwei Jahre mindestens 12 Monate in einem versicherungspflichtigen Verhältnis beschäftigt waren.
Weitere Vorzüge des Angestelltenverhältnisses
Ich weiß nicht, ob ich alle Vorteile des Angestelltenverhältnisses aufzählen konnte bzw. ob mir alle eingefallen sind. Wahrscheinlich gibt es noch mehr, je nachdem wie positiv man diese Arbeitsform betrachtet.
Wer beim Lohn auf Nummer sicher gehen will und lieber einem geregelten Job nachgeht, für den dürfte das Angestelltenverhältnis die richtige Entscheidung sein.
Die Vorteile als Selbständige/-r
Doch nun zur Selbständigkeit, die ganz gewiss ihre Tücken hat, denn sie bedeutet, dass man sein Einkommen selbst erarbeiten muss. Gerade in der Anfangszeit rasen die Monate an einem vorbei und die Kundengewinnung geht eher schleppend voran.
Dass die Selbständigkeit kein paradiesischer Zustand ist, den es unbedingt anzustreben gilt, zeigt die Zahl der Selbständigen, die in den vergangenen Jahren stetig zurückgegangen ist. Die Hauptgründe dafür sind einmal die demografische Entwicklung, denn Unternehmen werden meist von 30- bis 40-Jährigen gegründet, eine Altersgruppe, die immer weiter schwindet, und einmal die recht gute Arbeitsmarktsituation in Deutschland, sodass es deswegen auch weniger Gründungswillige gibt. Schließlich gründen viele nur deshalb, weil sie kaum Chancen hatten, einen Arbeitsplatz zu finden. Aktuell gehen in Deutschland ca. 4,3 Millionen Menschen einer selbständigen Tätigkeit nach.
Allen Nachteilen zum Trotz hat die Selbständigkeit auch ihre Vorteile gegenüber einer Angestelltentätigkeit.
Auch für diesen Punkt werde ich nicht alle existierenden Vorteile zusammen getragen haben, du findest zumindest die vor, die für mich wesentlich sind.
Wer sich als “Macher” sieht, in einem Angestelltenverhältnis sich eingeengt fühlt, lieber eigene Ideen umsetzt und keine Angst vor der Ungewissheit – auch der finanziellen – hat, dürfte sich als Selbständiger sehr zufrieden fühlen.
Warum nicht beides?
Es gibt sicherlich einige Arbeiternehmer/innen, die davon träumen, selbständig zu sein. Warum also es nicht wenigstens versuchen? Du musst nicht gleich deinen sicheren Arbeitsplatz aufgeben, sondern kannst es zuerst einmal im Nebenjob probieren.
Vielleicht hast du schon eine gute Idee, die es nur noch umzusetzen gilt, oder du bist auf der Suche nach einer für dich passenden Geschäftsidee. Im Internet finden sich zahlreiche Websites, auf denen du dir Inspirationen für dich selbst holen kannst. Wie sich deine nebenberufliche Selbständigkeit entwickeln wird, hängt hauptsächlich von deinem Engagement und deiner gewählten Geschäftsidee ab.
Auf jeden Fall sollte es dir nichts ausmachen, über weniger Freizeit zu verfügen.
Fazit
Selbständig oder angestellt: Für den einen mag die berufliche Freiheit das A und O sein, für den anderen die finanzielle Absicherung. Ich selbst habe mich vor ein paar Jahren für die Selbständigkeit entschieden. Bereut habe ich es noch nicht. Hoffentlich bleibt es so.
(Bildquelle Artikelanfang: © hitdelight/Depositphotos.com)
Inhaltsverzeichnis
Auf dem Blog „Karriere und Bildung“ läuft die Blogparade mit dem Titel “Selbständig oder angestellt, was ist besser?”. Mit diesem Beitrag nehme ich an ihr teil, denn dieses Thema spricht mich als Selbständige, die auch schon in Angestelltenverhältnissen gearbeitet hat, besonders an.
