Nach längerer Zeit habe ich mal wieder die Kurve gekriegt, einen News-Artikel zu schreiben.

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Zwar gab es in den letzten Wochen immer wieder Neues im Netz wie beispielsweise das neue Social Network Google +, aber irgendwie ging dieser Hype total an mir vorüber. Ich für meinen Teil bin network-gesättigt – dank Facebook.

Dennoch soll Google + in diesem Artikel einen Platz einnehmen. Darüber hinaus gibt es Infos zu Twitter, WordPress, dem Panda-Update (endlich ist es da!), Amazon Trade-In, einer Promotion von  WELT KOMPAKT und ZLiO. Doch nun zu den News.

1. Bildupload nun auch auf Twitter möglich

Wer bis vor ein paar Wochen Bilder über Twitter veröffentlichen wollte, der musste einen Drittanbieter zur Hilfe holen, wie z. B. Twittpic. Doch nun hat Twitter die Bildupload-Funktion auf Twitter eingebaut.

Wer nun ein Bild an seinen Tweet anhängen will, der findet unter dem Eingabefeld das Kamera-Icon und kann mit einem Klick darauf ein Foto in die Twitter-Welt versenden. War mal längst fällig, die neue Funktion.

2. Google + – ein neues Netzwerk

Meine Einladung zu Google + habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen und ich war echt gespannt auf die Funktion der Kreise, der Hangouts usw. Von der Übersichtlichkeit und Bedienungsfreundlichkeit her ist Google mit Sicherheit ein tolles Konkurrenzprodukt zu Facebook gelungen. Aber mal ganz ehrlich, wer hat schon Zeit, den ganzen Tag in den verschiedenen Netzwerken rumzuhängen. Ich mal nicht.

Ich komme schon auf Facebook nicht mit der Kommunikation und der Pflege meiner Fanseiten über die Runden.  Was will ich dann mit Google +? Es wird sich mit Sicherheit so entwickeln, dass jeder das Netzwerk geschäftlich nutzt, wo seine Zielgruppe vertreten ist. Und da hat Facebook wohl noch einen großen Vorsprung vor Google +. Aber für die private Kommunikation mit Freunden sehe ich einen Vorteil bei letztgenanntem.

Wer Zeit zuviel hat, kann auch jetzt auf Google + Spiele spielen. Sollte jemand noch keinen Zugang zu Google + haben, ich habe noch 150 Einladungen übrig. Einfach unten auf den Link klicken und Google + testen.

3. WordPress-Version 3.3 kommt noch in diesem Jahr

WordPress hat ja immer sehr kurze Release-Zyklen und so hat mich die Ankündigung, dass WordPress 3.3 noch in diesem Jahr kommt, nicht wirklich verwundert. Was wird an der neuen Version verbessert?

Im Zentrum der neuen Version soll ein neuer Medienuploader stehen. In diesem ist dann das Tool Plupload standardmäßig eingebaut, das u. a. folgende Features wie Drag & Drop, Zoomen und Schneiden beherrscht.

Auch an der Nutzer-Erfahrung wird intensiv gearbeitet. Wenn dann die neue Version von irgendjemand installiert wird, gibt es ausführliche Tipps zur Installation und den wichtigsten WordPress-Einstellungen. Gerade für Einsteiger ein nützliches Feature, das da angekündigt wird.

Außerdem wird das Admin-Dashboard überarbeitet und bekommt ein responsive Layout, das sich auf unterschiedliche Bildschirmgrößen anpasst, auch bei mobilen Endgeräten.

Zu diesen drei größeren Veränderungen gesellen sich noch kleinere Verbesserungen, wie u. a. die Anpassung der Sprachpakete und Permalink-Überarbeitung.

4. Panda-Update ist in Europa angekommen

Seit einer Woche ist nun auch das vielgefürchtete Panda-Update in Europa und damit auch in Deutschland eingespielt worden.

Ich selbst habe bisher nicht viel gemerkt in dem Sinne, dass meine Besucherzahlen auf meinen verschiedenen Blogs eingebrochen oder deutlich angestiegen sind. Es ist (noch) alles im grünen Bereich.

