Seit fast zwei Monaten ist nun das soziale Netzwerk Google + in der Online-Welt und die Nutzerzahlen steigen und steigen.


Werbung*

Auch ich habe mich über eine Einladung auf Google + gefreut und war gespannt auf die interessanten Features, die groß angekündigt wurden. Als erstes Fazit kann ich nur sagen, dass die Features – allen voran die Kreise – wirklich gut sind.

Mittlerweile gibt es ja auch schon zahlreiche Tests, gerade was die Circles bzw. die Kreise angeht. Es dürfte ja so ziemlich bekannt sein, dass man als Google +-Nutzer seine Kontakte in sogenannte Kreise einteilen kann. Für enge Freunde kann man einen Kreis anlegen, für weitläufigere Bekannte, berufliche Kontakte usw.

Unübersichtlichkeit der Kreise der Kreise ;-)

Diese Einteilung der Kontakte soll hauptsächlich dazu dienen, Mitteilungen bzw. Mails nur innerhalb eines Kreises zu verschicken und damit nur für die jeweiligen Circles-Mitglieder sichtbar zu machen. Die anderen Kreise können diese Mitteilungen nicht lesen.

Doch es gibt Meldungen, dass dieser Schutz nicht so funktioniert wie gewünscht. So kann jemand eine Nachricht erhalten, die er gar nicht bekommen sollte, und zwar dann, wenn die Nachricht an „Erweiterte Kreise“ gesendet wurde.

Die „Erweiterten Kreise“ sind sozusagen die Kreise Ihrer Kreise. Falls also die Person, die die Nachricht nicht erhalten soll, zum Kreis eines Teilnehmers gehört, der ebenfalls in einen Kreis des Nutzers gehört – und die spezielle Person den Nutzer zu ihren Kreisen zählt, kann diese dennoch die für sie nicht bestimmte Nachricht erhalten. Klingt sehr kompliziert, sodass ich hier den abstrakten Personen Namen geben will.

Lesen  Mit PreSales-Marketing langfristig Kunden gewinnen

Sagen wir mal, Sie haben eine Freundin namens Eva in einem Ihrer Kreise und Eva hat eine Freundin namens Sabine in einem ihrer Kreise. Sie kennen Sabine nicht und sie ist auch nicht in einem Ihrer Kreise. Trotzdem kann Sabine Nachrichten aus Ihrem Stream erhalten, wenn Eva angibt, dass Sabine in ihrem Profil als Mitglied ihrer Kreise angezeigt werden soll und Sie Inhalte mit Ihren erweiterten Kreisen teilen.

Also hat man seine Nachrichten und deren Empfänger-Anzahl doch nicht so im Überblick, wie anfangs vermutet wurde. Daher sollte man „sensible“ Nachrichten doch besser per Mail an die jeweiligen Personen senden, um auf der ganz sicheren Seite zu sein.

Facebook in Google + einbinden

Wer seine Netzwerke wie beispielsweise Facebook oder Twitter zusammen mit Google + auf einer Oberfläche haben will, der kann in Google + die beiden auch einbinden. So sehen Sie Meldungen von Facebook und Twitter in Google +.

Dafür gibt es die Software Start G+, die bisher nur für den Chrome-Browser von Google konzipiert ist.

Sie finden den Download hier:  Chrome Webstore. Starten Sie den Download aber von dem Chrome-Browser aus, ansonsten klappt die Installation nicht. Für die anderen Browser funktioniert dieses Tool nicht.

Es gibt noch eine andere Software mit dem Namen „Google + Facebook“, die für die Browser Internet Explorer, Firefox und Chrome kompatibel ist. Damit wird ein Facebook-Button in die horizontale Navigation von Google + eingebunden. Sie müssen sich dann noch mit Ihrem Facebook-Account verbinden und schon sehen Sie Ihren Facebook-Stream auch in Google +.

Damit  können Sie Meldungen in Ihre Pinnwand stellen, andere Facebook-Funktionalitäten wie der Chat oder E-Mails können Sie nicht nutzen. Sie können auch Tweets versenden, indem Sie auf den Tweet-Button klicken (auf Bild oben rechts zu sehen), sich in Ihr Twitter-Konto einloggen und dann einen Tweet schreiben und abschicken.

Lesen  Netz-News – Was gibt’s Neues online?

Eine ganz praktische Sache, nur muss ich feststellen, dass ich mich in Google + im Internet Explorer nicht über den Facebook-Button mit Facebook verbinden konnte. Allerdings verwende ich noch die Version 8 des IE, vielleicht macht die Probleme mit der Software von Crossrider.

Es gibt für Google + noch eine weitere Anwendung, ebenfalls (im Augenblick) nur für den Chrome-Browser einzusetzen:  „Extended Share for Google+“. Damit können Sie Meldungen gleichzeitig auf Twitter, Facebook, LinkedIn, Tumblr, Posterous und Google + veröffentlichen. Aber bedenken Sie, dass diese Meldungen auf all diesen genannten Plattformen zu sehen sind, falls Sie eine Nachricht versenden, die nur für einen bestimmten Kreis auf Google + gedacht war.

WordPress-Themes
Werbung*