Die nächsten Wochen will ich meinen Blog etwas aufzurüsten und zu verbessern.


Daher führe ich die folgenden Wochen und Monate verschiedene optimierende Schritte aus, wie z. B. die Installation eines besseren SEO-Plugins, Gestaltung einer individuellen Fanseite, Einrichten eines Cache-Plugins für eine schnellere Blogperformance usw.

Heute will ich ein Facebook-Kommentarfeld in meinen Blog einbauen und zwar mithilfe des Plugins Facebook Comments for WordPress.

Download und Installation des Plugins

Sie finden das Plugin Facebook Comments for WordPress auf der offiziellen WordPress-Seite, wo Sie es downloaden können. Die Installation ist wie bei fast allen Plugins gleich: Entweder Sie laden den entzippten Dateiordner über FTP auf Ihren Webspace in den Ordner /plugins oder Sie installieren das Plugin vom WordPress-Backend aus.

Danach müssen sie das Plugin noch aktivieren. Damit ist es aber noch nicht funktionsfähig

Um das Plugin letztendlich funktionsfähig zu machen, benötige ich nach der Aktivierung in WordPress noch eine Application ID und ein Application Secret (Anwendungs-Geheimcode).

Dafür benötige ich eine Facebook-App. Ich habe welche schon in meinen Facebook-Account eingefügt, als ich die App für die iFrame-Fanseiteneinbindung erstellt habe. Daher komme ich ziemlich schnell zu den beiden Zahlenkombinationen, indem ich auf den entsprechenden Link im Bereich Basic Settings (This can be retrieved from your Facebook Application Page) innerhalb der Plugin-Verwaltungsseite klicke.

Diese beiden Zahlen füge ich schließlich in die Felder im Bereich Basic Settings ein. Falls Sie noch keine App auf Facebook erstellt haben, müssen Sie diesen Schritt zuerst durchführen. Wie Sie eine solche App erstellen, finden Sie im Artikel Individuelle Facebook-Fanseite erstellen. Erst danach verfügen Sie über die App-ID und das App Secret.

Lesen  Ein individuelles Blog-Layout erstellen mit dem kostenlosen Theme Atahualpa: Anleitung

Haben Sie die Zahlencodes in die Felder reinkopiert, klicken Sie den Button Update Options, um zu sehen, ob das Plugin nun auch funktionsfähig ist und Sie weitere Einstellungen vornehmen können. Hat die endgültige Aktivierung geklappt, verschwindet das rot unterlegte Kästchen mit verschiedenen Hinweisen im Plugin-Backend und es steht da Einstellungen gespeichert sowie XID from version 2.1.2: loaded.

Nun kommt der nächste Schritt, die Einstellungen für das Kommentarfeld zu individualisieren.

Plugin-Einstellungen vornehmen

Unter Enable/Disable Facebook New Comment System habe ich den Wert new gewählt, so wurde auch im Firefox-Browser das Kommentarfeld richtig angezeigt.

Basic Settings:

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Die obigen Einstellungen habe ich gewählt: Ich füge einmal das Kommentarfeld von Facebook in meinen Blog ein (erstes Häkchen) und lasse auch das Blog-Kommentarfeld eingebunden (zweites Feld – kein Häkchen).

Wer die Kommentarzähler von WordPress und Facebook kombinieren will, der setzt das dritte Häkchen. Das vierte Häkchen aktiviert den eigenen Facebook-Kommentarzähler.

Sie können mit dem fünften Häkchen (wie auch bei mir) ein Widget in Ihr Dashboard einfügen, das die letzten Facebook-Kommentare auf Ihrem Blog im Verwaltungsbereich anzeigt.

Sie können mit dem sechsten Häkchen Kommentar-Caching aktivieren, damit die Seite schneller geladen wird. Dies habe ich nicht aktiviert. Bedenken Sie, dass Sie Ihren Cache leeren müssen, falls Sie in Ihrem Blog ein Cache-Plugin installiert haben. Nur so können Sie die Neuerungen und damit das neue Kommentarfeld auf Ihrer Seite sehen.

Das letzte Häkchen macht das Kommentarfeld dunkler und sichtbarer auf einer dunklen Website. Auch hier ließ ich das Häkchen weg.

Like Button Settings:

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Im Bereich Like Button Settings können Sie sich entscheiden, ob Sie überhalb dem Facebook-Kommentarfeld einen Like-Button einfügen wollen. Ich habe mich entschlossen, den Button zu deaktivieren, weil ich schon oberhalb meiner Blogartikel einen Facebook-Button habe.

Lesen  Userfreundliche Fehlerseiten in WordPress erstellen

Oben rechts habe ich mich zuerst entschieden, den Like-Button auf der Startseite unter jedem Artikelanriss einzufügen. Dann habe ich aber in dem Feld umgestellt und statt at the bottom of eacht post den Wert don’t ausgewählt. Jetzt ist dieser Button auch nicht mehr freigeschaltet.

Falls Sie einen Button wollen, können Sie ihn mit den weiteren Feldern noch zurechtstylen, u. a. Schriftart, helles oder dunkles Farbschema (Color Scheme), Breite und Platzierung bestimmen. Testen Sie hier einige Werte aus, aber generell können Sie die Standardeinstellungen auch so lassen.

Notification Settings:

Hier können Sie ein Häkchen setzen, wenn Sie über jeden neuen Facebook-Kommentar auf Ihrem Blog per Mail informiert werden wollen.

Comment Box Settings:

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In dem Bereich können Sie das Kommentarfeld verändern. Folgende Einstellungsmöglichkeiten haben Sie:

  • Sie können über dem Kommentarfeld einen Titel einfügen und diesen mit der Check Box darunter aktivieren.
  • Sie können die Zahl der angezeigten Kommentare festlegen.
  • Sie können die Breite der Kommentarbox einstellen.
  • Sie können festlegen, ob das Kommentarfeld nur auf Blogbeiträgen oder auch auf statischen Seiten eingefügt wird.
  • Sie können mit dem letzten Häkchen auf dem angezeigten Kommentarfeld den Hinweis aktivieren, dass der Userkommentar auf dessen Facebook-Profil angezeigt wird.

Hinweis: Sie können das Design des Facebook-Kommentarfelds nach Ihren Wünschen hinsichtlich Ausrichtung oder Farbgestaltung beeinflussen. Dafür benötigen Sie aber CSS-Kenntnisse. Daher werde ich auf diesen Punkt nicht weiter eingehen.

Unter Style Settings können Sie den Titel für das Kommentarfeld mithilfe von CSS entsprechend formatieren. Darauf gehe ich nicht weiter ein.

Unter Dashboard Widgets Settings können Sie die Zahl der dort angezeigten aktuellen Facebook-Kommentare einstellen.

Lesen  Jetpack von WordPress - Viele nützliche Features in einem Plugin

Unter Language Settings sollten Sie German auswählen.

Erweiterte Einstellungen:

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Diese sollten Sie so vornehmen wie auf meinem Screenshot. Sollte danach irgendetwas in Ihrem Blog nicht mehr funktionieren, dann entfernen Sie alle Häkchen und speichern die neuen Einstellungen nochmals ab.

Wenn Sie alles abgespeichert haben, sollte unter Ihren Blogartikeln das Kommentarfeld von Facebook zu sehen sein.

Soweit zur Installation des Plugins Facebook Comments for WordPress.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Installieren und Einrichten des Facebook Comments Plugin.