Heu­te möch­te ich über mei­ne Erfah­run­gen mit dem Akqui­rie­ren neu­er Twit­ter-Fol­lower berich­ten.


Schon seit eini­ger Zeit muss ich fest­stel­len, dass in mei­ner Time­li­ne sehr vie­le eng­lisch­spra­chi­ge Tweets auf­tau­chen und die dann auch noch The­men behan­deln, die mich über­haupt nicht inter­es­sie­ren, wie z. B. ame­ri­ka­ni­sche Immo­bi­li­en. Die Fol­ge davon ist, dass ich mich eigent­lich kaum noch als akti­ve Twit­ter-Use­rin bezeich­nen kann und damit auch mei­ne Fol­lower-Zahl kaum mehr ansteigt.

Wenn ich aber nun genau­er dar­über nach­den­ke, was die Ursa­chen für die­sen „Twit­ter-Frust“ sind, dann kann ich mir nur selbst die Schuld geben.

Keine gute Idee: Follower planlos suchen

Als ich vor eini­gen Mona­ten mei­nen Twit­ter­ac­count ein­ge­rich­tet habe, war es natür­lich mein ers­tes Bestre­ben, schnell zahl­rei­che Fol­lower zu gewin­nen, so wie es vie­le ande­re Neu‑, aber auch Alt-Twit­te­rer eben­falls tun. Und so habe ich zu wenig dar­auf geach­tet, wem ich da fol­ge, ob mich des­sen The­men­ge­biet inter­es­siert oder ob mei­ne Tweets für den poten­zi­el­len Fol­lower eben­falls von Belang sein könn­ten.

Da wur­de ein­fach nur auf den Fol­lowing-But­ton geklickt, in der Hoff­nung, dass die Fol­lowings auch zu Fol­lo­wers wer­den, als ob die Exis­tenz­be­rech­ti­gung auf Twit­ter nur im Sam­meln von Fol­lo­wers bestehen wür­de.

Außer­dem habe ich gedan­ken­los zurück­ge­folgt, wenn mir jemand folg­te, und so haben sich im Lau­fe der letz­ten Mona­te daher auch vie­le ame­ri­ka­ni­sche Fol­lower ange­sam­melt, die wohl mei­ne Tweets über­haupt nicht ver­ste­hen wer­den, und deren Tweets mich so gut wie über­haupt nicht anspre­chen.

Besser: Followerliste langfristig mit Plan vergrößern

Heu­te wür­de ich beim Auf­bau mei­ner Fol­lo­wer­lis­te deut­lich plan­vol­ler vor­ge­hen und ich kann es auch jedem nur emp­feh­len, sich mit dem Auf­bau mehr Zeit zu las­sen.

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Auch wenn man sei­nen Twit­ter­ac­count beruf­lich ein­setzt und natür­lich haupt­säch­lich Leu­te sucht, die zur Ziel­grup­pe gehö­ren, soll­te das Inter­es­se den­noch nicht so ein­sei­tig gela­gert sein. Nein, da Twit­ter auch ein Social-Media-Kanal ist, soll­te man ruhig auch sol­chen Twit­ter-Usern fol­gen, deren Tweets einen inter­es­sie­ren, belus­ti­gen, unter­hal­ten oder wie auch immer, letzt­lich aber nicht unbe­dingt zur eige­nen Ziel­grup­pe pas­sen. Und auch nicht immer erwar­ten, dass die­se einem zurück­fol­gen.

Selbst wenn es auf die­se Art und Wei­se etwas län­ger dau­ert, eine ansehn­li­che Lis­te auf­zu­bau­en, ist es ein­deu­tig sinn­vol­ler und man ver­liert auch nicht so schnell die Lust, sei­nen Twit­ter­ac­count zu nut­zen.

Ich jeden­falls wer­de in der nächs­ten Zeit eini­ge Fol­lower aus mei­ner Lis­te ent­fer­nen, vor allem die ame­ri­ka­ni­schen Immo­b­li­en­mak­ler :-).