Gute Domainnamen für einen Geschäftsauftritt, für einen Online-Shop oder für SEO-Zwecke zu finden, wird immer schwieriger, da immer mehr Domains – vor allem generische Keyword-Domains – vergriffen sind.


Viele User kaufen solche Domains, um diese später an Interessenten möglichst teuer zu verkaufen. Das ist natürlich auch eine interessante Möglichkeit, Geld im Internet zu verdienen.

Daher ist es mit Sicherheit für einige Webworker gut zu wissen, dass sie über wöchentliche Auktionen an gute Domainnamen gelangen können, und zwar an sogenannte RGP-Domains.

Was sind RGP-Domains?

Unter einer RGP-Domain oder Redemption-Grace-Period-Domain (auch Quarantäne-Domain genannt) sind Domainnamen zu verstehen, die von ihren Besitzern gekündigt wurden, aber noch nicht gleich gelöscht werden.

Wer eine Domain kündigt und sie damit wieder für andere Interessenten freigibt, hat meistens über eine gewisse Zeitspanne die Möglichkeit, diese wieder zu aktivieren. Die Länge dieses Zeitraums hängt von der jeweiligen Top-Level-Domain ab und kann ca. 30 bis 40 Tage dauern. In dieser Zeit werden die Domains von den Registries in Quarantäne gestellt.

Solche Domains können sehr interessante Keywords enthalten, die breite Themenfelder abdecken wie beispielsweise „günstig“, „Gesundheit“, „Schuhe“, „Auto“ usw.

Außerdem lag auf einigen der Domains mehrere Jahre Website-Inhalt, der im Netz noch über zahlreiche Backlinks verfügt, immer noch hohen Traffic sowie einen guten PageRank aufweist.

Auktion auf DomainOrder.de

DomainOrder.de* ist ein solches Unternehmen, das RGP-Domains mit den TLD .de, .be und .nl über Auktionen an neue User verkauft.

Diese Quarantäne-Auktionen finden jeden Montag um 9:00 Uhr statt und enden am darauffolgenden Tag um 14:00 Uhr. Die genauen Termine findet man auf der Startseite von DomainOrder.

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Um die Domainnamen einsehen zu können, die montags versteigert werden, muss man einen Account auf DomainOrder anlegen. Die Anmeldung läuft so ab, wie bei vielen anderen Registrierungen auch. Man muss sich nur entscheiden, ob man sich als Privatperson anmeldet oder als Firma.

Kurz vor Beginn der Auktion findet man im Account die Domains, die man an diesem Tag ersteigern kann.

Auktion auf Domainorder

Domains, die versteigert werden – So sieht die Listung im Backend von DomainOrder aus: Rechts über den Bieten-Button kann man an der Auktion teilnehmen

Mithilfe eines Auktionssystems kann man dann auf eine ausgewählte Domain oder auch auf mehrere bieten. Das Mindestgebot liegt bei 50 Euro netto. Hat man keine weiteren Mitbieter auf die Domain, dann sind 50 Euro auch der Endpreis.

Wer nicht die ganze Zeit bei der Auktion vor dem Rechner sitzen bleiben will, kann auch den Autobod, eine Software, die automatisch bis zum eingestellten Höchstbetrag mitbietet, in Anspruch nehmen. Man legt ganz einfach sein Höchstgebot fest und bis dorthin bietet der Autobod mit. Wer schließlich noch höher gehen will (oder muss), um die Domain zu ersteigern, kann den Autobod entsprechend anpassen.

Neben den wöchentlichen Quarantäne-Auktionen finden auf DomainOrder auch gelegentlich Themen-Auktionen statt. Bei diesen Auktionen werden Domains zu einem bestimmten Thema wie beispielsweise „Gesundheit“ versteigert. Dabei handelt sich nicht um Quarantäne-Domains.

Während einer Quarantäne-Auktion ist es möglich, dass der Besitzer der Domain diese wieder reaktiviert und sie somit nicht mehr frei für andere ist. Dann erhält man von DomainOrder eine Mitteilung, dass diese Domain nicht mehr zur Verfügung steht.

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Es kann auch passieren, dass man eine Domain ersteigert hat, es DomainOrder aber nicht gelingt, diese auch zu registrieren, weil vielleicht andere Mitbewerber schon schneller waren. Dann erhält man sein gebotenes Geld natürlich zurück.

Wie findet man heraus, welche Domains für einen Kauf interessant sind?

Was am allerwichtigsten ist für die Ersteigerung einer Domain, dass man die entscheidenden Daten dazu auch weiß. Denn was nützt es mir, eine Domain mit einem entsprechenden Keyword zu ersteigern, wenn ich nur vermuten kann, dass diese Domain einige Backlinks besitzt und weitere optimale Werte aufweist.

Daher wird dem User bei der Auktion neben den Domains u. a. solche Werte wie Google Hits, ein Domain Score, Wikipedia- sowie Archive.org-Angaben  angezeigt, die andeuten können, ob der Kauf einer Domain für einen interessant sein kann.

Wird die ersteigerte Domain von DomainOrder wirklich registriert, ist man zur Zahlung verpflichtet. Die erstellte Rechnung findet man im Kundenaccount unter „Konto verwalten“. Da DomainOrder seinen Sitz in den Niederlanden hat, fallen auf den Nettobetrag noch 21 Prozent Mehrwertsteuer an.

Fazit

Die Ersteigerung von sogenannten RGP-Domains kann mit Sicherheit sinnvoll sein, vor allem wenn man an bestimmten Keywords interessiert ist und weiß, dass die Domain schon einige Jahre existiert hat. Damit kann man sich doch einen Wettbewerbsvorteil verschaffen gegenüber solchen Domains, die noch ganz „jung und frisch“ sind und erst mithilfe von Backlinks im Suchmaschinen-Ranking nach vorne gebracht werden müssen.

Außerdem haben sich manche Webworker auf den Kauf von generischen Domains spezialisiert, die sie irgendwann gewinnbringend verkaufen wollen. Auch diese sollten mal bei DomainOrder vorbeischauen.

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