Zuerst einmal möchte ich dem Blogparaden-Titel ein wenig widersprechen, denn es lässt sich wohl kaum objektiv feststellen, ob nun die selbständige Tätigkeit oder das Angestelltenverhältnis besser ist. Die Vorteile der zwei verschiedenen Beschäftigungsformen werden von jedem sehr subjektiv betrachtet.
Ich habe beide Formen kennengelernt und finde, jede von ihnen hat ihre Vorzüge und ihre Nachteile.
Die Vorteile als Angestellte/-r
Der Großteil der Deutschen arbeitet in einem Angestelltenverhältnis. Auch ich war am Anfang meiner beruflichen Tätigkeit angestellt, und es hatte vor allem ein großer Vorteil, ich bekam einen fest vereinbarten Lohn für meine Arbeit.
Diese Sicherheit ist wahrscheinlich der Vorteil Nr. 1 an einer Tätigkeit als Angestellte/r. Es sei denn, die Firma oder das Unternehmen, für das ich arbeite, macht Pleite. Dann bleiben nur der Weg zur Arbeitsagentur und die erneute Jobsuche. Zumindest bekommen die meisten Angestellten, die betriebsbedingt entlassen werden, mindestens 6 Monate Arbeitslosengeld, wenn sie zuvor während der letzten zwei Jahre mindestens 12 Monate in einem versicherungspflichtigen Verhältnis beschäftigt waren.
Weitere Vorzüge des Angestelltenverhältnisses
Ich weiß nicht, ob ich alle Vorteile des Angestelltenverhältnisses aufzählen konnte bzw. ob mir alle eingefallen sind. Wahrscheinlich gibt es noch mehr, je nachdem wie positiv man diese Arbeitsform betrachtet.
Wer beim Lohn auf Nummer sicher gehen will und lieber einem geregelten Job nachgeht, für den dürfte das Angestelltenverhältnis die richtige Entscheidung sein.
Die Vorteile als Selbständige/-r
Doch nun zur Selbständigkeit, die ganz gewiss ihre Tücken hat, denn sie bedeutet, dass man sein Einkommen selbst erarbeiten muss. Gerade in der Anfangszeit rasen die Monate an einem vorbei und die Kundengewinnung geht eher schleppend voran.
Dass die Selbständigkeit kein paradiesischer Zustand ist, den es unbedingt anzustreben gilt, zeigt die Zahl der Selbständigen, die in den vergangenen Jahren stetig zurückgegangen ist. Die Hauptgründe dafür sind einmal die demografische Entwicklung, denn Unternehmen werden meist von 30- bis 40-Jährigen gegründet, eine Altersgruppe, die immer weiter schwindet, und einmal die recht gute Arbeitsmarktsituation in Deutschland, sodass es deswegen auch weniger Gründungswillige gibt. Schließlich gründen viele nur deshalb, weil sie kaum Chancen hatten, einen Arbeitsplatz zu finden. Aktuell gehen in Deutschland ca. 4,3 Millionen Menschen einer selbständigen Tätigkeit nach.
Allen Nachteilen zum Trotz hat die Selbständigkeit auch ihre Vorteile gegenüber einer Angestelltentätigkeit.
Auch für diesen Punkt werde ich nicht alle existierenden Vorteile zusammen getragen haben, du findest zumindest die vor, die für mich wesentlich sind.
Wer sich als “Macher” sieht, in einem Angestelltenverhältnis sich eingeengt fühlt, lieber eigene Ideen umsetzt und keine Angst vor der Ungewissheit – auch der finanziellen – hat, dürfte sich als Selbständiger sehr zufrieden fühlen.
Warum nicht beides?
Es gibt sicherlich einige Arbeiternehmer/innen, die davon träumen, selbständig zu sein. Warum also es nicht wenigstens versuchen? Du musst nicht gleich deinen sicheren Arbeitsplatz aufgeben, sondern kannst es zuerst einmal im Nebenjob probieren.
