Neben Web­ka­ta­lo­gen, Arti­kel­ver­zeich­nis­sen und Pres­se­por­ta­len ist Social Book­mar­king eine wei­te­re wich­ti­ge Säu­le beim Auf­bau von Backlinks und Gene­rie­ren von Traf­fic auf sei­ner Web­site.


Unter Social Book­mar­king ist eine Metho­de zu ver­ste­hen, bei der Inter­net-User ihre Lese­zei­chen (engl. Book­marks) unter­ein­an­der tei­len und ver­wal­ten.

Die Mög­lich­keit dazu stel­len soge­nann­te Social-Book­mar­king-Diens­te mit ihren Platt­for­men zur Ver­fü­gung.

Als User regis­triert man sich dort, legt ein Pro­fil an und kann dann sei­ne favo­ri­sier­ten Web­sites als Book­marks auf der Platt­form abspei­chern. Meis­tens hat man noch die Opti­on, sei­ne Book­marks als pri­vat oder öffent­lich zu mar­kie­ren. Auf pri­va­te Book­marks hat kein ande­rer User Ein­blick.

Auf der einen Sei­te sind die­se Diens­te prak­tisch, weil man dadurch auf sei­ne Favo­ri­ten oder Book­marks von über­all Zugriff hat, auf der ande­ren Sei­te kann man damit sei­ne Backlinks auf sei­nen Inter­net­auf­tritt erhö­hen, indem man bei vie­len Social-Book­mark-Diens­ten Accounts anlegt und dort sei­ne Sei­te und auch deren Unter­sei­ten book­markt.

Denn mitt­ler­wei­le suchen vie­le User nicht nur über die klas­si­schen Such­ma­schi­nen nach Inhal­ten und Web­sites im Inter­net, son­dern nut­zen dafür auch die­se Diens­te.

Tipps zum Aufbau eines Social-Bookmark-Links

Bei den meis­ten Social-Book­mar­king-Diens­ten ist der Link-Ein­trag fol­gen­der­ma­ßen auf­ge­baut:

  • Titel der Web­site
  • URL/​Link
  • Beschrei­bung der Web­site
  • Keywords/​Tags

Wenn Sie Ihre Book­marks ein­ge­ben, dann soll­ten Sie im Feld Beschrei­bung vari­ie­ren, d. h. unter­schied­li­che For­mu­lie­run­gen ein­ge­ben und ver­ge­ben Sie eine für ande­re User inter­es­san­te Titel-Bezeich­nung für die Web­site. Ver­mei­den Sie vor allem Wer­be­tex­te, da im Social-Book­mar­king-Umfeld Infor­ma­tio­nen preis­ge­ge­ben wer­den und nicht der Ver­kauf im Vor­der­grund steht.

Fül­len Sie Ihr Pro­fil voll­stän­dig bei den ent­spre­chen­den Social-Book­mar­king-Diens­ten aus. Vor allem wenn Sie einen Link zur Ihrer Home­page ein­tra­gen kön­nen, soll­ten Sie das auch tun, denn damit haben Sie schon wie­der einen wert­vol­len Backlink.

Außer­dem soll­te man nicht nur „sei­ne“ Links in einem Social-Book­mar­king-Account anle­gen, son­dern auch ande­re Web­sites, die man als emp­feh­lens­wert ansieht, ein­tra­gen. Das Ver­hält­nis eige­ne Links — frem­de Quel­len soll­te bei 20% — 80% lie­gen, also von 10 Links soll­ten 2 aus eige­nen Quel­len stam­men.

Unzählige Social-Bookmarking-Anbieter

Im Netz gibt es so vie­le Social-Book­mar­king-Anbie­ter, dass man immer wie­der auf wel­che trifft, von denen man vor­her noch nie gehört hat. So geht es zumin­dest mir ein­mal. Die wich­tigs­ten Diens­te sind von Deli­cious, Digg, Mis­ter-Wong, One­view oder Stumb­leu­pon.

Helferlein fürs halbautomatische Bookmarken

Klei­ne Hel­fer­lein, um die­se stu­pi­de Arbeit leicht zu beschleu­ni­gen, gibt es ja. So zum Bei­spiel das Fire­fox-Addon Addthis, mit dem im Fire­fox-Brow­ser eine klei­ne Sym­bol­leis­te ein­ge­baut wird, von wo man schnell auf die wich­tigs­ten Social-Book­mar­king-Diens­te gelangt.

Eine wei­te­re Erleich­te­rung bie­tet die eng­lisch­spra­chi­ge Web­site www​.social​mar​ker​.com. Damit kann man etwas schnel­ler sei­ne Links auf bestimm­ten Social-Book­mar­king-Platt­for­men ein­tra­gen. Auf der Start­sei­te von Social​mar​ker​.com sind 50 Diens­te auf­ge­führt, die für die­ses schnel­le Tag­ging zur Ver­fü­gung ste­hen.

Am bes­ten öff­nen Sie Social​mar​ker​.com im Fire­fox und zie­hen das klei­ne Logo, das unter How to use it ange­zeigt wird, in Ihre Lese­zei­chen­leis­te im Fire­fox-Brow­ser.

Wenn Sie dann eine Sei­te im Fire­fox öff­nen und anschlie­ßend auf das Icon in den Lese­zei­chen kli­cken, ste­hen Titel und URL der zu tag­gen­den Sei­te schon rechts oben in den Fel­dern auf Social​mar​ker​.com. Sie müs­sen dann noch Beschrei­bung und Key­words ein­ge­ben.

Kli­cken Sie dann auf Sub­mit, wer­den alle auf der Sei­te auf­ge­führ­ten Social-Book­mar­king-Diens­te auf­ge­ru­fen und Sie kön­nen — falls Sie bei den ent­spre­chen­den Diens­ten ein Pro­fil haben — sich ein­log­gen und Ihren Book­mark abspei­chern.

Wem das immer noch zu zäh ist, der soll­te sich die Soft­ware Book­mar­king Demon mal anschau­en. Mit deren Hil­fe kann man bei über 100 Social-Book­mar­king-Diens­ten auto­ma­tisch sei­ne Links ein­tra­gen las­sen. Auf der Start­sei­te von Social­mar­ker fin­det man eine Info dazu. Ich selbst ken­ne die Soft­ware nur vom Namen her, mehr kann ich über sie nicht sagen. Außer­dem ist sie kos­ten­pflich­tig: Der augen­blick­li­che Preis beläuft sich auf 147 $.

Den­noch, in den meis­ten Fäl­len wird man um die Zeit­in­ves­ti­ti­on fürs Book­mar­ken nicht her­um­kom­men. Man soll­te es ja auch nicht gleich über­trei­ben. Wenn Sie sich vor­neh­men, jeden Tag unge­fähr 5 bis 10 Book­marks zu set­zen, ist das noch ganz über­schau­bar. Wer meh­re­re Sei­ten zu book­mar­ken hat, muss etwas mehr Zeit ein­brin­gen.