Verschiedene Websites und Blogs haben über das Update berichtet und es gibt auch schon Beobachtungen, welche deutsche Seiten unter dem Panda-Update gelitten haben. Nach Angaben von Sistrix haben vor allem Social-News-Sites, Artikelverzeichnisse und Preisvergleichseiten einiges am Ranking im Google-Index verloren. Eine genaue Auflistung der betroffenen Seiten finden Sie im oben verlinkten Artikel.

Bin mal gespannt, wie es weitergeht. Google wird an dem neuen Algorithmus mit Sicherheit noch rumschrauben.

5. Amazon Trade-In – Amazons neuer Ankauf-Service von gebrauchten Büchern

Es gibt ja schon einige Anbieter im Netz, die gebrauchte, noch gut erhaltene Bücher ankaufen und dem Kunden die Gutschrift auszahlen. Ich habe über die verschiedenen Anbieter wie momox und Co. schon einen Artikel verfasst.

Nun hat Amazon einen ähnlichen Service in petto mit dem Namen Amazon Trade-In. Sind Ihre Bücher und Hörbücher in einem guten Zustand, dann können Sie sie an Amazon schicken und erhalten im Gegenzug einen Amazon-Gutschein, mit dem Sie dann auf Amazon einkaufen können. Barauszahlung gibt es hingegen nicht.

Informieren Sie sich vorher auf Trade-In über den Tauschwert Ihres Buches, bevor Sie sich in Ihrem Amazon-Konto anmelden und ein Versandetikett ausdrucken, mit dem Sie das Buch kostenfrei einsenden können.

Noch ist das Projekt in der Beta-Phase, d.  h. Sie werden noch nicht eine vollständige Bücherdatenbank bei Trade-In vorfinden.

6. Neue Regelungen für Gründungszuschuss kommen schon im November

In meinem Artikel Gründungszuschuss-Neuregelungen ab 2012 Ende Mai habe ich schon beschrieben, dass die Förderung der Existenzgründung von der Bundesagentur für Arbeit erschwert wird. Geplant war eigentlich April 2012 für diese neue Regelung.

Doch jetzt kommt dieser Einschnitt wohl schon im November 2011. Meine erwähnten Änderungen sollen auch alle so bleiben, nur der Restanspruch auf Arbeitslosengeld I wird nicht von 90 auf  180, sondern auf 150 Tage steigen.

Mit Sicherheit sind diese Neuerungen nicht gerade attraktiv, aber der Gründungszuschuss bleibt immer noch eine interessante Option für Gründer aus der Arbeitslosigkeit heraus.

Allerdings besteht jetzt die Gefahr, dass die risikoreichen Gründungsvorhaben nicht mehr unterstützt werden, weil die Gutachter nicht an den Erfolg glauben und es könnten nur noch Konzepte unterstützt werden, die auch ohne Gründungszuschuss erfolgreich sind. Ein zweischneidiges Schwert, worauf sich der Gesetzgeber da eingelassen hat.

Und weitere Änderungen werden mit Sicherheit folgen. Wer also auf alle Fälle gründen will, der sollte es noch mit den alten Regelungen durchziehen und ziemlich schnell den Businessplan erstellen sowie die üblichen Schritte einleiten.

7. ZLiO stellt seinen Dienst im September ein

Mit ZLiO konnte man ja ganz schnell seinen eigenen Online-Shop erstellen. So propagierte das zumindest das Portal. Das Warenangebot kam von zahlreichen Online-Händlern und diese konnte man in seinen ZLiO-Shop über eine Schnittstelle im Backend einpflegen. Bei Kauf eines Kunden erhielt man dann eine Provision.

Letztendlich sind diese Online-Shops eine Art Affiliate-Shops, die wohl aber nicht gut funktionierten. Ich habe testweise mal einen Shop erstellt und es ging sehr langsam und zäh. Außerdem war es mit Sicherheit schwer, die Shops im Netz zu promoten.

Nun stellt ZLiO am 11. September seinen Service ein und alle ZLiO-Online-Shops werden dann plattgemacht. Angeblich war eine Urteilsentscheidung und die Zahlung eine höheren Geldsumme ausschlaggebend, dass ZLiO nicht weiter existieren kann.

(Bildquelle Artikelanfang: © naftizin #4478266/Fotolia.com)