Vielleicht hast du schon eine gute Idee, die es nur noch umzusetzen gilt, oder du bist auf der Suche nach einer für dich passenden Geschäftsidee. Im Internet finden sich zahlreiche Websites, auf denen du dir Inspirationen für dich selbst holen kannst. Wie sich deine nebenberufliche Selbständigkeit entwickeln wird, hängt hauptsächlich von deinem Engagement und deiner gewählten Geschäftsidee ab.
Auf jeden Fall sollte es dir nichts ausmachen, über weniger Freizeit zu verfügen.
Fazit
Selbständig oder angestellt: Für den einen mag die berufliche Freiheit das A und O sein, für den anderen die finanzielle Absicherung. Ich selbst habe mich vor ein paar Jahren für die Selbständigkeit entschieden. Bereut habe ich es noch nicht. Hoffentlich bleibt es so.
(Bildquelle Artikelanfang: © hitdelight/Depositphotos.com)







Hallo Susanne,
schöner Beitrag in dem du die Vor- und Nachteile sehr schön vorstellst.Und du hast sicher Recht, dass diese für einen großen Teil der arbeitenden Bevölkerung steht. Ich möchte jedoch ergänzen, dass ein Angestelltenverhältnis nicht immer bedeutet, dass er “nine to five” stattfinden kann. Es gibt auch Stellen bei denen man sich seine Zeit selbst einteilen kann und auch viele eigene Entscheidungen treffen darf und auch muss. Ein Macher kann auch als Angestellter voll auf seine Kosten kommen. Es kommt da ganz auf Beruf und Position an. Aber auch die Firmenpolitik spielt da eine Rolle.
Online-Business kann einem Selbständigen die Freiheit geben Zeit und Ortsunabhängig zu arbeiten. Da hast du recht. Wenn ich aber an meine Friseurin denke, wird’s schwierig für Sie. Jede Position kann aus verschiedenen Blickwinkel betrachtet werden.
Und deshalb stimme ich dir auch bei folgenden Satz zu 100 % zu.
“… es lässt sich wohl kaum objektiv feststellen, ob nun die selbständige Tätigkeit oder das Angestelltenverhältnis besser ist.”
Viele Grüße
Pascal
Hallo Susanne,
du nennst in deinem Artikel einige interessante und schöne Punkte. Ich denke, für viele ist gerade der Sprung von “Angestellt” sein in die Selbstständigkeit der schwierigste. Das kenne ich aus eigener Erfahrung. Aber er Reiz gerade im Online-Business selbstständig zu sein, ist bei vielen schon sehr groß. Gerade weil man so unabhängig ist. Man muss halt einfach mit vollem Herzen dabei sein :-).
Lg
Sven
Vielen Dank für deine Sicht auf die Dinge. Schön, dass du von beiden Möglichkeiten jeweils die Vorteile aufgezählt hast, jedoch keine Nachteile – denn wie du es auch schon formuliert hast, kommt es ja auf die persönlichen Prioritäten an. Ich denke als Selbstständiger muss man eben wirklich dazu in der Lage sein, sich selbst zu organisieren und darf keine wichtigen Punkte was Absicherung etc. angeht, unter den Tisch fallen lassen. Dann kann das eine tolle Sache sein.
[…] Susanne Braun ist selbständige Webdesignerin und Bloggerin. Auch sie hat sich mit einem Artikel an der Blogparade beteiligt und zählt darin die Vor- und Nachteil der beiden Bereiche auf. Dabei wird klar, dass es nicht den einen Weg geben kann. Jeder muss für sich selber entscheiden, welchen Weg er gehen will. Die Aufzählung bei Susanne Braun im Geld-online-Blog, kann eine wichtige Stütze für all jene sein, die sich entscheiden wollen bzw. müssen. […]